PATIENTE VERTRIEDUNG: Pflegeleistungen nicht ausgeführt

Bei der Ausarbeitung des „Plan d’action démences“ der Regierung wurde die Patiente Vertriedung asbl nicht berücksichtigt. Dabei ist sie mit zahlreichen Anfragen unzufriedener Angehöriger befasst, die die unzureichende Versorgung bemängeln.

Michèle Wennmacher
ist Diplom-Psychologin.
Sie war mehrere Jahre bei der „Association Luxembourg Alzheimer“ (Ala) aktiv.
Seit 2009 ist sie Verantwortliche
bei der Patiente Vertriedung,
zudem ist sie Präsidentin
der Ama.lu asbl und ist Mitglied im Verwaltungsrat der asbl „anonym Glécksspiller“.

Woxx: Wieviele Anfragen oder Klagen bekommen Sie zum Thema Alzheimer und Demenz? Und worum geht es bei diesen?

Michèle Wennmacher: In der letzten Zeit haben sich die Anfragen gehäuft. Vielleicht hat es damit zu tun, dass das Thema Alter 2012 mit dem europäischen Jahr unter dem Titel „for active ageing and solidarity between generations“ im Mittelpunkt stand und wir auch ein paar Mal im Zusammenhang mit den Problemen im Altersheim in Hamm in der Presse erwähnt wurden. mehr lesen / lire plus

Das Light-Risiko

(cw) – „Britney Cola“, nennt ein Redaktionsmitglied abfällig die lighte Variante des braunen Softgetränks. Laut einer Studie des französischen „Institut national de la santé et de la recherche médicale“ verringern süßstoffhaltige „Light“-Getränke entgegen weitverbreiteter Überzeugung das Risiko für Diabetes nicht, sondern erhöhen es möglicherweise sogar. Die Studie wurde an rund 66.000 zwischen 1925 und 1950 geborenen Frauen durchgeführt, die seit 14 Jahren untersucht werden. In einer parlamentarischen Anfrage will der unabhängige Abgeordnete Jean Colombera vom Gesundheitsminister wissen, ob die Gesundheitsbehörden diese Studie zur Kenntnis genommen haben, und ob die Prävention von Diabetes weiterhin zu den Prioritäten im nationalen Gesundheitssystem gehört? In seiner Antwort verweist der Minister darauf, dass andere internationale Studien zur gleichen Fragestellung entgegengesetzte Resultate zeigen. mehr lesen / lire plus

MOBILFUNKANLAGEN: Diktatur der Anbieter

Werden Transparenz, Bürger-beteiligung und Gesundheitsschutz bei der Installation von Mobil-funkanlagen wirklich berücksichtigt? Themen einer von Mouvement und Akut organisierten Konferenz.

„Ich kann nicht schlussfolgern, dass wir unserem Minister vorschlagen sollen, das Vorsorgeprinzip von 3 Volt/Meter zu verändern. Ich sehe keinen Handlungsbedarf“, so Claude Geimer, beigeordneter Direktor des Umweltministeriums auf einer von Mouvement und Akut organisierten Konferenz, bei der es um Belastungen durch Mobilfunkanlagen und die Rolle kommunaler Standortkonzepte ging. Geimer, der die rechtlichen Grundlagen und die Genehmigungsprozeduren für Mobilfunkantennen erläuterte, fand es außerdem unangebracht, dass Organisationen wie der Mouvement eine Auflistung der Standorte aller Antennen verlangen. „Das ist zu umständlich. Die Anfrage muss genauer formuliert sein“, so der Beamte. mehr lesen / lire plus

PEDRO ALMODOVAR: Über den Wolken

Schrill und sexuell ungehemmt geht es in Pedro Almodóvar’s „Los Amantes Pasajeros“ zu. Ein Statement zur Krise?

Einfach eingeschläfert: Während die Business-Class auf Meskalin einen echten Höhenflug genießt, wird die Economy-Class mit Schlaftabletten ruhiggestellt.

„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …“ heißt es schon im Klassiker des deutschen Liedermachers Reinhard Mey. Der neue Film von Pedro Almodóvar, „Los Amantes Pasajeros“, interpretiert dies auf seine Weise. Der Film erscheint als Gangnam-Style am Firmament.

