Search Results for: Joel Adami

Podcast: Am Bistro mat der woxx #020 – D’Analys vun de Wahlresultater

An dëser Spezial-Editioun vun „Am Bistro mat der woxx“ analyséiert d’Redaktioun vun der woxx d’Walresultater vum leschte Sonnden. Am Studio waren de Joël Adami, de Fréderic Braun, de Luc Caregari, de Richard Grad, d’Tessie Jakobs an de Raymond Klein. Si schwätzen iwwer déi gréissten Iwweraschunge vum Wahlowend. Wisou hunn déi Gréng sou ee gudde Score gemaach, firwat huet kee mat der Victoire vun der Piratepartei gerechnet a wisou konnt d’ADR dann awer net vun hirem Bündnis mam Wee2050 profitéieren?

Si schwätzen awer och iwwer déi ustoend Koalitiounsverhandlungen, iwwert eng méiglech gréng Handschrëft a rout Linnen an der nächster Regierung. Och de lëtzebuergesche Walsystem an déi sëllech Ongerechtegkeeten, déi domadder zesummenhänken, huele si auserneen an schwätzen iwwer den Undeel vun de Fraen an der Chamber, d’Auslänner*innewalrecht an d’Verdeelung vun de Mandater am Zesummenhang mat deene véier Wahlbezierker. mehr lesen / lire plus

Wahlergebnisse
: Mit Substanz oder Parolen zum Erfolg


Die beiden großen Wahlgewinnerinnen hatten sehr unterschiedliche Strategien. Womit lassen sich in Luxemburg (keine) Wahlen gewinnen?

Bei manchen fällt es leicht, die Absichten hinter ihrer Wahl zu verstehen, so wie bei Premierminister Bettel und seinem Mann. Bei den meisten anderen Wähler*innen ist dies wesentlich schwieriger. (Foto: Jean-Christophe Verhaegen/EPA)

Die Wahlresultate vom letzten Sonntag sind, auch einige Tage danach, immer noch überraschend. Weder hat die CSV ihren erhofften Durchmarsch geschafft und so die Dreierkoalition abgestraft, noch haben es die Mitglieder der rechtspopulistischen Initiative „Wee 2050“ auf der ADR-Liste ins Parlament geschafft. Auch Déi Lénk haben den zweiten Sitz im Süden nicht errungen. mehr lesen / lire plus

Piratepartei: Die jungen Gemäßigten

Der Wahlsieg der Piratepartei kam für viele überraschend, nicht jedoch für die Partei selbst. Nun muss die parlamentarische Arbeit organisiert werden.


Übt schon mal vor der Chamber: Piratenpräsident Sven Clement zieht als einer von zwei Abgeordneten der Partei ins Parlament ein. (Foto: Piratepartei)

Wie kann eine Partei, die in den letzten fünf Jahren wenig präsent war, auf einen Schlag zur deutlichen Wahlgewinnerin avancieren? Den Parteipräsidenten Sven Clement hat der Sieg seiner Partei nicht überrascht. „Wir haben die letzten fünf Jahre dazu genutzt, unsere Leute schulen zu lassen und Zielgruppenanalysen zu machen.“ Man habe sich fünf Prozent der Stimmen zum Ziel gesetzt, die entsprechenden Wähler*innen identifiziert und sie gezielt angesprochen. mehr lesen / lire plus

Altes Parlament

Das neue luxemburgische Parlament ist nicht nur sehr männlich, sondern auch ziemlich alt. Obwohl einige Parteien, allen voran die CSV, von „Erneuerung“ und „Verjüngung“ redeten, haben sich die Wähler*innen davon eher nicht beeindrucken lassen. Das Durchschnittsalter jener 60 Politiker*innen, die es in die Chamber geschafft haben, liegt bei etwas mehr als 52 Jahren. Die angetretenen Kandidat*innen waren im Durchschnitt sieben Jahre jünger, also 45. Der Median liegt bei den Gewählten bei 54 Jahren: Die Hälfte der Gewählten ist jünger als 54, die andere Hälfte ist älter. Die jüngste Liste mit im Durchschnitt 37 Jahren stellt auch den jüngsten Abgeordneten: Piratenkapitän Sven Clement mit 29 Jahren. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #019 – Den IPCC an d’Klimapolitik

All Woch zielt d’woxx-Redaktioun an hirem Podcast, wat se dës Woch online an am print beschäftegt huet.

