Exploration spatiale : Tout feu tout flamme

Positionner le Luxembourg dans le space business international en train d’éclore, voilà le but du ministre de l’Économie. Bilan et mise en perspective d’un voyage aux États-Unis.

Modèle réduit d’un astéroïde dans le hall d’entrée du constructeur de satellites SSL à Palo Alto. (Photo : Raymond Klein)

Cher oncle,

Quel est l’avenir de l’humanité dans un environnement spatial dont elle prend lentement connaissance, voilà une des questions que tu m’avais soumises. Pour y répondre, j’ai accompagné la mission de prospection économique d’Étienne Schneider sur la côte Ouest des États-Unis. Le ministre de l’Économie y est allé pour cultiver les contacts avec la communauté la plus dense d’entreprises et d’institutions spatiales de la Terre. mehr lesen / lire plus

Luxleaks: Intérêts généraux


Qu’est-ce l’intérêt général ? De la définition de ce dernier ne dépend pas uniquement le jugement en appel des lanceurs d’alerte, mais aussi l’avenir des relations fiscales à l’international – un domaine dans lequel le grand-duché n’a jamais cessé d’interférer et de se contredire.

Antoine Deltour avec ses avocats, ce lundi lors de la dernière audience du procès en appel. (photo:©woxx)

Lundi dernier, l’heure était aux répliques dans le procès en appel Luxleaks. En gros, cela veut dire qu’on refait tout le procès en quelques heures, sauf surprise – qui n’a pas eu lieu, vu que tous les intervenants ont campé sur leurs positions. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : Terrain miné


Le procès en appel « Luxleaks » débute sous la pression d’une mobilisation grandissante. À la barre, les positions du parquet et de la défense semblent irréconciliables.

Mobilisation grandissante, mais toujours pas de prise de conscience de la part de la politique luxembourgeoise. (Photo : woxx)

Plus de 200 activistes venus de 20 pays différents qui attendaient sur le parvis de la cité judiciaire l’arrivée des trois accusés. C’est une image qu’on voit rarement au Luxembourg et c’est le signe que la prise de conscience concernant la problématique de la justice fiscale est en train de gagner du terrain, à l’international comme au Luxembourg. mehr lesen / lire plus

Weinbau: „Die Stimmung ist miserabel“


In einem globalisierten Markt ist auch in Luxemburg der Weinhandel ein hartes Geschäft. Doch die Privatwinzereien scheinen sich im Konkurrenzkampf besser zu behaupten als das traditionelle Genossenschaftssystem.

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Lieber edler Riesling als billiger Rivaner? 
Für Vinsmoselle wird es immer schwieriger, im unteren Marktsegment zu bestehen – 
und das spüren auch die Winzerbetriebe, 
die der Kooperative angehören. (Foto: Renée Wagener)

In diesem Frühjahr feierte Vinsmoselle mit großem Pomp sein fünfzigjähriges Jubiläum. Es geht uns doch gut! lautete dabei der Subtext. Der liberale „Lëtzebuerger Journal“ titelte: „Eine luxemburgische Erfolgsgeschichte“. Doch hinter den Kulissen heißt es, die Traditionsgenossenschaft, der größte Luxemburger Weinproduzent, stehe unter starkem wirtschaftlichen Druck. mehr lesen / lire plus

Wein-Marketing: Professionalität tut not

Es ist nicht so, dass es kein Marketing für Luxemburger Wein gäbe. Doch welche Zielgruppen werden von ihm angesprochen? Bislang stand vor allem eine einheimische, traditionelle Kundschaft im Fokus. Eine Marketing-Studie von öffentlicher Seite ist schon lange in Arbeit – zu lange, finden viele.

Die Weinprinzessinnen sterben nicht aus – sie vermitteln jedoch nicht das Bild eines modernen Marketing. (Foto: Renée Wagener)

Die Weinprinzessinnen sterben nicht aus – sie vermitteln jedoch nicht das Bild eines modernen Marketing. (Foto: Renée Wagener)

Manche sagen, die Einführung der Appellation „Crémant de Luxembourg“ vor 25 Jahren, zu der Zeit also, als es mit Rivaner und Elbling bergab ging, sei die Rettung der Luxemburger Weinbranche gewesen. Robert Ley, Leiter des Weinbauinstituts, formuliert die „success story“ so: „Der Crémant kam gerade zur rechten Zeit. mehr lesen / lire plus

Roter Löwe, 
hol’s dir!


(Illustration: spaceresources.lu)

(Illustration: spaceresources.lu)

Jenseits des Atlantik weiß man Gutmenschentum und Geschäftemacherei glücklich miteinander zu verbinden. „Deep Space ist der Ansicht, dass die Erdbevölkerung zusammenarbeiten muss, um die Rohstoffe des Weltraums allen zugänglich zu machen.“ Das Zitat stammt von Rick Tumlinson, einem der Mitbegründer der Weltraumfirma, und findet sich in einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums über die jüngste Partnerschaft im Rahmen der luxemburgischen Initiative „spaceresources.lu“ wieder.

