Aus „PolitikerInnen“ wird „Politikerinnen“

Als wir vor einigen Wochen die Serie „Fünf Fragen an“ starteten, war zunächst geplant, in jeder Nummer eine Person zu interviewen, die bei den kommenden Gemeindewahlen kandidiert. Wie immer war es uns ein Anliegen, auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. Als es sich dann aber so ergab, dass die ersten vier Interviewten Frauen waren, blieb das bei einigen unserer LeserInnen nicht unbemerkt. Manche fragten sich, ob es sich dabei um eine bewusste Entscheidung handelte, andere hatten gar keinen Zweifel daran, dass von vornherein eine Reihe über Kandidatinnen geplant war. Es war aber reiner Zufall. Da jedoch die Reaktionen durchweg positiv waren, kam das Redaktions-Team schnell zu dem Schluss, dass es in der Tat keine schlechte Idee wäre, nur Frauen zu interviewen. mehr lesen / lire plus

e-Laksembörg

Die woxx verfügt zwar über eine noble Adresse in der „Avenue de Liberté“, doch der Ausbau des Glasfaserkabels macht bislang einen großen Bogen um die Redaktionsbüros. Daran soll sich bis April 2021 auch nichts ändern – sagt die Post und bietet lediglich eine Kupfer-Verbindung an. Bleibt als Alternative der lokale Fernsehdistributor, der einen fünfmal schnelleren Internet-Zugang über Koaxialkabel bereithält. Fixer als diese Verbindung sind allerdings die Geldeintreiber, die kurz nachdem sie vermeintlich ausstehende Gelder angemahnt hatten, die Leitung auf 300 Kb pro Sekunde herabsetzten. Dies hätte fast zum Totalausfall der letzten woxx-Ausgabe geführt. Zwar ist die woxx keine säumige Zahlerin, sondern verfügt eigentlich noch über eine komfortable Gutschrift, doch dauerte es gut 24 Stunden, bis der Anbieter seinen Irrtum er- und anerkannte. mehr lesen / lire plus

Offre d’emploi/Stellenangebot

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l’hebdomadaire luxembourgeois critique et indépendant engage

une journaliste ou un journaliste à durée indéterminée

pour son équipe rédactionnelle « actualité politique et sociale » (35 heures par semaine).

Tâches:
• rédaction d‘articles en français et/ou allemand
• coordination (par roulement avec les collègues) des éditions hebdomadaires print
• participation active au projet de mise en place d’une plateforme woxx en ligne
• rédaction d’articles en ligne
Le woxx recherche un collaborateur ou une collaboratrice qui
• a de l’expérience dans le journalisme
• connaît les réalités politiques et sociales luxembourgeoises
• est motivé-e pour assumer des responsabilités dans une entreprise autogérée
• a le sens du travail en équipe tout en sachant travailler de manière autonome
• a des compétences avérées dans le domaine numérique
Des compétences linguistiques en luxembourgeois ou la volonté de l’apprendre constituent un avantage. mehr lesen / lire plus

Alternativ und digital

1988 wurde der Gréngespoun gegründet – als Mittel, alternative politische und zivilgesellschaftliche Informationen zu verbreiten, die vom Mainstream totgeschwiegen wurden. Wie sehr das World Wide Web die Welt verändern würde, konnten wir nicht mal ahnen – es wurde erst ein Jahr später erfunden. Anfang der 2000er Jahre tauften wir uns um in woxx. Zu dem Zeitpunkt hatte der Mainstream sich für Akteure wie die grüne Partei und den Mouvement écologique geöffnet. Kein Problem für die mittlerweile professionalisierte woxx, die neben Information auch gut geschriebene Hintergrundartikel liefern konnte. Als eine der ersten Zeitungen in Luxemburg waren wir damals auch schon online, um ein breiteres Publikum zu erreichen. mehr lesen / lire plus

Public Forum – Montag, 15. Mai – 18h30: Welche Zukunft für den Journalismus?

Über Relevanz, Glaubwürdigkeit und Finanzierung der Medien
Eine Diskussion am
Montag 15. Mai,
18:30-21 Uhr
in den Rotonden,
Luxemburg-Bonnevoie

Ohne freien Journalismus keine Demokratie. Ohne Demokratie keine Freiheit.
Doch der klassische Journalismus steht unter Druck: Durch Facebook und Twitter verliert er an Relevanz; seine Glaubwürdigkeit wird untergraben durch Parallelwirklichkeiten, politische Kampagnen und eigene Fehler; sein hundertjähriges Finanzierungsmodell ist durch die Demokratisierung der Meinungsäußerung auf Internet und eine weitverbreitete Gratis-Mentalität bedroht.Europaweit werden neue Formen des Leser-finanzierten Journalismus ausprobiert: De Correspondent in den Niederlanden, Krautreporter in Deutschland, Mediapart in Frankreich oder Republik in der Schweiz zeigen, wo in Zukunft Qualitätsjournalismus stattfinden kann. mehr lesen / lire plus

