Science Camp 2018: Natur spielend erleben

Jahr für Jahr findet im Jugendzentrum Marienthal der Science Club statt. Dieser lädt um die 30 Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren ein, den Naturwissenschaften näher zu kommen.

Neben Teambuilding Workshops, in welchen die Kinder auf gegenseitigem Respekt und Gleichstellung aufmerksam gemacht werden, steht dieses Jahr unter anderem die Fauna der Teiche und dessen Wasserqualität im Fokus. Den Kindern werden bis nächsten Freitag diverse Aktivitäten angeboten; von der Gestaltung eines Herbariums bis hin zu einer Einführung in Geocaching und Paläontologie im Tal der sieben Schlösser, wobei sie von Fachleuten betreut werden. Der Science Club bietet den jungen Naturwissenschaft-Enthusiasten das ganze Jahr über solche Ausflüge an, sodass die Anfrage im Sommer sehr groß ist. mehr lesen / lire plus

Etika récompense le soutien aux réfugiés et l’upcycling

Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung

Was genau ist unter politischer Bildung zu verstehen? Wer soll sie wo und wie durchführen? Was sind ihre Möglichkeiten, wo liegen ihre Grenzen? Das sind Fragen, die am alljährlichen Tag der politischen Bildung im Fokus stehen.

© ZpB

Zu diesem Anlass wartet das Zentrum fir politesch Bildung diese Woche in Walferdingen mit einem anregenden Programm auf. Den Startschuss bildet am Mittwoch Abend ein von 100komma7-Journalistin Mick Entringer moderiertes Rundtischgespräch. Die geladenen Gäste Nora Back, Paulina Dabrowska, Marc Schoentgen, Jean-Lou Siweck und Renée Wagener diskutieren hier über die Herausforderungen politischer Bildung.

Am Donnerstag wird dann der eigentliche Aktionstag mit Informationsständen und Vorträgen begangen. mehr lesen / lire plus

Journée de l’éducation à la citoyenneté : dernier délai pour l’inscription

Après le « Zukunftsdësch politesch Bildung zu Lëtzebuerg » en 2015, le Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) – créé en 2016 – organisera du 30 au 31 mai 2018 la première Journée de l’éducation à la citoyenneté au centre Prince Henri à Walferdange. L’objectif de cette journée consiste à réunir les acteurs travaillant dans ce domaine et à réévaluer les opportunités et les limites de l’éducation à la citoyenneté.

Le 30 mai à 18h30, Nora Back (secrétaire syndicale), Paulina Dabrowska (coordinatrice du Kannerbureau Wooltz), Marc Schoentgen (directeur du ZpB), Jean-Lou Siweck (journaliste) et Renée Wagener (historienne) participeront à la table ronde « Politesch Bildung zu Lëtzebuerg – Méiglechkeeten a Grenzen ».

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Reformen zum Nachteil der Schüler*innen?

Das Syndikat fir Erzéiung a Wëssenschaft (SEW) kritisiert kommende Reformen im Sekundarschulwesen sowie die mangelnde Dialogbereitschaft des Bildungsministers.

Mit erheblichen Änderungen im Sekundarschulwesen stiftet Bildungsminister Claude Meisch Chaos – dieser Meinung ist jedenfalls der SEW-OGBL. Die Kritik der Gewerkschaft gilt in erster Linie der geplanten Aufteilung in Basis- und Fortgeschrittenenkurse in den Fächern Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Vier Monate vor Schulanfang sei immer noch unklar, wie diese Kurse organisiert werden sollen. So sei beispielsweise noch nicht geklärt, ob die Differenzierung intern stattfindet, und Schüler*innen beider Kurse somit in einer Klasse unterrichtet werden, oder aber extern, also in verschiedenen Klassen. mehr lesen / lire plus

Stage-Gesetz in der Kritik

Ein Gesetz zur Regelung von Praktika ist in Planung. In einem Gutachten übt die Salariatskammer nun scharfe Kritik am vorliegenden Entwurf.

© Flickr

Seit Arbeitsministerium und Acel im März den Gesetzesentwurf vorstellten, der die Praktika regelt, hagelte es Kritik. Unel und Richtung22 forderten eine Überarbeitung des Textes und starteten zu diesem Zweck eine Petition mit dem Titel „Keng Aarbecht ouni Bezuelung!“. Auch die Presse äußerte Skepsis: Das Luxemburger Wort weist darauf hin, dass eine Praktikums-Kultur, wie sie Arbeitsminister Nicolas Schmit anstrebe, Ausbeutung und Missbrauch begünstige. Auch das Lëtzebuerger Land zeigte sich erstaunt darüber, dass die Acel nichtbezahlte Praktika befürwortet. mehr lesen / lire plus

Alphabetisierung: Kein Bedarf an Mitleid

Große Mühe beim Schreiben und Lesen? In Luxemburg trifft das längst nicht nur auf migrantische Neuankömmlinge zu. Doch egal, wer betroffen ist: Es gibt keinen Grund, dass es so bleiben muss.