Dat waren zu engem groussen Deel natierlech d‘Wale vun dësem Sonnden, eng Fake-Ëmfro, mä awer och ee weideren Extrait aus de Panama-Papers an d’Klimapolitik, déi eist Thema vun der Woch ass.

De Joël Adami an de Raymond Klein diskutéieren iwwer de neiste Rapport vum UN-Klimarot IPCC, deen d’Konsequenze vun enger Erwiermung op 1,5 Grad beschreift. Ass et iwwerhaapt nach méiglech, dëst Zil ze erreechen a wat misst politesch dofir passéieren?

Si beschwätzen d’Presentatioun vum Bericht, déi zu Lëtzebuerg vum Ëmweltministère organiséiert ginn ass, analyséieren d’Resultater vum EU-Ëmweltminister*innentreffen a spekuléieren, wéi et no de Wahle mat der Klimapolitik zu Lëtzebuerg kéint virugoen. mehr lesen / lire plus

Österreich: Erste gleichgeschlechtliche Ehe geschlossen

Es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten aus der Alpenrepublik: Heute wurde in Wien das erste gleichgeschlechtliche Paar verheiratet.

Foto: CC-BY Tony Webster

Eigentlich wollte die rechts-rechtsextreme Regierung aus ÖVP und FPÖ es verhindern, doch nun hat sie den Kampf gegen die gleichgeschlechtliche Ehe aufgegeben. Kurz vor der Amtsübernahme der neuen Koalition, hatte der Österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) im Dezember 2017 eine gesetzliche Regelung aufgehoben, die gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe verbot. Nun sollen sowohl Ehe und eingetragene Partnerschaft für alle Paare geöffnet werden, dies ab 1. Januar 2019. Die Klubobmänner (Fraktionsvorsitzende) von FPÖ und ÖVP teilten gestern via Pressemitteilung mit, die Entscheidung des VfGH zu akzeptieren, nachdem sie im Parlament nicht die nötige Zweidrittelmehrheit haben, um „die Ehe zwischen Mann und Frau in der Verfassung zu verankern“, wie der ORF berichtete. mehr lesen / lire plus

Update zur „Fake“-Wahlumfrage: woxx-Vermutung bestätigt

Am Mittwoch, dem 10. Oktober, sorgte die Veröffentlichung einer Wahlumfrage für Aufregung. Der Autor von „Luxembourg Polls“ bestätigte der woxx, woher die Daten für seine Berechnungen kamen.

„Ich habe die betreffenden Websiten und Tweets gelöscht und mich bei TNS-Ilres, RTL und Wort für die Unannehmlichkeiten entschuldigt“, schrieb uns Filip Van Laenen, der Mann hinter „Luxembourg Polls“. In einer Reaktion auf unsere Anfrage erklärte er, er sei sich nicht bewusst gewesen, dass es in Luxemburg illegal sei, fünf Tage vor einer Wahl Umfrageresultate zu veröffentlichten. Seine Projektionen bezögen sich auf eine bereits veröffentlichte Umfrage – und zwar auf die „Politmonitor“-Umfrage von vergangenem Samstag. mehr lesen / lire plus

Straßenraum: Besser planen fürs Fahrrad

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode präsentierte Infrastrukturminister Bausch noch ein spannendes Projekt, das bei der Planung von Radwegen helfen soll.

Mit dem Simulator kann jede*r selbst zur Verkehrsplaner*in werden. (Screenshot: veloplangen.lu)

Fahrradfahren gleicht in Luxemburg immer noch mehr der Bewältigung eines gefährlichen Hindernisparcours als einer simplen Fortbewegung von A nach B. Obwohl ein Großteil der zurückgelegten Wege laut Luxmobil-Studie weniger als fünf Kilometer lang sind, wird nur ein Bruchteil davon mit dem Rad bewältigt. Damit sich das ändert, muss eine angepasste Radinfrastruktur her. Doch welche verkehrsplanerischen Instrumente eignen sich überhaupt für welche Situationen? Während umgangssprachlich jeder noch so schmale Radstreifen als „Vëlospist“ bezeichnet wird, gibt es gewaltige Unterschiede vom baulich getrennten Radweg neben einer vielbefahrenen Straße bis hin zum Mischverkehr in Fußgängerzonen. mehr lesen / lire plus

Wahlen: Wie die „Fake“-Wahlumfrage entstanden ist

Fake News, russischer Versuch der Manipulation, oder einfach nur ein Scherzkeks? Nachdem das englischsprachige online-Magazin „Delano“ eine vorgebliche Umfrage, die auf Twitter kursierte, veröffentlichte, gab es viele Spekulationen. Die woxx erklärt, wie die Resultate zustande gekommen sind.

