Juncker, pack die Giftspritze ein!

Eine Million Unterschriften sind erforderlich, um ein europaweites Verbot von Glyphosat zu erreichen. Oder zumindest die EU-Institutionen zu zwingen, in dieser Frage Farbe zu bekennen. Die Europäische Bürgerinitiative, die dieses Ziel verfolgt (http://act.wemove.eu/campaigns/eci-glyphosat-de), hat es eilig bei ihrer Unterschriftensammlung – ab Juli steht nämlich eine Verlängerung der Genehmigung für das giftige Pestizid an. In Luxemburg wird die Initiative von Greenpeace, Mouvement écologique und „natur & ëmwelt“ unterstützt.

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Neue Oekotopten-Bewertung von Pedelecs

Wer beim Autofestival nicht fündig wurde, sollte es jetzt mit einem Zweirad versuchen. Oekotopten hat die Listen mit empfehlenswerten Pedelecs aktualisiert (www.oekotopten.lu). Wie für Elektroautos gibt es auch für diese elektrischen Fahrräder mit weniger als 250 Watt Dauerleistung einen Steuerabschlag. Statt 5.000 Euro beträgt der allerdings nur 300 Euro – also nicht mehr als bei gewöhnlichen Fahrrädern. Interessant ist, dass mittlerweile auch die Energieeffizienz angegeben wird (einfach auf die Fotos klicken).

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Scandale des Galloway : la suite

Quand on laisse des animaux d’élevage mourir, exposés à l’humidité et au froid, alors qu’ils sont infestés de parasites, cela peut-il rester sans conséquences ? En novembre dernier, sept bovins de race Galloway faisant partie du programme labellisé « Naturschutz Fleesch » (viande de protection de la nature) sont morts à Mensdorf dans ces conditions atroces. Sollicité à travers une question parlementaire de Françoise Hetto-Gaasch, le ministre de l’Agriculture avait qualifié cela de « maltraitance animale » et annoncé vouloir transmettre le dossier au parquet. Du côté des sanctions pénales, pas de nouvelles depuis, mais du côté de la responsabilité des autorités publiques, une deuxième question de la même députée a relancé le ministère. mehr lesen / lire plus

Klimaschutz statt Flughafenausbau

„Für die Flughafengegnerinnen und -gegner ein Grund zu feiern“, so kommentiert Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung das Urteil vom 8. Februar zum Projekt des Baus einer dritten Landebahn in Wien-Schwechat (http://klima-der-gerechtigkeit.de). Das Gericht hatte mit Verweis auf die Klimaschutz-Verpflichtungen Österreichs den Ausbau des Flughafens, der eine Ausweitung des Flugverkehrs mit sich bringen würde, untersagt. Ein Urteil, das hoffentlich Schule machen wird, zum Beispiel hierzulande, wo jüngst das Rekord-Passagieraufkommen von 2016 als ein Grund zum Feiern angesehen wurde.

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Do it yourself à la Kulturfabrik

Un événement avec « pas de spectateurs, que des participants », voilà comment s’affiche le « Do It Yourself » Festival qui a lieu ce samedi 18 février (http://cell.lu/all-event-list/festival-do-it-yourself). À partir de 14h, on pourra participer à divers ateliers où l’on apprendra à réparer des objets cassés, mais aussi à bricoler des meubles en carton ou à faire du yoga. Le festival doit aider à « développer les compétences pour construire une communauté unie, apprendre l’un de l’autre, renforcer les liens entre les différentes générations et créer des réseaux ».

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Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik: Gute EU, böse Welt

Europa, zerrissen wie einst das Römische Reich? (Wikimedia / MapMaster / CC BY-SA 2.5)

Wie Europa eine größere Rolle in der Weltpolitik spielen könnte, das erläuterte die EU-Expertin Nathalie Tocci bei ihrem Besuch in Luxemburg.

