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Spanien
: Neue Gesichter, neues Glück

In Spanien sind binnen weniger Tage neue Regierungen in Madrid wie auch Barcelona vereidigt worden. Das Gespenst der Korruption soll verjagt werden.

Elf Ministerinnen, sechs Minister und ein König – das neue spanische Kabinett bei der Vereidigung. (Foto: Javier Lizon/EPA-EFE)

Wie die Ironie es so wollte wurde zum Zeitpunkt, als Pedro Sanchez im madrilenischen Zarzuela-Palast als neuer Ministerpräsident Spaniens vor König Felipe trat, gleichzeitig eine neue Regierung in Katalonien vereidigt. Damit wurde der Artikel 155 der spanischen Verfassung, der den Autonomiestatus Kataloniens temporär aussetzte, nach fast neun Monaten anhaltender Krise im Katalonienkonflikt aufgehoben. Der Sozialdemokrat Pedro Sanchez muss Spanien nun in einer kritischen politischen Lage mit einer Minderheitsregierung führen. mehr lesen / lire plus

Italien: Für Volk, Vertrag 
und Vaterland

Ein stramm rechtes Programm und besser aufeinander abgestimmt, als manche es wahrhaben möchten: Die neue italienische Regierung könnte mehr als nur ein kurzfristiges Phänomen werden. Linke Opposition ist derweil kaum noch zu vernehmen.

Haben erstmal gut lachen: Luigi Di Maio (rechts), Arbeits-, Industrie- und Sozialminister vom Movimento 5 Stelle (M5S) und Innenminister Matteo Salvini von der Lega nach ihrer Vereidigung. Im Vordergrund der formale Chef ihrer Regierung, Premierminister Giuseppe Conte. (Foto: EPA-EFE/Alessandro Di Meo)

Knapp drei Monate dauerte es, bis die beiden relativen Wahlsieger der italienischen Parlamentswahlen, Luigi Di Maio, Sprecher des Movimento 5 Stelle (M5S) und Matteo Salvini, Vorsitzender der Lega, übereinkamen, ihre jeweiligen Ansprüche auf das Amt des Ministerpräsidenten aufzugeben. mehr lesen / lire plus

Naturschutz
: Das große Krabbeln bleibt aus

Was der englische Rasen oder Zen-Garten mit dem Insektensterben zu tun hat – und wie Faulheit Bienen retten kann.

Das Große Ochsenauge ist eine häufige Schmetterlingsart, die in Luxemburg dennoch stark zurückgegangen ist. (Foto: pixabay/cocoparisienne)

Oberanven am Welt-Umwelttag, dem 5. Juni. In einem Vorgarten in der typisch luxemburgischen Siedlung ackert ein kleiner Mähroboter einsam vor sich hin. Er hält den Rasen adrett kurz und sauber und sorgt so – vermutlich von seinen Besitzer*innen unbeabsichtigt – dafür, dass sich hier außer Gras kaum Leben entwickeln kann.

Im Park neben dem Gebäude der Gemeindeverwaltung sieht die Welt anders aus. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die hochgewachsene Wiese aus den verschiedensten Gräsern, Blumen und Kräutern besteht. mehr lesen / lire plus

Rechtspopulismus: D’Alternativ fir Lëtzebuerg?

Das neue Personal der ADR zeigt, dass in Luxemburg die Gefahr einer rechten Diskursverschiebung besteht.

(Foto: woxx/ja)

Am vergangenen Wochenende präsentierte die ADR ihre Kandidat*innen für die kommenden Parlamentswahlen. Und enthüllte dabei auch erstmals, wer für Fred Keups „Wee 2050“ antreten wird. Neben Keup sind zwei Namen zumindest in sozialen Netzwerken bekannt: Daniel Rinck, der die Facebookseite „Neiwahlen“ ins Leben gerufen hat, und Tom Weidig, der nach Jahren der Dementis, etwas mit „Wee“ zu tun zu haben, sich nun als Präsident eben jener „Bewegung“ entpuppt.

