Recherchelogbuch Blockchain und Klimawandel

Die woxx hat interessante Links zum Thema Blockchain und Klimawandel zusammengestellt.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

Während viele Meldungen über den Stromverbrauch von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mit unsicheren Zahlen hantieren, scheint die Situation in Island anders: Der isländische Energiekonzern HS Orka schätzt dass Datenzentren, die Bitcoin „minen“, mehr Energie verbrauchen als Haushalte. Quartz hat die Situation analysiert, die BBC ebenfalls.

Ars technica hat in diesem Artikel erklärt, wie der hohe Energieaufwand von Bitcoin eigentlich zustande kommt, während sich der Guardian speziell der Problematik des CO2-Ausstoßes angenommen hat. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen und Blockchain
: Mit der Blockchain das Klima retten

Kryptowährungen können mehr als reines Spekulationsobjekt sein – aber lässt sich mit ihnen der Klimawandel bekämpfen?

Jean Lasar will mit „Survcoin“ und der Blockchain einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. (
Foto: Katya Macdonald)

In Island wird gegenwärtig mehr Strom für das „Minen“ von Bitcoins aufgewendet als für den Betrieb elektrischer Geräte in Haushalten. Der Energiehunger der Kryptowährung ist spätestens seit dem rasanten Kursanstieg Ende des letzten Jahres ein mediales Thema. In manchen Pressemeldungen hieß es, Bitcoin-Transaktionen verbrauchten so viel Elektrizität wie Dänemark oder Irland. Ob diese Einschätzungen stimmen, ist schwer zu überprüfen, da es bei einer dezentralen Währung keine Informationen darüber gibt, wieviel Energie die einzelnen Teilnehmer*innen verbrauchen. mehr lesen / lire plus

Wohnungskrise spitzt sich weiter zu

Um 4,9 Prozent sind die Wohnungspreise in nur einem Jahr gestiegen. Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht.

Grafik: Statec

Die Wohnungskrise in Luxemburg spitzt sich weiter zu, eine Lösung ist derweil nicht in Sicht. Um 4,9 Prozent sind die Kaufpreise in nur einem Jahr gestiegen, rechnet der Statec vor. Während bereits bestehende Wohnungen im Durchschnitt für 5.002 Euro pro Quadratmeter über den Tisch gehen, kosten Wohnungen, die sich noch im Bau befinden, durchschnittlich 6.312 Euro pro Quadratmeter.

Der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus in Luxemburg liegt bei stolzen 649.425 Euro. Je näher man sich an Luxemburg-Stadt begibt, desto höher fallen die Preise aus. mehr lesen / lire plus

Mouvement zu Rifkin-Kriterien
: Wir wollen mehr!

Der Mouvement écologique hält die griechische Joghurtfabrik und das amerikanische Data Center für nicht nachhaltig. Wir analysieren seine Vorschläge für eine andere Wirtschaftspolitik.

Forstwirtschaft – goldener Mittelweg … oder Holzweg? (Foto: Pixabay/NYTimber/CC0)

Nein zur Joghurtfabrik, nein zu Google? Oder alles nehmen? Wirtschaftsvertreter warnen jedenfalls davor, bei der Diversifizierung allzu wählerisch zu sein. Der Mouvement écologique sieht das anders. „Die Frage ist nicht, ob Luxemburg es sich erlauben kann, Firmen abzulehnen, sondern ob wir die Politik des Weiterwachsens fortsetzen können, mit allen Problemen, die damit verbunden sind“, mahnte Präsidentin Blanche Weber am Montag bei der Vorstellung der Mouvement-Stellungnahme zur Wirtschaftspolitik.

Kleinster gemeinsamer Rifkin

Zur Erinnerung: Mehrere Projekte zur Ansiedlung von Großunternehmen in Luxemburg waren in den vergangenen Monaten wegen der Umweltbelastung in die Kritik geraten. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen und Blockchain
: Automatisierte Fondsindustrie

Die Blockchain könnte die luxemburgische Investmentfonds-Industrie zerstören – oder sie komplett revolutionieren. Die woxx wagt einen Blick in die Fintech-Blase.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

„Mehr und mehr Insider glauben, dass Blockchain die größte Revolution im Bereich der Eigentumsverwaltung seit der Geburt des Kapitalismus wird“, schreibt die Audit-Gesellschaft PWC in einer Broschüre. „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, Luxemburg von der Karte des Investmentfond-Markts verschwinden zu lassen“, warnt Deloitte, eine andere der „Big Four“-Auditgesellschaften, die spätestens seit der Luxleaks-Affaire in zweifelhaftem Ruf stehen, dennoch aber den luxemburgischen Finanzplatz dominieren. mehr lesen / lire plus

„public forum“ zu Spacemining

In den Rotondes wird am Montagabend über Chancen und Grenzen des Asteroidenbergbaus und der Nutzung des Weltraums diskutiert.

