Green building: Ein Schleimpilz als Architekt

Ob Knochengerüst oder Blütenblätter, die Tricks der Natur kann der Mensch beim Bau von Häusern nutzen. Noch weiter gehen Forscher, die mit Pilz- und Schweinezellen experimentieren.

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Der Eiffelturm: aufgebaut wie ein Knochengerüst. (Foto: Wikimedia / François Trazzi / CC-BY-SA 3.0)

Wie sehen unsere Häuser in dreißig oder vierzig Jahren aus? Woraus bestehen sie? Die Antwort könnte eine aus heutiger Sicht überraschende sein, nämlich eine bionische Antwort. Die Bionik bringt Biologie und Technik zusammen, wie der Name besagt. Man nimmt sich die Natur zum Vorbild, um technische Lösungen zu finden. Dabei wird aber nicht kopiert; es geht darum, Funktionsweisen zu übertragen, zum Beispiel die Haftkraft, die Geckos in den Füßen haben. mehr lesen / lire plus

Interview
: „Das Auto greift ins Denken ein“

Ohne Auto geht es heutzutage doch gar nicht! Genau so denken viele. Dass diese Denkweise falsch ist, meint der österreichische Verkehrsplaner Hermann Knoflacher. Seit Jahrzehnten kämpft er gegen die Pkw-Hegemonie.

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(Foto: Privat)

woxx: Herr Knoflacher, innerhalb von Städten kommt man recht gut auch ohne Auto voran. Es gibt Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen. Man kann auch Fahrrad fahren. Dennoch nehmen die Leute meist den Pkw. Warum? 


Hermann Knoflacher: Der Mensch wird zum Autofahren gezwungen. Schon ein knappes Jahrhundert lang genießt das Auto den Vorrang vor allen anderen Mobilitätsmitteln. Hier in Wien drückt sich das im Garagengesetz aus. Bis 2015 musste für jede Wohnung ein Kfz-Stellplatz errichtet werden, unabhängig vom Bedarf und der Wohnungsgröße. mehr lesen / lire plus

Das Recht auf Klimaschutz
: Klagen statt Jammern


Angesichts der drohenden Erderwärmung und der Untätigkeit der Politik kann man resignieren. Oder handeln, zum Beispiel indem man vor Gericht zieht.

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Trügerische Anden-Idylle. Wegen des Klimawandels droht eine Überflutung der peruanischen Stadt Huaraz. (Foto: Wikimedia / Uwebart / CC-BY-SA 3.0)

Zu den Menschen, die unmittelbar vom Klimawandel betroffen sind, gehören jene, die im Einzugsbereich von Gletschern leben. Schmelzen diese, weil es wärmer wird, steigt der Wasserpegel der Bergseen und Flüsse und es drohen Überflutungen. Saúl Luciano Lliuya, peruanischer Bergführer, lebt im Andenort Huaraz auf 3.000 Metern Höhe. Oberhalb von Huaraz liegt ein Bergsee, der in den letzten Jahren immer mehr Wasser aufgenommen hat, weil die Gletscher abtauen. mehr lesen / lire plus

Glyphosat-Debatte
: Strategien der Verharmlosung

Je nach durchgeführter Studie ist Glyphosat mal hochgefährlich, mal bloß halb so schlimm. Wir haben nachgefragt, wie es zu den Studienergebnissen kommt und welche Interessen hinter ihnen stecken.

Die Agrarökologin Angelika Hilbeck forscht und lehrt am Institut für Integrative Biologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 
Sie hat am 2008 erschienenen Weltagrarbericht mitgearbeitet. (Foto: Edvard Kristiansen / edvardk.com)

Die Agrarökologin Angelika Hilbeck forscht und lehrt am Institut für Integrative Biologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 
Sie hat am 2008 erschienenen Weltagrarbericht mitgearbeitet. (Foto: Edvard Kristiansen / edvardk.com)

woxx: Ende Juni läuft die EU-Zulassung für Glyphosat aus. Es herrscht Uneinigkeit in Europa, ob sie verlängert werden soll. Was meinen Sie, gehört Glyphosat aus dem Verkehr gezogen?


