Oxfam : jeter le bébé avec l’eau du bain ?

Après la publication d’une enquête du « The Times » concernant des abus sexuels en Haïti, notamment sur mineures, remontant à 2011, l’année du terrible tremblement de terre, les réactions ont été très rapides : tant le gouvernement britannique que la Commission européenne mettent en question leurs financements alloués à Oxfam UK, employeur des personnes incriminées. Des sponsors privés se retirent l’un après l’autre. Avec le recul, il est évident que la réaction d’Oxfam UK n’a pas été à la hauteur : si les suspects ont été immédiatement suspendus et licenciés après la conclusion de l’enquête interne, aucune plainte auprès des autorités haïtiennes n’a été déposée. mehr lesen / lire plus

CSV : Premier tour décisif

Le 24 mars, les chrétiens-sociaux arrêteront définitivement leurs listes pour les législatives. Il y a aura certainement des déçu-e-s.

Jeudi matin, l’ancien ministre des Finances, Luc Frieden, l’a révélé sur les antennes de RTL : il ne sera pas candidat aux élections législatives d’octobre. Mais il ne se retirera pas pour autant de la vie politique. Bien au contraire : il briguera un mandat lors des élections européennes en mai ou juin 2019. Évidemment, il ne se contentera pas d’un simple mandat de député européen ; il veut apporter à la Commission européenne son expérience en tant qu’homme politique, mais aussi comme acteur du secteur privé. mehr lesen / lire plus

Viviane Ricola-Reding: Wer hat’s erfunden?

Montag 22. Januar, 10.30. Die Europadeputierte Viviane Reding (CSV) hat zur Pressekonferenz in die CSV-Fraktion geladen.

Sie will Bilanz ziehen, über ihre Arbeit im Europa-Parlament 2017. Die Bilanz gerät allerdings eher zu einer Abrechnung mit der aktuellen Regierung, die, so Reding, nicht genügend Präsenz in den europäischen Gremien, vor allem dem Ministerrat zeigt, und es so verpasst, zum richtigen Zeitpunkt die Interessen Luxemburgs durchzusetzen oder zumindest zu verteidigen.

Es scheint festzustehen, dass Reding in einer nächsten Regierung, sofern die CSV daran beteiligt ist – was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist – eine gewisse Rolle spielen wird. Ihre Pressekonferenz soll deshalb wohl auch ihre Sachkompetenz in den unterschiedlichsten Themenbereichen und ihre staatsfrauliche Größe dokumentieren: Als Vorbild benennt sie weder den aktuellen Spitzenkandidaten Claude Wiseler, noch dessen Vorgänger Jean-Claude Juncker oder Jacques Santer. mehr lesen / lire plus

Universität
: Incorporated

Die PR-Abteilung der Uni Luxemburg kann zufrieden sein: Die Inthronisierung des neuen Rektors Stéphane Pallage und die gleichzeitige Unterzeichnung der Vierjahreskonvention mit dem Hochschulministerium lassen die Misstöne, die es im turbulenten Jahr 2017 gegeben hatte, vergessen.

Marc Hansen, Stéphane Pallage und Yves Elsen (vlnr): Ob sie miteinander „können“ wird für die weitere Entwicklung der Universität wesentlich sein. (Foto: woxx)

Die im Budgetjahr 2017 wegen grober Fehlkalkulationen notwendig gewordenen und dann in aller Eile durchgeführten Sparmaßnahmen und der im Anschluss erfolgte Rücktritt von Reiner Klump im Frühjahr hatten das Vorzeigeprojekt „uni.lu“ zu einem echten Sorgenkind werden lassen. Sehr zum Verdruss auch des zuständigen Ministers Marc Hansen, der sich gerade angeschickt hatte, die Reform des Uni-Gesetzes auf den Instanzenweg zu bringen. mehr lesen / lire plus

Verfassungsreform: Erst zu Sankt-Nimmerlein?

Die Verfassungskommission arbeitet die einzelnen Punkte der „großen Verfassungsreform“ fleißig ab, doch zu Ende bringen wird sie ihr Werk in dieser Legislatur nicht mehr.

Glaubt man den Aussagen einiger Mitglieder der Verfassungskommission der Chamber, hätte die große Verfassungsgreform – die schon 1999 begonnen wurde – noch unter Federführung der gegenwärtigen Regierung in erster Lesung verabschiedet werden können.

