Ediff: Reform läuft langsam an

Die Équipes de soutien des élèves à besoins éducatifs particuliers ou spécifiques (Eseb) sind bereits in allen 15 Regionen des Landes in Betrieb, die Betreuung aller SchülerInnen mit spezifischen Bedürfnissen garantiert. Das geht aus der Antwort von Bildungsminister Claude Meisch auf eine rezente parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen und Martine Mergen hervor. Bei den Eseb handelt es sich um Teams aus PsychologInnen, SonderpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, die Lehrkräften in der Regelschule beratend zur Seite stehen. Seit dem 29. Juni sind diese Teams den landesweit 15 Regionaldirektionen unterstellt. Die Rekrutierung weiterer Psychologinnen, PädagogInnen und ErzieherInnen sei in vollem Gange, heißt es in der Antwort weiter. mehr lesen / lire plus

Rückerstattung von Kontrazeptiva neu geregelt

Die Rückerstattung von Verhütungsmitteln wird neu geregelt: sie sollen künftig bis zum Alter von 30 Jahren rückerstattet werden.

(© Wikimedia)

Künftig soll die Pille bis zum 30. Lebensjahr zu 80 Prozent rückerstattet werden. Dies wurde bei der diesjährigen Gesundheitsquadripartite beschlossen. Zurzeit erfolgt eine Rückerstattung nur bis zum Alter von 25 Jahren. Auch die Anzahl an Verhütungsmitteln, deren Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, wird erhöht: Handelt es sich dabei momentan lediglich um Pille, Verhütungsringe und Hormonpflaster, so wird mit der neuen Regelung das Angebot auf die Hormon- sowie die Kupferspirale ausgedehnt.

In einem Presseschreiben zeigte sich das Planning Familial über die Änderung grundsätzlich zufrieden. mehr lesen / lire plus

Laurie Penny in Luxemburg: „Ich bemühe mich, eine Bitch zu sein“

Am vergangenen Montag gastierte die britische Journalistin, Bloggerin und Schriftstellerin Laurie Penny in der Abtei Neumünster, um ihr neuestes Buch „Bitch Doctrine: Essays for Dissenting Adults“ zu besprechen.

Rund 100 Leute, hauptsächlich junge Frauen, waren in die Abtei Neumünster gekommen, um Laurie Penny (rechts) sprechen zu hören.

Laurie Penny dürfte für nicht wenige junge Frauen die Person sein, die sie erstmals für feministische Belange begeistern konnte. Sie schreibt über Alltagsprobleme und zeigt klug, wie diese auf patriarchale Strukturen zurückzuführen sind. Für Penny handelt es sich bei Themen wie Feminismus und Gender nicht um von allem losgelöste theoretische Abstraktionen. Ganz im Gegenteil sieht sie gesellschaftliche Verhältnisse als wesentlich von diesen beiden Aspekten geprägt. mehr lesen / lire plus

Ciné-Débat: Intersex

Heute Abend wird in den Rotondes ein 60-minütiger Film über intergeschlechtliche Menschen gezeigt.

(© http://www.orchids-themovie.com)

Schätzungen nach ist ungefähr ein Tausendstel der Bevölkerung Luxemburgs intergeschlechtlich; dennoch wird nur wenig über die Thematik gesprochen. Anlässlich des internationalen Tags der Solidarität mit intergeschlechtlichen Menschen am 8. November wird heute Abend in den Rotondes der Film „Orchids: my intersex adventure“ gezeigt. Er handelt von Phoebe Hart, einer Frau mit den Chromosomen 46XY, sowie weiteren intergeschlechtlichen Menschen, die von den Hürden berichten, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnen. Dazu gehören unter anderem Operationen von inneren und äußeren Geschlechtsmerkmalen. Da diese meist schon bei Neugeborenen oder Kleinkindern durchgeführt werden, haben Betroffene den diversen Eingriffen, die von Klitorisverkleinerung über Hodenentfernung bis hin zur Anlegung einer Neovagina reichen, so gut wie nie zugestimmt. mehr lesen / lire plus

Laurie Penny in Luxemburg

Laurie Penny schreibt über Feminismus, Kultur und Politik. Heute Abend kann man sie in der Abtei Neumünster live erleben.

(© Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Heute Abend stellt die britische Journalistin, Feministin und Aktivistin Laurie Penny in der Abtei Neumünster ihr neustes Buch „Bitch Doctrine: Essays for Dissenting Adults“ vor. In zahlreichen Artikeln aus den Jahren 2013 bis 2016 greift Penny darin wütend und pointiert eine ganze Bandbreite an Themen auf: Schönheitsnormen, Rape Culture, Chauvinismus, Faschismus, Cybersexismus, Popkultur – um nur einige zu nennen. Wie schon in ihren vorangegangenen Werken „Meat Market: Female Flesh under Capitalism“ (2010) und „Unspeakable Things: Sex, Lies and Revolution“ (2014) liegt den Texten der Gedanke zugrunde, dass das Private immer auch politisch ist. mehr lesen / lire plus

Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

2011 wurde sie unterzeichnet, nun soll die Istanbul-Konvention in Luxemburg endlich ratifiziert werden. Am vergangenen Freitag stellten Chancengleichheitsministerin Lydia Mutsch und Justizminister Felix Braz der Presse den entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Bei der Istanbul-Konvention handelt es sich um ein Übereinkommen des Europarats zur Vorbeugung und Bekämpfung von gegen Frauen gerichteter und häuslicher Gewalt. Sie hat zum Ziel, europaweit einheitliche Richtlinien für Prävention, Opferschutz und Strafverfolgung in Geltung zu bringen. In 81 Artikeln sind die rechtlichen und politischen Maßnahmen definiert, die Staaten hierzu ergreifen sollten. Der nun vorgestellte Gesetzestext sieht eine engere Fassung der Rechtsnormen und eine Verschärfung der Strafen sowie die Erweiterung der Präventionsmaßnahmen und des Opferschutzes vor. mehr lesen / lire plus

Weinstein-Skandal
: Nicht nur in Hollywood!

In der Diskussion rund um die Anschuldigungen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf: Wo fängt sexuelle Belästigung an? Wieviel kann ein Social-Media-Aufschrei bewirken? Was kann jede_r einzelne tun?

Neben #metoo werden mittlerweile auch Hashtags wie #itwasme, #Ihave und #guilty verwendet. (© Pixabay)

Harvey Weinstein – diese zwei Wörter scheinen in den letzten Wochen zum Inbegriff sexueller Belästigung geworden zu sein. Harvey Weinstein hat von Frauen verlangt, dass sie ihm beim Baden zuschauen. Er hat vor einer Reporterin in eine Topfpflanze masturbiert und er hat Frauen vergewaltigt. Innerhalb weniger Tage ist dieser Mann zur Verkörperung alles Abgründigen an Hollywood geworden: des Machtmissbrauchs, des Sexismus, der schieren Tyrannei. mehr lesen / lire plus

Namens- und Geschlechtsänderung

Die Menschenrechtskommission (CCDH) zeigt sich zufrieden mit dem kürzlich vorgelegten Gesetzesprojekt zur erleichterten Änderung des Namens- und Geschlechtseintrags im Personenregister. Der Entwurf sieht vor, dass es künftig ausreicht, einen Antrag beim Justizministerium zu stellen. Eine Rechtfertigung, wie beispielsweise ein medizinischer Nachweis, ist nicht mehr nötig. Das Gesetz wird für alle in Luxemburg lebenden Personen gelten, unabhängig von ihrer Nationalität. In ihrem Gutachten begrüßt die CCDH, dass die Gesetzesänderung zur Respektierung der Grundrechte und Privatsphäre von Trans*personen beitrage. Indem das Selbstbestimmungsrecht beachtet wird, finde eine Entpathologisierung und „Entverrechtlichung“ statt. Neben dem Lob weist die Kommission in ihrem Gutachten jedoch auch auf noch in Angriff zu nehmende Maßnahmen hin. mehr lesen / lire plus

