Ist es ethisch vertretbar, auf Facebook zu werben?

Datenstaubsauger, Lecks und Hate Speech – das größte soziale Netzwerk steht seit langem in der Kritik. Wie vertretbar ist es eigentlich, auf Facebook Werbung zu schalten? Die woxx hat die Parteien gefragt.

Die DP wirbt kräftig für ihre Wahlversammlungen. Ethische Probleme mit Facebook müssten politisch gelöst werden, so die liberale Partei.

Im Rahmen unserer Recherche zu den Strategien der Parteien im Wahlkampf auf Social Media haben wir den Parteien einen Fragenkatalog zukommen gelassen. Darin haben wir sie nicht nur zum Budget und den Zielgruppen-Einstellungen gefragt, sondern auch danach, ob sie es gerechtfertigt finden, Facebook trotz der vielen Kritik Geld für „sponsored Posts“ zu geben. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf in sozialen Netzwerken
: Kein magischer Button

In den sozialen Netzwerken tobt der Wahlkampf genauso wie auf der Straße. Die woxx hat die verschiedenen Strategien der Parteien analysiert.

Viele Videos, die aber kaum jemand anschaut: 
Die Vorstellungen der 
CSV-Kandidat*innen scheinen niemanden zu interessieren. (Foto: Screenshot YouTube)

Traditionell wird der Wahlkampf mit Plakaten, Ständen, Versammlungen und Werbung in den Medien geführt. Mittlerweile sind aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube und Instagram ein Raum, in dem politische Diskussionen geführt werden und Wahlkampf gemacht wird. Das Heilsversprechen der schönen neuen vernetzten Welt, in der plötzlich alle miteinander reden könnten und würden, hat sich allerdings als Trugschluss erwiesen. Statt sich den vielbeschworenen Diskussionen „mat de Leit dobaussen“ zu stellen, gerieren sich die allermeisten Parteien und Politiker*innen lediglich als Sender*innen, die ihre Botschaften unters Volk bringen. mehr lesen / lire plus

Neues Gesetz zu Fahrradwegen vorgestellt

Erst 2015 wurde das letzte Gesetz zu Fahrradwegen im Parlament verabschiedet, am Dienstag hat Infrastrukturminister François Bausch der Presse nun ein Gesetzesprojekt mit einer aktualisierten Version vorgestellt. Die wurde am Dienstag der Presse vorgestellt. Seit 2015 wurden 30 Kilometer neue Radwege fertiggestellt, 31 weitere sind im Bau, 360 in der Planung. Insgesamt soll das Radwegenetz von aktuell 600 Kilometern auf 1100 Kilometer anwachsen – weniger als noch 2015 geplant. Neu im Gesetz sind vor allem die sogenannten „Radschnellwege“, die entlang neuer Autobahnen, Bahn- und Tramtrassen gebaut werden sollen. Damit soll das (Elektro-)Fahrrad kompetitiv zu anderen Transportmitteln werden. Der Staat erklärt sich bereit, für diese Schnellwege Instandhaltungsmaßnahmen und Winterdienst zu übernehmen – die Gemeinden müssen dies also nicht zahlen. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf
: Der Monat der Einweihungen

Luxemburgs Minister*innen hatten im September viel zu tun: Neben dem Wahlkampf und internationalen Verpflichtungen wollten viele neue Gebäude eingeweiht werden. Eine Auflistung.

Umweltministerin Carole Dieschbourg, Finanzminister Pierre Gramegna, Arbeitsminister Nicolas Schmit und Staatssekretärin Francine Closener machen irgendwas Symbolisches beim zukünftigen „Centre mosellan“ in Ehnen. (Foto: MDDI)

Anfang September war es auf einen Schlag vorbei mit der teilweise schon etwas besorgniserregenden Stille in den Mailboxen der Redaktionsstuben des Landes. Das Sommerloch war vorbei, und es trudelten wieder unzählige E-Mails mit Terminen ein. Natürlich von den Parteien, die ihre Wahlkampfveranstaltungen ankündigten, aber auch viele vom staatlichen Pressedienst (Sip). Natürlich wollen Minister*innen und Staatssekretär*innen auch in Wahlkampfzeiten die Medien über Projekte informieren, die gerade noch vor Ende der Legislaturperiode fertig geworden sind, oder Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. mehr lesen / lire plus

Mit Bananen für Menschenrechte und gegen Pestizide

Eine Initiative von „Fairtrade Lëtzebuerg“ versucht Unternehmen dazu zu bewegen, nur noch Fairtrade-Bananen anzubieten.