Heute Mittwoch, 11 Uhr 45: Das englischsprachige online-Magazin Delano verschickt seinen halbtäglichen Newsletter. Gleich an zweiter Stelle: Ein nüchterner Hinweis auf neue Umfrageresultate zu den Wahlen am Sonntag. Die Resultate seien auf Twitter veröffentlicht worden, so das Magazin. Weiter kommentiert werden die dann doch sehr erstaunlichen Ergebnisse der vermeintlichen Umfrage, die von TNS-Illres im Auftrag von RTL und dem Luxemburger Wort durchgeführt worden sein soll und die der CSV eine absolute Mehrheit andichten wollte, nicht. mehr lesen / lire plus

Lachgas als Modedroge unter Jugendlichen?

DP-Abgeordneter Gusty Graas macht sich Sorgen um Jugendliche, die Lachgas inhalieren. Die Gesundheitsministerin sieht die Sache eher gelassen.

Spuren von Lachgas-Drogennutzung nahe einer Schule in Utrecht (NL): Patronen und Luftballons. Foto: CC-BY-SA Hansmuller/Wikimedia.

DP-Abgeordneter Gusty Graas wollte im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an Gesundheitsministerin Lydia Mutsch wissen, ob Lachgas eine Modedroge unter luxemburgischen Jugendlichen sei, und wie gefährlich dieser Konsum ist. Das Phänomen ist nicht neu: Bereits im 19. Jahrhundert wurde Lachgas auf Jahrmärkten als Droge zu Vergnügungszwecken benutzt. So kam auch der amerikanische Zahnarzt Horace Wells auf die Idee, das Gas als Narkosemittel bei Zahnoperationen zu nutzen. Die betäubende und schmerzstillende Wirkung war schon bekannt, Wells war jedoch der erste, der Lachgas (im Selbstversuch) als Narkosemittel benutzte. mehr lesen / lire plus

Ist es ethisch vertretbar, auf Facebook zu werben?

Datenstaubsauger, Lecks und Hate Speech – das größte soziale Netzwerk steht seit langem in der Kritik. Wie vertretbar ist es eigentlich, auf Facebook Werbung zu schalten? Die woxx hat die Parteien gefragt.

Die DP wirbt kräftig für ihre Wahlversammlungen. Ethische Probleme mit Facebook müssten politisch gelöst werden, so die liberale Partei.

Im Rahmen unserer Recherche zu den Strategien der Parteien im Wahlkampf auf Social Media haben wir den Parteien einen Fragenkatalog zukommen gelassen. Darin haben wir sie nicht nur zum Budget und den Zielgruppen-Einstellungen gefragt, sondern auch danach, ob sie es gerechtfertigt finden, Facebook trotz der vielen Kritik Geld für „sponsored Posts“ zu geben. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #018 – D’Kulturpolitik an de Wahlprogrammer

Wéi all Woch bidde mir iech och dës Woch an eisem Podcast „am Bistro mat der woxx“ een Abléck doranner, wat d’woxx-Redaktioun déi läscht Woch sou beweegt huet.

Dës Woch steet eis Print-Nummer ganz am Zeechen vun de kommenden Wahlen. Mir hunn eis den Wahlkampf an den sozialen Medien méi genee ugekuckt an  d’Wahlprogrammer op d’Thema Chancëgläichheet hin analyséiert.

D‘Kulturpolitik ass d‘Thema vun der Woch. De Luc Caregari an de Joël Adami vun der woxx schwätzen iwwert d‘Stëmmung bei der Presentatioun vum Kulturentwécklungsplang an iwwert Fro, wéi realistesch et ass, datt dëse Plang dann tatsächlech an d‘Realitéit ëmgesat gëtt. Mir analyséieren d‘Kulturdeeler vun de verschiddene Wahlprogrammer. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf in sozialen Netzwerken
: Kein magischer Button

In den sozialen Netzwerken tobt der Wahlkampf genauso wie auf der Straße. Die woxx hat die verschiedenen Strategien der Parteien analysiert.

