Search Results for: Joel Adami

Podcast: Am Bistro mat der woxx #008 (27.7.2018)

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg.

Dës Woch schwätzen de Joël Adami an de Raymond Klein iwwert de Weltraumkapitalismus vun The Expanse, iwwert d’Affaire Benalla an wat fir Auswierkungen dat op de Macron huet, dat néit Gesetz fir d’Ännerung vum Numm a Geschlechtsantrag fir trans an inter Persounen an iwwer Community Organising.

D’Thema vun der Woch ass dës Kéier de Wahlprogramm vun Déi Gréng. Mir schwätzen iwwert déi grouss Punkten, iwwert eng onambitionéiert oder op mannst vague Klimapolitik, iwwerraschend kloer Aussoen zur Digitaliséierung a wat mir mat dem Sproch „Sunflowers are forever“ op eisem Cover gemengt hunn. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA-Rechte: Ein wichtiger Schritt

Kurz vor Ende der Legislaturperiode gibt es für die LGBTIQA-Community gute Nachrichten aus dem Parlament – allerdings auch einige Wermutstropfen.

(Foto: CC-BY-SA Ted Eytan)

Am Mittwoch, dem 25. Juli, war es endlich so weit: Das Gesetz über eine einfachere Anpassung des Vornamens und des Geschlechtseintrags für trans und intergeschlechtliche Personen wurde vom Parlament verabschiedet. Damit macht Luxemburg einen weiteren wichtigen Schritt für die Gleichstellung von LGBTIQA-Personen. Es ist sehr zu begrüßen, dass die komplizierte juristische Prozedur, die ärztliche oder psychologische Gutachten erforderte, abgeschafft wurde. Für die Betroffenen bedeutete dies oft einen jahrelangen Spießrutenlauf. Nun ist die Änderung des Vornamens und des Geschlechtseintrags eine einfache administrative Prozedur, bei der lediglich ein Nachweis erbracht werden muss, dass man unter dem gewünschten Namen und Geschlecht bekannt ist. mehr lesen / lire plus

Deutsche Gebärdensprache anerkannt

Die luxemburgische Mehrsprachigkeit ist um eine Sprache reicher: Am Dienstag wurde im Parlament ein Gesetzesprojekt verabschiedet, mit dem die Deutsche Gebärdensprache (DGS) als offizielle Sprache anerkannt wird. Gehörlose, Schwerhörige und ihre Angehörigen erhalten nun einige Rechte, so zum Beispiel die Möglichkeit, bei Behördengängen auf eine*n Gebärensprachen-Dolmetscher*in zurückgreifen zu können. Gehörlose oder schwerhörige Schüler*innen sollen dem Schulunterricht in der deutschen Gebärensprache folgen können. Außerdem stehen Betroffenen und ihren Angehörigen hundert Stunden kostenloser Unterricht für DGS zu. Kurse für DGS werden beispielsweise von der Stadt Luxemburg gemeinsam mit der Organisation Daaflux angeboten. Ein Mangel an Dolmetscher*innen besteht weiterhin, es gibt landesweit nur zwei. mehr lesen / lire plus

Eichen-Prozessionsspinner: Gefährliche Raupen auf dem Vormarsch?

Seit Anfang Juni sorgt der Eichen-Prozessionsspinner in Luxemburg für Aufregung. Wie werden die haarigen Raupen bekämpft?

Foto: CC-BY Karl-Ludwig Poggemann

Eigentlich sind Eichen-Prozessionsspinner kleine, unscheinbare Nachtschmetterlinge. Als Raupen gehen sie in Gruppen auf die Suche nach Nahrung, wobei sie sich prozessionsartig hintereinander fortbewegen. Die älteren Raupen ziehen sich tagsüber in große, spinnwebenähnliche Nester zurück. In einem späten Stadium bilden sie Brennhaare aus. Die sind für den Menschen sehr gefährlich: Quaddeln, Hautentzündungen und anhaltende Papeln wie bei Insektenstichen, sowie Reizungen der Atemwege und Augen können die Folgen beiKontakt sein.

Vom 14. Juni an mussten Teilstücke zweier Radwege in Luxemburg gesperrt werden, um Nester von Eichen-Prozessionsspinnern entfernen zu können. mehr lesen / lire plus

CFL: Mit Verspätung in die Zukunft

Ein halbes Jahr nach dem Fahrplanwechsel ziehen die CFL Bilanz und vermelden leicht weniger Verspätungen.