Der von der blau-rot-grünen Regierung gehegte Wunsch, die Abstimmung und ebenso das darauffolgende Referendum noch innerhalb der aktuellen Legislatur über die Bühne zu bringen, hat sich allerdings als illusionär erwiesen. Und zwar spätestens, seit eine durch überwältigende Umfragewerte gestärkte CSV ihre Weigerung kundgetan hat, sich vor den Wahlen an einer Abstimmung über die Verfassungsreform überhaupt zu beteiligen. mehr lesen / lire plus

Pour la dignité paysanne

Sur invitation de SOS Faim et en collaboration avec l’Action solidarité Tiers Monde, l’ingénieur agronome burundais Deogratias Niyonkuru présentera son livre « Pour la dignité paysanne » au Centre d’information Tiers Monde, 55, avenue de la Liberté, Luxembourg-Gare, le mercredi 17 janvier vers 12h30. L’auteur a reçu le prix Roi Baudouin pour le développement en Afrique avec son organisation Adisco. Olivier de Schutter, ancien rapporteur spécial pour le droit à l’alimentation du Conseil des droits de l’homme à l’ONU commente l’ouvrage édité par le GRIP ( Bruxelles) de la façon suivante : « Parce qu’il nous vient de l’intérieur du monde qu’il décrit, ce livre comble un vide. mehr lesen / lire plus

Universitätsgesetz: Die Schwergeburt

Das Gesetz zur Unireform wird geändert, noch ehe das Parlament mit seiner Beratung begonnen hat.

(©Acacia7594 CC 4.0)

Dass die Qualität der Luxemburger Gesetzgebung manchmal zu wünschen übrig lässt, ist nicht neu. Ebenso wenig, dass im Zeitalter der schnellen Umwälzungen das legislative Geschäft vor besonderen Problemen steht. Zwischen dem Tag, an dem die Idee eines Gesetzes entsteht, und dem, an dem es in Kraft tritt, kann vieles passieren und die viele Mühe die aufgewendet wurde, war dann vielleicht ganz umsonst.

Aber es gibt auch Gesetzgebungsverfahren, die ganz ohne Not verbockt werden. Die Reform des Universitätsgesetzes fällt in diese Kategorie. Als dessen Neufassung im Frühjahr publik gemacht wurde, stellte sich heraus, dass der Text nur von einem kleinen, höheren Ortes ausgewählten Kreis von Personen beraten worden war. mehr lesen / lire plus

Wahljahr 2018: Wachstumsdebatte versachlichen

Die notwendige Debatte über Luxemburgs Zukunftsmodell taugt nicht zur Wahlkampfpolemik.

Ein Bild aus alten Tagen als Claude Wiseler und Étienne Schneider noch an einem Strang zogen: Die Einweihung der Fluglinie Istanbul-Luxemburg im Juni 2013. (Quelle: wikicommons CC 3.0)

Er sieht aus wie Everybody‘s-Darling, und auch rhetorisch steht ihm die Rolle des Brückenbauers besser als die des Einpeitschers, der alle auf eine einzige, politisch vermutlich gewinnbringende Linie zwingt. Trotzdem sind die Wähler*innen Claude Wiseler weniger wohlgesonnen als seiner Partei, der CSV. Und auch der doch recht beachtliche Wahlsieg der CSV bei den kürzlichen Kommunalwahlen scheint dem Spitzenkandidaten und Premier in spe wenig zu nutzen. mehr lesen / lire plus

Wenig online-Pluralismus

Sieben elektronische Medien kommen in den Genuss der neu eingeführten Online-Pressehilfe in Höhe von jährlich 100.000 Euro. Mit paperjam.lu (und seinem englisches Pendant delano.lu) ist Maison moderne überhaupt zum ersten Mal unter den Empfängern staatlicher Pressehilfe. Das war von Medienminister Bettel so gewollt und somit auch keine Überraschung. Dass aber die restlichen fünf Online-Publikationen der Editpress-Gruppe (lequotidien.lu, lessentiel.lu/de, lessentiel.lu/fr) respektive Saint-Paul (contacto.lu, wort.lu/en) zuzuordnen sind, zeigt auf eklatante Weise, wie wenig die neue Subventionsformel zur Ausweitung des Pressepluralismus und zur Innovation beiträgt. Die Zulassungsbedingungen – u.a. Erscheinen seit sechs Monaten ohne staatliche Zuwendungen, Beschäftigung von wenigstens zwei anerkannten Berufsjournalisten und vor allem die Forderung, ein Budget von mindestens 200.000 Euro pro Jahr zu generieren – machen es besonders kleinen und unabhängigen Projekten schwer, an die Bezuschussung zu gelangen. mehr lesen / lire plus

Fahrplanwechsel: Der Sprung 
ins Ungewisse

Noch darf niemand die Tram auf Kirchberg besteigen und die Standseilbahn von Pfaffenthal herauf lässt sich nur per Handy-Video des Transportministers erleben. Doch ab Sonntag nächster Woche soll alles besser werden.