Viele Videos, die aber kaum jemand anschaut: 
Die Vorstellungen der 
CSV-Kandidat*innen scheinen niemanden zu interessieren. (Foto: Screenshot YouTube)

Traditionell wird der Wahlkampf mit Plakaten, Ständen, Versammlungen und Werbung in den Medien geführt. Mittlerweile sind aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube und Instagram ein Raum, in dem politische Diskussionen geführt werden und Wahlkampf gemacht wird. Das Heilsversprechen der schönen neuen vernetzten Welt, in der plötzlich alle miteinander reden könnten und würden, hat sich allerdings als Trugschluss erwiesen. Statt sich den vielbeschworenen Diskussionen „mat de Leit dobaussen“ zu stellen, gerieren sich die allermeisten Parteien und Politiker*innen lediglich als Sender*innen, die ihre Botschaften unters Volk bringen. mehr lesen / lire plus

Neues Gesetz zu Fahrradwegen vorgestellt

Erst 2015 wurde das letzte Gesetz zu Fahrradwegen im Parlament verabschiedet, am Dienstag hat Infrastrukturminister François Bausch der Presse nun ein Gesetzesprojekt mit einer aktualisierten Version vorgestellt. Die wurde am Dienstag der Presse vorgestellt. Seit 2015 wurden 30 Kilometer neue Radwege fertiggestellt, 31 weitere sind im Bau, 360 in der Planung. Insgesamt soll das Radwegenetz von aktuell 600 Kilometern auf 1100 Kilometer anwachsen – weniger als noch 2015 geplant. Neu im Gesetz sind vor allem die sogenannten „Radschnellwege“, die entlang neuer Autobahnen, Bahn- und Tramtrassen gebaut werden sollen. Damit soll das (Elektro-)Fahrrad kompetitiv zu anderen Transportmitteln werden. Der Staat erklärt sich bereit, für diese Schnellwege Instandhaltungsmaßnahmen und Winterdienst zu übernehmen – die Gemeinden müssen dies also nicht zahlen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #017

Wéi all Woch bitt d’woxx iech och haut een Abléck an déi aktuell Nummer. Nieft engem Iwwerbléck iwwert déi wichtegst Theme vum Heft, dem Edito iwwert Fro, ob ee mat Green Finance d’Klima ka retten oder léiwer eng méi systemesch Perspektiv sollt anhuelen, dem Mount vun den Aweiungen, wärend dem d’Regierungsmembre bal all Dag eppes ageweit oder presentéiert hunn, ass d’Thema vun der Woch d’Inclusioun an der Schoul.

D’Tessie Jakobs an de Joël Adami schwätzen doriwwer, wisou d’Thema vu Kanner mat spezielle Besoinen an der Schoul wichteg ass, wat d’Kritikpunkten un de néie Kompetenzzentre sinn a wat fir Réckschlëss dëse System dorobber zouléisst, wéi allgemeng mat behënnerte Leit zu Lëtzebuerg ëmgaange gëtt. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf
: Der Monat der Einweihungen

Luxemburgs Minister*innen hatten im September viel zu tun: Neben dem Wahlkampf und internationalen Verpflichtungen wollten viele neue Gebäude eingeweiht werden. Eine Auflistung.

Umweltministerin Carole Dieschbourg, Finanzminister Pierre Gramegna, Arbeitsminister Nicolas Schmit und Staatssekretärin Francine Closener machen irgendwas Symbolisches beim zukünftigen „Centre mosellan“ in Ehnen. (Foto: MDDI)

Anfang September war es auf einen Schlag vorbei mit der teilweise schon etwas besorgniserregenden Stille in den Mailboxen der Redaktionsstuben des Landes. Das Sommerloch war vorbei, und es trudelten wieder unzählige E-Mails mit Terminen ein. Natürlich von den Parteien, die ihre Wahlkampfveranstaltungen ankündigten, aber auch viele vom staatlichen Pressedienst (Sip). Natürlich wollen Minister*innen und Staatssekretär*innen auch in Wahlkampfzeiten die Medien über Projekte informieren, die gerade noch vor Ende der Legislaturperiode fertig geworden sind, oder Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. mehr lesen / lire plus

Mit Bananen für Menschenrechte und gegen Pestizide

Eine Initiative von „Fairtrade Lëtzebuerg“ versucht Unternehmen dazu zu bewegen, nur noch Fairtrade-Bananen anzubieten.