Angelika Hilbeck: Mir reicht die wissenschaftliche Evidenz, die sich aus peer-reviewed Studien ergibt, um zu sagen: Weder Glyphosat noch Roundup noch ihre Abbauprodukte gehören in unsere Nahrung und in die Natur. mehr lesen / lire plus

Wem gehört das Asteroiden-Spice?
: Goldrausch im All

Die Rechtslage beim Rohstoffabbau im Weltraum ist alles andere als klar. Im Science-Fiction-Epos Dune kommt es zum Krieg um das Spice… Wird die Menschheit den Frieden im All bewahren können?

(Foto: Wikimedia / NASA/JPL-Caltech / PD)

Unermessliche Schönheit, unermesslicher Reichtum. Fiktive Darstellung des Asteroidengürtels. (Foto: Wikimedia / NASA/JPL-Caltech / PD)

„16 Psyche“ hat einen Durchmesser von 250 Kilometern. Damit zählt er zu den größten Brocken im Asteroidenhauptgürtel, einer Ansammlung von Himmelskörpern zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Der Asteroid wurde vermutlich durch eine Kollision freigesprengt und wäre somit der Kern eines Protoplaneten. Aber nicht nur deswegen weckt „16 Psyche“ ein gewisses Interesse, sondern auch wegen seiner Rohstoffvorkommen. mehr lesen / lire plus

Millionen Smog-Tote
: Dachpfannen gegen dicke Luft

Höchste Zeit, zu erforschen, woher die Luftverschmutzung kommt. Insbesondere der Feinstaub gefährdet die Gesundheit, in China wie in den USA und in Europa.

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Ästhetik des Untergangs, Shanghai 2008. (Foto: Wikimedia / Suicup / CC-BY-SA 3.0)

Im Dezember wurde Peking mal wieder vom Smog heimgesucht. Eine Stadt wie im Nebel, Atemmasken tragende Gestalten in den Straßen – diese Bilder liefen durch die Nachrichten. Dabei gehört die chinesische Hauptstadt nicht einmal zu den schmutzigsten Metropolen des Planeten.

Es ist die Stadt Ahwaz, in Südwest-Iran gelegen, die die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgestellte Top-Ten-Liste der Städte mit Luftverschmutzung anführt. Dort sorgt die rundherum angesiedelte Schwerindustrie für ziemlich dicke Luft. mehr lesen / lire plus

Surfen hinterlässt Spuren: Komfort oder Privatsphäre?


Sich frei und bequem im WWW bewegen, ist für viele ein Stück Lebensqualität. Doch was tun gegen die virtuellen „Spanner“, die unsere Daten ausspähen und sammeln?

Spanner gibts nicht nur am stillen Örtchen. Auch im Internet bewegen wir uns unter den Blicken von Google und Co. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. (Foto: Raymond Klein)

Spanner gibts nicht nur am stillen Örtchen. Auch im Internet bewegen wir uns unter den Blicken von Google und Co. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. (Foto: Raymond Klein)

„To browse“ bedeutet so viel wie stöbern oder sich umsehen. Ein zutreffender Name, denn Browser sind genau dafür da. Mit den Programmen lassen sich Seiten im World Wide Web darstellen. Sie dienen sozusagen als Fenster zum Internet. Zwar herrscht Browser-Wahlfreiheit, aber die großen Vier – Microsofts Internet Explorer, Googles Chrome, Apples Safari und Mozillas Firefox – teilen sich den Markt weitgehend untereinander auf. mehr lesen / lire plus

Ozeane und Klimawandel
 : Das zweite CO2-Problem


Das Meer ist unser geheimer Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel, denn es absorbiert CO2. Wird aber seine Aufnahmekapazität überschritten, drohen verheerende Folgen.

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Euphausia superba. Die Krillbestände sind gefährdet durch die CO2-Aufnahme der Meere. (Foto: Uwe Kils / Wikimedia / CC-BY-SA 3.0)

Viel ist beim Klimaschutz vom 2-Grad-Ziel die Rede. Die Erdatmosphäre darf sich um nicht mehr als diese 2 Grad erwärmen, wenn das Schlimmste, der Kollaps des Ökosystems Erde, vermieden werden soll. Um unter dieser Marke zu bleiben, müssen aber die Klimagas-Emissionen, die vor allem auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurückgehen, erheblich gedrosselt werden. Was man dabei schnell übersieht: Riesige Kohlendioxidmengen entweichen nicht nur in die Luft. mehr lesen / lire plus

Einen Monat vor dem Klimagipfel
: Wird Paris ein Erfolg?


