Gegen ein CETA-bis-Abkommen mit Japan!

Ihre Forderungen im Vorfeld der Wahlen hat die Plattform „Stop Ceta & TTIP“ kürzlich vorgestellt (Beitrag auf woxx-online). Im Detail wurde dabei das ausstehende Handelsabkommen mit Japan kritisiert.

Die Verärgerung über „die Strategie der EU-Kommission, umstrittene Handelsabkommen weiterzutreiben und [über] die Nicht-Kommunikation der Luxemburger Regierung zu diesem Thema“ hat die NGO-Plattform „Stop Ceta & TTIP“ dazu gebracht, am vergangenen Mittwoch dem Freihandelsabkommen mit Japan ein eigenes Kommuniqué zu widmen. Die EU-Kommission habe am 17. April das Abkommen „in quasi einer Nacht- und Nebelaktion“ gutgeheißen, so die Stellungnahme, und am 26. Juni solle es im Ministerrat „Affaires générales“ verabschiedet werden. mehr lesen / lire plus

Arcelormittal : Schneider échoue

Un ministre de l’Économie en plein état de galvanisation après que la Commission européenne a donné feu vert aux plans de reprise de l’aciériste italien Ilva.

(côté gauche, de g. à dr.) Patrick Nickels, ministère de l’Économie ; Dan Biancalana, bourgmestre de la Ville de Dudelange ; Étienne Schneider, vice-premier ministre, ministre de l’Économie ; Nicolas Schmit, ministre du Travail, de l’Emploi et l’Économie sociale et solidaire ; Gary Tunsch, ministère du Travail, de l’Emploi et l’Économie sociale et solidaire ; Nadine Welter, ministère du Travail, de l’Emploi et l’Économie sociale et solidaire — (à droite) les représentants des syndicats OGBL et LCGB (© MECO)

Étienne Schneider n’est pas content, il « déplore » et « regrette » la décision de Bruxelles d’autoriser la reprise de Ilva par Arcelormittal – qui implique la revente de l’usine de galvanisation de Dudelange à cause des accords sur la concurrence. mehr lesen / lire plus

Stop CETA & TTIP: Forderungen an die Parteien

Gegen weitere Handelsabkommen „im alten Stil“ wendet sich die NGO-Plattform auf einer Pressekonferenz. Und möchte von den Parteien das Gleiche hören.

Große Anti-CETA-Demo vom 8. Oktober 2016.
(Foto: Raymond Klein)

Wird das umstrittene Handelsabkommen mit Japan demnächst verabschiedet? Das befürchtet die luxemburgische NGO-Plattform „Stop CETA & TTIP“. Sie fordert Regierung und Parlament auf, das Thema vor dem 26. Juni aufzugreifen, dem Tag, an dem das Abkommen im EU-Ministerrat beschlossen werden soll. Die NGOs warnen: Sie werden „die Glaubwürdigkeit der Parteien desto mehr an dieser Entscheidung messen, und nicht nur an Wahlversprechen für die Zukunft“ (Details in einem weiteren Online-Beitrag).

NGOs gegen neoliberalen Welthandel

Doch eigentlich ging es bei der heutigen Pressekonferenz um die Handelspolitik im Allgemeinen. mehr lesen / lire plus

Elmar Altvater, Vordenker des zivilgesellschaftlichen Engagements, ist tot

Foto: Wikimedia Commons

Am 1. Mai 2018 verstarb 79-jährig Elmar Altvater, einer der wichtigen Analytiker des Kapitalismus und unnachgiebiger Kritiker der neoliberalen Globalisierung, der auch woxx-LeserInnen nicht unbekannt gewesen sein dürfte. 1998 sprach Alvater auf dem „Sozialkongress“ der Luxemburger Grünen und stritt sich damals mit dem noch recht frischen Premier Jean-Claude Juncker über die Zukunft der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Zehn Jahre später sprach er auf Einladung von „déi Lénk“ zum Thema „Klimawandel und Finanzmärkte“. Im woxx-Interview meinte er 2008, es sei eine verrückte Logik, mit marktbasierten Instrumenten ein Problem lösen zu wollen, an dem doch gerade der Markt mit schuld wäre. mehr lesen / lire plus

Dette : on ne rembourse pas !

Une conférence sur la dette par l’expert Éric Toussaint permettra ce jeudi de prendre conscience de comment des pays sont mis sous tutelle de manière illégitime.

Le système dette
Histoire des dettes souveraines et de leur répudiation.
Eric Toussaint, Les liens qui libèrent, 2017.