Während Rinck eher als unbeholfener und ausfallender Wüterich daherkommt, fällt Weidig durch den Hang auf, das Grauen des Nationalsozialismus klein- und eine historische Feindschaft zwischen Luxemburg und Frankreich herbeizureden. mehr lesen / lire plus

Protection des animaux : Pas de viande sans os

La nouvelle loi sur la protection des animaux a donné lieu à un débat à la Chambre trop consensuel… et à quelques passages de discours plus inspirés.

(Illustration : deiereschutzgesetz.lu)

« On peut compter sur des améliorations en matière de protection des animaux quand cette loi entrera en vigueur. C’est pourquoi nous voterons en sa faveur. » En disant cela, David Wagner a parachevé ce qu’on pressentait déjà : l’unanimité du parlement en faveur de la nouvelle loi sur la protection des animaux. Le député de Déi Lénk était intervenu après l’ensemble des autres partis lors du débat sur la loi ce mercredi après-midi. mehr lesen / lire plus

Rassismus: Kolonial Amnesie


Dem Fränz Hausemer säi Film „Schwaarze Mann” werft Froen op iwwert d’Historiografie zu Lëtzebuerg.

Dem Romain Hilgert an dem Régis Moes hir Bicher sinn zwou vun deene rare Publikatiounen, déi sech mat der Lëtzebuerger Kolonialgeschicht befaassen.

Wéi ech Enn Mäerz op d’Avant-Première vum Fränz Hausemer sengem Documentaire „Schwaarze Mann” goung, wor ech net nëmme begeeschtert iwwert ee gutt gemaachenen an uspriechende Film zum Thema „Schwaarz-Sinn zu Lëtzebuerg”. Ech sinn och zimlech erschüttert aus deem Film erausgaang, well ech mer als Historikerin Froe gestallt hunn.

Vum Personnage, ëm deen et am Film geet, dem Jacques Leurs, hat ech nämlech nach ni eppes gehéiert. mehr lesen / lire plus

Woxx goes Ara

Es ist nicht das erste Mal, dass die woxx ihrer eigentlichen Vokation eines Printmediums ein wenig untreu wird. Schon Ende der 1990er wurden die öffentlichen „Sträitkultur“-Gespräche nicht nur in der Wochenzeitung festgehalten, sondern auch über diverse Radiowellen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Besonders mit Radio Ara hat es immer wieder Kooperationen gegeben. Abgesehen von den direkten personellen Überschneidungen – sowohl bei den „Macher*innen“ als auch beim anvisierten Publikum – ist die Verbindung mit Radio Ara fast embryonal zu nennen: Die Wochenzeitung erschien ein Jahr bevor Ara im Dezember 1992 auf Sendung ging. Jetzt erfährt diese Zusammenarbeit einen weiteren Schub: Ab sofort wird die woxx regelmäßig, freitags gegen 18 Uhr, Gast in der Ara-Sendung „Bistro“ sein, um das jeweilige Thema der Woche, aber auch andere spannende Inhalte der woxx vorzustellen und gegebenenfalls weiter zu bearbeiten. mehr lesen / lire plus

EuGH: Mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Ehepaare

Nicht-EU-Bürger*innen, die mit einem gleichgeschlechtlichen Unionsbürger verheirateten sind, darf das Aufenthaltsrecht nicht verweigert werden. Dies auch in ebenjenen EU-Ländern, in denen die gleichgeschlechtliche Ehe nicht gesetzlich anerkannt ist. So heißt es in einem rezenten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Anlass dazu gab eine Klage zweier Männer, einem Rumänen und einem US-Amerikaner, die in Belgien geheiratet hatten und sich anschließend in Rumänien niederlassen wollten. Trotz Ehevertrags erhielt der US-Amerikaner kein Dauerbleiberecht, mit der Begründung, dass in Rumänien die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkannt sei. Das Paar klagte vor dem rumänischen Verfassungsgerichtshof, der sich schließlich an den EuGH wandte. Dieser entschied nun am Dienstag, dass die Bestimmungen zum Bleiberecht auch auf gleichgeschlechtliche Ehepaare anzuwenden sind. mehr lesen / lire plus

Migration oui, criminalisation non !