Buchstaben als Angstmacher: Wer Probleme beim Lesen und Schreiben hat, muss meist größte Anstrengungen machen, um dem gesellschaftlichen Stigma zu entgehen. (Foto: Pixabay)

„Es ist nie zu spät, etwas zu lernen.“ Marcel weiß genau, wovon er spricht. Als Mann mittleren Alters ist der Luxemburger noch einmal zur Schule gegangen, um besser lesen und schreiben zu können. Mit Erfolg: Marcel hat sogar eine Autobiographie geschrieben, in der er seine Kindheit und sein Aufwachsen im Heim verarbeitet hat. mehr lesen / lire plus

Apess : Professeurs putschistes ?

L’accord de juillet 2015 entre Claude Meisch et les syndicats de profs continue de semer la discorde jusque chez ces derniers. Au sein de l’Apess, deux fractions se combattent désormais à visages découverts.

Le « seul syndicat de profs indépendant » survivra-t-il à la bataille que se livrent pro- et anti-Reding ? (Photo : Apess)

Le « seul syndicat de profs indépendant » survivra-t-il à la bataille que se livrent pro- et anti-Reding ? (Photo : Apess)

Le woxx l’avait un peu prédit : « Les syndicats affaiblis », titrions-nous après la signature de l’accord entre le ministre de l’Éducation et l’« intersyndicale » regroupant les syndicats d’enseignants SEW, Feduse et Apess en juillet 2015. En leur forçant la main pour qu’ils signent, alors que la grande majorité des enseignants y étaient opposés, Meisch pouvait espérer délégitimer les syndicats durablement : c’est ce que nous disions à l’époque. mehr lesen / lire plus

Développement scolaire
 : Je diversifie, tu diversifies, nous libéralisons


Comment Claude Meisch compte diversifier l’offre scolaire – et en quoi son projet ouvre la voie à une libéralisation du système éducatif luxembourgeois.

Offre, demande, diversification : non, il ne parle pas d’économie, mais d’éducation. Le ministre de l’Éducation Claude Meisch. 
(Photo : Pierre Weber/SIP)

Offre, demande, diversification : non, il ne parle pas d’économie, mais d’éducation. Le ministre de l’Éducation Claude Meisch. 
(Photo : Pierre Weber/SIP)

« Nous avons besoin d’écoles qui prennent en compte la diversité des élèves. » C’est le mot d’ordre qu’a donné, mercredi, le ministre de l’Éducation Claude Meisch lors de la présentation des grandes lignes de son projet de réforme scolaire. Un projet de réforme – terme auquel le ministre préfère celui de « développement scolaire » – qui devra être déposé à la Chambre des députés avant l’été. mehr lesen / lire plus

Bildung: Durchgeboxt


Kurz vor der Sommerpause hat das Parlament das Gesetz zur Schaffung des „Institut de formation de l’éducation nationale“ verabschiedet  – trotz offensichtlicher Mängel.

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„Wir brauchen in der Schule keine Akademiker, sondern Spezialisten für Lernen und Lehren“, so Claude Meisch bei der Parlamentsdebatte. (© Bild von Laurentius de Voltolina, um 1350 / WIKIMEDIA)

Als letzter Punkt der letzten „Chamber“-Sitzung vor den Sommerferien – am Mittwoch – stand das Gesetzesprojekt zur Schaffung des „Institut de formation de l’éducation nationale“ (IFEN) auf der Tagesordnung. Die Schaffung eines solchen Instituts war von Claude Meisch zum Schulbeginn im September 2014 als vorrangig erklärt worden. Es blieben dem Minister nur wenige Monate, das Gesetz auf den Instanzenweg zu schicken und durch das Parlament zu bringen – denn schon im September 2016 soll das Institut seine Arbeit aufnehmen. mehr lesen / lire plus

Bildungspolitik: Fast geschafft

Nach dem monatelangen Konflikt zwischen Regierung und Lehrpersonen um Sparmaßnahmen im Sekundarschulbereich sieht es so aus, als ob nun endlich eine Einigung erzielt werden könnte.