Und das nicht nur wegen der für Almodóvar typischen knalligen Farbgestaltung, bei der Frauenlippen blutrot und Hemden schreiend bunt sind und ein Flugzeuginneres hellblau gehalten ist. mehr lesen / lire plus

SEXUALITÉ ET HANDICAP: « Le capitalisme financier doit quitter la scène »

« La sexualité des handicapés », c’est le titre du dernier livre du philosophe et enseignant Norbert Campagna. Le woxx l’a interrogé au sujet de ses thèses.

Norbert Campagna est détenteur d’un doctorat en philosophie et d’une habilitation à diriger des recherches. Il est professeur-associé à l’Université du Luxembourg et professeur au Lycée de garçons d’Esch. En 2012, il s‘est vu décerner, à Paris, un Trophée de l‘éthique pour ses recherches sur l’éthique de la sexualité. Il a publié 23 livres. Courant 2013 paraîtront ses deux prochains ouvrages : « Staatsverständnisse im spanischen Siglo de Oro » et « Torture et droits » (en collaboration avec Luigi Delia et Benoît Garnot).

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JAZZ: Mal anders

Randi Tytingvåg platzierte sich mit einigen Alben auf Anhieb in der europäischen Jazz-Crossover-Szene im oberen Drittel. Gerade weil ihre Musik nicht wirklich in eine Schublade passt.

Ein Lachen, rote Lippen, blondes Haar. Das verschmitzte Gesicht von Randi Tytingvåg erinnert an die lebendigen Geschichten aus dem „Büllerbu“ der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Und ihr Vorname „Randi“, ein alter Wikingername, der so viel wie „Die Entschlossene“ bedeutet, passt offenbar zu ihr: Entschlossenheit bewies die junge Jazzmusikerin Randi Tytingvåg aus Norwegen die ganzen letzten zehn Jahre über, in denen sie nicht weniger als vier Alben veröffentlichte. Von „Heavenly Attack“ über „Let Go“, „Red“ hin zum neuen Werk „Grounding“ verstand jedes Album auf seine Art, die Zuhörer zu begeistern. mehr lesen / lire plus

LEBENSMITTELKONTROLLEN: Mit Lücken

Das aktuelle Lebensmittelkontrollgesetz sei veraltet und müsse an die Anforderungen der EU angepasst werden, so Déi Gréng. Auch auf EU-Ebene lassen die Reformen zu wünschen übrig.

„Sonndesrieden vs Realitéit. Eis Regierung muss endlech handelen!“, so der Titel einer Pressemitteilung, in dem die grünen Abgeordneten Henri Kox und Claude Turmes die Haltung der Regierung gegenüber den jüngsten Lebensmittelskandalen kritisieren: Diese Skandale seien nicht nur durch Unternehmen und ihre Gier nach Profit verursacht, sondern auch durch die immer stärkere Industrialisierung der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion. Diese Entwicklung sei von einer lange vorwiegend auf Quantität ausgerichteten europäischen gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begünstigt worden. Wichtig sei deshalb, dass bei den aktuellen Diskussionen zur GAP Reform ein Kurswechsel hin zur Förderung von kleineren, weniger industrialisierten Strukturen erreicht wird. mehr lesen / lire plus

JAZZ: Frauenpower

Ausschließlich Frauen stehen an diesem Wochenende im Düdelinger Kulturzentrum Opderschmelz auf der Bühne. Gerade im Jazz und der modernen Gegenwartsmusik sind sie dünn gesät.

oreline de Cat interpretiert Philip Glass.

Junge Interpreten, die schon auf moderne Gegenwartsmusik und Jazz spezialisiert sind, sind eher die Ausnahme. Und unter diesen stellen Frauen noch eine weitere Besonderheit dar. „We Love Girls!“ nennt sich darum programmatisch die Veranstaltung im Kulturzentrum Opderschmelz in Düdelingen an diesem 9. März, einen Tag nach dem internationalen Frauentag. Auch wenn sich die Situation von Musikerinnen in den letzten zehn bis zwanzig Jahren deutlich geändert hat, sind „starke“ Frauen außerhalb des Mainstream immer noch selten. mehr lesen / lire plus

OEKOSTADTTEIL: Alternativen Lebensstil vermarkten

Nicht der Staat, sondern ein Privat-unternehmen will Pionier des ökologischen Städtebaus werden und plant den ersten Ökostadtteil des Landes.