Les intitulés des initiatives européennes (ICE) – une sorte de pétition adressée à la Commission – peuvent parfois prêter à confusion. Ainsi celle lancée début mai et présentée au Luxembourg le 9 mai par huit ONG s’appelle « We Are a Welcoming Europe ». Le dossier de presse luxembourgeois met l’accent sur la nécessité d’un « changement de politique migratoire » et regrette que « les États membres ne parviennent pas à se coordonner sur la question de l’accueil ». La même pétition, sous le regard des progressistes français-es, donne une tout autre impression : selon l’ONG « La Cimade », le but serait de « mettre fin au délit de solidarité dans toute l’Europe ». mehr lesen / lire plus

Musique classique
 : Récital éclectique

Les concerts du toujours dynamique centre culturel Altrimenti sont l’occasion de découvrir de jeunes talents, mais aussi de réécouter des musiciennes et musiciens émérites. Arrêt sur le prochain rendez-vous, avec la pianiste Kae Shiraki.

Ne vous fiez pas
aux apparences :
si Kae Shiraki cède parfois à la mode des photos promotionnelles,
elle n’en est pas moins une excellente pianiste. (Photo : kaeshiraki.com)

« New Classic Stage », c’est le nom du « festival permanent de musique classique » que propose le centre culturel Altrimenti, sous la direction artistique d’Albena Petrovic. Sous l’impulsion de la compositrice luxembourgeoise et du directeur Diego Lo Piccolo, la salle Rheinsheim s’est ainsi petit à petit transformée en un nouveau lieu incontournable de la scène musicale classique : tout au long de la saison, des concerts divers et variés se succèdent, souvent avec des instrumentistes du grand-duché et avec une forte prépondérance de récitals de piano. mehr lesen / lire plus

Art luxembourgeois
: La révolution abstraite


La Villa Vauban accueille jusqu’en mars 2019 une exceptionnelle rétrospective des artistes phares de l’art non figuratif du pays. L’occasion de voir, en un même lieu, les tenants de la modernité artistique du Luxembourg. En cinquante ans, ils ont révolutionné un paysage longtemps conservateur. Le pays ne s’en est jamais totalement remis.

(Photos : Villa Vauban)

Loin des concours d’aquarelle du Grund, l’exposition « Art non figuratif », accueillie par la Villa Vauban, est une démonstration de la richesse de la production locale. Car le Luxembourg possède un courant contemporain passionnant.

De Lucien Wercollier à Théo Kerg, en passant par Roger Bertemes ou Joseph Probst, l’exposition est un riche voyage dans la révolution artistique locale. mehr lesen / lire plus

Mike Newell
 : Un peu sous l’épluchure


Pas aussi foisonnant et réussi narrativement que le livre dont il s’inspire, « The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society » parvient néanmoins à montrer plus qu’un simple film d’amour pour cinéphiles fleur bleue.

Pour être membre d’un cercle littéraire anglo-normand, il faut parfois faire quelques sacrifices culinaires.

Écrit par l’Américaine Mary Ann Shaffer et terminé par sa nièce Annie Barrows, « The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society » a connu un succès planétaire dès sa publication en 2008. Parmi les ingrédients qui ont fait prendre la sauce, il y a certes l’itinéraire d’une jeune autrice qui découvre ce qu’est le véritable amour grâce à un voyage initiatique sur fond historique d’occupation nazie, mais aussi une forme littéraire, le roman épistolaire, qui permet une narration dynamique et originale. mehr lesen / lire plus

Ken Scott : The Extraordinary Journey of the Fakir

Cet itinéraire d’un petit arnaqueur indien, à l’atmosphère poético-onirique, ne passe pas aussi bien sur grand écran qu’en livre. L’acteur Dhanush, véritable star du cinéma tamoul, n’est pas en cause : la réalisation est bien pâlotte, et seuls les moments chantés et dansés apportent le grain de folie attendu.

L’évaluation du woxx : X
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