Ende gut, alles gut? Vorläufig sieht es so aus, als ob im Konflikt zwischen Meisch und den Sekundarschullehrern
eine Lösung gefunden worden sei.(FOTO: ALAMOR BASENET/FLICKR)

Am Montag dieser Woche kam der Durchbruch: Man habe sich einigen können, gab Claude Meisch nach vierstündigen Verhandlungen mit den drei Lehrergewerkschaften SEW, Apess und Féduse zu Protokoll. Ein Kompromiss sei erzielt worden – und werde jetzt der Basis präsentiert, die darüber entscheiden müsse, hieß es von den Gewerkschaften. Im Mittelpunkt sollten, anders als bisher, nicht Einsparungen, sondern Verbesserungen der Schulqualität stehen. mehr lesen / lire plus

ERZIEHUNG: Öl ins Feuer

Sah es vor kurzem noch so aus, als könnte ein Kompromiss zwischen Gewerkschaften und Minister Meisch gefunden werden, so hat der Examensboykott von 1.500 LehrerInnen nun Tatsachen geschaffen und zur Verhärtung der Fronten geführt. Macht sich die Basis etwa selbstständig?

Examen oder nicht Examen, das ist die Frage …
(Foto: Jack Hynes / Flickr)

Für eine kurze Zeit konnte man den Eindruck haben, dass es zu einer Einigung zwischen Bildungsminister Claude Meisch und den drei Lehrergewerkschaften SEW, Apess und Féduse kommen könnte. Nach dem Treffen vom 26. November, bei dem der Minister den Gewerkschaften Vorschläge zum Ausgleich der angekündigten Sparmaßnahmen unterbreitet hatte, klangen sowohl die Gewerkschaften als auch der Minister zuversichtlich. mehr lesen / lire plus

ENSEIGNEMENT UNIVERSITAIRE OUVERT: Le soufflé retombe

Annoncés comme une révolution dans l’éducation, notamment pour les plus défavorisés, les MOOC* sont-ils en train de s’essouffler sous la pression du néolibéralisme ? Malgré un dynamisme toujours réel, certains événements récents semblent le confirmer.

Identité vérifiée oui, mais quelle est donc la valeur réelle des certificats payants délivrés par les MOOC ?

Au coeur de l’été, le ministère de l’Education nationale et de l’Enseignement supérieur français a publié un appel à manifestation d’intérêt plutôt étrange : il s’agit de transférer la gestion et l’animation de « France Université Numérique » (FUN – voir woxx 1255) à un groupement d’établissements d’enseignement supérieur.

La surprise a été vive parmi les grandes écoles et universités participant à la plate-forme de MOOC française. mehr lesen / lire plus

COURS DE LUXEMBOURGEOIS: Un été intensif

Chaque année, les cours intensifs de langue luxembourgeoise proposés en été par l’association Moien sont plébiscités par un public de plus en plus nombreux. Pour explorer les raisons de ce succès, le woxx s’est plongé dans leur atmosphère studieuse.

Les cours intensifs d’été de langue luxembourgeoise proposés par l’association Moien rencontrent un franc succès chaque année.

« Mir fänke mat engem Exercice un. » Le ton est donné : tous sont ici pour travailler, et l’enseignante, Danielle Laschet, 56 ans, a bien l’intention d’en profiter pour transmettre son savoir. Il est neuf heures précises en ce mardi de juillet, dans cette salle du centre culturel de Dippach où une quinzaine de personnes ont pris place. mehr lesen / lire plus

UNI BELVAL: Umzugswehen

Am Donnerstag bewilligte das Parlament einstimmig 140 Millionen Euro, damit die Uni Luxemburg endlich ihren Umzug nach Belval in Angriff nehmen kann. Doch große Glücksgefühle blieben bei den abstimmenden PolitikerInnen und bei den Betroffenen aus.

Im Hintergrund das Uni-Hauptgebäude – die „Maison du Savoir“ mit dem markanten 83 Meter hohen Turm der die Univerwaltung beherbergen wird. Das von Baumschlager Eberle und Christian Bauer & Associés Architectes zur Nordseite hin errichtete Gebäude soll „horizontale Wissensweitergabe, vertikales Streben der Institution“ symbolisieren. Bescheiden fiel hingegen die Uni-Mensa (links) aus. (© Fonds Belval)

Dass das vergangene Wochenende verregnet war, dürfte nur ein schwacher Trost für die Berichterstatterin des Gesetzesprojektes 6697 gewesen sein. mehr lesen / lire plus