Das mit dem „Rohstoffe allen zugänglich machen“ klingt so großzügig wie die Formulierungen im Mondabkommen von 1979 (siehe Artikel). Dieses Abkommen hat Luxemburg allerdings, anders als Belgien und die Niederlande, nie ratifiziert. Das im Mondabkommen vorgesehene Rechtsregime für den Abbau von Bodenschätzen auf Himmelskörpern des Solarsystems würde ja auch nur stören. mehr lesen / lire plus

Wem gehört das Asteroiden-Spice?
: Goldrausch im All

Die Rechtslage beim Rohstoffabbau im Weltraum ist alles andere als klar. Im Science-Fiction-Epos Dune kommt es zum Krieg um das Spice… Wird die Menschheit den Frieden im All bewahren können?

(Foto: Wikimedia / NASA/JPL-Caltech / PD)

Unermessliche Schönheit, unermesslicher Reichtum. Fiktive Darstellung des Asteroidengürtels. (Foto: Wikimedia / NASA/JPL-Caltech / PD)

„16 Psyche“ hat einen Durchmesser von 250 Kilometern. Damit zählt er zu den größten Brocken im Asteroidenhauptgürtel, einer Ansammlung von Himmelskörpern zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Der Asteroid wurde vermutlich durch eine Kollision freigesprengt und wäre somit der Kern eines Protoplaneten. Aber nicht nur deswegen weckt „16 Psyche“ ein gewisses Interesse, sondern auch wegen seiner Rohstoffvorkommen. mehr lesen / lire plus

Finances publiques : À la recherche du chiffre magique

Le ministre des Finances, Pierre Gramegna, doit être un homme heureux : avant de prononcer son discours sur le budget 2016 en décembre, il pourra fouiller dans un nombre toujours croissant d’analyses, d’évaluations et d’avis concernant les finances publiques en général et le projet de budget en particulier.

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Le CNFP (trait continu) est plus pessimiste en ce qui concerne le solde structurel du budget que le gouvernement (trait en pointillé). Selon son interprétation, un « écart important » par rapport à l’objectif à moyen terme (OMT) pourrait apparaître dès 2017. Ce qui forcerait le gouvernement à des mesures budgétaires plus drastiques, imposées par Bruxelles.

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Hacking et finance
 : Nique le fric !

Pour bien s’attaquer aux méfaits de la finance, il faut d’abord la comprendre. Ensuite, comme un hacker, on peut détourner ses mécanismes à des fins progressistes, explique l’anthropologue-courtier-militant Brett Scott.

1344r Alt INTERNET 2013 Heretics Guide COVER - suitpossumVous pensez que la spirale de spéculation et d’endettement ne peut que conduire à de nouvelles crises financières, comme l’explique de manière très pédagogique l’expert allemand Steffen Henke (woxx 1322) ? Vous espérez que, un jour, l’argent stimulera le développement humain au lieu de l’entraver, qu’on introduise une sorte de revenu universel (« Grundeinkommen ») comme le propose notamment l’artiste allemand Enno Schmidt (woxx 1242) ? Vous avez raison. mehr lesen / lire plus

Serie: Anders wirtschaften 4/4: Experiment Gemeinwohlökonomie


Wirtschaften Unternehmen stets eigennützig? Nicht unbedingt, auch sie können im Dienste des Gemeinwohls stehen. Was Christian Felber theorisiert hat, versucht unter anderem Oikopolis in die Praxis umzusetzen.

Sich als Teil eines größeren Ganzen fühlen – Naturata-Mitarbeiter des Meyers-Haff-Hofladens in Windhof. (Fotos: Oikopolis)

„Oikopolis hat sich stets für die biologische Landwirtschaft eingesetzt. Aber Ende der Nuller Jahre haben wir bemerkt, dass wir unser Wirtschaften gezielter nach Kriterien des ökologischen Fußabdrucks ausrichten könnten. Im Rahmen dieser Überlegungen stießen wir auf das Konzept der Gemeinwohlökonomie, die ein ökologisch und sozial vertretbareres Wirtschaftsmodell anbietet und wie die Anthroposophie einen ganzheitlichen Ansatz vertritt“, erklärt Änder 
Schanck, Leiter von Oikopolis. mehr lesen / lire plus

Serie: Anders wirtschaften 2/4
: Selbstverwaltet

Wie wollen wir zusammenarbeiten? Die Frage wird wohl nur in experimentierfreudigen Unternehmen wie „woxx“ und „4Motion“ gestellt. Beide haben ihre eigenen Modelle entwickelt, Verantwortung zu verteilen und die Mitarbeiter zu entlohnen.

