Jüdische Emanzipation (6/6): „Es ist ein Abfall vom Christentum, wenn der Arier den Semiten verabscheut“

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts traten auch in Luxemburg neue ideologische Strömungen auf, zu denen sich der Katholizismus positionieren musste. Am Nationalsozialismus störte zunächst weniger dessen Rassenantisemitismus als seine Abwendung vom Christentum.

Franz Schrönghamer-Heimdal, antisemitischer Autor im „Völkischen Beobachter“ und späteres NSDAP-Mitglied, veröffentlichte im Luxemburger Wort christliche Erbauungsliteratur.

1905, Beginn der russischen Revolution. Im „Luxemburger Wort“ stellte man klar, man „verabscheue und verdamme“ die Revolution, die mit „terroristischen Gewaltmitteln“ vorgehe. Die russischen Revolutionäre seien zudem, so wurde am 21.9.1906 präzisiert, „in der Mehrheit Juden, die zu Revolver, Dolch und Bombe greifen, weil sie eine Lage ‚unerträglich` finden, die noch weit besser ist, als es die der polnischen Katholiken vor der Revolution war.“

Der heftige Antisemitismus, der sich in der ultramontanen Presse spätestens seit den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts gezeigt hatte (siehe Beiträge eins und zwei dieser Serie, woxx-Ausgaben 1272 und 1274), ging jedoch nach 1905 im „Wort“ zurück. Die katholische Kirche musste sich derweil mit anderen Themen auseinandersetzen, die gesellschaftlich in den Vordergrund rückten, wie mit dem Fortschritt der Wissenschaften. Sie musste nicht nur die Glaubwürdigkeit der biblischen Geschichte, sondern auch Heilungs- und Wunderberichte gegenüber einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit rechtfertigen.

In ideologischen Fragen, wie sie sich etwa im großen Streit um die Schulreform ausdrückten, der von 1909 bis in die Zwanzigerjahre andauerte, wurde natürlich auch die Stellung des Religiösen in der Luxemburger Gesellschaft diskutiert, jedoch vornehmlich in der Dichotomie Katholizismus-Atheismus oder Katholizismus-Freimaurertum. Auch die entstehende Luxemburger Sozialdemokratie, in der die katholische Kirche einen neuen Feind erkannte, geriet nun, ebenso wie der russische Bolschewismus, unter Beschuss. Die These des jüdisch durchsetzten Bolschewismus wurde auch in Luxemburg nach dem Ersten Weltkrieg weitergesponnen. Am 8. Januar 1920 hieß es in einem Kommentar zu den Entwicklungen in Ungarn: „Trotski-Braunstein, Litwinow-Finkelstein und fast alle übrigen Bolschewistenführer Rußlands sind Juden. So war es auch in Ungarn: die Leiter der kommunistischen Räterepublik in Budapest gehörten beinahe ohne Ausnahme dem Judentum an.“

Das „Wort“ fühlte sich aber nun veranlasst, zwischen „gutem“ Antisemitismus, der die Juden mit der kapitalistischen Produktionsweise identifizierte, und „schlechtem“ religiösen oder Rassen-Antisemitismus zu unterscheiden, wie ein Beitrag vom 17. August 1922 illustriert. Zum religiösen Antisemitismus hieß es: „Kein Christ darf Antisemit im religiösen Sinne sein“, ein solcher Antisemitismus stehe „im Widerspruch zur Wahrheit der Offenbarung“. Der „ethnologische“ Antisemitismus, der „jeden nationalen Fremden als Feind erklärt“, wurde ebenfalls abgelehnt, denn es sei „ein Abfall vom Christentum und eine Rückkehr zum Heidentum, wenn der Arier den Semiten deshalb, weil er ein Semit ist, verabscheut und von der Völkerverbrüderung ausschließt“. Dagegen bilde der politisch-wirtschaftliche Antisemitismus „eine Reaktion gegen die Beherrschung der Masse durch die Presse und die Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital“. Nach dieser Klarstellung wurde der „jüdische Vormarsch“ in Europa und Nordamerika beschrieben, der sich einerseits im Bolschewismus, andererseits aber auch in der jüdischen Kontrolle der Banken, der Politik oder der „Verjudung“ der Presse, der „Beherrschung des Marktes“ äußere: „Angesichts all dieser Tatsachen darf man heute schon unbedenklich von einer Weltherrschaft des Judentums sprechen.“

