ENERGIEPASS: Was steckt drin im neuen Power-Pass?

Die Einführung des Energiepasses für Gebäude wurde um ganze 16 Monate verschoben. Zumindest in Teilen. Dabei ist es nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Auf der Oekofoire wollen die zuständigen Ministerien das ändern.

Der Power-Pass: Je nach Energieeffizienz gibt’s die Einstufung A-I. A steht für Passiv-, B für Niedrigenergiehaus. Beide Kategorien haben bisher in Luxemburg Seltenheitswert. Im vergangenen Jahr wurden 29 A-Häuser und 110 B-Häuser gebaut.

Die Oekofoire als Startpunkt für effizienteres Energiesparen: Auf einem gemeinsamen Stand wollen Wohnungsbau-, Energie- und Umweltministerium über energiebewusstes Bauen und Wohnen informieren. Diese konzertierte Aktion kommt nicht von ungefähr. Kaum jemand kennt sich derzeit aus, im Chaos der Luxemburger Subventionspolitik für Energiesparmaßnahmen rund ums Eigenheim. mehr lesen / lire plus

ERNEUERBARE ENERGIEN: Es lohnt sich wieder!

Die Förderbedingungen für Strom aus erneuerbaren Energiequellen sind Anfang des Jahres stark verbessert worden. Die Möglichkeiten, privat oder unternehmerisch tätig zu werden, sind vielfältig.

Photovoltaik im Siedlungsbereich – ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Acht Jahre ist es her, dass zur Ökofoire der damalige Umweltminister Charles Goerens ankündigte, den BürgerInnen 25 Franken pro Kilowattstunde für Strom aus Solaranlagen zu zahlen. Dieser Einspeisetarif von umgerechnet 0,63 Euro war damals der höchste in Europa. Seither ist vieles passiert: Der Solarstromtarif wurde gesenkt, andere Fördermechanismen verbessert, neue hinzugefügt. Trotzdem erhöht sich der Anteil der erneuerbaren Energien (EE) am Stromverbrauch nur langsam – auch wegen des steigenden Gesamtverbrauchs. mehr lesen / lire plus

EIS SCHOUL: Une nouvelle école nouvelle

Le « pendant » primaire et préscolaire du Neie Lycée va bientôt ouvrir ses portes. Trois semaines après le vote de la loi, les responsables du projet sont fébrilement à la tâche.

Apparences peu spectaculaires: le bâtiment qui accueille Eis Schoul est anodin, tout comme son environnement au Kirchberg. Mais c’est le contenu qui compte…

Une chose est sûre : plus d’un couple de parents d’enfants a soif d’alternative scolaire. A peine voté le 30 avril dernier par la Chambre des députés, le projet de loi de l’école projet dénommée « Eis Schoul » a connu un véritable « rush » d’inscriptions : pas moins de 600 demandes pour un total de 108 places. mehr lesen / lire plus

WANDERN UND WISSEN: Spuren in die Tiefe

Trotz Schnee und Regen: Mit dem Frühlingsbeginn ist auch die Zeit für Fußtouren gekommen. Das neue Wanderbuch „Kulturlandschaft und Geologie der Region Schengen“ stellt Anforderungen an Muskel- und Gehirnschmalz.

Idyllischer Blick vom Primerbierg:
Im Vordergrund prägen die Schichtfolgen
des Keupers das Profil, dahinter
das breite Flusstal und die
Kiesgruben der Pferdemosel.

Links unten im Tal die Mosel. Zu beiden Seiten Weinberge, auf nährstoffreichen Muschelkalkböden. Über die geteerten Wege, die von Schengen kommend hangparallel durch die Weinberge führen, geht es gut voran. Jetzt ein Wäldchen, dann wieder Weinberge. Der Blick öffnet sich nach Süden auf die Festung Sierck und den Moselbogen. Ein steiler Anstieg vorbei an zerklüfteten Felsen – Dolomite – über Trockenrasen, die an Almwiesen erinnern … endlich, das Plateau des Strombergs ist erreicht, 160 Meter oberhalb des Flusslaufs. mehr lesen / lire plus

EU-LOBBYING: Gute Lobby, schlechte Lobby

In Brüssel lungern sie zu Tausenden in den Gängen: die Lobbyisten, die sich mal für die Umwelt, mal für die Industrie engagieren. Seit Jahren wird versucht, mehr Transparenz in den Lobby-Dschungel zu bringen.

Vier NGO wollen ihn finden, den schlimmsten EU-Lobbyisten des Jahres 2007.
Wer sich mit dem Titel schmücken darf, bestimmt eine internationale Wählerschaft im Internet.

