E Sonndeg, 10. Dezember: Presseclub mat der woxx

D’Resultater aus dem Politmonitor, d’Zukunft vun der asbl Esch 2022, déi zweet Phase vum Brexit, e Bréif vum Vize-Premier Schneider un den CSV-Spëtzekandidat Wiseler an e neit Mobilitéitsgefill duerch den Tram – dat sinn d’Sujeten vum RTL-Presseclub um Sonndeg tëscht Véierel op 11 an 12.

Mat derbäi d’Dani Schumacher aus dem Wort, den David Marques vum Quotidien, d’Josée Hansen aus dem Land an de Richard Graf vun der woxx.

 

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„Die Behörden geht Geschlecht nichts an“

„Es fühlt sich für mich immer so an, als würde ich nur einen Teil von mir zeigen.“ – So fasst Vanja den Alltag mit intergeschlechtlicher Identität zusammen. Vor dem deutschen Verfassungsgericht hat Vanja erfolgreich für eine dritte Option bei der Geschlechtereintragung geklagt. Das Interview mit Vanja in der kommenden Printausgabe der woxx.

Abschalten bitte: binäre Codes zur Definition von Geschlechteridentität.

Eine Revolution war es nicht – aber doch ein wichtiger Schritt: Am 8. November hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass intersexuelle Menschen in Deutschland ab Ende 2018 neben einer männlichen oder weiblichen Angabe nun eine dritte Option für ihre Geschlechtsidentität wählen können. mehr lesen / lire plus

Ratko Mladić wegen Völkermord verurteilt

Der ehemalige Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee muss lebenslänglich ins Gefängnis.

Zu lebenslanger Haft verurteilt: Ratko Mladic, der ehemalige Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee. (Foto: ICTY)

Lebenslange Haft – so lautet das Urteil gegen Ratko Mladić, das heute am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag ergangen ist. Der mittlerweile 75-jährige Mladić war einst Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er in dieser Funktion zahlreiche Kriegsverbrechen zu verantworten hat, die zwischen 1992 und 1995 im jugoslawischen Bürgerkrieg unter seinem Befehl begangen worden sind. So trage er die unmittelbare Verantwortung für das Massaker an Tausenden gefangenen bosnischen Muslimen in Srebrenica, den Terror gegen das belagerte Sarajevo und die „ethnische Säuberung“ serbisch besiedelter Teile Bosniens. mehr lesen / lire plus

„In Kolumbien haben wir keine Zukunft“

Ein Jahr ist es her, dass die kolumbianische Regierung ein Friedensabkommen mit der Guerilla Farc unterzeichnet hat. Doch die brutale Repression gegen Kokabauern gefährdet den brüchigen Frieden. Angesichts der mafiaartigen Praktiken der Paramilitärs hält der Staat hingegen still – Gründe dafür sind Angst und Korruption.

Auf der Flucht: die ehemalige kolumbianische Staatsanwältin María Nancy Ardila. (Foto: Knut Henkel)

Staatsanwältin María Nancy Ardila hat lediglich ihren Job gemacht – und das haben bereits zwei ihrer Familienmitglieder mit dem Leben bezahlt. Im Süden Kolumbiens  hatte sie, beinahe zufällig, stockende Ermittlungen gegen eine paramilitärische Bande wieder aufgenommen, die in der Region Caicedonia den Drogenhandel kontrolliert. mehr lesen / lire plus

Russlands zerstrittene Rechte

Beim nationalistischen „Russischen Marsch“ zeigte sich am vergangenen Samstag, wie tief die Gräben innerhalb der Russischen Rechten sind. Doch das macht sie nicht weniger gefährlich.

Neonazis beim „Russischen Marsch“ in Moskau im Jahr 2012. (Foto: RiMarkin/Flickr)

Wenn in der letzten Zeit in der Presse von russischen Rechten die Rede war, dann vor allem in der Berichterstattung zum Prozess gegen eine „Nazi-Gang“, die in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 14 Obdachlose ermordet hat.

Unsere Moskauer Korrespondentin Ute Weinmann analysiert fundierter: In der kommenden Ausgabe der woxx liefert sie einen Zustandsbericht der russischen rechten Szene. Ihr Urteil: Die Anführer der verschiedenen Gruppierungen sind sich nicht grün, und das führt zu Konkurrenz und Misstrauen im organisierten Milieu. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (1)

Rifkin, tote Insekten, Klimakonferenz und straflose Multis – was diese Woche wichtig war.