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Ein anderes Arbeitsmodell, ein anderes Lebensgefühl. „Woxxenende“ 2014: Betriebsausflug ans Meer – natürlich mit Radtour!
 (Foto: RK)

„Dass die woxx eine Genossenschaft ist und keine ASBL, hängt mit dem Pressehilfegesetz zusammen, das nur Betrieben mit kommerziellem Charakter Pressehilfe zugesteht“, erklärt Richard Graf, Mitbegründer der Wochenzeitung woxx. Ein Vorbild war die schweizerische Wochenzeitung „woz“. „Die Macher der Zeitung bildeten damals eine Genossenschaft im vollen Sinne, das heißt die Produzenten waren auch die Eigentümer“, sagt Richard Graf. mehr lesen / lire plus

Serie: Anders wirtschaften 1/4: Auf grünen Pfaden


Nachhaltiger Tourismus zieht Kunden an. Damit der Besuch für die lokale Umwelt und die Bevölkerung schonend ausfällt, sind allerdings Qualitätskriterien und geeignete Verkehrsmittel vonnöten.

Naturbelassene und gut ausgeschilderte Wege - 
Win-win für Umwelt und Öko-Reisende, für Veranstalter und Hoteliers. (Foto: Escapardennes)

Naturbelassene und gut ausgeschilderte Wege – 
Win-win für Umwelt und Öko-Reisende, für Veranstalter und Hoteliers. (Foto: Escapardennes)

Einen Monat ohne Auto leben, zur Ruhe kommen, an Nichts denken, die ländliche Region neu entdecken, Dörfer aus einer ungewöhnlichen Perspektive sehen: So in etwa lauten die Beweggründe eines jungen Luxemburger Paares, das letztes Jahr 123 Kilometer von Norden nach Süden durch Luxemburg gewandert ist – dokumentiert im Luxemburger Wort vom 4.8.2014. Tatsächlich haben immer mehr Einwohner den Wunsch, auf dem Wege des sanften Tourismus Näheres über das Kultur- und Naturerbe ihrer Heimat zu erfahren. mehr lesen / lire plus

Grexit: Alle drei Monate?

Derzeit gibt es täglich ein „Treffen der letzten Chance“ bezüglich der Griechenlandkrise. Die Frage wie es soweit kommen konnte, wird dabei kaum erörtert.

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Eigentlich ist Heiner Flassbeck, der ehemalige Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD), ein ruhiger Mensch. Doch in letzter Zeit kommt der begehrte Interviewpartner zahlreicher Medien nicht mehr zu Ruhe. Es ist die Griechenlandkrise, die ihn auf Trab hält. Und was er zu ihr zu sagen hat, lässt sich nicht mit wenigen Worten oder kurzen Statements wiedergeben.

Kein Wunder also, dass der Vortrag, den der studierte Volkswirt vor gut einem Monat in Luxemburg hielt, wie eine Dampfwalze über die zahlreichen ZuhörerInnen hinwegrollte. mehr lesen / lire plus

GEMEINWOHL-BILANZ BEI OIKOPOLIS: Mehr als nur Bio

Klingt gut, diese Gemeinwohl-Theorie, aber ist sie mehr als nur ein Wunschtraum? Um das herauszufinden, lassen sich Unternehmen wie Oikopolis an den Maßstäben des Modells messen.

Kurswechsel, aber wie?
Im Mai dieses Jahres diskutierte Christian Felber diese Frage mit interessiertem Publikum im Rahmen der Vortrags- und Seminarreihe „OIKOPOLIS am Dialog“. (Foto: OIKOPOLIS)

Bio ist gut, oder? Gemeint ist nicht, dass Bio besser – oder einfach nur anders – schmeckt. Bioprodukte tun der Umwelt und den Menschen auf vielerlei Weise gut. Reicht das, um die Welt zu verändern? Im Angesicht der Systemkrise, von der die Finanzkrise nur ein Teil ist, machen viele politische Denker umfassendere Vorschläge. mehr lesen / lire plus

GEMEINWOHL-ÖKONOMIE: Der Lohn des Guten

Unternehmen als Wegbereiter einer besseren Welt … Propaganda-Trash? Keineswegs, denn Christian Felbers Theorie der Gemeinwohl-Ökonomie setzt zwar auf die Freiheit, vergisst dabei aber nicht die Gleichheit und die Brüderlichkeit.

Wer knutscht den Elch? Mit der Kombination von Eigeninitiative und Kooperation kommt man am schnellsten ans Gemeinwohl-Ziel. (Foto: Doug Smith / PD)

„In der kapitalistischen Marktwirtschaft werden die Mächtigeren geradewegs dazu ermutigt, ihren Vorsprung, das Machtgefälle, auszunützen, denn daraus – aus dem Streben nach dem eigenen Vorteil und der daraus resultierenden Konkurrenz – ergibt sich erst die ganz besondere ‚Effizienz` des freien Marktes.“ Diese trockene Beschreibung des herrschenden Wirtschaftssystems stammt von dem politischen Autor Christian Felber. mehr lesen / lire plus