Idea analyse l’économie du partage

Chaque année, la fondation Idea, créée en 2014 à l’initiative de la Chambre de commerce luxembourgeoise et qui a pour mission « de mener des réflexions en faveur du développement durable et de l’intérêt économique général du pays », publie un avis sur la conjoncture économique dans le contexte luxembourgeois, européen et mondial. Un rapport assorti, à chaque fois, d’une thématique spécifique. Cette année, Idea s’est adonnée à une analyse sur l’état de l’économie de partage – la « sharing economy » si chère à Jeremy Rifkin – au grand-duché. Au plus tard depuis l’introduction des smartphones et de la géolocalisation qui va avec, les possibilités de l’économie de l’échange se sont démultipliées. mehr lesen / lire plus

Universität Luxemburg
: Historiker-streit


Droht der Luxemburger Geschichtsforschung und -lehre 
das Aus? Ein Hilferuf von Universitätsverantwortlichen lässt 
es befürchten.

Aushang im Historischen Institut der Universität Luxemburg (2016). (Foto: woxx)

Bei dem Regierungsbriefing am 30. März gab Premierminister Xavier Bettel sich alle Mühe, die Gemüter zu beruhigen: Die Streitigkeiten rund um das Budget der Universität Luxemburg würden bald beigelegt sein. Er verwies auf die am Folgetag stattfindende Sitzung des Conseil de gouvernance der Universität und die für diese Sitzung geplante, mehr als ein Jahr verspätete, Beratung über die Budgetvorlage 2017. Der Conseil, eine Art Verwaltungsrat, setzte sich tatsächlich über das negative, aber unverbindliche, Votum des Universitätsrats hinweg, der zwei Tage zuvor das Budget abgelehnt hatte (siehe woxx 1418). mehr lesen / lire plus

Forum 372: Wohnräume

„Wer darf in Luxemburg noch wohnen?“ Diese Frage stellt die April-Ausgabe der Zeitschrift forum am Anfang ihres „Logements“-Dossiers, in dem sowohl die angespannte Situation auf dem Immobilienmarkt als auch neue Wohnformen und Wohnraumvermittlungs-Methoden vorgestellt werden. Neben geharnischter Kritik im Intro von Jürgen Stoldt, der nach Maßnahmen ruft, „die auch in die Eigentumsrechte eingreifen“ und damit eine staatliche Wohnungspolitik ermöglichen, die langfristig der ausufernden Gentrifizierung entgegenwirken kann, steht eine Stellungnahme des Direktors der Agence immobilière sociale, Gilles Hempel, der für eine Entkopplung der Nutzungs- von Eigentumsrechten eintritt. Weitere Beiträge beschreiben neue und alte „Lösungen“ für das Problem der Wohnungsnot – wie etwa Wohngemeinschaften oder Wohnungsbaugenossenschaften -, die schon lange nach einer angepassten Gesetzgebung rufen. mehr lesen / lire plus

Uni-Budget: Im Bermuda-Dreieck

Ihre Finanzprobleme darf die Uni selber lösen, bei der Gestaltung ihrer Zukunft aber haben andere das Sagen.

(Foto: MESR)

Hochschulminister Marc Hansen bricht eine Lanze für die Automonie der Luxemburger Universität: Nach dem neuen Hochschulgesetzentwurf wird der „Conseil universitaire“, der von VertreterInnen aller an der Uni tätigen Berufskategorien und von StudentInnen beschickt wird, seine Vorsitzenden selber bestimmen. Der Rektor leitet dieses Gremium nicht mehr, sondern wird ihm, wie die anderen Mitglieder des Rektorats, nur noch als Beobachter angehören.

Doch so demokratisch auch die Gestalt ist, die der Uni-Rat damit erhalten hat, seine Funktion bleibt eine lediglich beratende: Denn bei der Festsetzung des Budgets oder der Nominierung eines neuen Rektors, zum Beispiel, liegt die Entscheidungsgewalt bei dem „Conseil de gouvernance“ genannten Verwaltungsrat – der Uni-Rat wird bloß um einen „avis“ gebeten. mehr lesen / lire plus

Tram
 : Le jour 
le plus long

Ne rencontrant plus guère d’opposition politique, le tram sera non seulement en service dès la fin de l’année, mais verra aussi son réseau s’étendre plus rapidement que prévu.