Die katholischen Ursprünge des Nationalsozialismus

Diese Klarstellung war auch wegen der internen ideologischen Kämpfe nötig, welche die Kirche in Europa seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert zerrissen. Bereits mit dem renommierten Theologen Ignaz von Döllinger kam es, wie der amerikanische Historiker Derek Hastings in seinem bemerkenswerten Buch „Catholicism and the Roots of Nazism“ darlegt, zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen. Döllinger, der einerseits einen deutschen, vom „römischen Joch“ befreiten Katholizismus predigte, andererseits das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ablehnte, wurde zwar 1871 exkommuniziert, die breitere Kritik besonders am „politischen Katholizismus“, wie er sich in Deutschland in der katholischen „Zentrumspartei“ ausdrückte, hielt jedoch an. Kritisiert wurde die aktive christliche Teilnahme, gerade auch von Priestern, am politischen Geschäft, das zu Machthunger und opportunistischem Verhalten führe. Dem Ultramontanismus warf man vor, anti-modern und anti-intellektuell, ja kindisch und abergläubisch zu sein.

Um die Jahrhundertwende organisierte sich daraufhin in Deutschland der sogenannte Reformkatholizismus, der sich als nationalistisch und anti-ultramontan verstand. In diesen Kreisen entstanden so renommierte katholische Zeitschriften wie „Renaissance“, „Das 20. Jahrhundert“, und „Hochland“, die sich für eine religiöse Erneuerung einsetzten, zum Teil auch für eine Annäherung an den Protestantismus. Darin erschienen auch explizit antisemitische Beiträge, die das Judentum als degeneriert und parasitär darstellten. Die Thesen des Rassenideologen Houston Stewart Chamberlain und besonders des katholischen Arthur de Gobineau wurden etwa im „Hochland“ zustimmend aufgenommen. Der Stellenwert des Alten Testaments in der katholischen Lehre wurde ebenfalls in Frage gestellt. So geriet der Reformkatholizismus schnell in Opposition zur Kirchenlehre.

In diesem reformkatholischen Umfeld siedelte sich der frühe Nationalsozialismus an. Hastings unterstreicht, dass die historische Darstellung von den heroischen Opfern, die auf katholischer Seite nach 1933 gegenüber der Nazigewalt geleistet wurden, zwar gerechtfertigt sei, dass aber zunächst die Trennungen zwischen katholischen und Nazi-Identitäten „nothing but hermetic and airtight“ gewesen seien. Er spricht von einer inoffiziellen, aber fühlbaren katholisch-nationalsozialistischen Synthese, die Anfang der Zwanzigerjahre bestanden habe, und betont „the important and very real role played by the Nazi Catholic clergy and laypeople who, acting as Catholics and in pursuit of what they perceived to be a legitimate form of Catholic identity, were indeed central to the stabilization and spread of the early Nazi movement“.