Forum: Vielfalt in der Schule

Mit einer kleinen Verspätung, die dem Forum-team zufolge auf die „angespannte Personalsituation“ zurückzuführen ist, erschien am gestrigen Donnerstag eine Doppelausgabe des Magazins. Im ersten Teil des Meta-Dossiers dreht sich alles um das Thema Schule. Im Fokus steht hierbei, wie Jürgen Stoldt einleitend erklärt, nicht die von vielen als chaotisch empfundene aktuelle Schulpolitik. Vielmehr sollen allgemeinere Anforderungen an das Bildungswesen ins Auge gefasst werden. Konsens ist dabei, dass es einer möglichst breiten Diversifizierung bedarf, zu erreichen unter anderem durch die Einführung des Fachs Vie et société, ein vergrößertes sonderpädagogisches Angebot und die Integration von Geflüchteten. Aus einem übergreifenden Blickwinkel analysiert Hedwig E. mehr lesen / lire plus

Umwelt und Menschenrechte: Goldminen in Peru

Aus Anlass dreier Vorführungen der Dokumentation „Hija de la Laguna“ („Tochter der Lagune“) ist zurzeit die peruanische Landwirtin und Aktivistin Nélida Ayay Chilón in Luxemburg zu Gast. Sie ist die Protagonistin dieses Films, der vom Protest gegen die Bergbauarbeiten von Yanacocha, der größten Goldmine Lateinamerikas, handelt. An deren Betreiber, Newmont Mining, hält der luxemburgische Pensionsfonds Anteile.

(Foto: ASTM)

Woxx: Wie kam es zur Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ernesto Cabellos Damián, dem Regisseur des Films?

Nélida Ayay Chilón: Ich hatte zuvor bereits in einem Kurzfilm über Umweltschutz mitgespielt. 2012 nahm ich an der „Marcha nacional del Agua“, einer landesweiten Demonstration zum Schutz der Wasservorkommen, teil. mehr lesen / lire plus

Raoul Peck : Der junge Karl Marx

Schwache Schauspielleistungen, schlechte Dialoge, vernachlässigte weibliche Figuren, holpriger Schnitt – es gibt viele Gründe, einen großen Bogen um den Film „Der junge Karl Marx“ des haitianischen Regisseurs Raoul Peck zu machen. Schade!

Bewertung der woxx : O
Alle Uhrzeiten finden Sie hier. mehr lesen / lire plus

Viele Chargés unzufrieden

Der SEW und der Landesverband kritisieren die Arbeitsbedingungen der Chargés de Cours im Grundschulwesen. Als größter Missstand wird beklagt, dass zurzeit infolge des Lehrkräftemangels sämtliche Chargés herangezogen werden, um, wie es heißt, die „Lücken zu füllen“. Daher gebe es nun keine Reserve mehr: „Viele Chargés trauen sich momentan nicht, ihre Altersentlastung zu beantragen oder sich krank zu melden“, so Isabelle Bicheler vom Landesverband. Das Ministerium äußere dazu nur, man müsse sich in einem solchen Falle intern organisieren. Das erzeuge in den Schulen ein angespanntes Klima. Ferner wird an der Ausbildung der Chargés kritisiert, dass die Aufnahmeprüfung zu schwer sei. Zu Schuljahresbeginn 2017/18 hätten lediglich 10 von insgesamt 22 BewerberInnen bestanden. mehr lesen / lire plus

Geschlechterparität: Leichte Verbesserung

Wenige Tage nach den Wahlen stellt der Conseil national des femmes du Luxembourg (CNFL) erste Befunde zur Geschlechterbalance vor. Die Tendenz ist zwar steigend, von Parität ist man aber immer noch sehr weit entfernt.