Ab dem 30. November wird an der Seine über ein neues Weltklimaabkommen verhandelt. Die großen CO2-Emittenten Russland, Indien, China, Brasilien, USA haben ihre nationalen Klimaziele veröffentlicht. Susanne Dröge, Klimapolitik-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, über die Chancen für einen erfolgreichen Gipfel.

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Die Klima-Expertin Susanne Dröge kann bei den großen CO2-Emittenten keine richtige Begeisterung für den Klimaschutz erkennen. Dennoch ist sie optimistisch, was die Erfolgsaussichten für die Pariser Konferenz angeht.

woxx: Indien hat Anfang Oktober als einer der letzten Groß-Emittenten seine nationalen Klimaziele veröffentlicht. Das Land will Treibhausgase bis 2030 um 33 bis 35 Prozent, gemessen an 2005, reduzieren. mehr lesen / lire plus

Kakao-Welthandel
: Fair- statt Edel-Bitter

Was für die Konsumenten süß schmeckt, kann für die Erzeuger bitter sein. Labels und Verhaltenskodexe sollen den Kakaoanbau nachhaltiger gestalten.

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Lecker, fair, bio – und auch 
noch schön anzusehen: 
die handgeschöpfte Schokolade der österreichischen Firma Zotter. 
Im Hintergrund: Monde-diplomatique-Atlas 2010, Kapitel Afrika. (Foto: woxx)

Mitteleuropäer essen gern und viel Schokolade. Über zwölf Kilogramm verzehrt ein Deutscher durchschnittlich im Jahr, ein Niederländer kommt auf knapp zehn, ein Österreicher auf knapp acht Kilogramm. Zum Vergleich: Die Chinesen gönnen sich gerade 100 Gramm pro Kopf und Jahr. Für Luxemburg scheint es neuere Zahlen nicht zu geben, doch dürfte das Land nicht weit hinter dem Schoko-Spitzenreiter Schweiz liegen, wobei, ähnlich wie dort, ein Teil der Verkäufe auf das Konto von Tank- oder Bergtouristen geht. mehr lesen / lire plus

Tote in der Cloud: Bewahren oder Löschen?


Was passiert nach meinem Tod mit den Familienfotos in der Cloud? Und mit meinem Facebook-Profil? Ohne Zugangsdaten sind meine Angehörigen vom Wohlwollen der Dienstleister abhängig.

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Calvary Cemetery, Queens, New York. Stadt der Toten, Stadt der Lebenden. Im Netz kann das Andenken an Verstorbene weiterleben. (Foto: Plowboylifestyle / Wikipedia / PD)

Stirbt jemand, der zu Lebzeiten viel im Internet unterwegs war, kann es sein, dass er eine beträchtliche Menge an Daten zurücklässt. Tausende E-Mails sind in irgendeinem Postfach gespeichert, unzählige Posts finden sich bei Facebook. Möglich auch, dass der Verstorbene einen Cloud-Speicher nutzte, um Videos von Reisen aufzubewahren. Die Dateien liegen dann zum Beispiel bei Dropbox. mehr lesen / lire plus

Urin: Strom aus dem Lokus

Urin – eine komplexe Flüssigkeit die mehr ist als nur Abfall.

Arzt untersucht Urin, Gemälde, 16./17. Jahrhundert.

Ab einer Füllung von etwa 200 Millilitern beginnt unsere Blase zu drücken. Vermutlich denken sich die meisten nicht viel, wenn sie dann dem Ruf der Natur folgen und Wasser lassen. Dabei handelt es sich beim menschlichen Urin nicht um einen banalen Abfallstoff, sondern um eine komplexe Bioflüssigkeit. Wie komplex, das zeigten die Mühen einer US-Forschergruppe: sieben Jahre benötigte sie, um die chemischen Bestandteile des Urins zu ermitteln. Androsteron, Carnosin, Hypoxanthin, Galaktitol, Methylhistidin, 3,4-Dihydroxyphenylglykol – über 3.000 teils schwer auszusprechende Metaboliten, Zwischenprodukte im Stoffwechselprozess, stecken darin. mehr lesen / lire plus

Internet Hotelbewertungen: Lobeshymnen und Verrisse


Kaum eine Urlaubsplanung geschieht mehr ohne vorherigen Blick ins Internet. Hier hinterlassen zufriedene und weniger zufriedene Kunden ihre Kommentare zu Unterkünften und sonstigen Tourismus-Angeboten. Nicht unbedingt ein Segen für die Tourismus-Branche.