Völkische Autoren im „Wort“

Die Kritik am politischen Katholizismus musste natürlich auch die Luxemburger ultramontan dominierte Kirche treffen, die katholische Politiker, darunter auch Priester gestellt hatte, und die maßgeblich an der Entstehung der Luxemburger Rechtspartei beteiligt war. Der innere Konflikt wurde auch von der gegnerischen Presse aufgegriffen. So fand man am 12. Februar 1911 im sozialistischen „Armen Teufel“, die Religion werde nicht von den anderen Weltanschauungen gefährdet, sondern „von den Hetzkaplänen und Pastören, die die Sabotage der Religion in unerhörter Weise betreiben. […] In deutschen Katholikenkreisen wird die Verquickung von Religion und Politik schon längst als der Todeskeim der Religion erkannt.“

Augenscheinlich haben reformkatholische Tendenzen, etwa in der Form einer Kritik am Ultramontanismus oder auch in der Betonung eines eigenständigen Luxemburger Katholizismus kaum ihren Ausdruck in der katholischen Presse gefunden. Dennoch wurden solche Ansätze nicht völlig ausgegrenzt: So wurde die Zeitschrift „Hochland“ im „Luxemburger Wort“ des Öfteren beworben und rezipiert. Erst Mitte der Zwanzigerjahre, als verschiedene Beiträge darin von Rom indiziert wurden, nahm das „Wort“ ebenfalls eine distanziertere Haltung ein.

Daneben fanden so manche reformkatholische völkisch orientierte Autoren im ultramontanen Blatt Aufnahme, allerdings stets unter Ausklammerung ihrer ideologischen Ausrichtung und mit intellektuell anspruchslosen und weltanschaulich wenig pointierten Beiträgen. Der Publizist Franz Schrönghamer-Heimdal etwa, Mitherausgeber der reformkatholischen Zeitschrift „Renaissance“, war zu seiner Zeit ein bekannter Autor. Im „Luxemburger Wort“ und in der Zeitschrift für katholische Bäuerinnen „Herdfeier“ erschienen in den Zwanziger- und Dreißigerjahren vor allem seine heimattümelnde Erbauungsliteratur und seine christlichen Leitsätze.* Schrönghamer wollte auch, wie Hastings aufzeigt, die völkisch-nordische Ideologie mit dem katholischen Glauben fusionieren und lieferte in Werken wie „Der Antichrist“ und „Das kommende Reich“ heftige antisemitische Tiraden. Schließlich versuchte er, zu belegen, dass Jesus Christus kein Jude, sondern arischer Abstammung gewesen sei. In den Anfangsjahren des nationalsozialistischen Kampfblattes „Völkischer Beobachter“, der 1919 erstmals erschien, war Schrönghamer einer der Hauptbeiträger und zeichnete sich durch seine judenfeindlichen Attacken aus: Das Verbrechen der Juden könne nur durch ihren Tod vergolten werden. Schrönghamer wurde 1920 Mitglied der „Deutschen Arbeiter-Partei“ (DAP), aus der die „Nationalsozialistische Arbeiterpartei“ (NSDAP) hervorging.

Von diesem ideologischen Kampf Schrönghamers erfuhr man im „Luxemburger Wort“ nichts. Seine Vereinnahmung nach 1933 durch den Nationalsozialismus wurde ebenfalls nicht thematisiert, während des Zweiten Weltkriegs wurde er im gleichgeschalteten „Luxemburger Wort“ gelobt. Noch 1950 erschien ein Text von ihm im „Luxemburger Marienkalender“. Aufgrund der Wellen, die seine Thesen besonders nach Ende des Ersten Weltkriegs geschlagen hatten, ist indes kaum anzunehmen, dass Schrönghamers Antisemitismus in Luxemburg völlig unbekannt war.

Ein weiterer völkisch orientierter Literat war Felix Nabor, mit bürgerlichem Namen Karl Allmendinger. Im „Luxemburger Wort“ tauchte Allmendinger als Erfolgsautor von Fortsetzungsromanen bereits 1908 auf, bis 1936 erschienen mehrere seiner katholischen Romane in den Spalten der Zeitung. Allmendingers Messe „Missa Brevis“ wird auch heute noch aufgeführt. 1933 stellte Nabor aber in der Novelle „Schlageter, ein deutsches Heldenschicksal“, den Stoff des Soldaten, Freikorps-Anhängers und heimlichen Nationalsozialisten Albert Leo Schlageter dar, der 1923 wegen Sprengstoffanschlägen von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt und erschossen worden war. 1934 beschrieb Nabor in seinem antisemitischen Roman „Shylock unter Bauern“, wie Hitler mit den Wucherern umgehen werde – nämlich durch Hängen – und so die „Judenfrage“ lösen werde.