Faire le lien entre le système capitaliste et les mécanismes de la dette d’hier et d’aujourd’hui, c’est l’approche d’Éric Toussaint dans son livre « Le système dette ». L’auteur sera au Luxembourg pour une conférence sur le sujet, jeudi prochain 3 mai à 18h30 (et non pas le 3 juin, date donnée parfois par erreur). L’événement est organisé par Etika, Attac, l’ASTM et les Amis du Diplo et aura lieu au centre culturel Neimënster, salle Josée Ensch, Luxembourg-Grund. mehr lesen / lire plus

Bolloré : le bâillonneur bâillonné

Photo : Wikicommons

L’industriel français Vincent Bolloré vient d’être mis en examen pour des affaires de corruption en Afrique.

En janvier, le woxx a fait état des poursuites bâillons que menait l’industriel français Vincent Bolloré contre des médias et des ONG. Ses détracteurs lui font régulièrement le reproche que ses activités en Afrique serviraient surtout à remplir ses poches et ne respecteraient pas, dans beaucoup de cas, les droits les plus élémentaires des populations locales, souvent évincées pour faire place à telle ou telle plantation. Ses activités sont aussi très connues au Luxembourg, où il est coactionnaire de la Socfin, dont les assemblées générales sont régulièrement « visitées » par des militants d’ONG. mehr lesen / lire plus

Arcelormittal : Dudelange sur la sellette

Le calme de ces dernières années dans le dossier Arcelormittal était tout relatif : la semaine dernière, le géant de l’acier a mis le site de Dudelange sur une liste d’usines dont il veut se séparer pour continuer son expansion.

(©industrie.lu)

Étienne Schneider semble avoir changé d’avis depuis l’interview accordée au woxx en février 2013 (alors qu’il venait fraîchement de prendre la succession de Jeannot Krecké à la tête du ministère de l’Économie) : « Économiquement parlant, tous les actes de Mittal sont compréhensibles », rétorquait-il à la question de savoir pourquoi il refusait de montrer du doigt le magnat Lakshmi Mittal alors que ce dernier s’apprêtait à fermer les sites de Schifflange et de Rodange, cela même après qu’un audit fuité à l’époque les décrivait comme rentables. mehr lesen / lire plus

Wachstumsdebatte: Die drei Paradiese

Sowohl-als-auch-Antworten auf die Wachstumsfrage können nicht überzeugen. Eine bessere Zukunft verspricht einzig eine radikale Entschleunigung oder aber ein neues Wachstumsparadigma. Oder …?

Arbeitsplätze, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Lebensqualität. Diskutiert man über diese zentralen Themen, so gelangt man schnell zur Wachstumsfrage, die im Wahlkampf eine herausragende Rolle spielen wird. Viele Politiker*innen flüchten vor dem Dilemma in eine unglaubwürdige Sowohl-als-auch-Haltung. Interessant sind deshalb die Plädoyers für einen klaren Ausweg aus der Zwickmühle.

Kein Wachstum, keine Probleme, so könnte man die erste mögliche Lösung zusammenfassen. Ihr hängen die Rechtspopulist*innen an, die vor allem die „Überfremdung“ fürchten. Doch auch beim Mouvement écologique, der sich klar von diesen Zirkeln abgrenzt, scheint die Ansicht Überhand zu gewinnen, dass Luxemburg dem seit Jahrzehnten gewohnten Wachstum den Rücken kehren sollte. mehr lesen / lire plus

Arbeitslosenunterstützung für Pendler*innen: Einträgliches Geschäft für Luxemburg

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des ADR- Abgeordneten Gast Gibéryen legte Arbeitsminister Nicolas Schmit jetzt teilweise detaillierte Zahlen bezüglich der Zahlungen, die Luxemburg für arbeitslos gewordene Frontaliers leisten muss, vor.

Nach einer Direktive aus dem Jahre 2004 sind zwar die Heimatländer für die etwaige Entschädigung ihrer Arbeitslosen zuständig, doch müssen im Falle von Grenzgänger*innen die Länder, in denen die Betroffenen vormals beruflich tätig waren, für drei Monate für deren Entschädigung aufkommen. Die Regelung wurde in Luxemburg im Jahre 2010 umgesetzt und trat, nach einer Übergangsphase, ab dem 1. Mai 2012 vollends in Kraft. Seitdem wurden 92,8 Millionen Euro an die französischen, 25,3 an die deutschen, 24,7 an die belgischen und knapp 1 Million an die niederländischen Dienststellen überwiesen – insgesamt also rund 144 Millionen Euro. mehr lesen / lire plus

Parlament diskutiert über Kryptowährungen

Am Donnerstag, den 15. März diskutieren die Abgeordneten im Rahmen einer aktuellen Stunde über Bitcoin, Blockchain und Co.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