Foto: Fabrizio Frigeni/unsplash

Bananen sind ein äußerst beliebtes Obst. 2016 wurden weltweit über 113 Millionen Tonnen produziert, damit sind Bananen knapp hinter den Wassermelonen (117 Millionen Tonnen) auf Platz Zwei. Während in Indien die meisten Bananen angebaut werden, kommt die Exportware in der Regel aus Mittel- und Südamerika nach Europa. Wegen ihres hohen Gehalts an Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C gelten die Früchte, die botanisch gesehen zu den Beeren zählen, als sehr gesund und sind bei Sportler*innen sehr beliebt.

Allerdings haben sehr viele Bananen einen bitteren Beigeschmack: Die Produktionsbedingungen sind mit vielen Menschenrechtsverletzungen verbunden und die Früchte sind oft mit Pestiziden belastet. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #016

All Woch präsentéiert d’woxx an der Emissioun Am Bistro mat der woxx een Réckbléck op déi läscht Woch an een Abléck an déi aktuell woxx.

De Joël Adami an de Richard Graf schwätzen dës Woch iwwert d’Vëlospolitik zu Lëtzebuerg. Si schwätzen net nëmmen doriwwer, wéi d’woxx op de Cover komm ass, op deem quasi-paradisesch Zoustänn fir d’Vëlosfuerer*innen ze gesi sinn, mä och iwwert déi ganz reell Hell op der Äerd, déi Vëlosfuere ganz dacks zu Lëtzebuerg ass.

Riets ass awer och iwwert déi Verbesserungen, déi geschwënn kéinte kommen: Eng Etüd am Süde vum Land an een néit Gesetz fir Vëlospistë sollen d’Situatioun verbesseren. mehr lesen / lire plus

Alle gegen Plastik

Die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle bewegt die Gemüter. Zum Beispiel die von „Inspiring More Sustainability“ (IMS), einer Organisation, die sich für mehr Nachhaltigkeit in Firmen (oder was diese dafür halten) einsetzt. Sie hat 30 ihrer Mitglieder davon überzeugen können, bis Ende 2020 keine Einwegprodukte aus Plastik mehr zu benutzen. Die teilnehmenden Unternehmen ernennen auch ein*e „Zero Single-Use Plastic“-Botschafter*in, denken über Kreislaufwirtschaft nach und – ganz wichtig – kommunizieren diese Schritte an die Öffentlichkeit. „Corporate Social Responsibility“, wie sie IMS vertritt, ist halt immer noch vor allem ein PR-Instrument. Am letzten Samstag, dem weltweiten Aktionstag gegen Plastik demonstrierten aber auch die Jugendlichen von „Move“, der Jugendsektion des Méco mit einer Plastik-Parade gegen den Kunststoffabfall. mehr lesen / lire plus

Sprachen: Ortstafelstreit, 
version luxembourgeoise


Schilder am Ortseingang sind eigentlich eine sehr banale Sache. Dennoch sind sie immer wieder Gegenstand politischer Diskussionen – nun auch in Luxemburg.

Bereits vor der Staatsgrenze mit Luxemburgisch in Kontakt kommen: Was wie der Traum von ADR-Politiker*innen klingt, ist in Hettange bereits Realität. (Foto: CC-BY-SA Cornischong/Wikimedia)

Die Szene an sich ist schon etwas absurd: Auf der Braderie in Mondorf laufen die Kandidat*innen der rechtspopulistischen ADR/Wee2050-Koalition mit einem gelben Ortseingangsschild herum. Darauf sind die drei Namen einer anderen Ortschaft zu lesen: Ëlwen, Troisvierges, Ulflingen. Es ist eins der plakativsten Beispiele für die teilweise sehr unterschiedlichen Ortsnamen im Großherzogtum. Die ADR-Truppe will damit ihre Forderung nach dreisprachigen Ortstafeln, auf denen der luxemburgische Ortsname in großer Schrift steht, illustrieren. mehr lesen / lire plus