Illustration: Forum

Das luxemburgische Spacemining-Projekt wurde anfangs mit Verwunderung, später mit Begeisterung aufgenommen. Auch in der ausländischen Presse häufen sich Artikel über die ambitionierten Pläne von Wirtschaftsminister Etienne Schneider – skeptische Stimmen sind dabei allerdings selten. Sehr früh, jedoch weitgehend unbeachtet kritisierte das Kunstkollektiv Richtung 22 in seinem Theaterstück „Luxembourg’s Private Space Explorevolutionary Superfancy Asteroid Tailoring“ die Pläne als nicht vereinbar mit dem internationalen Recht. „Krass völkerrechtswidrig“ nannte der Direktor des Instituts für Luft-und Weltraumrecht der Universität Köln, Stephan Hobe, die luxemburgische Spacemining-Gesetzgebung im Interview mit dem Deutschlandfunk. mehr lesen / lire plus

Recherchelogbuch Kryptowährungen

Die woxx hat interessante Links zu Bitcoin, Blockchain und Co zusammengestellt.

Digitales Bergwerk: Ein Bitcoin-Mining-Computer in Russland. (Foto: rebcenter-moscow/pixabay)

Bei jeder tiefgehenden Recherche sammeln sich eine Vielzahl an spannenden oder kuriosen Artikeln an, die gelesen werden wollen. So auch beim Nachforschen zum Thema Kryptowährungen. Diese Woche beschäftigt sich die woxx unter anderem mit dem Goldrausch im Finanzsektor. Da ständig neue „Initial Coin Offerings“ von neuen virtuellen Währungen angekündigt werden, ist es schwer, den Überblick zu behalten – und einschätzen zu können, welche Projekte seriös sind und welche eher einem Pyramidensystem gleichen. Wer Bitcoin noch einmal ganz genau erklärt bekommen will, kann alles Wissenswerte bei der Stiftung Warentest nachlesen. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen
: Finanzsektor im digitalen Goldrausch

Seit dem rapiden Kursanstieg von Bitcoin sind Kryptowährungen in aller Munde. Der Hype macht auch vor Luxemburg nicht halt.

Finanzminister Pierre Gramegna mit Yuzo Kano, dem CEO 
von Bitflyer – einer weiteren 
Bitcoin-Börse, die es nach Luxemburg zieht. (Foto: MFIN)

„Wir sind glücklich, dass eines der erfolgreichsten japanischen Start-ups Luxemburg als seinen Europastandort ausgewählt hat. Das bestätigt, wie attraktiv unser Land für die Entwicklung von Fintech-Unternehmen ist“, freute sich Finanzminister Pierre Gramegna am vergangenen Dienstag. Auf seiner Japanreise hatte der Minister den CEO von Bitflyer getroffen – ein günstiger Moment, um die Zulassung durch die Finanzaufsichtsbehörde CSSF bekanntzugeben. Bitflyer ist eine virtuelle Börse, an der Kryptowährungen wie Bitcoin gehandelt werden. mehr lesen / lire plus

La dette, comprendre et rire

Christophe Alévêque est un humoriste qui ne parle pas en l’air. Avant de tourner en dérision ce que dit l’économie mainstream sur la dette, il s’est documenté et a même publié un livre sur la question. Jeudi soir, il sera en live à la Kulturfabrik.

« Lire un livre sur la dette, un livre d’économie ? Même s’il est drôle, écrit par un humoriste, non merci, je le lirai pas ! » Si tel est votre cas, si les livres d’économie vous rebutent, voici la solution. Allez voir la « conférence gesticulée » de Christophe Alévêque ce jeudi soir à la Kulturfabrik. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : ça passe ou ça casse

Demain aura lieu la délibération de la Cour de cassation dans le procès Luxleaks. En même temps, un autre procès se déroule à Metz, avec PricewaterhouseCoopers (PWC) sur le banc des accusés.

Remercier les lanceurs d’alerte : pas sûr que le gouvernement et la justice le voient du même œil. (© woxx)

Par rapport aux procès Srel ou Bommeleeër, la justice luxembourgeoise a été extrêmement rapide pour en finir avec le procès Luxleaks et avec les lanceurs d’alerte Antoine Deltour et Raphaël Halet, tout comme avec le journaliste Édouard Perrin. Moins de quatre ans après les révélations du Consortium international des journalistes d’investigation (ICIJ), on n’attend que la Cour de cassation. mehr lesen / lire plus

Crowdordering: Vom 
Produzenten 
direkt zum Konsumenten


Eine neue Form des Handels mit Lebensmitteln ist im Entstehen. Beim „Crowdordering“ treten Produzent und Konsument via Internet direkt miteinander in Kontakt. Das hilft den Produzenten in Afrika oder Asien, einen Fuß in die Tür zum internationalen Markt zu bekommen. Und die Konsumenten profitieren durch mehr Einfluss und größere Transparenz.

