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„Nur ein kleiner Eingriff“

Ende der 1990er-Jahre wurden fast dreihunderttausend Frauen in Peru sterilisiert. Meist unter Druck, oft ohne Einwilligung und manchmal unter brutalem Zwang. Die meisten von ihnen sind indigener Herkunft.

Kämpft für die juristische Aufarbeitung der Zwangssterilisierung in Peru: 
Inés Candori wurde 1995 während eines Krankenhausaufenthalts betäubt und ohne ihre Einwilligung unfruchtbar gemacht. (Foto: Knut Henkel)

Das Büro von „Menschenrechte ohne Grenzen“ liegt gleich oberhalb der Kirche von Santo Tomás. Der Aufkleber mit dem Logo der Nichtregierungsorganisation aus Cuzco prangt an der Tür, die nur angelehnt ist. Auf mein Klopfen öffnet Susi Sotalero die Tür zum geräumigen Büro.

„Seit März 2018 sind wir hier präsent, denn sowohl für die Frauen, die gegen ihren Willen sterilisiert wurden als auch für die Menschen, die gegen die durch den Bergbau verursachten Schäden protestieren, ist der Weg nach Cuzco zu weit“, fasst Sotalero ihr Engagement knapp zusammen. mehr lesen / lire plus

Transports en commun : Gratuité « logique »

La gratuité des transports en commun pour les étudiant-e-s passe à côté de toute une catégorie d’élèves.

Depuis le 1er août, l’ensemble des transports en commun du pays est gratuit pour les jeunes de moins de 20 ans sur simple présentation d’une carte d’identité. Cette mesure, adoptée par le ministre du Développement durable et des Infrastructures, François Bausch (Déi Gréng), s’inscrit dans une logique de simplification administrative, qui implique que les élèves et étudiants ayant dépassé 20 ans devront toujours se procurer des titres de transport spécifiques. Les élèves qui ne dépassent pas l’âge de 25 ans peuvent circuler librement avec la myCard ou myCard jeunes, sous condition d’être inscrits dans un établissement d’enseignement secondaire ou de participer à une mesure d’intégration socioprofessionnelle. mehr lesen / lire plus

Medienpolitik: Presse in der Defensive

Es kommt nicht alle Tage vor, dass Presserat und Journalist*innengewerkschaft ALJP gemeinsam auftreten. Manchmal ist es aber wohl notwendig.

(©SIP)

„Wir stellen vor allem fest, dass die Arbeit des Presserats und der ALJP eine Konstante zeigt: Der größte Teil unserer Arbeit bestand darin, journalistische Standards zu verteidigen, statt sie zu verbessern – sodass wir uns fast die gesamte Zeit über in der Defensive befanden.“ Diese Aussage des Vorsitzenden der (wiedervereinigten) Journalist*innengewerkschaft anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Presserat am Dienstag trifft die augenblickliche Situation der Medienlandschaft wie die Faust auf’s Auge: Es tut weh und es stellt sich die Frage, wieso eine ganze Berufssparte so etwas über sich ergehen lässt. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung
: Wie sag ich’s meinem Kind?


Sexualität, Pubertät, Gender, sexuelle Orientierung – Themen, die zum Feld der sexuellen und affektiven Erziehung gehören, gibt es zahlreiche. Eine angemessene Heranführung ist besonders in jungen Jahren wichtig. Was wird in Luxemburg in diesem Bereich geleistet? Was klappt, wo besteht Nachholbedarf? Im Rahmen einer Interview-Serie haben wir Vertreter*innen einiger zuständiger Strukturen dazu befragt. Das erste Gespräch fand mit Isabel Scott vom Centre national de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle, kurz Cesas, statt.

Isabel Scott arbeitet seit April 2017 beim Cesas. (© privat)

woxx: Wie sollte Sexualaufklärung im weitesten Sinne im Idealfall ablaufen?