Neben dieser Ausblendungsstrategie anti-ultramontaner Sichtweisen gab es auch konsequentere Ablehnung von zunächst positiv bewerteten Autoren, wie dem reformkatholischen Historiker und Politiker Martin Spahn (1875-1945). Zunächst positionierte sich das „Luxemburger Wort“ gegenüber Spahn eher kritisch, ab 1903 erschienen jedoch positivere Darstellungen über den Erfolgsautor und -conferencier. 1905 sah man schließlich „mit der größten Spannung“ einem Auftritt Spahns in Luxemburg entgegen, der auf Einladung der katholischen „Volkuniversität“ über Napoleon I. sprechen werde. Eine Woche später, am 14.3.1905, hieß es, Spahns Vortrag in Gegenwart der Erbgroßherzogin und weiterer weltlicher und kirchlicher Persönlichkeiten, vor einem Saal, der sich als zu klein für alle Interessierten erwiesen habe, sei „ein Frühlingsfest der Geister“ gewesen.

In den folgenden Jahren trat Spahn regelmäßig als Vorträger der katholischen „Volkshochschule“ auf. Im „Wort“ nahm man Spahn am 24. August 1910 sogar in Schutz gegen die „gehässige Berichterstattung“ der „Luxemburger Zeitung“, als diese seine Aussagen auf dem Augsburger Katholikentag, die Schule müsse sich der Kirche unterordnen, kritisierte. Am 27. Juni 1914 teilte das Blatt die in Spahns Werk „Deutsche Lebensfragen“ entwickelte Kritik an dem um sich greifenden Modell der „Pseudodemokratien“, in denen Parlamente, Parteien und Presse nur „Sprachrohre der Hochfinanz“ seien.

Erst als Spahn, der sich zunächst als Politiker der Zentrumspartei betätigt hatte, 1921 zur „Deutschnationalen Volkspartei“ wechselte, erschien ein kritischer Beitrag zu seinen Thesen. In dem Beitrag vom 12. September, der sich vor allem gegen Spahns Forderung richtete, die konfessionspolitischen Grenzen müssten niedergerissen werden, um eine „große Rechte“ zu schaffen. Am 12.9.1921 hieß es: „Weiß denn Spahn nicht, was die Katholiken Deutschlands dazu zwang, eine neue Partei zu gründen? War es nicht die vollkommene Zurückdrängung, ja gehässige Bekämpfung alles Katholischen, eben durch die nationalliberale und protestantisch-konservative Rechte? […] Für ihn gibt es nur noch einen Maßstab, das ist das Nationale. Das Religiöse ist ihm Nebensache.“ Die Haltung des „Wort“ zeigt jedoch, dass beim katholischen Blatt eben das „Religiöse“ Vorrang hatte gegenüber Spahns ideologischem Abdriften.

Spahn wurde später Mitglied der NSDAP, ließ sich dann als Kölner Universitätsprofessor von nationalsozialistischer Seite vor den Karren der „Westforschung“ spannen und wollte Luxemburg „regermanisieren“. Auf Einladung der Luxemburger Gesellschaft für Deutsche Literatur und Kunst (GEDELIT), aus der später die „Volksdeutsche Bewegung“ hervorging, hielt er 1937 in Luxemburg eine Konferenz zu den „politischen und kulturellen Entwicklungen im niederdeutschen Raum“. Während des Zweiten Weltkriegs sprach Spahn erneut in Luxemburg, diesmal jedoch in der NS-„Volksbildungsstätte“.