Verkaufen Cashew-Bauern aus Benin oder Teeproduzenten aus Laos ihre Ware auf dem regionalen Markt, verdienen sie wenig daran. Ausländische Märkte sind lukrativer, jedoch ist der Zugang zu ihnen schwierig. Die Bauern haben nicht das Geld, um den Export zu organisieren. Außerdem fehlt ihnen Know-how. Mit Verpackungsanforderungen und Zertifizierung kennen sie sich nicht aus. mehr lesen / lire plus

2017 – das Rifkin-Jahr

Prägend für die wirtschaftspolitischen Diskussionen war 2017 der Rifkin-Prozess. Rückblick auf die Schwächen, aber auch auf die Inspirationskraft dieser Initiative.

Der Rifkin-Prozess, ein „work in progress“.
(Fotos: RK)

Zur Erinnerung: Die Rifkin-Studie zur Dritten industriellen Revolution wurde bereits Ende 2016 vorgestellt, und sie knüpfte zum Teil an ältere Diskussionen an. Eine Frage zeichnete sich schon seit langem ab: Soll Luxemburg weiterhin wachsen, und wie? Der Mouvement écologique hatte schon die Ökofoire 2016 für eine entsprechende Besucherbefragung genutzt – mit zum Teil befremdlichen Ergebnissen. Im November berichtete die woxx dann über ein von der NGO organisiertes Podiumsgespräch mit dem Titel „Wachstum? mehr lesen / lire plus

Neutralité du net: Comment Trump a tué le web

La FCC (Federal Communications Commission), l’autorité de régulation des télécoms américaine vient de mettre à mort la neutralité du net, autorisant les fournisseurs à varier les vitesses de téléchargement ou à bloquer des sites concurrents.

Il a bonne mine : Ajit Pai, le fossoyeur de la neutralité du net américain. (© Wikimedia)

Ajit Pai est un drôle de gus. Catapulté à la tête de la FCC par Donald Trump, il n’est pas étranger à la maison, puisqu’il a commencé à y travailler sous l’ère Obama (sur une recommandation du républicain Mitch McConnell, le Majority Leader au Sénat américain). Depuis sa nomination, il n’a pas cessé de prôner qu’abolir la neutralité du net serait une bonne chose pour la compétitivité américaine, n’hésitant pas à se ridiculiser dans une vidéo douteuse, où il danse avec une blogueuse connue pour ses théories conspirationnistes et d’autres personnes aux réputations sulfureuses pro-Trump. mehr lesen / lire plus

Ikea et les Pays-Bas : Il n’y a pas qu’au Luxembourg qu’on triche !

Le gouvernement luxembourgeois peut être content : pour une fois, les foudres de la Commission européenne en matière d’aide d’État illégale pour une grande multinationale ne l’atteignent pas… ou presque.

Non seulement monter un meuble Ikea peut mener à des crises de nerfs, mais en plus, en l’achetant, vous participez à l’« optimisation » fiscale. (© Wikimedia)

La nouvelle est tombée ce matin : la commissaire européenne à la concurrence Margrethe Vestager a ouvert une nouvelle enquête approfondie sur le traitement fiscal de la holding Inter Ikea aux Pays-Bas. En effet, le géant du mobilier pas cher ne s’est pas privé non plus de tisser des montages tentaculaires qui visaient avant tout à « optimiser » ses impôts. mehr lesen / lire plus

Amazon: Le Luxembourg, ami des multinationales

Sans grande surprise, le Luxembourg fait appel contre la décision de la Commission européenne sur Amazon – un geste qui s’accorde avec ses intérêts économiques, mais moins avec son engagement en faveur de la transparence fiscale.

Prendre ou rendre ? C’est là, la question. (© wikimedia)

Le Luxembourg ne fera pas comme l’Irlande. Celle-ci a annoncé la semaine dernière vouloir trouver un arrangement avec Apple pour récupérer les 13 milliards d’euros d’impôts non payés, la commissaire européenne à la concurrence Margrethe Vestager ayant condamné le géant de l’informatique à les restituer. Le grand-duché par contre a décidé aujourd’hui de faire appel de la décision de cette même commissaire, le condamnant à accepter quelque 250 millions d’euros d’Amazon. mehr lesen / lire plus