Isabel Scott: Die Weltgesundheitsorganisation hat 2011 das Dokument „Standards für Sexualaufklärung in Europa“ publiziert. mehr lesen / lire plus

MeYouZik 2018 – In zwei Tagen um die Welt

Auch die diesjährige Ausgabe des MeYouZik-Festivals kann sich sehen – und hören – lassen. Auch wenn die Organisatoren die hartgesottenen Fans etwas auf die Folter spannten.

Elektronik, Rap, Soul und noch vieles mehr bringen die Musiker*innen von Gato Preto aus Mosambik auf die Bühne. (Foto: © www.gatopretomusic.com)

In diesem Jahr veranstaltet das LCTO das Weltmusik-Festival MeYouZik an zwei Tagen in der Woche. Am 14. und 15. August (Mariä Himmelfahrt) kann man auf Bühnen am Knuedler, der Place d’Armes, der Place de la Constitution und in der Rue du St. Esprit wieder globale Klänge genießen. Umrahmt von Ständen verschiedener NGOs nehmen diesmal 25 Bands aus 5 Kontinenten teil und decken ein breites Spektrum musikalischer Stile von Klezmer über Latin-Rock bis zu Afro-Funk ab. mehr lesen / lire plus

Quand le CSJ condamne l’arrosoir pré-électoral

Dans la catégorie « Où il y a de la gêne, il n’y a pas de plaisir », l’organisation de la jeunesse conservatrice, le CSJ, vient d’entrer en lice pour au moins se classer dans le top 10 des déclarations ahurissantes à venir encore ces prochains mois. Dans un communiqué de presse intitulé « La campagne électorale du gouvernement : Machiavel approuve – mais les citoyens… ? », ils fustigent la politique de l’arrosoir mise en place par le gouvernement (réforme fiscale, réduction du stage dans la fonction publique, gratuité des transports, etc.). S’il est vrai que la multiplication de ces mesures peut être vue comme suspecte, la crédibilité du CSV sur cette question est quasi nulle. mehr lesen / lire plus

Chèques-services und Armutsrisiko

Dienstleistungsgutscheine (Chèques-services) reduzieren das Armutsrisiko von 16,5 auf 14,9 Prozent, das Kinderarmutsrisiko sogar von 21,8 auf 16,7 Prozent. Das geht aus einer kürzlich vom Statec publizierten Studie hervor. Eine weitere Auswirkung haben die Chèques-services auf die Einkommensungleichverteilung. Der entsprechende Koeffizient ist mit Dienstleistungsgutscheinen ein Prozent niedriger als ohne. Wie das Statistikamt jedoch einräumt, beziehen sich die Berechnungen auf einen Idealfall, in dem alle Kinder in staatlich konventionierten Strukturen unterkommen. Demnach sollte man die Aussagekraft der Studie nicht überbewerten. Das System „Chèque-service accueil“ (CSA) wurde 2009 geschaffen, um es Eltern zu ermöglichen, ihre Kinder bis zum Alter von 13 Jahren in professionelle Betreuungsstrukturen zu integrieren. mehr lesen / lire plus

Justice: Transfèrement de détenus

La loi du 28 février 2011 a introduit le principe de reconnaissance de peines carcérales exécutées dans un autre État membre de l’UE. Le transfèrement de détenus vers leur pays de résidence permet ainsi de faciliter la « réhabilitation » et la « resocialisation » des détenus, estime le ministre de la justice, Félix Braz en réponse à une question parlementaire du député CSV Léon Gloden. En effet, environ 40% de la population carcérale au Luxembourg est non-résidente. Entre 2015 et 2018, vingt condamné-e-s ont effectué leur peine à l’étranger. Un transfèrement « sans consentement » n’est légal en UE que dans trois cas : lorsque le pays d’origine du détenu exige l’exécution de la peine dans le pays de condamnation, sur demande du pays vers lequel le condamné sera expulsé ou si le détenu est en cavale. mehr lesen / lire plus

Ruffin, de Nuit Debout 
à l’Assemblée

Faire de la politique autrement ne signifie pas nécessairement se tenir à l’écart de la politique institutionnelle. On peut aussi utiliser les institutions pour y faire entrer une autre façon d’agir : François Ruffin, journaliste, député, grande gueule, montre l’exemple.

