woxx@home: Koksijde 2017

Wenigstens einmal pro Jahr versuchen die „woxxies“ aus dem wöchentlichen Trott des Zeitungsmachens auszubrechen und irgendwo ein verlängertes Wochenende miteinander zu verbringen. Manche nennen so etwas „Teambuilding“. Für uns ist es einfach nur das „woxxenende“, das uns diesmal in ein geniales Haus auf der höchsten Düne Belgiens führte. Zwar war es nichts mit dem erhofften direkten Meeresblick, dafür gab es aber eine Menge fast unberührter Natur mit im Freien lebenden Eseln, die sich geduldig von der ganzen woxx-Crew kraulen ließen. Nur das etwas knappe Küchenmaterial ließ die (so gut wie promovierte) Köchin am ersten Abend etwas verzweifeln, weil die obligaten Spaghetti ja unbedingt „al dente“ sein sollten. mehr lesen / lire plus

Dakota-Pipeline-Aufruf: Geldhahn zudrehen!

Aufruf von Magali Paulus, Justin Turpel, Jean-Sébastian Zippert, Martina Holbach, Nathalie Oberweis, Carole Reckinger, Michel Decker, Jean Feyder, Véronique Faber, Christine Dahm, Thierry Defense und Gilles Dacheux.

Der Luxemburger Staat und der öffentliche Pensionsfonds sollen jede finanzielle Unterstützung der Dakota Access Pipeline aufgeben, fordern die InitiatorInnen dieses Aufrufs.

(Foto: Fibonacci Blue/flickr)

Die knapp 1.900 Kilometer lange Dakota Access Pipeline führt durch Land, das der indigene Stamm der Standing Rock Sioux in North Dakota als heilig ansieht. Sie bedroht die Wasserversorgung von Millionen Menschen und würde das Klima massiv schädigen. Anfang Dezember wurde der Weiterbau nach monatelangen Protesten des Stamms und seiner Unterstützer aus aller Welt von der Obama-Administration gestoppt; die Protestbewegung hatte intensivere Umweltprüfungen durchgesetzt. mehr lesen / lire plus

Commission antiracisme du Conseil de l’Europe : Préoccupations pour le Luxembourg

La Commission européenne contre le racisme et l’intolérance (ECRI) a publié le 28 février son cinquième rapport sur le Luxembourg et se montre préoccupée par la xénophobie sur l’internet, le manque d’efficacité de l’organisme de promotion de l’égalité et l’absence d’un nouveau plan d’action pour l’intégration.

Le rapport a été rédigé à la suite de la visite effectuée au Luxembourg par l’ECRI, organe de protection des droits de l’homme du Conseil de l’Europe composé d’experts indépendants, au mois de mars 2016. Il tient compte de l’évolution de la situation jusqu’au 30 juin 2016. Des visites similaires ont lieu régulièrement dans tous les pays membres du Conseil de l’Europe, dans le cadre d’un monitoring pays par pays sur les phénomènes de racisme, d’antisémitisme et de discriminations fondées sur les origines ou la sexualité. mehr lesen / lire plus

Große internationale Anti-Atom Demo in Straßburg

Ein Großdemo gegen Atomkraft findet am Samstag, dem 11. März in der elsässischen Hauptstadt statt. Atom-Gegner aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg werden in ihrem Widerstand gegen Cattenom, Fessenheim und Bure unter dem Motto: „Le nucléaire, pour nos enfants, nous n’en voulons pas!“ zusammenbringen. Der Meco organsiert für die Demo am Samstag einem Bus hin und zurück ab Luxemburg-Hauptbahnhof. Los geht es vormittags um 9.45 Uhr Richtung Straßburg, wo um 14.30 Uhr die Demo anfängt. Gegen 17.30 / 18.00 Uhr geht es wieder zurück nach Luxemburg. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter paul.polfer@oeko.lu. Besonders Unentwegte können ihr Wochenende im Elsass verlängern und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr an einem Volksfest vor der Zentrale von Fessenheim teilnehmen. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Hoffnung im Mittleren Osten

Die Initiativgrupp Mëttleren Osten lädt am Donnerstag, dem 9. März um 19 Uhr, in den Centre sociétaire 29, rue de Strasbourg Luxemburg-Gare, zu einem Vortrag mit Kerem Schamberger ein. Der Referent ist deutsch-türkischer Abstammung und Mitglied der marxistischen Linken. Er gilt als ein ausgewiesener Experte der Türkei und der Kurden-Frage. Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien gibt es kaum hoffnungsvolle Meldungen. Gegen das diktatorische Assad-Regime und den IS hat sich eine internationale Allianz mit unterschiedlichen Interessen zusammengeschlossen, deren wenig friedliche und kaum demokratische Ausrichtungen für die betroffenen Bevölkerungsgruppen das Schlimmste erahnen lassen. Kurdische Bewegungen jedoch kämpfen nicht nur in Syrien für einen demokratischen und solidarischen Wandel, sondern auch in der Türkei. mehr lesen / lire plus

Débat : l’Europe sur la voie d’une puissance militaire ?