5.000 bis 6.000 Passagier*innen nutzen seit dem Fahrplanwechsel an Werktagen den neuen Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg. (Foto: CC-BY-SA GilPe)

Wer in Luxemburg viel Zug fährt, sollte viel Zeit oder ein starkes Nervenkostüm mitbringen. Zumindest aber eine Strategie, um sich die Wartezeit bei Verspätungen oder Ausfällen zu vertreiben. Die Zustände, die in sozialen Netzwerken regelmäßig für lustige Anekdoten bis wutentbrannten Reaktionen sorgen, werden von der Eisenbahngesellschaft CFL ernst genommen. Das war zumindest der Tenor auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 18. Juli, auf der die CFL gemeinsam mit Infrastrukturminister François Bausch über die ersten sechs Monate nach dem Fahrplanwechsel Bilanz zog. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #007 (20.7.2018)

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg.

Dës Woch schwätzen de Joël Adami an d’Tessie Jakobs iwwert Akut, déi virun Ëmweltgëfter warnen, iwwert de Rapport vum Grip, deen sech mat Militärausgaben a Waffenexporter beschäftegt. Ausserdeem geet et ëm d‘68er-Beweegung, Verspéidunge bei der CFL an d‘Positioun vun der DP zur Lëtzebuerger Finanzplaz.

D’Thema vun der Woch sinn Homo- an Transfeindlechkeet bei der ADR an anere rietse Parteien. Déi huet sech ënnert anerem an enger Ried vum ADR-Deputéierte Roy Reding an der Chamber bemierkbar gemaach. mehr lesen / lire plus

Landesplanung: Unbefriedigend und oberflächlich

Der Mouvement écologique übt scharfe Kritik an den vier sektoriellen Plänen, die als Grundlage für die Landesplanung dienen sollen.

Ein Luftbild von Garnich zeigt ein Beispiel für die planlose Zersiedlung Luxemburgs. (Foto: CC-BY-SA Bdx)

Die luxemburgische Landesplanung ist eine Dauerbaustelle. Die vier sektoriellen Pläne für die Bereiche Transport, Wohnen, Landschaftsgestaltung und Gewerbeaktivitäten waren 2014 nach Gerichtsurteilen zurückgezogen und überarbeitet worden. Die großen Linien sind jedoch im Leitplan für Raumplanung („programme directeur d’aménagement du territoire“, PDAT) festgeschrieben. Dieser wurde in einem partizipativen Prozess überarbeitet und war deshalb noch nicht fertig, als die vier sektoriellen Pläne ausgearbeitet wurden. Das ist ein Kritikpunkt des Méco der die vier Pläne ausgiebig kommentiert und kritisiert hat. mehr lesen / lire plus

Podcast: am Bistro mat der woxx #006

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg.

Dës Woch schwätzen de Joël Adami an d’Tessie Jakobs iwwert d’Reaktiounen op de Kulturentwécklungsplang, dat néit Gesetz, datt d’Prozedur fir d’Ännerung vum Numm a Geschlecht um Pabeier fir trans an intergeschlechtlech Persoune méi einfach sollt maachen. Dëst soll elo awer nach dës Legislaturperiod an d’Chamber kommen.

Ausserdeem geet riets iwwert den Edito zur Sproochendebat an zur Kritik vum Méco zur Landesplanung. Och eis Reportage iwwert d’Chemiewaffen aus dem 1. Weltkrich, déi ëmmer nach a Flandern ze fannen sinn, kënnt zur Sprooch, genee esou wéi dem Roy Reding seng Bréifkëschtefirma op de Seychellen. mehr lesen / lire plus

Gesetz zur Namens- und Geschlechtsänderung auf der Zielgeraden

Während einer Diskussionsrunde im Rahmen des GayMat wurde bekannt, dass das langersehnte Gesetz vermutlich doch noch in dieser Legislaturperiode gestimmt wird.

Foto: CC BY-SA 4.0 Andy Maar / Gaymat.lu

Das Gesetzesprojekt soll vor allem für trans, aber auch für intergeschlechtliche Menschen Verbesserungen bringen. Konkret wird die aktuelle langatmige juristische Prozedur, um den Namen und den Geschlechtseintrag ändern zu lassen, in eine einfachere administrative umgewandelt. Transidentität wird damit depathologisiert, ein medizinisches oder psychologisches Gutachten ist nicht notwendig. Die Begutachtung des Staatsrats hatte lange Zeit auf sich warten lassen, am Dienstag, den 10. Juli, erreichte sie das Parlament. Fünf „oppositions formelles“ hatte die Hohe Körperschaft gegen den Text vorzubringen. mehr lesen / lire plus

Zahlen, bitte!