Wer wird diesmal Sieger werden? Das deutsche Automobil-Trio aus BMW, Daimler und Porsche, das erbittert um jedes Gramm Kohlendioxid kämpft, das seine Autos noch ausstoßen dürfen? Oder aber die Agentur Cabinet Stewart, der getarnte Think Tank, in dem sich engagierte Gegner des Kyoto-Protokolls zusammengefunden haben? mehr lesen / lire plus

STROMLIBERALISIERUNG: Grün im Angebot

Wer umweltbewusst Strom kaufen will, hat die Qual der Wahl. Die Anbieter von grünem Strom setzen unterschiedliche Akzente, und manche Offerten verdienen die Bezeichnung öko nur bedingt.

Neue Windmühlen braucht das Land. Ökostrom zu kaufen, macht vor allem Sinn, wenn es zur Errichtung zusätzlicher Solar- oder Windenergieanlagen führt.
(Foto: Constant Seiwerath)

„Change“, so lautet die Botschaft auf der Website von Greenpeace Luxemburg. Verändern soll sich die Produktionsweise von Elektrizität, und zu diesem Zweck sollen möglichst viele Haushalte auf Ökostrom umsteigen. Bereits 2003 hatte die Umweltorganisation eine „Stromwechsel“-Kampagne lanciert, die unter anderem dazu aufforderte, auf „Nova Naturstroum“ umzusteigen. Dieses erste Ökostromangebot war von der Cegedel gemacht worden – in Zusammenarbeit mit … „Greenpeace energy“. mehr lesen / lire plus

SINN UND UNSINN: Energiewende dank Ökostrom?

Der Kauf von grünem Strom sollte mehr bewirken als nur das eigene Gewissen zu beruhigen. Die Frage ist, wo man ansetzen kann, um eine Wende in der Energiepolitik herbeizuführen.

Gibt es grüne Elektronen? Nein, sagen sowohl EnergieexpertInnen als auch AtomphysikerInnen. Letztere kennen zwar unter anderem grüne Quarks – die Elementarteilchen, aus denen Protonen und Neutronen zusammengesetzt sind. Doch im Teilchen-Zoo werden Elektronen der Klasse der Leptonen zugerechnet – und sind damit unteilbar und farblos.

EnergieexpertInnen verneinen die Existenz grüner Elektronen ebenfalls, auch wenn das „grün“ für sie eine andere Bedeutung hat. Beim Elektronenfluss, der Glühbirnen leuchten und Computer summen lässt, lässt sich nicht feststellen, ob die gerade benutzte elektrische Energie aus erneuerbaren oder fossilen Quellen stammt. mehr lesen / lire plus

DARWIN EN TURQUIE: Entre évolution et révolution

Un livre illustré diffusé en Europe francophone a attiré l’attention sur la variante turque de l’évolutionnisme. Le succès de ce mouvement est aussi le produit de la modernisation mal vécue de la Turquie.

Trois animaux qui ont des ailes, mais pas d’ancêtre commun – la preuve de dieu?

La parution d’une traduction française de L’atlas de la création, manifeste créationniste du prédicateur turc Harun Yahya, et la distribution gratuite de cet ouvrage richement illustré en Europe francophone, ont attiré l’attention des médias européens sur le phénomène néo-créationniste en Turquie. Dans Le Monde du 9 février 2007, Guillaume Perrier remarquait que le mouvement religieux qui disséminait ces thèses en Turquie avec le soutien implicite des autorités locales „affich[ait] tous les attributs d’un mouvement sectaire: des moyens financiers à l’origine mystérieuse, le culte du secret, un ‚gourou‘, des disciples prosélytes dans le monde entier et un goût prononcé pour la théorie du complot. mehr lesen / lire plus

EUROPE DES 27: Le retour du Créateur

Ce n’est pas que du côté des fondamentalistes religieux que l’on trouve les créationnistes. Ces idées pseudo- scientifiques gagnent du terrain parmi les partis de droite traditionnels.

Serait-ce un signe des temps? Le 25 juin dernier, l’Assemblée parlementaire du Conseil de l’Europe a refusé de discuter du rapport intitulé „Les dangers du créationnisme dans l’éducation“, préparé par le parlementaire socialiste français Guy Lengagne, qui dénonce les dangers du néo-créationnisme et préconise que les thèses créationnistes restent exclues des cours de science dans les établissements scolaires des pays membres de l’Union européenne. (1) S’il avait été accepté, le rapport préparé au nom de la Commission de la culture, de la science et de l’éducation aurait mis en évidence que „l’Assemblée parlementaire s’inquiète de l’influence néfaste que pourrait avoir la diffusion de thèses créationnistes au sein de nos systèmes éducatifs et de ses conséquences sur nos démocraties. mehr lesen / lire plus