Neben der Tram wird die neue Standseilbahn, die den neuen Bahnhof „Pfaffenthal-Kirchberg“ mit der Trambahn verbindet, am 10. Dezember in Betrieb gehen. (Fotos: GilPe CC 3.0)

Wer in diesen Tagen auf Kirchberg unterwegs ist, muss sich manchmal wie in einer Geisterstadt vorkommen. Zu gewissen Zeiten bekommt er oder sie am Avenue John F. Kennedy zwar keine Menschen zu Gesicht, dafür aber gähnend leere, pünktlich im Takt verkehrende modernistische Tramwagen, die akribisch jede Haltestelle anfahren, jedes Mal die zahlreichen Seitentüren weit öffnen – aber ohne dass auch nur eine einzige Person ein- oder aussteigt. mehr lesen / lire plus

Fair Politics – version 3

Le Cercle de coopération des ONG de développement remettra mardi prochain vers 14 heures, dans l’enceinte de la chambre des député-e-s, son troisième rapport « Fair Politics » au ministre de la Coopération et de l’Action humanitaire. Ce rapport, publié une première fois en 2012, puis en 2014, se veut donner au gouvernement des pistes pour garantir « une meilleure cohérence des politiques pour le développement ». Il s’agit d’éviter que la politique menée par un ministère ne détruise ce qu’un autre a essayé de mettre en place, ceci toujours sous l’angle de vue de notre politique de coopération avec les pays dits en voie de développement. mehr lesen / lire plus

La burqa ou l’art de lire les avis du Conseil d’État

À en croire certains députés du CSV, leur proposition de loi sur l’interdiction de la « burqa » (plutôt le niqab, en fait) obtient de meilleures notes du Conseil d’État (CE) que le projet de loi du gouvernement. Avec seulement une opposition formelle contre cinq, le match semble clairement gagné. Dans cette logique, la proposition de loi de l’ADR de 2014 sur la même question serait cependant la grande gagnante : l’avis de l’époque ne mentionne aucune opposition formelle (vu le peu chances du texte d’être appuyé par une majorité à la Chambre – probablement). Le projet du gouvernement, plus compliqué car moins restrictif, appelle à plus de précisions, il est vrai. mehr lesen / lire plus

Milan se souvient de Bert Theis

Illustration : Isola Art Center

« Parce que je n’ai jamais réussi à nager, j’ai décidé de voler. »

Plus de 150 personnes se sont retrouvées ce weekend à Milan pour « garder en vie et retracer l’héritage » de Bert Theis (1952-2016). La rencontre internationale « Per Bert » a été organisée par l’Isola Art Center (IAC) en collaboration avec FM Centro per l’Arte Contemporanea, Frigoriferi Milanesi et Nuova Accademia di Belle Arti (NABA). Si le Mudam présentera début 2019 une rétrospective de l’œuvre de l’« artiste activiste » luxembourgeois, qui travaillait et vivait depuis plus de deux décennies à Milan et qui réalisait ses installations (tant éphémères que définitives) à travers l’Europe et même en Asie ou en Amérique latine, ce colloque d’artistes, de curateurs, de chercheurs, d’étudiants et de militants autour de l’IAC mettait notamment l’accent sur les liens personnels avec Bert Theis et l’inspiration qu’il a pu donner. mehr lesen / lire plus

Reporter.lu 
: L’anti-essentiel

Un nouveau projet médiatique devrait voir le jour dans quelques mois. Sera-t-il la réponse adéquate au manque de crédibilité dont souffrent nos médias ?

À la recherche d’une « objectivité absolue » : Christoph Bumb et 
Laurence Bervard ont quitté le Wort pour se lancer dans l’aventure 
d’un « magazine digital ». (Illustration: Reporter.lu)

Le phénomène est bien connu: le « business model » classique de la presse écrite touche à ses limites. Financer la parution d’un journal imprimé en se basant sur le triptyque abonnement-annonces-subventions s’avère de plus en plus difficile. Comme jadis l’avènement de la télévision – qui nous a apporté une première loi sur « l’aide à la presse » en 1976 – avait été identifié comme responsable d’une première crise de la presse écrite, depuis deux décennies, c’est l’explosion de l’internet qui sape les bases économiques de la presse écrite et met donc en péril une partie importante du journalisme professionnel. mehr lesen / lire plus

Journalisme : Unité

Depuis mardi dernier, le Luxembourg ne dispose plus que d’un seul syndicat de journalistes, l’Association luxembourgeoise des journalistes professionnels.

Ça y est : on revient donc à une situation qui a existé jusque dans les années 1970. Une première scission vit alors le jour, dictée par des dissensions essentiellement idéologiques. Le CSV, venait d’être écarté du pouvoir politique et le Luxemburger Wort, qui dominait de façon quasi monopolistique l’information quotidienne, s’était muté en machine de propagande où l’un ou l’autre « Luussert » était à l’œuvre. Un quart de siècle plus tard, le rôle dominant d’un autre éditeur fut encore à l’origine d’une nouvelle scission. mehr lesen / lire plus