Foto: Fabrizio Frigeni/unsplash

Bananen sind ein äußerst beliebtes Obst. 2016 wurden weltweit über 113 Millionen Tonnen produziert, damit sind Bananen knapp hinter den Wassermelonen (117 Millionen Tonnen) auf Platz Zwei. Während in Indien die meisten Bananen angebaut werden, kommt die Exportware in der Regel aus Mittel- und Südamerika nach Europa. Wegen ihres hohen Gehalts an Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C gelten die Früchte, die botanisch gesehen zu den Beeren zählen, als sehr gesund und sind bei Sportler*innen sehr beliebt.

Allerdings haben sehr viele Bananen einen bitteren Beigeschmack: Die Produktionsbedingungen sind mit vielen Menschenrechtsverletzungen verbunden und die Früchte sind oft mit Pestiziden belastet. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #016

All Woch präsentéiert d’woxx an der Emissioun Am Bistro mat der woxx een Réckbléck op déi läscht Woch an een Abléck an déi aktuell woxx.

De Joël Adami an de Richard Graf schwätzen dës Woch iwwert d’Vëlospolitik zu Lëtzebuerg. Si schwätzen net nëmmen doriwwer, wéi d’woxx op de Cover komm ass, op deem quasi-paradisesch Zoustänn fir d’Vëlosfuerer*innen ze gesi sinn, mä och iwwert déi ganz reell Hell op der Äerd, déi Vëlosfuere ganz dacks zu Lëtzebuerg ass.

Riets ass awer och iwwert déi Verbesserungen, déi geschwënn kéinte kommen: Eng Etüd am Süde vum Land an een néit Gesetz fir Vëlospistë sollen d’Situatioun verbesseren. mehr lesen / lire plus

Alle gegen Plastik

Die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle bewegt die Gemüter. Zum Beispiel die von „Inspiring More Sustainability“ (IMS), einer Organisation, die sich für mehr Nachhaltigkeit in Firmen (oder was diese dafür halten) einsetzt. Sie hat 30 ihrer Mitglieder davon überzeugen können, bis Ende 2020 keine Einwegprodukte aus Plastik mehr zu benutzen. Die teilnehmenden Unternehmen ernennen auch ein*e „Zero Single-Use Plastic“-Botschafter*in, denken über Kreislaufwirtschaft nach und – ganz wichtig – kommunizieren diese Schritte an die Öffentlichkeit. „Corporate Social Responsibility“, wie sie IMS vertritt, ist halt immer noch vor allem ein PR-Instrument. Am letzten Samstag, dem weltweiten Aktionstag gegen Plastik demonstrierten aber auch die Jugendlichen von „Move“, der Jugendsektion des Méco mit einer Plastik-Parade gegen den Kunststoffabfall. mehr lesen / lire plus

Sprachen: Ortstafelstreit, 
version luxembourgeoise


Schilder am Ortseingang sind eigentlich eine sehr banale Sache. Dennoch sind sie immer wieder Gegenstand politischer Diskussionen – nun auch in Luxemburg.

Bereits vor der Staatsgrenze mit Luxemburgisch in Kontakt kommen: Was wie der Traum von ADR-Politiker*innen klingt, ist in Hettange bereits Realität. (Foto: CC-BY-SA Cornischong/Wikimedia)

Die Szene an sich ist schon etwas absurd: Auf der Braderie in Mondorf laufen die Kandidat*innen der rechtspopulistischen ADR/Wee2050-Koalition mit einem gelben Ortseingangsschild herum. Darauf sind die drei Namen einer anderen Ortschaft zu lesen: Ëlwen, Troisvierges, Ulflingen. Es ist eins der plakativsten Beispiele für die teilweise sehr unterschiedlichen Ortsnamen im Großherzogtum. Die ADR-Truppe will damit ihre Forderung nach dreisprachigen Ortstafeln, auf denen der luxemburgische Ortsname in großer Schrift steht, illustrieren. mehr lesen / lire plus

Umweltverschmutzung: Wie gelangt Mikroplastik in die Umwelt? (2/2)

In der Berichterstattung über Mikroplastik werden oft Kosmetika als Übeltäterinnen genannt. Dabei ist der Abrieb von Autoreifen eine viel größere Quelle. Doch wie gelangen die kleinen Partikel eigentlich in die Umwelt?