Alles neu macht der …

… April, nicht der Mai. Denn seit diesem Monat ist es offiziell: Die woxx hat mit Danielle Wilhelmy eine neue „Karin“ gefunden. Also fast: Unsere geliebte Korrektorin, die wir vorletzte Woche in Rente verabschiedet haben, war nebenberuflich auch begeisterte Hundemama, wohingegen Danielle eher auf Katzen setzt. Nun gut, solange es nicht zu tierischen Konflikten in den Redaktionsräumen kommt, wird das woxx-Team auch diese Vorliebe tolerieren, zumal auch andere woxxies eher feline Affinitäten pflegen. Ansonsten freuen wir uns natürlich tierisch über unseren kompetenten Neuzugang – die uns direkt aus den Nationalarchiven zugespielt wurde, wo sie die sogenannten „Chef der Zivilverwaltung“-Archive aufgearbeitet hat. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Bye-bye!

Mehr als 20 Jahre war Karin Enser verantwortlich für den Kulturkalender der woxx. Auf zahllose Weisen hat sie ihre Verbundenheit mit dem Zeitungs-Projekt gezeigt. Uns die Koexistenz mit ihren geliebten Hunden zuzutrauen, immer mit in der Redaktion, war eine davon. Nichts war jedoch wichtiger, als dass sie allwöchentlich unsere Artikel gelesen hat. Wie niemand in der woxx hat Karin die Dialektik von Form und Inhalt journalistischer Texte verstanden und vertreten. Wohl mochte mancher von uns einem mäßig geschriebenen Artikel noch etwas abgewinnen, wenn er rare Informationen, ungewohnte Perspektiven bot: vor Karin durften die Verfasser nicht auf solche Gnade hoffen. Dürftig Formuliertes enttarnte sie konsequent als schlecht durchdacht. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 2. Abrëll: Presseclub mat der woxx

D’Aktualitéit gëtt vun de Parteikongresser an de Preparativen op d’Gemengewahlen dominéiert; dobäi interesséiert awer och den Anniversaire vun de Réimeschen Verträg, wou d’Zukunft vun der EU am Bléckpunkt stoung – an däer selwechter Woch huet Groussbrittanien d’Scheedung vun der EU agereecht.
Doriwwer schwätzen dëse Sonnden Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt, d’Michèle Sinner aus dem Land, de Richard Graf vun der woxx an de Christoph Bumb aus dem WORT am RTL-Presseclub.
RDV fir de Presseclub dëse Sonndeg tëscht Véierel op 11 an 12 Auer an live op der RTL App.

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woxx@home: Koksijde 2017

Wenigstens einmal pro Jahr versuchen die „woxxies“ aus dem wöchentlichen Trott des Zeitungsmachens auszubrechen und irgendwo ein verlängertes Wochenende miteinander zu verbringen. Manche nennen so etwas „Teambuilding“. Für uns ist es einfach nur das „woxxenende“, das uns diesmal in ein geniales Haus auf der höchsten Düne Belgiens führte. Zwar war es nichts mit dem erhofften direkten Meeresblick, dafür gab es aber eine Menge fast unberührter Natur mit im Freien lebenden Eseln, die sich geduldig von der ganzen woxx-Crew kraulen ließen. Nur das etwas knappe Küchenmaterial ließ die (so gut wie promovierte) Köchin am ersten Abend etwas verzweifeln, weil die obligaten Spaghetti ja unbedingt „al dente“ sein sollten. mehr lesen / lire plus

Dakota-Pipeline-Aufruf: Geldhahn zudrehen!

Aufruf von Magali Paulus, Justin Turpel, Jean-Sébastian Zippert, Martina Holbach, Nathalie Oberweis, Carole Reckinger, Michel Decker, Jean Feyder, Véronique Faber, Christine Dahm, Thierry Defense und Gilles Dacheux.

Der Luxemburger Staat und der öffentliche Pensionsfonds sollen jede finanzielle Unterstützung der Dakota Access Pipeline aufgeben, fordern die InitiatorInnen dieses Aufrufs.

(Foto: Fibonacci Blue/flickr)

Die knapp 1.900 Kilometer lange Dakota Access Pipeline führt durch Land, das der indigene Stamm der Standing Rock Sioux in North Dakota als heilig ansieht. Sie bedroht die Wasserversorgung von Millionen Menschen und würde das Klima massiv schädigen. Anfang Dezember wurde der Weiterbau nach monatelangen Protesten des Stamms und seiner Unterstützer aus aller Welt von der Obama-Administration gestoppt; die Protestbewegung hatte intensivere Umweltprüfungen durchgesetzt. mehr lesen / lire plus

Commission antiracisme du Conseil de l’Europe : Préoccupations pour le Luxembourg

La Commission européenne contre le racisme et l’intolérance (ECRI) a publié le 28 février son cinquième rapport sur le Luxembourg et se montre préoccupée par la xénophobie sur l’internet, le manque d’efficacité de l’organisme de promotion de l’égalité et l’absence d’un nouveau plan d’action pour l’intégration.