Nos confrères du forum organisent un débat sur la future politique européenne de sécurité le jeudi 9 mars 2017 de 18h30 à 20h30 aux Rotondes. Donald Trump a qualifié l’Otan d’« obsolète », les Britanniques sont en train de quitter l’Union, les investissements militaires des grands États ne cessent de monter et les questions de la politique européenne de sécurité deviennent de plus en plus importantes. De nombreuses questions se posent. Afin d’y répondre, forum organise un «publik-forum» avec les invités : Frank Engel, député européen du parti CSV, Charles Goerens, député européen du parti DP, Claude Turmes, député européen du parti Déi Gréng, Stan Brabant, président d’Amnesty International Luxembourg, Elena Aoun, professeure et chercheuse de l’Université catholique de Louvain. mehr lesen / lire plus

Nicht bestellt, aber geliefert

Der Artikel über Verpackungen und Ouni auf Seite 8 war eigentlich nicht geplant. Das Thema war nämlich bereits einmal angeschnitten worden (woxx 1406), und über viele andere Initiativen im Bereich des „Green shopping“ haben wir bisher kaum berichtet. Doch das Thema Kunststoff, das unsere Kurzzeit-Praktikantin Nathalie Schroeder vorschlug, brachte die woxx wieder einmal in den nahe gelegenen Ouni-Laden. Durchaus zu ihrem Vorteil, denn der Artikel der Quatrième-Schülerin aus dem Lycée Ermesinde ist hochinteressant, bemerkenswert gut geschrieben und verschafft neue Einblicke in die Abfallproblematik. Mit Nathalie zu arbeiten, war für das woxx-Team eine erfreuliche Erfahrung. In diesem Sinne: Wiedersehn Nathalie! Hallo Green-Shopping-Initiativen! mehr lesen / lire plus

Klarstellung zum Antisemitismus-Artikel

In der woxx-Ausgabe vum 3. Februar ging es im Artikel „Antisemitismus – e Stéck Lëtzebuerg?“ von Renée Wagener auch um einen Vorfall bei der CETA-Aktion vom 16. Januar 2017, bei der sich ein „Volontär“ von Greenpeace als Rabbiner verkleidet hatte und auf Nachfrage erklärt hatte, er vertrete das internationale Kapital. Der Artikel bezog sich dabei auf ein Statement von Greenpeace, das auf Facebook erschienen war. Greenpeace hat uns unterrichtet, dass aber wenige Stunden später eine zweite Version dieses Statements erschien. Da diese nicht an der gleichen Stelle erschienen war, konnte die woxx nicht wissen, dass sich Greenpeace, obwohl der betreffende Freiwillige aus eigener Motivation und nicht im Namen von Greenpeace handelte und aufgrund seiner antisemitischen Äußerungen von allen Greenpeace-Listen ausgeschlossen worden ist, für das Verhalten dieses Ex-Freiwilligen entschuldigt hat. mehr lesen / lire plus

Le CETA et l’Union européenne : Un non de gauche

La veille du vote sur le CETA au Parlement européen a lieu à Strasbourg une soirée festive. Le lendemain 15 février, il y aura des mobilisations et une assemblée anti-CETA. La plateforme d’ONG luxembourgeoises « Stop TTIP » appelle à y participer.

Ils et elles s’opposent au traité de libre-échange avec le Canada. Voici la plateforme « Contre le CETA et pour des accords commerciaux progressistes » des parlementaires de gauche.

Face aux excès de la mondialisation, à la montée des inégalités et à la destruction de la planète, certains ne voient que deux options : accentuer encore la libéralisation via des accords de commerce et d’investissement, censés doper la croissance sans changer de logiciel, ou fermer les frontières avec la croyance que les problèmes globaux peuvent trouver une réponse satisfaisante au niveau national. mehr lesen / lire plus

Offre d’emploi/Stellenangebot

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Die kritische, unabhängige Luxemburger Wochenzeitung
 sucht

eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter
 (25-35 Stunden/Woche; unbefristet)

zur Betreuung des Veranstaltungskalenders und des Internetportals sowie für die Korrektur redaktioneller Texte.

Aufgabengebiete:

– Erfassen, zusammenstellen und redigieren der Veranstaltungskalenders (wat ass lass, expo et kino) der Print- und der Online-Ausgabe der woxx;
– Betreuung, in Zusammenarbeit mit den RedaktionskollegInnen, des Online-Portals der woxx;
– Korrektur deutscher, französischer und luxemburgischer Texte, wobei der Schwerpunkt auf deutschen Texten liegt.