Ist die EU-Außenpolitik nur etwas für die Eliten? Nein, versuchte Nathalie Tocci am 3. Februar in der Maison de l’Europe zu beschwichtigen. Die Beraterin der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini, eingeladen im Rahmen des Bürgerdialogs, zitierte die Aussage des Bürgermeisters einer Großstadt: „Ich kann lokale Probleme nicht lokal lösen, denn eigentlich gibt es keinen klaren Unterschied zwischen lokal und global.“

Es gebe viele Gründe für Europas Bürger, besorgt zu sein, so Tocci: In Tallinn habe man Angst vor Russland, in Paris vor dem Terrorismus, und überall wünsche man sich Wohlstand statt Prekarität. mehr lesen / lire plus

„Hëllef fir d’Natur“-Preis geht an Cell

Es gibt in Luxemburg wohl keine Öko-Auszeichnung mehr, die die Transition-Bewegung noch nicht eingeheimst hätte. Auch mit dem „Hëllef fir d’Natur“-Preis kann sie sich seit vergangenem Montag schmücken. Weil sich die Transition-Bewegung in Luxemburg um den Umweltschutz und die Sensibilisierung für ihn verdient gemacht hat, wurde der Preis für 2016 an Cell, die Koordinationsstruktur der Bewegung, vergeben. Hervorgehoben wurden unter anderem die Erneuerbare-Energien-Projekte, die Gemeinschaftsgärten und die Terra-Kooperative, die auf dem Eecherfeld Gemüse anbaut.

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Gute Umwelt-Vorsätze in der Hauptstadt

Bitte nicht ausdrucken! Der jüngste Umweltbericht der Stadt Luxemburg, auf 2015 datiert, umfasst 150 Seiten. Und ist dank verlinktem Inhaltsverzeichnis, Powerpoint-Layout und Querformat recht angenehm am Bildschirm zu lesen. Am 6. Februar befasste sich der hauptstädtische Gemeinderat mit dem Bericht sowie der künftigen Umweltpolitik. Handlungsbedarf gibt es zum Beispiel beim Energieverbrauch der kommunalen Gebäude und Anlagen – ein Punkt, in dem die Stadt auch bei ihrer Zertifizierung im Rahmen des Klimapakts relativ schlecht abschneidet. Die – recht unvollständigen – Messergebnisse zur Luftqualität sind ebenfalls nicht erfreulich – der Schöffenrat zieht allerdings einschränkende Maßnahmen für den Individualverkehr kaum in Betracht, sondern hofft auf die Wunderwirkung der Tram. mehr lesen / lire plus

Le loup vaut bien une messe

Régulièrement des espèces animales apparaissent – ou disparaissent -, même sur un territoire aussi réduit que celui du grand-duché. Mais ce n’est que lors des grandes occasions que l’Administration de la nature et des forêts organise une conférence de presse et publie un livre. Considérant que la réapparition du loup est « probable, voire vraisemblable », l’administration a voulu s’adresser au grand public, sans doute intéressé – et troublé – par cette perspective. Plus troublés encore sont les « groupes d’intérêt pouvant entrer en conflit direct avec le loup », comme les éleveurs de moutons ou les chasseurs. Le « Plan d’action et de gestion » mis au point par l’administration rappelle que le loup est un animal intégralement protégé et que le danger de se faire attaquer par un loup est « marginal »… pour les humains. mehr lesen / lire plus

Die Zukunft des Elektroautos: Teslas für alle?

Große Hoffnungen werden an die Elektromobilität geknüpft, doch die Veränderungen, die sie mit sich bringt, sind schwer einzuschätzen. Eine von Claude Turmes organiserte Veranstaltung verschaffte neue Einblicke.

Clean and lean. Der Elektromotor des Tesla Model S. (Wikipedia / Windell Oskay / CC BY 2.0)

„Die Autos von heute haben keine Zukunft“, so die Feststellung von Claude Turmes bei der Eröffnung der Podiumsdiskussion „Sauber aufgeladen in die Zukunft“ am vergangenen Montag. In den Augen des grünen Europaabgeordneten ist ein Übergang zur Elektromobilität unabdingbar, um Luftqualität und Klimaschutz zu gewährleisten. „Für die Luft sind die Elektroautos in jedem Fall besser, aber wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen kommt, dann stimmt die Klimabilanz nicht“, stellte Turmes klar. mehr lesen / lire plus

Oekotopten-Listen überarbeitet

Im Vorfeld des Autofestival hatten wir die Oekotopten-Empfehlungen kritisch beleuchtet. Mittlerweile wurden die Listen überarbeitet und sind damit für AutokäuferInnen in Luxemburg eine gute Entscheidungshilfe. Manche Daten erscheinen aber erst nach einem Klick auf das Foto des Modells – insbesondere die Herstellerangaben zur Reichweite. Auf die kann man sich zwar nicht verlassen, sie ermöglichen aber eine grobe Einschätzung, ob der Wagen den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Ein grünes Häkchen kennzeichnet die Modelle, die von der Regierung gefördert werden: nur reine Elektroautos, keine Plug-in-Hybride. Auch handelt es sich nicht wie in den Jahren zuvor um eine Förderprämie, sondern um einen Steuerabschlag. mehr lesen / lire plus

Pall Center: Weniger Benzin, mehr Ideen!