Die wichtigste Nachricht der Woche gleich am Anfang: In Zukunft wird es mehr online-woxx geben. Unter anderem werden wir jeden Freitag die wichtigsten Nachrichten der Woche zusammenfassen und dabei auch einen Überblick über die gedruckte woxx geben. Wer genau wissen will, was sich im Print findet, kann das unter diesem Link sehen.

Vorige Woche schon fand in der Chamber ein Hearing über die berühmt-berüchtigte Rifkin-Studie statt. Welche drei Lektionen daraus zu ziehen sind, haben wir hier verraten, eine detaillierte Analyse gibt es ab heute in den Kiosken. mehr lesen / lire plus

Bolivarianischer Bankrott

Die Wahlen konnten die regierenden Sozialisten für sich entscheiden, doch Grund zur Hoffnung gibt es deshalb nicht. Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise – und die ist zu einem guten Teil selbst gemacht.

Lange Wartezeiten in der onkologischen Abteilung eines Krankenhauses in der venezolanischen Hauptstadt Caracas – doch die Behandlungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. (Foto: Wolf-Dieter Vogel)

In den venezolanischen Krankenhäusern fehlt es an allem, wie uns unser Lateinamerika-Korrespondent Wolf-Dieter Vogel von vor Ort berichtet: keine Schmerzmittel, keine Blutkonserven, keine Medikamente für die Chemotherapie. Für nicht wenige Menschen ist dies im Grunde ein Todesurteil. Von der kostenlosen Behandlung in Gesundheitszentren, einst ein Aushängeschild der chavistischen „bolivarianischen Revolution“, ist ebenfalls wenig geblieben. mehr lesen / lire plus

Mehr online-woxx

Die woxx ignoriert den heutigen Feiertag und startet – Totenkult zum Trotz – ihr neues Online-Konzept. Ein Vorgeschmack.

Äußerlich hat sich zwar (noch) nichts verändert, wir werden aber ab sofort verstärkt Inhalte online setzen, die nicht in der Printausgabe erscheinen. Wir werden die Aktualität kritisch begleiten und Appetithäppchen im Hinblick auf kommende Artikel präsentieren. Für die woxx hört ein Thema nicht auf, wenn der Artikel gedruckt ist. Kommen neue Informationen dazu oder gibt es Antworten auf Fragen, die wir aufgeworfen haben? Darüber wollen wir unsere LeserInnen informieren – deswegen legen wir großen Wert auf Updates zu unseren Artikeln. Auch unsere Agenda-Seite ist neu gestaltet und bietet nun einen noch besseren Überblick darüber, was in Luxemburg und der Großregion los ist. mehr lesen / lire plus

Angst und Schrecken in der woxx

Die woxx schafft Jobs. Während die Entwicklung bei den meisten großen Medien momentan eher in die entgegengesetzte Richtung geht, vergrößert die woxx einmal mehr ihr Redaktionsteam. Das neueste Mitglied: Joël Adami, 30 Jahre jung, Blogger, Radiomoderator und seit letzter Woche woxx-Redakteur. Einigen LeserInnen dürfte er durch seine Aktivität auf Radio Ara ein Begriff sein – er moderiert dort unter anderem die allseits beliebte Sendung „Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg“, in der er sich auf seine ganz eigene Art mit der Aktualität auseinandersetzt. Studiert hat er in Wien, und zwar „irgendwas mit Umwelt, das niemand so richtig versteht“ (in Wahrheit „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ mit Spezialisierung auf Mobilität und Verkehr). mehr lesen / lire plus

Zweet Phas vum Medieprojet vu radio 100,7 a Wochenzeitung woxx

D’Oktoberrevolutioun vun 1917 a Russland huet d’Fro no der zukünfteger Wirtschaftsuerdnung konkret zougespëtzt, déi schonn zënter Joerzéngten theoretesch diskutéiert gi wor. Dat huet een och zu Lëtzebuerg gespuert. An der Gewerkschaftszeitung „Die Schmiede“ housch et den 1. Dezember 1917: „Im Kampfe für die Arbeiter gegen das Kapital ist nur ein Hüben und Drüben. Der für das erstere ist, kann nicht für das letztere sein, keiner kann zwei Herren dienen. Drum heißt es auch jetzt nicht ‘Fort mit dem Klassenkampf’, sondern der Schlachtruf lautet ‘Her mit dem Klassenkampf’!“