Wir wünschen uns einen/eine Mitarbeiter/in mit:
– Kenntnissen in der Datenerfassung, im Layout und in der Betreuung von Content Management Systemen;
– Kenntnissen der kulturellen und gesellschaftlichen Realität Luxemburgs;
– sehr guten Sprachkenntnissen in Deutsch und guten Kenntnissen in Französisch und Luxemburgisch;
– der Motivation, Verantwortung in einem selbstverwalteten Betrieb zu übernehmen;
– der Fähigkeit sich sowohl in ein Team zu integrieren, als auch eigenständig zu arbeiten.

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KorräktorIn gesucht

Die woxx schafft mal wieder Arbeitsplätze, obwohl sich die Rahmenbedingungen für Printmedien nicht unbedingt verbessert haben. Neben der rein journalistischen Aktivität fallen bei einer Zeitung wie der woxx auch jede Menge Tätigkeiten an, die zwar wenig beachtet werden, aber für ein gutes – und möglichst fehlerfreies – Endprodukt sehr wichtig sind. Ausgerechnet die in der letzten woxx geschaltete Stellenanzeige machte deutlich, wo manchmal der Schuh drückt: Dort hieß es, das Stichdatum zur Abgabe der Kandidaturen sei der 30. Januar 2016 (!). Weil mit so einer verkorksten Anzeige das woxx-Team wohl vergeblich auf geeignete KandidatInnen hätte warten müssen, haben wir nicht nur die Anzeige nachgebessert (woxx.lu/job), sondern den Abgabetermin auch noch glatt um eine Woche bis zum 6. mehr lesen / lire plus

Neu im Team: Tessie

Neueinstellungen bei der woxx sind immer zeitaufwendig, und das liegt nicht an einem Mangel an guten KandidatInnen – im Gegenteil! Erst kurz vor Weihnachten haben wir entschieden, die im November ausgeschriebene Stelle mit Tessie zu besetzen. Beim traditionellen Schampustrinken nach dem Abschluss unserer Doppelnummer am 22. war „die Neue“ bereits dabei. Sie hat ihr Büro Anfang Januar bezogen; ihr erster großer Artikel erscheint in dieser Nummer auf Seite 6. Manchen LeserInnen dürfte Tessie durch ihr Engagement bei den Film- und anderen Projekten von Richtung 22 und als freie Mitarbeiterin von 100,7 bereits bekannt sein. Nach einem Bachelor in Filmwissenschaft wird sie in Kürze ihr Studium mit einem Master in Kulturanalysen abschließen. mehr lesen / lire plus

Trauer-Ersatz

In vielem glich das Jahr 2016 dem Jahr davor: Terroristische Anschläge mit zahlreichen Opfern. Wir fragen uns dann jeweils: Wie gehen wir in der aktuellen Nummer damit um? Wie schnell und in welcher Form sollen soll reagiert werden: Bringen wir nur unser Entsetzen zum Ausdruck oder liefern wir schon jetzt einen etwas analytischeren Part? Als Wochenzeitung sind wir nicht unbedingt getrimmt auf eine schnelle Reaktion. Als (von manchen als faul empfundener) Kompromiss hat sich der schwarze Balken angeboten, eine Art Trauerflor, der inzwischen bereits einige woxx-Titelseiten „schmückte“. Manchmal war es auch das Motiv einer Kerze, weil der Trauerflor als Symbolik nicht allen in den Kram gepasst hat. mehr lesen / lire plus

Best Wishes: Die Welt ist nicht genug

„Auswandern – aus der Welt!“, ist die spontane Reaktion nicht weniger Menschen auf Brexit, Trump, Fillon / Le Pen. Steht es wirklich so schlimm? Die woxx-Redaktion fragt sich zu Weihnachten, wo man das Grauen überhaupt noch hinter sich lassen kann.

Back to Utopia

(rw) – Kennst du das Land, wo die Demokratie blüht? Die Verfasserin dieser Zeilen nicht. Deshalb gilt: statt auf der Suche nach dem besseren Leben geografisch auszuschwärmen, besser mal wieder auf die Zukunft setzen. Zugegeben, auch die Utopie ist nicht mehr, was sie mal war. Saint Simon wurde längst als Antisemit entlarvt, und im 20. Jahrhundert verkehrte sich das Konzept der Utopie – unter Miesmachern wie Aldous Huxley oder George Orwell – zunehmend zur Dystopie. mehr lesen / lire plus

Tribune libre: Convention d’Istanbul en attente de ratification depuis 11 mois et 25 jours

Quand le Luxembourg va-t-il enfin ratifier la Convention d’Istanbul en vue de protéger les femmes contre toutes les formes de violence et de prévenir, poursuivre et éliminer la violence à l’égard des femmes et la violence domestique ?

A l’occasion du 25 novembre, Journée internationale contre la violence faite aux femmes, nous, les femmes et les organisations membres de la plateforme d’action JIF (Journée internationale des femmes), constatent que le Luxembourg n’a toujours pas ratifié cette convention. Par conséquent, les femmes victimes de violence sont privées de protection. Pourtant, le gouvernement avait promis la ratification une fois la présidence de l’UE terminé. mehr lesen / lire plus