Im ersten Teil unserer Serie über Mikroplastik sind wir darauf eingegangen, wie Mikroplastik entsteht, hier beschreiben wir, wie es in die Umwelt gelangt und welche Lösungsvorschläge es gibt.

Plastikmüll am Strand. (Foto: Dustan Woodhouse/unsplash)

In die Umwelt gelangt Mikroplastik oft über Klärschlamm, der in der Landwirtschaft als Dünger genutzt wird. 95 Prozent der kleinen Partikel, die sich in Abwässern befinden, werden nämlich in Kläranlagen herausgefiltert. Wie viel Mikroplastik letzten Endes im Meer landet, ist ungewiss – die Schätzungen gehen von zwei bis 47 Prozent. mehr lesen / lire plus

Umweltverschmutzung: Woher kommt Mikroplastik? (1/2)

Die Umweltverschmutzung durch Kunststoffe ist in aller Munde – die Quelle des Großteils des Mikroplastiks in der Umwelt dürfte die meisten jedoch überraschen.

Mikroplastik am Strand (Foto: © Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann)

Bilder von Stränden und Ozeanen voller Plastikabfälle sind allgegenwärtig. Sie suggerieren nicht selten, dass Abfälle wie gebrauchte Strohhalme, Kaffeebecher, Verpackungen aus dem Westen letzten Endes alle im Meer landen. Unter dem Label „Zero Waste“ versuchen einige – meist junge – Menschen, möglichst wenig Abfall zu produzieren (und dokumentieren dies meist ausgiebig in den sozialen Medien).

Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) hat in einer Studie herausgefunden, dass der sogenannte Makroplastik, also die großen, mit bloßem Auge erkennbaren Plastikabfälle, in Deutschland 26 Prozent der Plastikbelastung in der Umwelt beträgt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #014

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg. De Luc Caregari an de Joël Adami schwätzen dës Woch iwwert de Bilan vum Nohaltegkeetsministère MDDI, deen net esou positiv ausfält, wéi dat déi gréng Minister*innen duergestallt hunn. Och den ëffentlechen Transport an d’Konfusioun, déi beim der Ëmstellung vun de Busfahrpläng entstoe wäert, ass een Thema. Ausserdeem geet et ëm sexuell Opklärung an d’Migratiounspolitik an Europa an Italien.

D’Thema vun der Woch ass dës Kéier d’Copyrightreform vun der EU. mehr lesen / lire plus

Nachhaltigkeitsministerium: Beton und Durchhalteparolen

Die grünen Minister*innen im Nachhaltigkeitsministerium zogen eine positive Bilanz ihrer ersten Regierungsbeteiligung. Auffallend ist vor allem, was sie nicht erwähnten.

Claude Turmes, Carole Dieschbourg und François Bausch sind zurfrieden mit ihrer Bilanz. (Foto: MDDI)

Am Dienstag, dem 4. September zogen die Minister*innen François Bausch und Carole Dieschbourg sowie Staatssekretär Claude Turmes Bilanz. 1,5 Milliarden Euro Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur, 65 Millionen Euro für den Naturschutz, 400 Millionen für den Wasserschutz, 275 Millionen für den Klimaschutz, beinahe 6 Kilometer Tramtrasse, 54 Kilometer Fahrradwege, Verdoppelung der geschützten Flächen … die Liste ist sehr lang und kann sich durchaus sehen lassen. Dennoch blieb am Ende der Bilanzpressekonferenz ein schales Gefühl: Die grundlegenden Probleme der ökologischen Krise sind in Luxemburg auch nach fünf Jahren Déi Gréng-Regierungsbeteiligung nicht mal ansatzweise gelöst. mehr lesen / lire plus

Parlament:
 Die ganz große Koalition


Im Wahlkampf wirkt es, als könnte keine Partei die andere riechen. Schaut man auf die Abstimmungsergebnisse des Parlaments, entdeckt man eine ungeahnte Einigkeit.