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Kleine, unmoderne Hotelzimmer die zudem noch überteuert sind, lassen sich schnell per Internet ausmachen. Zumal wenn die Gäste die entsprechenden Bilder dazu online stellen. (Foto: MOE_FLICKR)

„Hilfsbereites Personal“. „Grandioses Frühstück“. „Wunderbares Hotel“. Solches Lob stammt von Nutzern, die im Hotel Sofitel Le Grand Ducal in Luxemburg übernachtet und ihre Eindrücke anschließend im Internet geschildert haben. Zwar zeigen sich nicht alle zufrieden – einen Gast störte, dass die Toilette kein Waschbecken hatte – doch schneidet das Hotel in den Bewertungen im Ganzen gut ab. mehr lesen / lire plus

Selbstlenkende E-Autos
: Weniger Abgase


Autonome Autos verfügen über spezielle Sensoren, welche die Umgebung abtasten und so Kollisionen vermeiden können. Sie werden in den nächsten Jahren öfter auf den Straßen zu sehen sein.

Googles „Driverless Car“ wird nur mit einem Start-Stop-Button manövriert.Volvos „Drive Me“ begegnet einem rundum Götborg oder auf internationalen Automobilshows.

Googles „Driverless Car“ wird nur mit einem Start-Stop-Button manövriert.Volvos „Drive Me“ begegnet einem rundum Götborg oder auf internationalen Automobilshows. (Foto: smoothgroover22/flickr)

Die Zeiten, in denen der Fahrer lenkt, aufs Gaspedal drückt und den Blinker setzt, könnten bald vorbei sein. In den USA testet Google selbstfahrende Autos, in Europa sind es Hersteller wie VW und Volvo. Die Schweden lassen ab 2017 selbständig navigierende Autos auf die Ringstrecke rund um Göteborg los. Hinterm Steuer sitzen dann normale Insassen, keine speziell ausgebildeten Tester. mehr lesen / lire plus

SERIOUS GAMES: Spielerische Familienplanung

First Person Shooter, auch Ego Shooter genannt, haben nicht den allerbesten Ruf. Bei dieser Art von digitalem Spiel bekämpft man andere Spieler oder computergesteuerte Gegner mit Schusswaffen, etwa Scharfschützengewehren. Der Konsum dieser „Killerspiele“, so der Verdacht, führt zu aggressivem bis gewalttätigem Verhalten im Alltag.

Eine als Videospiel konzipierte virtuelle Realität kann medizinische und technologische Anforderungen ergänzen. Auf dieser Basis wurde die Entwicklung des Spiels Gabarello initiiert.

Da mag es überraschen, dass Ego Shooter auch therapeutischen Zwecken dienen. Remission heißt ein Game, bei dem Spieler in die Rolle von weißen Blutkörperchen schlüpfen. Die Aufgabe: winzige Krebszellen abschießen, bevor sich diese weiter durch den Körper fressen können. mehr lesen / lire plus

WAS DIE MENSCHHEIT ANZIEHT: Bye Bye Baumwolle?

Naturtextilien können Natur zerstören. Doch was soll eine immer zahlreichere und wohlhabendere Weltbevölkerung anziehen? Von Ökobilanzen, Textilien aus Buchenholz und Nachhaltigkeits-Labels.