L’intérieur des rames a connu quelques modifications, suite aux remarques récoltées lors de la présentation de la maquette 1:1 fin 2015. (Photos et illustrations : Luxtram SA)

Quand, le dimanche 10 décembre de cette année, les CFL appliqueront l’horaire d’hiver, rien ne sera plus comme avant. Sauf imprévu, ce même jour, la gare du Pfaffenthal sera mise en service et avec elle le funiculaire entre le faubourg et le plateau du Kirchberg pour créer alors le pôle d’échange « Pfaffenthal-Kirch-
berg (Pont Rouge) ». mehr lesen / lire plus

Freikarten für Kinepolis

Das „Rebranding“ der Utopolis-Kinos auf Kirchberg und Belval nimmt seinen Lauf. Gut anderthalb Jahre nachdem die Kinepolis Group SA die Luxemburger Kinokette geschluckt hat, werden die KinozuschauerInnen nach und nach an die neue Namensgebung gewöhnt. Ab dem 5. April werden die Online-Reservierungen über den Kinepolis-Server abgewickelt. Die Internetpräsenz utopolis.lu wird dann automatisch auf kinepolisluxembourg.lu weitergeleitet. Zeitgleich wird die „movie card“ und die „family card“ der europaweit operierenden Kinokette eingeführt. Die Säle werden umbenannt, lediglich das Utopia auf Limpertsberg darf seinen angestammten Namen behalten. Die Säle auf Kirchberg kommen in den Genuss der „Cosy Seat“ genannten, besonders breiten Sonderbestuhlung (gegen Aufpreis), und es wird einen „Laser ULTRA“-Saal geben mit besonderer Laserprojektion und einem performanten Dolby-Atmos Tonsystem. mehr lesen / lire plus

Radio Ara drängt zu mehr Medienpluralismus

Drei Tage, bevor Premier- und Medienminister Xavier Bettel am Donnerstag im Parlament die neue Konvention des Luxemburger Staates mit CLT-Ufa und RTL Group vorstellte, meldete sich das „einzige privatrechtliche, unabhängige Radio mit einem sozio-kulturellen Anspruch, das die Medienliberalisierung von 1991 überlebt hat“ zu Wort. Während das Parlament die Geldspritzen in Millionenhöhe lediglich zur Kenntnis nehmen kann, erinnert Ara an den Anspruch, der einst mit der Medienliberalisierung verbunden war. Mit dem Ziel, den Medienpluralismus auszuweiten, wurden damals vier Radiosender zugelassen – neben Ara, getragen von Radio-Enthusiasten und Organisationen der Zivilgesellschaft, waren es Eldoradio, Radio latina sowie DNR-„De neie Radio“, das die Rolle einer vom Wortimperium getragenen Konkurrenz für RTL ausfüllen sollte. mehr lesen / lire plus

Kirchenfabriken: Es gibt Wichtigeres

Der Streit um die Abschaffung oder Neufassung der Kirchenfabriken geht in die nächste Runde

(Foto: Luxembourg9b, CC-BY-SA 3.0)

„Die katholische Kirche kündigt die mit dem Luxemburger Staat getroffene Konvention vom Januar 2015 nicht auf“. Zumindest zu dieser Frage waren die Aussagen des katholischen Generalvikars Leo Wagener bei einem kurzfristig einberufenen „point presse“ am vergangenen Mittwoch so klar wie die legendäre „Boulettes“-Zopp, die weiland im gleichnamigen katholischen Internat, unweit des heutigen Standorts der Pressestelle des Bistums, kredenzt wurde.

Am Abend davor hatte die Generalversammlung des Syndikats der Kirchenfabriken (Syfel) deutlich gemacht, dass ein Einvernehmen über die Zukunft der Kirchenfabriken unerreichbar geworden ist. mehr lesen / lire plus

Cattenom : manque de transparence

Au début du mois de février, Josée Lorsché et Henri Kox (Déi Gréng), présidents respectifs de la commission du Développement durable et de celle de l’Environnement, se sont vu refuser le caractère urgent d’une question parlementaire concernant des modifications notables des modalités d’exploitation que l’Autorité de sécurité nucléaire française venait de décider le 3 février 2017 pour des centrales équipées de réacteurs du même type que Cattenom. Ce n’est donc que cette semaine que la réponse commune des ministres de l’Environnement et de la Santé vient d’être publiée : effectivement, ces modifications permettraient de « réparer » plus facilement des défauts de corrosion des tubes qui apportent l’eau primaire des générateurs à vapeur par la pose de bouchons mécaniques. mehr lesen / lire plus

Radar-Rentabilität

Pünktlich zum einjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme der ersten automatisierten Radarkontrollen in Luxemburg konnte Infrastrukturminister François Bausch nun eine erste wirtschaftliche Bilanz vorlegen. In einer Antwort auf eine parlamentarische Frage seiner Parteikollegin Josée Lorschée heißt es, den 12,5 Millionen Euro Einnahmen an Bußgeldern bis Ende 2016 hätten rund 13,25 Millionen Euro Ausgaben gegenüber gestanden. Auf den ersten Blick also ein schlechtes Geschäft für Staat und Steuerzahler und reichlich Stoff für Biertischdiskussionen. Allerdings zeigt eine genauere Analyse der Ausgabenseite, dass der Staat sehr wohl finanziell auf der Gewinnerseite ist: In den Ausgaben sind nämlich 11,5 Millionen Euro Investitionskosten für Einkauf und Installation der Anlagen inbegriffen. mehr lesen / lire plus

Quotas de CO2: La balle revient au Luxembourg

Le gouvernement luxembourgeois peut-il crier victoire après l’arrêt de la Cour de justice de l’Union européenne (CJUE) dans l’affaire C-321/15 qui l’opposait à Arcelormittal, plus spécifiquement à l’entité Rodange/Schifflange ?