Le rapport a été rédigé à la suite de la visite effectuée au Luxembourg par l’ECRI, organe de protection des droits de l’homme du Conseil de l’Europe composé d’experts indépendants, au mois de mars 2016. Il tient compte de l’évolution de la situation jusqu’au 30 juin 2016. Des visites similaires ont lieu régulièrement dans tous les pays membres du Conseil de l’Europe, dans le cadre d’un monitoring pays par pays sur les phénomènes de racisme, d’antisémitisme et de discriminations fondées sur les origines ou la sexualité. mehr lesen / lire plus

Große internationale Anti-Atom Demo in Straßburg

Ein Großdemo gegen Atomkraft findet am Samstag, dem 11. März in der elsässischen Hauptstadt statt. Atom-Gegner aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg werden in ihrem Widerstand gegen Cattenom, Fessenheim und Bure unter dem Motto: „Le nucléaire, pour nos enfants, nous n’en voulons pas!“ zusammenbringen. Der Meco organsiert für die Demo am Samstag einem Bus hin und zurück ab Luxemburg-Hauptbahnhof. Los geht es vormittags um 9.45 Uhr Richtung Straßburg, wo um 14.30 Uhr die Demo anfängt. Gegen 17.30 / 18.00 Uhr geht es wieder zurück nach Luxemburg. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter paul.polfer@oeko.lu. Besonders Unentwegte können ihr Wochenende im Elsass verlängern und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr an einem Volksfest vor der Zentrale von Fessenheim teilnehmen. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Hoffnung im Mittleren Osten

Die Initiativgrupp Mëttleren Osten lädt am Donnerstag, dem 9. März um 19 Uhr, in den Centre sociétaire 29, rue de Strasbourg Luxemburg-Gare, zu einem Vortrag mit Kerem Schamberger ein. Der Referent ist deutsch-türkischer Abstammung und Mitglied der marxistischen Linken. Er gilt als ein ausgewiesener Experte der Türkei und der Kurden-Frage. Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien gibt es kaum hoffnungsvolle Meldungen. Gegen das diktatorische Assad-Regime und den IS hat sich eine internationale Allianz mit unterschiedlichen Interessen zusammengeschlossen, deren wenig friedliche und kaum demokratische Ausrichtungen für die betroffenen Bevölkerungsgruppen das Schlimmste erahnen lassen. Kurdische Bewegungen jedoch kämpfen nicht nur in Syrien für einen demokratischen und solidarischen Wandel, sondern auch in der Türkei. mehr lesen / lire plus

Débat : l’Europe sur la voie d’une puissance militaire ?

Nos confrères du forum organisent un débat sur la future politique européenne de sécurité le jeudi 9 mars 2017 de 18h30 à 20h30 aux Rotondes. Donald Trump a qualifié l’Otan d’« obsolète », les Britanniques sont en train de quitter l’Union, les investissements militaires des grands États ne cessent de monter et les questions de la politique européenne de sécurité deviennent de plus en plus importantes. De nombreuses questions se posent. Afin d’y répondre, forum organise un «publik-forum» avec les invités : Frank Engel, député européen du parti CSV, Charles Goerens, député européen du parti DP, Claude Turmes, député européen du parti Déi Gréng, Stan Brabant, président d’Amnesty International Luxembourg, Elena Aoun, professeure et chercheuse de l’Université catholique de Louvain. mehr lesen / lire plus

Nicht bestellt, aber geliefert

Der Artikel über Verpackungen und Ouni auf Seite 8 war eigentlich nicht geplant. Das Thema war nämlich bereits einmal angeschnitten worden (woxx 1406), und über viele andere Initiativen im Bereich des „Green shopping“ haben wir bisher kaum berichtet. Doch das Thema Kunststoff, das unsere Kurzzeit-Praktikantin Nathalie Schroeder vorschlug, brachte die woxx wieder einmal in den nahe gelegenen Ouni-Laden. Durchaus zu ihrem Vorteil, denn der Artikel der Quatrième-Schülerin aus dem Lycée Ermesinde ist hochinteressant, bemerkenswert gut geschrieben und verschafft neue Einblicke in die Abfallproblematik. Mit Nathalie zu arbeiten, war für das woxx-Team eine erfreuliche Erfahrung. In diesem Sinne: Wiedersehn Nathalie! Hallo Green-Shopping-Initiativen! mehr lesen / lire plus