Für Christiane Wickler ist es ein „radikaler Wandel“. Die Direktorin der Pall-Center-Gruppe – kurzzeitig auch Abgeordnete von Déi Gréng – hat am Mittwoch die Schließung der Q8-Tankstelle in Oberpallen gefeiert. Es handelt sich um das Geschäftslokal, in dem die Firma vor 35 Jahren ihre Aktivität begann. Nun sollen an diesem Ort Büroräume entstehen – für nachhaltige Unternehmen natürlich. Umweltstaatssekretär Camille Gira nutzte die Feier, um daran zu erinnern, dass fossile Brennstoffe und Tanktourismus absterbende Wirtschaftszweige sind. Für die Zukunft setzt Wickler auf umweltbewusste und hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Ein Wellnesshotel wird neben dem Einkaufzentrum eingerichtet, im ersten Stock eröffnet das Restaurant „Chill and Eat“, und hinter dem Gebäude steht eine Aquaponik-Anlage. mehr lesen / lire plus

Autofestival und Luftverschmutzung: Entdieselung? Akzisenerhöhung!

Die Regierung versucht zaghaft, den nationalen Fuhrpark zu entdieseln und so die Belastung der Luft mit Stickoxiden (NOx) zu senken. Der Experte Michel Cames fordert dies schon seit vielen Jahren.

Michel Cames ist kein Diesel-Hasser. Aber der gelernte Ingenieur war schockiert, als ihm vor einigen Jahren klar wurde, welche Auswirkungen diese Antriebstechnik auf die menschliche Gesundheit hat. Er begann sich einzulesen und veröffentlichte 2013 gemeinsam mit Eckard Helmers die Studie „Critical Evaluation of the European Diesel Car Boom – Global Comparison, Environmental Effects and Various National Strategies“ in der Zeitschrift „Environmental Sciences Europe“. Im Februarheft von Forum wird von Cames eine kritische Analyse der Tanktourismus-Studie erscheinen.

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Autokauf oder -nichtkauf
: Entdieselt und verwirrt


An der Schädlichkeit der Diesel-Abgase gibt es nichts zu deuteln. Doch was sind die Alternativen? Gehört die Zukunft wirklich dem Elektroauto?

Autofestival? Feinstaub-Alarm! Wenige Tage vor Beginn eines der wichtigsten Verkaufs-Events der Binnenwirtschaft scheint der Wettergott den LuxemburgerInnen ihre Fahrspaß-Träume vergällen zu wollen. Die Wetterlage machte, dass zum ersten Mal hierzulande der Grenzwert für Feinstaub überschritten wurde – Verursacher sind Industrie, Heizungen … und Dieselautos. Diese Antriebsart ist bekanntlich im Zuge des VW-Abgasskandals stark kritisiert worden. Die Verbrauchs- und Abgaswerte der meisten Diesel-PKW – aber auch vieler Benziner – erwiesen sich als gefälscht, insbesondere beim Ausstoß von Stickoxiden (NOx). mehr lesen / lire plus

Mecoskop: ein paar grüne Männchen mehr

Was die Regierung aus umweltpolitischer Sicht geleistet hat, das überprüft der Mouvement écologique in regelmäßigen Abständen. Bei der jüngsten Bewertung sind im „Mecoskop“ (http://mecoskop.lu) ein paar grüne und gelbe Silhouetten von Straßenarbeitern hinzugekommen – sie stehen für die Umsetzung von im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen. Dennoch ist – wie bereits vor sechs Monaten (woxx 1379) – die Gesamtbilanz eher durchwachsen. „Die durchgeführte Steuerreform entspricht absolut nicht den Erwartungen“, hält der Mouvement fest. Die großen Veranstaltungen zu Landesplanung und Rifkin-Bericht im Herbst werden zwar als „wichtige neue Akzente“ gewürdigt, doch wird weiterhin das Fehlen einer grundlegenden Strategie im Bereich Energie und Klima bemängelt. mehr lesen / lire plus