Es tut sich etwas – wenn auch sehr langsam. Nach Stagnation im Jahre 2011 sind wir bei den diesjährigen Gemeindewahlen der Geschlechterparität wieder ein kleines Stück nähergekommen. Am vergangenen Mittwoch stellte der CNFL erste Analyseergebnisse vor. Bezüglich der Kandidaturen ist die Datenlage bereits vollständig: 1279 der insgesamt 3575 KandidatInnen, also 35,7 Prozent, sind Frauen. Das macht gegenüber 2011 eine Steigerung um rund 3,7 Prozent aus. Ein signifikanter Unterschied zeichnet sich dabei zwischen Proporz- und Majorzgemeinden ab. mehr lesen / lire plus

Michael Haneke: Gefühle: eisgekühlt


In seinem neuen Film stellt der österreichische Filmemacher Michael Haneke wieder mit gewohnt formaler Strenge eine dysfunktionale, von Schuldgefühlen geplagte Familie vor.

Georges Laurent in seinem Arbeitszimmer. (Fotos: outnow.ch)

Ein frischgebackener Vater, der seine Frau betrügt, ein rücksichtsloser junger Mann, ein lebensmüdes Kind, ein dementer alter Patriarch. Um eine Vorstellung von Michael Hanekes neuem Film zu bekommen, reicht es zu wissen, wer die Figuren sind, die Handlung ist nebensächlich. Es geht um das bürgerliche Leben und die – wie es Haneke einmal treffend nannte – „Vergletscherung der Gefühle“, die sich in ihm vollzieht.

Hanekes Filme sind keine leichte Kost, und „Happy End“ ist keine Ausnahme. mehr lesen / lire plus

Ediff: Änderungen heftig kritisiert

Künftig werden die Équipes de soutien des élèves à besoins éducatifs particuliers ou spécifiques (Eseb) den RegionaldirektorInnen unterstellt sein – eine Neuerung, die zurzeit heftig diskutiert wird. So hat die Änderung des Gesetzes zu der Befürchtung geführt, die Neutralität der SonderpädagogInnen sei nicht mehr gewahrt, wenn diese ins Grundschulsystem integriert werden. Ferner gibt es, angesichts des gegenwärtigen Lehrkräftemangels, die Sorge, dass SonderpädagogInnen von nun an verstärkt im regulären Grundschulunterricht eingesetzt werden. Bildungsminister Claude Meisch versicherte indes, dass sich an der Arbeit der Eseb (davor Équipes multiprofessionelles) nichts ändere. Er räumte jedoch ein, dass in der Tat ein Personalmangel besteht. Das Ministerium sieht deshalb vor, in den kommenden Jahren das Personal in der Ediff um 150 neue MitarbeiterInnen aufzustocken. mehr lesen / lire plus

Proaktives Handeln gefordert

Menschenhandel ist in der EU weit verbreitet – was weiß man über die Opfer? Rund 16.000 von ihnen konnten zwischen 2013 und 2014 identifiziert werden. Bei der Mehrheit handelt es sich um Frauen und Kinder, zwei Drittel sind EU-BürgerInnen. Dies berichtete die europäische Koordinatorin für den Kampf gegen den Menschenhandel Myria Vassiliadou am vergangenen Mittwoch gegenüber der Presse. Auf Einladung der Menschenrechtskommission war sie nach Luxemburg gereist, um sich einen Überblick über die hiesige Lage zu verschaffen. Zu diesem Zweck traf sie sich mit VertreterInnen des Parlaments, der Polizei sowie der Zivilbevölkerung. Menschenhandel sei, nach dem Waffen- und Drogenhandel, weltweit das lukrativste illegale Geschäft, so Vassiliadou. mehr lesen / lire plus

Seenotrettung im Mittelmeer: Priorität: Leben

Bei ihrer Flucht aufs europäische Festland werden zahlreiche Menschen von SchlepperInnen ausgebeutet. Die humanitäre Seenotrettung zur Mitschuldigen zu erklären, ist aber verfehlt. Diese reagiert nur auf die bestehenden Umstände.