(Photo : MMFE/Wikimedia)

Vers la fin de l’année 2011, Arcelor- mittal avait décidé de fermer l’aciérie située à Schifflange, d’abord pour une durée indéterminée, puis définitivement. Or la société avait omis de notifier immédiatement cette décision aux autorités luxembourgeoises. Ce ne fut le cas que quelques mois après. Entre-temps la société s’est vu attribuer, conformément à la directive 2003/87/CE du Parlement européen et du Conseil, des quotas d’émission de CO2 qui prenaient en compte la production envisagée pour l’unité de Schifflange – comme si elle ne devait pas s’arrêter. mehr lesen / lire plus

RGTR-Verschlimmbesserung

Der schwarz-grüne SchöffInnenrat aus Bascharage hat vergangene Woche die Einwohnerschaft per Flugblatt auf eine Veränderung der RGTR-Linie 215 hingewiesen, die so nicht mit der Gemeindeführung abgesprochen war: Im Rahmen der erweiterten Fahrplanumstellung und der Einführung des „Telematik“-Informationssystems zum 27. Februar – also dem ersten Tag nach den Karnevalsferien – wird die direkte Verbindung zwischen Bascharage und Kirchberg gekappt und führt nur mehr zur Charlys Gare im Stadtpark. Von dort aus müssen die Passagiere zu Fuß zum Hamilius Quai I laufen und auf einen der Eurobusse umsteigen, falls sie nach Kirchberg wollen. Die direkte Durchfahrt dauerte bislang laut mobiliteit.lu etwa 46 Minuten. mehr lesen / lire plus

Constitution : 15 ans après ?

C’est en 2005 que la Chambre a entamé un grand travail de réforme de la Constitution, toujours en cours. Une première « proposition de révision portant instauration d’une nouvelle constitution » avait été déposée le 21 avril 2009 – quelques semaines avant les élections législatives qui allaient reconduire la coalition CSV-LSAP.

(Photo : CHD.lu)

Pour être adoptée, la nouvelle constitution doit être acceptée dans un premier temps par au moins deux tiers des député-e-s. Autrement dit, le CSV est capable à lui tout seul de mettre un veto à toute réforme constitutionnelle. Mais à l’inverse, il lui faut plusieurs alliés pour procéder à une telle réforme. mehr lesen / lire plus

Überlandbusse
: Umstieg oder Abstieg?


Moderne Umsteigepole sind das A und O des zukünftigen Mobilitätssystems. Die Modelle, wie hier auf Howald, erstrahlen im schönsten Sonnenschein. Wie gut das Umsteigen tatsächlich klappt, hängt aber nicht nur vom Wetter, sondern auch von einem reibungslos funktionierenden Regionalbussystem ab. (ILLUSTRATION: MDDI)

Der Sonderbericht des Rechnungshofes zur Organisation der regionalen Busse findet wenig Lob für das RGTR-Netz, das allerdings in der Mobilitätsplanung der Regierung ein wichtige Rolle spielt.

Langstrecke oder Kurzstrecke? Das öffentliche Verkehrsnetz in Luxemburg ist auf den ersten Blick sehr einfach gestrickt. Ein einheitlicher Tarif, der eigentlich nur zwei Optionen vorsieht: Für schlappe vier Euro einen Tag lang unbegrenzt Busse und Bahnen nutzen, oder für die Hälfte davon von A nach B fahren – aber innerhalb von zwei Stunden. mehr lesen / lire plus

forum 370: Gespaltenes Land

Die in dieser Woche erscheinende forum-Ausgabe dürfte nicht nur wegen des spannenden Themas vielen nachhaltig in Erinnerung bleiben. Es ist auch das letzte von Kim Nommesch koordinierte Heft; die junge Politologin wechselt ins Zentrum für politische Bildung, wo sie im März ihre Arbeit aufnehmen wird. Spätestens seit dem Referendum des Jahres 2015 gibt es den Begriff der „80-20-Prozent-Gesellschaft“, der im Hauptteil des neuen Heftes unter zahlreichen Gesichtspunkten untersucht wird. Populismus, Integrationsprobleme, Generationenkonflikte, Religionsstreit, Wachstumsfragen, Frauenrechte, Digital Divide … diese Themen, die auch weltweit auf der Agenda stehen, werden im forum-Dossier für die Gegebenheiten in Luxemburg durchdekliniert. Michel Cames (siehe auch woxx 1408) macht sich stark für das von unserer Politik so gern strapazierte „level playing field“ – allerdings für den Bereich der in Luxemburg konkurrenzlos niedrigen Erdölbesteuerung. mehr lesen / lire plus