Ëm déi „Grouss Sozialistesch Oktober-Revolutioun” an hir Suite fir Europa a fir Lëtzebuerg geet et am Hierschtprogramm vum gemeinsame Medieprojet vun der Wochenzeitung woxx a vum Radio 100,7. mehr lesen / lire plus

woxx@home : Un nouvel agenda pour la rentrée

Cette semaine, l’équipe du woxx encore légèrement décimée par les vacances estivales a tout de même assisté à un fourmillement hors du commun. Dans notre grande salle, les membres de l’équipe technique ont travaillé tous les jours – même avec assistance extérieure – à la mise en place du nouvel agenda numérique, que vous pourrez découvrir dès maintenant sous www.woxx.lu/events. La raison de ce changement d’apparence ? Une adaptation plus que nécessaire de notre programme de saisie des données qui entrent chaque jour par courriel, courrier ou… fax (si, si certains l’utilisent encore). Désormais, vous, chères lectrices et chers lecteurs, pourrez découvrir jour après jour un nouvel agenda plus simple à filtrer et surtout plus beau à voir. mehr lesen / lire plus

Aus „PolitikerInnen“ wird „Politikerinnen“

Als wir vor einigen Wochen die Serie „Fünf Fragen an“ starteten, war zunächst geplant, in jeder Nummer eine Person zu interviewen, die bei den kommenden Gemeindewahlen kandidiert. Wie immer war es uns ein Anliegen, auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. Als es sich dann aber so ergab, dass die ersten vier Interviewten Frauen waren, blieb das bei einigen unserer LeserInnen nicht unbemerkt. Manche fragten sich, ob es sich dabei um eine bewusste Entscheidung handelte, andere hatten gar keinen Zweifel daran, dass von vornherein eine Reihe über Kandidatinnen geplant war. Es war aber reiner Zufall. Da jedoch die Reaktionen durchweg positiv waren, kam das Redaktions-Team schnell zu dem Schluss, dass es in der Tat keine schlechte Idee wäre, nur Frauen zu interviewen. mehr lesen / lire plus

e-Laksembörg

Die woxx verfügt zwar über eine noble Adresse in der „Avenue de Liberté“, doch der Ausbau des Glasfaserkabels macht bislang einen großen Bogen um die Redaktionsbüros. Daran soll sich bis April 2021 auch nichts ändern – sagt die Post und bietet lediglich eine Kupfer-Verbindung an. Bleibt als Alternative der lokale Fernsehdistributor, der einen fünfmal schnelleren Internet-Zugang über Koaxialkabel bereithält. Fixer als diese Verbindung sind allerdings die Geldeintreiber, die kurz nachdem sie vermeintlich ausstehende Gelder angemahnt hatten, die Leitung auf 300 Kb pro Sekunde herabsetzten. Dies hätte fast zum Totalausfall der letzten woxx-Ausgabe geführt. Zwar ist die woxx keine säumige Zahlerin, sondern verfügt eigentlich noch über eine komfortable Gutschrift, doch dauerte es gut 24 Stunden, bis der Anbieter seinen Irrtum er- und anerkannte. mehr lesen / lire plus

Offre d’emploi/Stellenangebot

annonce

l’hebdomadaire luxembourgeois critique et indépendant engage

une journaliste ou un journaliste à durée indéterminée

pour son équipe rédactionnelle « actualité politique et sociale » (35 heures par semaine).

Tâches:
• rédaction d‘articles en français et/ou allemand
• coordination (par roulement avec les collègues) des éditions hebdomadaires print
• participation active au projet de mise en place d’une plateforme woxx en ligne
• rédaction d’articles en ligne
Le woxx recherche un collaborateur ou une collaboratrice qui
• a de l’expérience dans le journalisme
• connaît les réalités politiques et sociales luxembourgeoises
• est motivé-e pour assumer des responsabilités dans une entreprise autogérée
• a le sens du travail en équipe tout en sachant travailler de manière autonome
• a des compétences avérées dans le domaine numérique
Des compétences linguistiques en luxembourgeois ou la volonté de l’apprendre constituent un avantage. mehr lesen / lire plus

Alternativ und digital

1988 wurde der Gréngespoun gegründet – als Mittel, alternative politische und zivilgesellschaftliche Informationen zu verbreiten, die vom Mainstream totgeschwiegen wurden. Wie sehr das World Wide Web die Welt verändern würde, konnten wir nicht mal ahnen – es wurde erst ein Jahr später erfunden. Anfang der 2000er Jahre tauften wir uns um in woxx. Zu dem Zeitpunkt hatte der Mainstream sich für Akteure wie die grüne Partei und den Mouvement écologique geöffnet. Kein Problem für die mittlerweile professionalisierte woxx, die neben Information auch gut geschriebene Hintergrundartikel liefern konnte. Als eine der ersten Zeitungen in Luxemburg waren wir damals auch schon online, um ein breiteres Publikum zu erreichen. mehr lesen / lire plus