Vor der Sommerpause widmet sich das Monatsmagazin forum jenem Thema, über das ungern gesprochen wird, obwohl es die Welt regiert: dem Geld. Nach einer Eskapade mit lockerem Layout im Vierfarbdruck für die Wahl-Spezialausgabe erscheint forum, zumindest vorerst, wieder in der gewohnten Bleiwüstenoptik. Das sollte jedoch niemanden vom Inhalt abschrecken, der ist nämlich äußerst lesenswert. Das Dossier zu Geld bietet Einblicke in die Ideen- und Begriffsgeschichte des Zahlungsmittels, ein Interview mit Finanzminister Pierre Gramegna zur Zukunft des Finanzplatzes und einige Beiträge zu bargeldlosen Zahlungsmitteln, sowohl in der gewohnten Form von Plastikkarten als auch zu Kryptowährungen und Blockchain. Klimawandel-Botschafter Marc Bichler beschreibt die luxemburgische Perspektive auf nachhaltige Finanzgeschäfte, während Max Hilbert die Vorzüge einer Regionalwährung wie dem Beki erklärt. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA-Politik
: Reebou-wäiss-blo?

Auch nach fünf Jahren progressiver Koalition bleiben viele Baustellen in der LGBTIQA-Politik bestehen.

Auch auf der Gay Pride in Köln ist die Situation queerer Geflüchteter ein Thema. (Foto: CEphoto, Uwe Aranas)

Ein schwuler Premierminister und ein schwuler Vizepremier an der Spitze einer Koalition, die sich über die Marschrichtung in gesellschaftspolitischen Dossiers einig ist: Vor fünf Jahren wirkte es so, als könnte sich Luxemburg zu einem progressiven Land wandeln, zu einem Vorreiter in Sachen Anerkennung und Stärkung der LGBTIQA-Rechte werden.

2018 steht das Großherzogtum lediglich an 18. Stelle im Länderranking der Europasektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (Ilga) und erhält nur 47 Prozent in dem Bewertungs-system der NGO. mehr lesen / lire plus

Queerer Buchstabensalat

Ihnen fehlt der Durchblick im LGBTIQA-Buchstabensalat? Sie wissen nicht genau, was Begriffe wie Trans- oder Intergeschlechtlichkeit heißen? Die woxx erklärt die wichtigsten Begriffe.

Foto: CC-BY Tony Webster

Das Akronym LGBTIQA steht für lesbische, schwule (gay), bisexuelle, trans, intergeschlechtliche, queere und asexuelle Personen. Schwul, lesbisch und bisexuell sind Labels, die die sexuelle (und romantische) Anziehung beschreiben. Das „bi“ in bisexuell wird oft als „Anziehung durch mein eigenes und alle andere Geschlechter“ gedeutet, wie es zum Beispiel die Bisexualitäts-Aktivistin Robyn Ochs ausdrückte Ein sehr ähnlicher Begriff ist pansexuell, der sexuelle Anziehung an alle Geschlechter beschreibt, die Grenzen zwischen beiden Begriffen sind jedoch fließend. mehr lesen / lire plus

Neues Waldgesetz
: 400 Jahre später

Ein neues Gesetz soll eine nachhaltige Forstwirtschaft in Luxemburg sicherstellen. Das ist nötig, denn der Wald ist krank und schlecht auf den Klimawandel vorbereitet.

(Foto: Pixabay)

Wandern, Mountainbikefahren, Pilze sammeln, Tiere beobachten oder einfach nur die frische Luft genießen – es gibt viele gute Gründe in den Wald zu gehen, ist er doch ein Naherholungsgebiet. Für manche Menschen wird er sogar zum Ort der letzten Ruhe: seit 2011 gibt es in Luxemburg acht Waldfriedhöfe. Neben der Freizeitnutzung und dem Erhalt der ökologischen Vielfalt, hat der Wald auch wirtschaftliche Funktionen. Wie seine Nutzung nachhaltig gestaltet werden kann, soll ein neues Waldgesetz regeln. mehr lesen / lire plus

Lichtverschmutzung: Weniger ist mehr

Zu viel Licht ist ungesund und schadet der Umwelt. Ein Leitfaden für „gutes Licht“ soll die Lichtverschmutzung bekämpfen.

In der Nacht ist Luxemburg selbst vom All aus sehr gut zu erkennen – ein Hinweis auf die hohe Lichtverschmutzung. (Foto: Nasa)

Hobbyastronom*innen stört sie besonders, aber auch für jene unter uns, die nachts einfach nur schlafen wollen, ist sie ein Ärgernis: Lichtverschmutzung. Mit dem Begriff wird übertriebene oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung bezeichnet, die den Nachthimmel aufhellt. 2016 hat das Umweltministerium bei der Organisation „Dark-Sky Switzerland“ eine Studie in Auftrag gegeben, um die Situation in Luxemburg zu analysieren. Ergebnis: In einem Fünftel der Gemeinden wird der Nachthimmel mit einer Leuchtdichte belastet, die zwei Vollmonden oder mehr entspricht. mehr lesen / lire plus