Nichts überließ das Privatunternehmen Schuler letzte Woche im Exit 07 dem Zufall: nämlich bei der Vorstellung des Projekts „Hollerich Village“, des ersten sogenannten Ecoquartiers der Stadt Luxemburg, das auf einem hinter dem Friedhof in Hollerich gelegenen, 3,6 ha großen Terrain realisiert werden soll.

Für das auch marktwirtschaftlich minutiös durchkalkulierte Projekt hat das Unternehmen sich bedeutende Partner an Bord geholt – von CRP Tudor über BioRegional hin zu Natur & Ëmwelt. Dabei hatte sich Schuler anfänglich nicht gerade durch Umwelt-Engagement hervorgetan – im Gegenteil: Anfang des 20. mehr lesen / lire plus

KÜNSTLERISCHE THERAPIEN: Kreatives Gestalten als Heilmethode

Obwohl die künstlerischen Therapien im Ausland boomen und einen wichtigen Beitrag leisten, werden sie in Luxemburg nach wie vor stiefmütterlich behandelt.

Die Puppen der Puppenspieltherapeutin Fabienne Thoma waren bei der Fachtagung
der künstlerischen Therapeuten ein Hinkucker.

Immer mehr SchülerInnen zeigen Verhaltensweisen, die den schulischen Betrieb stören. Solche Kinder und Jugendlichen benötigen oftmals eine andere Zuwendung, als sie sie im klassischen Unterricht erfahren. Können künstlerische Therapien hier eine Lösung sein? Dies ist eine der zentralen Fragen, die letztes Wochenende bei der Fachtagung „(Fir d‘)Liewe léieren – der Beitrag der künstlerischen Therapien zur Entwicklung ganzheitlicher Kompetenzen“ behandelt wurden.

Das Interesse an der Tagung war groß: Über hundert Einschreibungen verzeichneten die Organisatoren, der Berufsverband für Kunst-, Theater-, Musik- und Tanztherapien, die „Association luxembourgeoise des Art-thérapeutes Diplômés“ (ALAtD asbl) und die „Gesellschaft fir Musiktherapie zu Lëtzebuerg“ (GML asbl). mehr lesen / lire plus

25 JAHRE BIOLANDBAU: Druck vom Handel

Nicht nur konventionelle Lebensmittel standen in den vergangenen Tagen in der Kritik, auch bei Bio gab es Probleme. Ein Grund mehr, Fragen zu stellen – auch anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der organisierten Biolandwirtschaft in Luxemburg.

Woxx: Nach dem Pferdefleisch-Skandal gibt es jetzt auch Täuschungen bei der Etikettierung von Bio-Eiern. Wie steht es um die Landwirtschaft?

Daniela Noesen: Nach dem Krieg bestand die Notwendigkeit, billige Lebensmittel zu produzieren, und nach diesem Prinzip sollten sich die Betriebe aufstellen. Im Laufe dieses Prozesses haben wir jedoch immer mehr den Bezug zur Landwirtschaft verloren. Die Landwirtschaft hat eine Wendung zur Industrialisierung genommen – auch durch die unumgängliche Technisierung. mehr lesen / lire plus

AGROKRAFTSTOFFE: Alternativen zur Zapfsäule

Agrokraftstoffe sind kein Heilmittel gegen den Klimawandel. Um den Energieverbrauch im Verkehrssektor zu senken, ist ein grundlegender Wandel in der EU-Transportpolitik gefordert. Vorschläge hierzu enthält eine Studie, die diese Woche vorgestellt wurde.

Die Agrokraftstoffe haben nur den Effekt, der Autoindustrie die ungestörte Fortsetzung der Produktion von Spritfressern zu ermöglichen.