Eine eigene Religion

Noch 1923 hatte die NSDAP eine regelrechte Kampagne lanciert, um katholische WählerInnen zu gewinnen. Zugleich jedoch näherten sich Hitler und der protestantische, stark anti-katholisch und papstfeindlich orientierte Reichwehr-General und Politiker Ludendorff einander an. Noch im selben Jahr organisierten die beiden in München einen Putsch, der scheiterte und mit Hitlers Gefängnishaft endete.

Erst durch die damit verbundene nationalsozialistische Abwendung vom Katholizismus wurden für die katholische Kirche die Fronten zur völkischen Ideologie und zum Rassenantisemitismus definitiv klar. Für jene Gläubigen, die sich dem Nationalsozialismus angeschlossen hatten, stellte sich aber ein Dilemma zwischen ihrer religiösen und ihrer völkischen Ausrichtung. Manche wählten den Nationalsozialismus und wandten sich von der Kirche ab. Umgekehrt zogen sich viele Priester zumindest offiziell vom Nationalsozialismus zurück.

Auch das „Luxemburger Wort“ bezog nun klar Position gegen den Nationalsozialismus. Anlässlich der Rede Ludendorffs im Hitler-Prozess hieß es am 15.3.1924: „Man hatte schon zwei Sünder: Marxisten u. Juden.“ Nun aber würden sich ebenfalls „katholikenfeindliche, papstfeindliche, episkopatfeindliche Erklärungen“ häufen. Die Rede Ludendorffs habe „die Nebelschleier zerrissen und die ganze prinzipielle Katholikenfeindlichkeit der deutschvölkischen Bewegung in alle Welt hinausgerufen“.

Als Hitler schließlich Ende 1924 vorzeitig aus der Haft entlassen wurde, war die Trennung zwischen Katholizismus und Nationalsozialismus vollzogen. Der Nationalsozialismus brauchte die christliche Religion nicht mehr: „National Socialism,“ folgert Derek Hastings, „was essentially transformed from a political movement that had initially pitched itself as both a defender and champion of (Catholic-inflected) Positive Christianity into something that can accurately be considered as a religion in its own right.“

* Der Schriftleiter des „Herdfeier“ Pierre Cariers war der Sohn eines katholischen Landabgeordneten aus Clerf. Während des Zweiten Weltkrieges weiter im „Luxemburger Wort“ tätig, musste er sich später wegen seiner politischen Haltung vor Gericht verantworten, was ihn zu zahlreichen Protesten veranlasste. Cariers wurde am 7.5.1948 freigesprochen.

Primärliteratur:
Tageszeitungen.

Sekundärliteratur:
Hastings, Derek: Catholicism and the Roots of Nazism: Religious Identity and National Socialism, Oxford; New York 2011.
Lange, Matthew: Antisemitic Elements in the Critique of Capitalism in German Culture, 1850-1933, o. O. 2007.
Thomas, Bernard: Le Luxembourg dans la ligne de mire de la Westforschung 1931-1940. La „Westforschung“ et l'“identité nationale“ luxembourgeoise, Luxembourg 2011 (Collection de la Fondation Robert Krieps et du meilleur mémoire de Master 2).

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WOXX-SERIE
Alle gleich? Staat, Gesellschaft und jüdische Minderheit
Jüdische Emanzipation in Luxemburg

1789, der Beginn der Französischen Revolution, steht für die Einführung der Prinzipien von Freiheit und Gleichheit in Europa. Damit war auch Religionsfreiheit und Gleichheit der Religionsgemeinschaften gemeint. Inwieweit wurde dieses Versprechen für die jüdische Minderheit in Luxemburg im 19. und 20. Jh. eingelöst? Im vorläufig letzten Teil dieser Serie wird die anfängliche Haltung der katholischen Kirche gegenüber dem rassenantisemitischen Nationalsozialismus dargestellt, der das Gleichheitsprinzip fundamental in Frage stellte.
Die Autorin forscht an der Universität Luxemburg zur Geschichte der jüdischen Gemeinschaft, die auch Thema ihres Promotionsprojektes ist.


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