NEO.CREATONNISME: L’Europe sombre … Sombre Europe

Des membres influents de gouvernements européens de droite qui prennent position contre Darwin et l’évolutionnisme … Un prédicateur musulman turc qui diffuse gratuitement un manifeste créationniste dans des établissements scolaires en Europe francophone … L’Assemblée parlementaire du Conseil de l’Europe qui refuse de ratifier un rapport qui condamne l’enseignement de théories créationnistes dans les cours de science …

Le néo-créationnisme est un sujet on ne peut plus actuel. Du prestigieux magazine scientifique américain „Science“ à l’hebdomadaire britannique „The Economist“, de nombreuses revues publient régulièrement des articles et dossiers à ce sujet. Mais la montée du néo-créationnisme n’attire pas seulement l’attention des médias, le monde académique aussi s’intéresse au phénomène. mehr lesen / lire plus

ERNEUERBARE ENERGIEN: Sonnenfinsternis

Sämtliche Fördermaßnahmen für alternative Energien sind am 31. Dezember ausgelaufen. Die Regierung scheint die sozialen und umweltpolitschen Folgen nicht bedacht zu haben.

„Ich finde es schade, dass die Solarenergie jetzt schlecht gemacht wird.“ Marco Grosbusch hält sich zurück. Er sagt nicht: „Ich bin wütend.“ Dabei hätte der Chef der Firma Topsolar allen Grund. Besonders geärgert hat ihn ein Interview mit Umweltminister Lucien Lux im Luxemburger Wort mit dem Titel „40 Millionen Euro für 0,25 Prozent Strom“. Mit dieser Aussage begründete der Minister, warum ab dem 1. Januar 2005 errichtete Solarstromanlagen nicht mehr staatlich subventioniert werden. Sonnenenergie werde als teuer und ineffizient dargestellt, so Grosbuschs Kritik an der Debatte um die Förderung der erneuerbaren Energien. mehr lesen / lire plus

DEI LENK: Verwirrung und Offenheit

Auch nach dem Weggang der KPL bleibt das Spektrum der Meinungen bei Déi Lénk weit gefächert. Dabei scheint die Frage nach dem respektiven Stellenwert von Partei und Bewegung die klassische Reformoder Revolution-Debatte zu verdrängen.

Vor knapp fünf Jahren wurde Déi Lénk im Vorfeld der Wahlen von 1999 gegründet. Waren 1994 die beiden linken Listen, KPL und Nei Lénk, außen vor geblieben, so schafften sie diesmal gemeinsam den Einzug ins Parlament. Ein Jahr später ergab sich in Esch die Möglichkeit einer Koalition mit LSAP und Déi Gréng – André Hoffmann wurde Mitglied des Schöffenrats. Seither trat Déi Lénk vor allem durch ein konsequentes Engagement gegen die Abschiebung von Flüchtlingen in Erscheinung – und durch den internen Streit mit der KP, der Anfang dieses Jahres mit einer Spaltung endete. mehr lesen / lire plus

HANS WOLF: Wer von Israel spricht, darf von Deutschland nicht schweigen

Die „Aktion Dritte Welt Saar“ hält Teilen der (deutschen) Linken den antisemitischen Spiegel vor.

Israel ist der einzige Staat, in dem Jüdinnen und Juden aus aller Welt vor antisemitischen Verfolgungen Zuflucht finden. Vor dem Hintergrund der langen Geschichte des Antisemitismus und insbesondere angesichts der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik ist die Notwendigkeit dieses Staates über jeden Zweifel erhaben. Auch nach 1948 flohen viele Menschen jüdischen Glaubens vor Verfolgung. Allein aus den arabischen Ländern wanderten mehr als 700.000 Menschen nach Israel aus.

Die Staatsgründungs-Ideologie der Israelis – der Zionismus – propagierte vor allem das Recht der Jüdinnen und Juden, selbstbestimmt und sicher in einem eigenen Staat zu leben. mehr lesen / lire plus

HENRI WEHENKEL: Le piège de l’antisémitisme

Henri Wehenkel s’engage dans le contexte luxembourgeois pour la cause palestinienne. Il se pose la question si l’on peut être critique envers Israël sans être antisémite.

Se pourrait-il qu’on soit antisémite sans même s’en rendre compte même en fouillant son âme de fond en comble? L’antisémitisme serait-il une sorte de virus qu’on porte en soi, latent, et qui n’attend qu’une occasion pour s’activer, un monstre qui sommeille et n’attend que d’être réveillé, un mot de trop et voilà que l’abîme s’ouvre devant nos pas? Sommes-nous tous des antisémites qui s’ignorent? Sommes-nous à la veille d’une nouvelle Nuit de Cristal avec les synagogues qui brûlent? mehr lesen / lire plus