Über nichts weniger als die Zukunft des Finanzplatzes Luxemburg soll im Parlament diskutiert werden. Laurent Mosar (CSV) hat eine aktuelle Stunde („heure d‘actualité“) zum Thema Kryptowährungen angefragt. Die bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin, daneben gibt es jedoch tausende andere „coins“ mit teilweise fragwürdigen Geschäftsmodellen. Die Blockchain-Technologie, die ursprünglich dafür entwickelt wurde, Bitcoin-Transaktionen ohne zentrale Banken durchführen zu können, wird aber auch abseits von digitalen Währungen benutzt. mehr lesen / lire plus

Vortrag von Christian Felber zum ethischen Welthandel

Am Mittwoch wird der Vordenker der Gemeinwohl-Ökonomie seine Alternative zu Freihandel und Protektionismus vorstellen. Eine gute Gelegenheit, die Fragen, die sich bei der Mobilisierung gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta gestellt haben, zu vertiefen.

www.ethischerwelthandel.info

Ist die Globalisierung die Wurzel allen Übels? Das denken Rechtspopulist*innen wie Donald Trump, aber auch Teile der antikapitalistischen Bewegung; generell ist die Frage innerhalb des fortschrittlichen Lagers umstritten. Worüber dagegen weitgehend Konsens besteht ist, dass der rein marktorientierte „freie“ Welthandel der falsche Weg zur internationalen Zusammenarbeit ist. Die Mobilisierung gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta hat das gezeigt und zu interessanten Diskussionen über Welthandel und Protektionismus geführt (zum Beispiel zu den ISDS-Schiedsgerichten: Der iTTIP-Traum). mehr lesen / lire plus

Réformer l’Europe après la crise

Jeudi soir, une conférence de la Chambre des salariés analysera les politiques de sortie de crise et les conséquences pour la zone euro.

Xavier Timbeau (OFCE), invité par la CSL

Dix ans après le début de la grande crise financière et économique, une certaine reprise économique se fait sentir. D’un côté, il y a celles et ceux qui demandent qu’on en profite pour juguler l’inflation et rembourser les dettes. De l’autre, celles et ceux qui pointent les inégalités persistantes et contestent que la crise serait finie. Xavier Timbeau défend une position plus nuancée : « La reprise en Europe, et particulièrement en zone euro, se renforce. mehr lesen / lire plus

Un autre monde est… visible !

Présentation d’un livre nouveau sur un sujet familier, ce mercredi à l’Altrimenti. On y verra comment le design peut être mis au service du changement politique.

Couverture
(Civic City / Attac)

« Indignez-vous ! », slogan emprunté au titre du fameux livre de Stéphane Hessel, a été un mot d’ordre populaire au sein de la mouvance altermondialiste. Mais alors que les raisons de s’indigner ne manquent pas, beaucoup de gens plient les bras devant la complexité des problèmes. Dans leur invitation, Etika et Attac écrivent : « L’économie est une science perçue comme difficilement compréhensible par le commun des mortels, (…) la plupart des livres d’économie bourrés d’équations ne sont pas faciles à lire. mehr lesen / lire plus

Grèce : sortie de tutelle en vue

Après huit ans passés sous la houlette des institutions européennes, la Grèce devrait sortir du programme cet été – si l’Eurogroupe en décide ainsi dans sa réunion de lundi prochain. Pour le gouvernement Syriza, les compromis ont coûté cher.

Photo : ©pxhere

Le 20 août 2018, le troisième « programme d’ajustement » mis en place par l’Union européenne pour la Grèce devrait prendre fin. Il est la suite des deux autres programmes issus directement de la crise financière de 2008 et de la crise de l’euro qui s’est ensuivie. Lundi prochain donc, les ministres des Finances réuni-e-s dans le cadre de l’Eurogroupe devront donc décider si la dernière tranche des quelque 86 milliards d’euros que comportait le troisième programme peut être payée à la Grèce… enfin en principe. mehr lesen / lire plus

Recherchelogbuch Blockchain und Klimawandel

Die woxx hat interessante Links zum Thema Blockchain und Klimawandel zusammengestellt.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

Während viele Meldungen über den Stromverbrauch von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mit unsicheren Zahlen hantieren, scheint die Situation in Island anders: Der isländische Energiekonzern HS Orka schätzt dass Datenzentren, die Bitcoin „minen“, mehr Energie verbrauchen als Haushalte. Quartz hat die Situation analysiert, die BBC ebenfalls.

Ars technica hat in diesem Artikel erklärt, wie der hohe Energieaufwand von Bitcoin eigentlich zustande kommt, während sich der Guardian speziell der Problematik des CO2-Ausstoßes angenommen hat. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen und Blockchain
: Mit der Blockchain das Klima retten

Kryptowährungen können mehr als reines Spekulationsobjekt sein – aber lässt sich mit ihnen der Klimawandel bekämpfen?