(Foto : Wikipedia)

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef und der Internationalen Organisation für Migration IOM wird die Situation von Flüchtlingskindern unter die Lupe genommen. Junge Menschen werden dort als besonders gefährdet hervorgehoben – vor allem dann, wenn ihr Bildungsniveau niedrig ist. Auch alleinreisende Jugendliche sind einem großen Risiko ausgesetzt. Die Zahlen sind alarmierend: Acht von zehn flüchtenden Menschen unter 25 Jahren werden ausgebeutet. Das Fazit: Der Mangel an legalen Zuwanderungsmöglichkeiten führt dazu, dass junge Menschen sich gezwungen sehen, ihr Leben Schleppern anzuvertrauen. mehr lesen / lire plus

Tierrechte
: Veganer Mikrokosmos

Alljährlich gibt die internationale Animal Rights Conference Interessierten die Möglichkeit, sich über Tierrechte, Veganismus und Aktivismus zu informieren und miteinander auszutauschen. Auch in diesem Jahr vermittelten Erfahrungsberichte, theoretische Ausführungen und Filme wieder einen vielseitigen Einblick in die Bewegung.

Auch in diesem Jahr war die internationale Tierrechts-Konferenz in der Kufa wieder gut besucht. (© Martin Smedjeback)

Bereits zum siebten Mal fand vergangene Woche die internationale Animal Rights Konferenz in Luxemburg statt. Als 2011 nach einem geeigneten Tagungsort gesucht wurde, fiel die Wahl auf das multikulturelle und mehrsprachiche Großherzogtum. Auch dieses Jahr war die Konferenz wieder gut besucht: Insgesamt nahmen 400 Gäste aus über 40 verschiedenen Ländern sowie rund 60 Vortragende teil. mehr lesen / lire plus

Radio
: Alternativsender feiert

Schon seit 25 Jahren gibt es Radio Ara. Bis in den Dezember hinein feiert der Sender seinen Geburtstag mit vollem Programm.

Seit 25 Jahren steht Radio Ara für ein vielseitiges Angebot jenseits des Mainstream. Vielseitig zunächst, was die Zuhörerschaft betrifft – das englischsprachige Informationsprogramm AraCityRadio beispielsweise richtet sich auch an fremdsprachige ZuhörerInnen. Doch auch im Aufnahmestudio wird auf Vielfalt gesetzt: Ein Bestandteil der sendereigenen Philosophie ist es, Jugendlichen eine Plattform zu bieten, auf der sie eigene Radiosendungen produzieren können. Seit 2004 bietet Ara zu diesem Zweck, mit finanzieller Unterstützung durch das Familienministerium, eine pädagogische Betreuung an. Die entsprechenden Jugendsendungen, genannt „Graffiti“, sind von montags bis freitags zwischen 14 und 17 Uhr zu hören. mehr lesen / lire plus

EU-Programm: Gesunde Ernährung fördern

Zu Schuljahresbeginn startet ein neues EU-Schulprogramm zur Förderung gesunden Essverhaltens. Auch Luxemburg wird finanziell unterstützt.

(Bildquelle: pixnio)

Kindern die Vorteile einer gesunden Ernährung vermitteln – das ist das Kernziel eines am 1. August in Kraft getretenen Programms der Europäischen Union. In seinem Rahmen können EU-Länder, die in ihren Schulen Obst, Gemüse und Milch anbieten, finanzielle Unterstützung beantragen. Begleitet wird dies durch ein umfassendes Bildungsprogramm, das SchülerInnen über die europäische Landwirtschaft aufklären und zum Verzehr von Obst, Gemüse und Milch anregen soll. Das Programm kann in der ganzen EU ab dem ersten Tag des Schuljahres 2017/18 umgesetzt werden.

Zu erfüllende Vorgaben

Mitgliedstaaten, die dieses – durch die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) unterstützte – Programm in Anspruch nehmen wollen, müssen sich an eine Reihe von Vorgaben halten. mehr lesen / lire plus