Die Benzinpreise steigen, aber nicht nur deswegen, sondern auch aus Gründen der Ökologie, ist es notwendig, sich aus der Abhängigkeit vom Rohöl zu befreien. Einen Schritt auf dem Weg dahin sehen die Verantwortlichen in Europa in der Beimischung von Agrokraftstoffen. Öko ist das jedoch nicht, worauf schon letztes Jahr eine Reihe von Luxemburger Umweltverbänden und Entwicklungsorganisationen aufmerksam gemacht hatten. mehr lesen / lire plus

BIENEN: Das Ende der Bestäubungsmaschinen?

Von der Bedeutung der Bestäubungsleistung der Bienen hat man kaum einen Begriff, und auch auf die Abnahme der Biodiversität in der Landschaft wird zu wenig reagiert. Im Vorfeld der Filmpremiere von „More than Honey“ sprach die Woxx mit dem Imker und Naturschützer Marc Thiel.

Woxx: Worin sehen Sie das Hauptproblem der Imkerei?

Marc Thiel: Im Film „More than Honey“ wird auch die Thematik der Bestäubung aufgegriffen. Wenn jemand an die Imkerei denkt, dann meint er damit in der Regel den Honig – das Wichtigere ist jedoch die Bestäubung. Schweizer Studien besagen, dass der Wert der Bestäubungsleistung 10 bis 30 Mal so hoch ist wie der des Honigs. mehr lesen / lire plus

ZEITGESCHICHTE: Frauen der Resistenz

Da sind etwa Léonie Schammel-Stoffel und ihre Schwester Aline, Gastwirtinnen aus Mertzig. Die Gastwirtschaft ermöglichte es der Familie während der deutschen Besatzungszeit, heimlich Lebensmittel zu organisieren. Diese verteilten die beiden Schwestern an mehrere Deserteure und Wehrdienstverweigerer, die sich in der Nähe von Mertzig versteckt hielten. Auch halfen sie, in Zusammenarbeit mit der „Lëtzebuerger Vollekslegioun“, Deserteuren über die Grenze. Bis sie am 14. Dezember 1943 verhaftet und in das Frauengefängnis in Luxemburg Grund gebracht wurden. Hier begann ihre Odyssee durch verschiedene Strafanstalten: Zwei Monate später wurden Léonie und Aline in das Frauenstraflager Flussbach verlegt und dann weiter nach Oberemmel bei Konz gebracht, wo sie in der Landwirtschaft und in den Weinbergen arbeiten mussten. mehr lesen / lire plus

NACHHALTIGKEIT: Stadtentwicklung selbst gemacht

Von neuen Wohnmodellen und reduziertem Individualverkehr reden viele. Aber wo sind die Städte, die damit ernst machen? Ein Musterbeispiel ist Tübingen.

Identifikation mit dem Lebensraum schafft neue Möglichkeiten.

„Die Stadt sollte sich nicht aus der Liegenschaftspolitik zurückziehen, sondern aktiv Grundstücke erwerben und nicht darauf vertrauen, dass ein großer Projektentwickler kommt, bei dem die Stadt nach fünf Jahren einen fertigen Stadtteil abholt“, betont Cord Soehlke, Baubürgermeister der Stadt Tübingen in Baden-Württemberg. Und: „Unsere Erfahrung ist, dass man über den Grundstücksbesitz sehr viel steuern kann, was soziale und ökologische Kriterien sowie städtebauliche Qualitäten anbelangt.“

Unter dem Titel „Neue Wege gehen in der Gemeindeentwicklung und der Planung von Siedlungen“ fand diese Woche eine vom Mouvement Ecologique organisierte Konferenz statt, bei der das Tübinger Modell vorgestellt wurde. mehr lesen / lire plus

Jake Bugg

Er hat zwar kaum einen richtigen Bart und doch schon einen Vermerk bei Wikipedia. Seit letzten November überschlugen sich die Musikkritiker in seiner britischen Heimat vor Lob, als sein selbstbetiteltes Debütalbum erschien. 2013 scheint auf jeden Fall sein Jahr zu werden: Die Rede ist von dem gerade mal 18-jährigen Jake Bugg, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Jacob Edwin Kennedy heißt. Kurz nachdem ein Song von ihm für eine Bierwerbung benutzt wurde, schoss sein erstes Album auf Platz eins der britischen Charts. Mittlerweile wird Jake Bugg gar als neuer Bob Dylan gehandelt und mit dem frühen Donovan verglichen. Bugg, der ursprünglich aus Nottingham stammt, begann im Alter von zwölf Jahren Gitarre zu spielen und schuf melancholische und nachdenkliche Songs auf seiner Gibson. mehr lesen / lire plus

EU-KRISE: Strukturreformen, gewusst wie

Eine Folge der Krise ist, dass nicht der Markt, sondern der Staat an Einfluss verliert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die Staaten in die Lage versetzt werden, zu investieren, folgert Peter Bofinger.