Jean Lasar will mit „Survcoin“ und der Blockchain einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. (
Foto: Katya Macdonald)

In Island wird gegenwärtig mehr Strom für das „Minen“ von Bitcoins aufgewendet als für den Betrieb elektrischer Geräte in Haushalten. Der Energiehunger der Kryptowährung ist spätestens seit dem rasanten Kursanstieg Ende des letzten Jahres ein mediales Thema. In manchen Pressemeldungen hieß es, Bitcoin-Transaktionen verbrauchten so viel Elektrizität wie Dänemark oder Irland. Ob diese Einschätzungen stimmen, ist schwer zu überprüfen, da es bei einer dezentralen Währung keine Informationen darüber gibt, wieviel Energie die einzelnen Teilnehmer*innen verbrauchen. mehr lesen / lire plus

Wohnungskrise spitzt sich weiter zu

Um 4,9 Prozent sind die Wohnungspreise in nur einem Jahr gestiegen. Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht.

Grafik: Statec

Die Wohnungskrise in Luxemburg spitzt sich weiter zu, eine Lösung ist derweil nicht in Sicht. Um 4,9 Prozent sind die Kaufpreise in nur einem Jahr gestiegen, rechnet der Statec vor. Während bereits bestehende Wohnungen im Durchschnitt für 5.002 Euro pro Quadratmeter über den Tisch gehen, kosten Wohnungen, die sich noch im Bau befinden, durchschnittlich 6.312 Euro pro Quadratmeter.

Der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus in Luxemburg liegt bei stolzen 649.425 Euro. Je näher man sich an Luxemburg-Stadt begibt, desto höher fallen die Preise aus. mehr lesen / lire plus

Mouvement zu Rifkin-Kriterien
: Wir wollen mehr!

Der Mouvement écologique hält die griechische Joghurtfabrik und das amerikanische Data Center für nicht nachhaltig. Wir analysieren seine Vorschläge für eine andere Wirtschaftspolitik.

Forstwirtschaft – goldener Mittelweg … oder Holzweg? (Foto: Pixabay/NYTimber/CC0)

Nein zur Joghurtfabrik, nein zu Google? Oder alles nehmen? Wirtschaftsvertreter warnen jedenfalls davor, bei der Diversifizierung allzu wählerisch zu sein. Der Mouvement écologique sieht das anders. „Die Frage ist nicht, ob Luxemburg es sich erlauben kann, Firmen abzulehnen, sondern ob wir die Politik des Weiterwachsens fortsetzen können, mit allen Problemen, die damit verbunden sind“, mahnte Präsidentin Blanche Weber am Montag bei der Vorstellung der Mouvement-Stellungnahme zur Wirtschaftspolitik.

Kleinster gemeinsamer Rifkin

Zur Erinnerung: Mehrere Projekte zur Ansiedlung von Großunternehmen in Luxemburg waren in den vergangenen Monaten wegen der Umweltbelastung in die Kritik geraten. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen und Blockchain
: Automatisierte Fondsindustrie

Die Blockchain könnte die luxemburgische Investmentfonds-Industrie zerstören – oder sie komplett revolutionieren. Die woxx wagt einen Blick in die Fintech-Blase.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

„Mehr und mehr Insider glauben, dass Blockchain die größte Revolution im Bereich der Eigentumsverwaltung seit der Geburt des Kapitalismus wird“, schreibt die Audit-Gesellschaft PWC in einer Broschüre. „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, Luxemburg von der Karte des Investmentfond-Markts verschwinden zu lassen“, warnt Deloitte, eine andere der „Big Four“-Auditgesellschaften, die spätestens seit der Luxleaks-Affaire in zweifelhaftem Ruf stehen, dennoch aber den luxemburgischen Finanzplatz dominieren. mehr lesen / lire plus

„public forum“ zu Spacemining

In den Rotondes wird am Montagabend über Chancen und Grenzen des Asteroidenbergbaus und der Nutzung des Weltraums diskutiert.

Illustration: Forum

Das luxemburgische Spacemining-Projekt wurde anfangs mit Verwunderung, später mit Begeisterung aufgenommen. Auch in der ausländischen Presse häufen sich Artikel über die ambitionierten Pläne von Wirtschaftsminister Etienne Schneider – skeptische Stimmen sind dabei allerdings selten. Sehr früh, jedoch weitgehend unbeachtet kritisierte das Kunstkollektiv Richtung 22 in seinem Theaterstück „Luxembourg’s Private Space Explorevolutionary Superfancy Asteroid Tailoring“ die Pläne als nicht vereinbar mit dem internationalen Recht. „Krass völkerrechtswidrig“ nannte der Direktor des Instituts für Luft-und Weltraumrecht der Universität Köln, Stephan Hobe, die luxemburgische Spacemining-Gesetzgebung im Interview mit dem Deutschlandfunk. mehr lesen / lire plus