Journaliste, réalisateur, 
auteur, député : 
François Ruffin est-il l’avenir 
de la gauche en France ? (© Wikimedia)

Pour l’anthropologue et historien français Emmanuel Todd, il pourrait être le prochain président de la République, celui qui « peut réconcilier la gauche avec les classes populaires ». Député, journaliste et réalisateur, auteur de plusieurs livres : qui est François Ruffin, le parlementaire de gauche qui fait le plus parler de lui en France ? mehr lesen / lire plus

Pop: Wie im Film

Mit dem neuseeländischen Künstler Jonathan Bree haben sich die „Congés annulés“ ein echtes Alien angelockt – zu entdecken nächste Woche in den Rotondes.

Auch wenn er sich gerne versteckt: Jonathan Bree ist alles andere als ein Mann ohne Eigenschaften. (Foto: ©wikimedia)

Wer ist dieser mysteriöse Jonathan Bree, dessen Gesicht man nicht kennt, dessen Stimme einem jedoch so vertraut vorkommt? Den Durchbruch schaffte der Musiker erst vor einem Jahr mit der Single „You’re so Cool“ seines dritten Studioalbums. In dem dazugehörigen Schwarz-Weiß-Video sieht man den Musiker in einem weißen Ganzkörperanzug, der selbst sein Gesicht ganz überdeckt, in Begleitung seiner anonymen Sixties-Band performen. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : Expo écolo

Avec « No Man’s Land. Espaces naturels. Terrains d’expérimentation », le Mudam propose une exploration de la nature et des défis écologiques à venir à travers les regards d’artistes très divers.

Photo: © Remi Villaggi

Que le changement climatique soit devenu une réalité indéniable est une évidence dont chacun-e d’entre

nous a pu faire l’expérience ces dernières semaines. La canicule, les feux de forêt, les algues bleues dans le « Stau » sont des phénomènes qui s’installent dans la durée. Tout comme les discours catastrophistes qui nous accompagnent depuis les années 1980 et les premières prises de conscience des désastres climatologiques et écologiques à venir. mehr lesen / lire plus

Matteo Garrone: Aus Loyalität vor die 
Hunde gehen

Anhand der Figur eines Hundefriseurs wirft „Dogman“ die Frage auf, wie sehr man sich seinem Unterdrücker anpassen kann, bevor man selbst zum Täter wird.

Selten wirkt Marcello so in seinem Element, als in Gesellschaft von Hunden. (Foto: © Xerix Films)

Ein knurrender, zähnefletschender Rottweiler. Das einzige, was ihn davon abhält, jedem, der sich ihm nähert, an die Gurgel zu springen, ist eine massive Metalkette. Direkt daneben stehend ein Mann, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den Vierbeiner einzuschamponieren. Diese Szene, zugleich bedrohlich und humorvoll, setzt den Ton des italienischen Films „Dogman“.

Beim Hundefriseur handelt es sich um Marcello (Marcello Fonte), der in einem kleinen, tristen Stadtviertel in der Nähe von Neapel lebt. mehr lesen / lire plus

Drew Pearce : Hotel Artemis

Certes, le film se transforme peu à peu en thriller d’action classique. Mais comme bonus original, on peut apprécier l’ambiance de cet hôtel-hôpital pour hors-la-loi dans un Los Angeles de 2028 en proie à des émeutes pour l’accès à l’eau… et surtout la composition de Jodie Foster, impeccable en infirmière alcoolique et agoraphobe.

L’évaluation du woxx : X
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