„Die Krise war ein globales Phänomen und sie ist ein Problem der Bankenaufsicht. Sie ist aber auch ein Problem der Wirtschaftswissenschaft: In den Standardlehrbüchern der Wirtschaftswissenschaften haben die Banken oft nur eine reine Durchleitungsfunktion; dass sie aber im großen Stil Kredite schaffen und damit riesige Blasenprozesse in Gang setzen, kommt nicht vor“, so Peter Bofinger, Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen der Bundesregierung. Er gilt als der führende Vertreter einer nachfrageorientierten Wirtschaftswissenschaft in Deutschland und vertritt damit eine Minderheitenposition. mehr lesen / lire plus

WOHNUNGSNOT: Spenden und bewenden lassen

Wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt der Mietzuschuss, den Marco Schank diese Woche vorstellte. Vor allem jedoch wird mit ihm das eigentliche Problem gar nicht berührt: die Preistreiberei bei den Mietwohnungen zu stoppen.

Seit Jahren steigen die Mietpreise in Luxemburg. Der „Observatoire de l’habitat“ stellte bei einer Analyse der in den Tageszeitungen angegebenen Mietpreise fest, dass zwischen 2005 und 2012 die Mieten für Häuser um 11,5 Prozent und diejenigen für Wohnungen um rund 20 Prozent gestiegen sind. Die Mietpreise für Einzimmerwohnungen legten sogar um 27 Prozent zu. Zugleich befanden sich im Jahr 2010 54 Prozent der Haushalte, die ein auf dem privaten Immobilienmarkt gemietetes Studio bewohnen, unter der Armutsgrenze. mehr lesen / lire plus

WOHNEN: Objekt der Begierde

Dass Menschen mit niedrigem Einkommen auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden, wird einfach hingenommen. Allzu halbherzig sind die Maßnahmen zur Dämpfung der Preise und zur Erhöhung des Wohnungsangebots. Die Macht der Immobilienagenturen und Wohnungseigentümer ist ungebrochen.

Die fetten Jahre sind vorbei.

„Je tiens tout d`abord à vous remercier pour le vif intérêt que vous portez à notre logement qui saura sans doute vous convenir une fois que vous l`aurez visité? Pour que le rendez-vous soit effectif, une dernière formalité reste à remplir pour nous garantir que vous êtes réellement intéressé à louer notre appartement. Dès l`instant votre dossier de location doit être au complet, et ce qui est du dépôt de garantie (?) pour des raisons de sécurité et également pour nous rassurer de la disponibilité des fonds, on voudrait que (…) vous irez faire le dépôt de deux mois de caution ce qui fait 1.100? mehr lesen / lire plus

ERZIEHUNG: Educateur – auf Profilsuche

Ein Gespräch über den Berufsstand des „éducateur gradué“ macht einen weitreichenden Reformbedarf sichtbar.

Eine fehlende Deontologie, Mobbing und nicht umgesetzte Ergebnisse aus Weiterbildungen sind Themen, die Sozialpädagogen zu schaffen machen. Während Marc Pletsch schon länger als Sozialpädagoge aktiv ist, steigt René Clemens dagegen erst in den Beruf ein.

woxx: „Il nous faut dorénavant une éducation personnelle, et non pas une attitude morale inculquée“, heißt es in einem Zitat. Was hat sich im Laufe der Zeit in der Erziehung verändert, und wie definiert sich der Beruf des „Educateurs“ heute?

Marc Pletsch: In den letzten fünfzehn Jahren, also der Zeit, in der ich in diesem Bereich aktiv war, hat sich vieles verändert. mehr lesen / lire plus