Manchmal wird in der Chamber auch gar nicht über Gesetze abgestimmt, wie hier beim Jugendkolloquium der Großregion. (Foto: Chambre des députés)

Im Oktober wird in Luxemburg ein neues Parlament gewählt. Natürlich hängt die Regierungsbildung mit der Wahl zusammen, in erster Linie bestimmen die Bürger*innen jedoch die Zusammensetzung der legislativen Gewalt im Großherzogtum. In den Wahlprogrammen lesen sich vor allem Zukunftsvisionen: Projekte, die realisiert werden sollen, Prioritäten für das nächste Budget, Ideen, wie das Zusammenleben gestaltet werden soll. Um die Arbeit der Abgeordneten zu bewerten, lohnt sich ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre. mehr lesen / lire plus

DP: Schneller bauen und fahren

Am Mittwoch, dem 29. August, stellte die DP den zweiten von fünf Teilen ihres Wahlprogramms vor. Wohnungsbauminister Marc Hansen und Generalsekretär Claude Lamberty präsentierten die Visionen der liberalen Partei zu Mobilität und Infrastrukturen. Neben viel Selbstlob im Hinblick auf die vergangenen fünf Jahre drängt die DP vor allem auf mehr Tempo. Sowohl im öffentlichen Transport als auch bei Umgehungsstraßen soll schneller gebaut werden. Trotz der Aussage Hansens, die DP stünde hinter dem Mobilitätskonzept Modu 2.0, in dem vorgesehen ist, den Anteil der PKWs am Verkehr zu reduzieren, soll laut DP kein Transportmittel bevorzugt werden – ein Widerspruch. Der öffentliche Transport soll kostenlos sein, die Liberalen wünschen sich außerdem eine Tramtrasse von Luxemburg-Stadt bis Junglinster. mehr lesen / lire plus

Mobilität: Aus für E-Bike-Verleih City Mov’ in der Nordstad

City Mov’ ist der Verleihdienst für Elektroautos und -fahrräder des luxemburgischen Energiekonzerns Enovos. In der Nordstad werden ab Ende September keine Elektroräder mehr verliehen.

Foto: City Mov’

In einer E-Mail an ihre Kund*innen, die der woxx vorliegt, informiert die Direktion von City Mov’ darüber, dass der Verleih von Elektrorädern in den Gemeinden Bettendorf, Colmar-Berg, Diekirch, Ettelbruck und Schieren ab dem 21. September gestoppt wird. Nach diesem Datum werden keine E-Bikes mehr verfügbar sein.

Im September 2013 startete das Pilotprojekt „Nordstad eMovin“ mit Elektroautos, seit dem Frühjahr 2014 konnten an insgesamt sieben Stationen auch Elektroräder ausgeliehen werden. Im selben Jahr hatte Enovos das Projekt komplett übernommen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #012 (24.8.2018)

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vu Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg.

Dës Woch schwätzen de Joël Adami an de Frédéric Braun iwwert den Nuetszuch op Lissabon, d‘HBO-Serie Sharp Objects, déi schlecht Pub fir den eigentlech exzellenten MeYouZik-Festival, d‚Lëtzebuerger Sprooch an den groussen Defizit an der Debatt ronderëm d’Méisproochegkeet.

Thema vun der Woch ass den Tourismusprojet Suneo Park zu Wäisswampech. Tëscht deenen zwee Séien zu Wäisswampech soll nämlech een Hotel an een Vakanzenduerf entstoen. Wéi de Projet als Ekotourismus ugekënnegt ginn ass, gouf et scho Kritik. mehr lesen / lire plus

Tourismus
: Stress am See


Als „Ökotourismus“ angekündigt, nun als „Privatisierung der Natur“ verschrien: Das Hotelprojekt in Weiswampach wird zum Politikum im Norden.