Baumwollfeld mit Erntemaschine. Energie- und Wasserverbrauch sowie der Einsatz von Pestiziden machen Baumwolle zu einer ökologisch problematischen Naturfaser. (Foto: KIMBERLY VARDEMAN / CC-BY 2.0)

Bei einem Experiment an der Northwestern University in Illinois ging es um die Wirkung von Kleidung. Die eine Hälfte der Probanden trug weiße Arztkittel, die andere war normal gekleidet. Die Aufgabe der Testpersonen war es, die Farbe bestimmter Wörter so schnell wie möglich zu bestimmen. Zum Teil unterschied sich diese Farbe aber von der Bedeutung des Wortes: „blau“ war nicht blau, sondern grün oder rot gefärbt. mehr lesen / lire plus

TOURISMUS: Puzzle-Teile für einen nachhaltigen Urlaub

Nachhaltigkeit – der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft. Er bedeutet, dass nur so viel Wald verbraucht werden darf, wie nachwachsen kann. Die Maxime lässt sich auf den Tourismus übertragen: Kommende Generationen von Wanderern zum Beispiel sollen sich genauso an intakter Bergnatur erfreuen wie die jetzige. Dabei ist neben der ökologischen Dimension immer auch eine soziale und eine ökonomische zu beachten. Im Idealfall schont nachhaltiger Tourismus also die Umwelt, schafft gut bezahlte Arbeitsplätze und hält das erwirtschaftete Geld in der Region.

Tourismus ja, aber bitte nachhaltig! (FOTO: WIKIMEDIA)

Den hohen Ansprüchen steht die schiere Masse an Touristen entgegen, die sich jedes Jahr über den Globus bewegen. mehr lesen / lire plus

MAYA: Rätselhafte Hieroglyphen

Die Maya gehörten zu den Hochkulturen in Mesoamerika, einem Siedlungsraum und Kulturareal in Mittelamerika. Ihre erstaunliche Schrift ist bis heute nur zum Teil entziffert.

Die Maya-Ruinen von Copán: Der Windgott der Maya ist mit einer Rassel abgebildet. Die erzeugt das Rauschen des Windes.

Gustav Bernoulli, ein Arzt aus Basel, reiste 1877 durchs Tiefland von Petén im heutigen Guatemala. Dort traf er auf imposante Ruinen: Tempel und Pyramiden, vom Regenwald überwuchert. Es waren die Überreste von Tikal, im 1. Jahrtausend ein blühendes Zentrum der Maya-Kultur mit vielleicht 100.000 Einwohnern.
Bernoulli entnahm den Ruinen prächtige Türstürze aus Holz und ließ diese in die Schweiz bringen. mehr lesen / lire plus

NETFLIX FÜR ALLE: Der gläserne Fernsehkonsument

Zum Pauschaltarif beliebig viele Filme und Serien herunterladen, das hat Netflix populär gemacht. Doch der Streamingdienst entwickelt sich zum neuen Datenkraken. Alles im Dienste der Nutzer, versteht sich.

Wenn in New York oder Vancouver gegen Abend die Hauptfernsehzeit anbricht, geht das große Streamen los. Dann sorgt Netflix in Nordamerika für etwa 30 Prozent des gesamten Download-Aufkommens. Der Dienst bietet Zugriff auf Tausende von Filmen und Serien, die direkt im Internet konsumiert werden können. Streaming nennt sich die Technik. Der Nutzer lädt dabei nicht die gesamte Datenmenge auf den Rechner, sondern immer nur ein Teil des Videos, wobei die stückweise ankommenden Daten in einem Zwischenspeicher landen. mehr lesen / lire plus

PALMÖL-BOOM: Als nächste könnte es die Gorillas erwischen

Ob wir in einen Keks beißen, Brot mit Margarine bestreichen, Chips knabbern oder eine Fertigsuppe löffeln – überall ist Palmöl drin. In jedem zweiten Lebensmittel steckt die Allzweckwaffe der Industrie.

Gorilla im Disney’s Animal Kingdom. Wird der Palmöl-Boom dazu führen, dass Menschenaffen bald nur noch in Erlebnisparks und Tiergärten überleben können? (Foto: Raul654 CC-BY-SA 3.0)

Die Omnipräsenz von Palmöl hat einen einfachen Grund: Palmöl ist am billigsten zu produzieren. Eine Plantage erbringt pro Hektar vier bis acht Tonnen Öl im Jahr. Zudem kann dasselbe Feld mehrere Jahre hintereinander und zu jeder Jahreszeit abgeerntet werden. Da hält der heimische Raps nicht mit. mehr lesen / lire plus