Luxus-Hotelanlage statt Campingplatz: So soll 
„Suneo Park“ in Weiswampach aussehen. (Fotos: Groupe Lamy)

Badeseen sind eine Seltenheit in Luxemburg – neben dem „Stau“ gibt es nur zwei andere Gewässer, die zum Wassersport einladen. Die beiden künstlichen Seen in Weiswampach erfreuen sich demnach großer Beliebtheit zum Schwimmen, Tretbootfahren oder zum Angeln. Bald soll hier ein großes Tourismusprojekt mit Hotel, Feriendorf und Freizeitaktivitäten entstehen. Doch in Weiswampach gehen die Wogen hoch, denn gegen das Projekt regt sich Widerstand.

„Suneo Park Luxembourg“ wäre das erste Feriendorf im Großherzogtum und würde nicht nur den bestehenden Campingplatz vertreiben, sondern auch den Zugang zum See und seiner Umgebung in gewisser Weise privatisieren. mehr lesen / lire plus

Sprachendebatte: Wessen Sprache?

Die Sprachendebatte hat ein großes Defizit: Lediglich Luxemburgisch wird als „unsere“ Sprache angesehen. Der Dialog über Mehrsprachigkeit kann so nicht gelingen.

(Fotos: CC-BY-SA Zinneke / Wikimedia)

Es scheint in sämtlichen politischen Lagern so etwas wie ein Konsens darüber zu herrschen, dass „eis Sprooch“ geschützt, gehegt und gepflegt werden muss. Damit ist allerdings immer nur Luxemburgisch gemeint, was eigentlich eine paradoxe Situation ist. Natürlich besteht an der Ausbausprache Luxemburgisch ein besonderes Interesse, da sie nun einmal vor allem auf dem Gebiet des Großherzogtums entstanden ist und geformt wurde. Warum man deswegen jedoch sämtliche Verantwortung über die Weiterentwicklung des Deutschen und Französischen abgeben sollte, ist nebulös. mehr lesen / lire plus

Love Stories 4.0: Online-Liebesgeschichten gesucht!

Im Rahmen des Projekts „Love Stories 4.0“ sucht Bee Secure Menschen, die von ihrem Online-Liebesleben erzählen wollen.

Neue Technologien und Medien haben einen großen Einfluss auf zwischenmenschliche Kontakte und Kommunikation. E-Mail, Messenger, Videotelefonie und dergleichen machen es leichter, Menschen kennenzulernen und Fernbeziehungen aufrechtzuerhalten. Andererseits gibt es Phänomene wie Hate Speech, Online-Mobbing und Sextorsion (Erpressung mit Nacktbildern), die das Online-(Liebes)leben vermiesen können.

Im September startet eine neue Kampagne von Bee Secure, die sich „Love Stories 4.0 – Was ist deine Geschichte?“ nennt und sich mit diesen komplexen Themen auseinandersetzen wird. Deswegen sucht Bee Secure mehrere Personen, die bereit sind, in einem kurzem Video über ihre Online-Beziehungen zu reden. mehr lesen / lire plus

Mobilität als Wahlkampfthema: Mehr Bahn und noch mehr Autobahn

Auch in der vermeintlichen Sommerpause ist Mobilität in Luxemburg ein Politikum, das den Vorwahlkampf befeuert.

Einige Buslinien werden ab 17. September nun an der Stäreplaz enden. Das sorgt für Aufregung. (Foto: CC-BY-SA GilPe)

Die Sommerferien mögen dafür sorgen, dass auf den Straßen des Großherzogtums kurzfristig weniger los ist, das Thema Mobilität bewegt dennoch die Gemüter. So regte sich zum Beispiel Fränk Kuffer, Kommunikationsmann bei der CSV, auf Facebook über die Sperrung der Nordstrecke der CFL auf. Vom 25. August bis 16. September, ausgerechnet zur Zeit der Schueberfouer also, müssen Reisende aus dem Nordteil des Landes auf Schienenersatzverkehr zurückgreifen. Eine erfolgreiche Demonstration des neuen Bahnhofs Pfaffenthal-Kirchberg, der Standseilbahn und der Straßenbahn bleibt ihnen also verwehrt. mehr lesen / lire plus