En vélo pour le climat : Contre la montre

Depuis le désastre de Copenhague, à chaque étape elle a accumulé du retard. L’humanité risque de perdre la course contre le changement climatique. Des altercyclistes cherchent à mobiliser par le haut et par le bas.

Il faudra beaucoup d’énergie pour mener à bien la lutte contre le changement climatique. Mais de l’énergie renouvelable, comme celle des altercyclistes. (Photo : Carole Reckinger)

Il faudra beaucoup d’énergie pour mener à bien la lutte contre le changement climatique. Mais de l’énergie renouvelable, comme celle des altercyclistes. (Photo : Carole Reckinger)

« Aujourd’hui, on n’a que trente kilomètres à faire, mais on aura du vent de face en fin d’étape. » Un jeune homme élancé en short et veste polaire, cheveux coupés court, expose le déroulement de la journée. Autour de lui, ses coéquipiers ont formé un grand cercle, certains ont déjà enfilé leur casque ou tiennent leur vélo à la main. mehr lesen / lire plus

Sauver le climat : Les CO2mnambules

Concertation sur les positions des pays européens pour aboutir à un accord sur le climat, voilà l’objectif du Luxembourg dans le cadre de sa présidence européenne. Ce sera difficile, et pas suffisant pour autant.

COP21 UnitedCarole Dieschbourg est optimiste. Lors du point presse sur les résultats du Conseil des ministres de l’Environnement de lundi dernier, elle a multiplié les messages positifs. Les pays de l’Union européenne continuent à émettre moins de CO2 malgré la croissance retrouvée, les grandes puissances sont en train de revoir leurs positions sur les politiques climatiques et les populations sont plus conscientes que jamais des dangers du réchauffement atmosphérique. mehr lesen / lire plus

TRANSITION-BEWEGUNG: Grün gegen Grau

Er zeigt auf, wie man die Welt retten und dabei ein erfülltes Leben haben kann. Der Gründer der Transition-Bewegung Rob Hopkins war für einen Vortrag und ein Treffen mit den hiesigen Initiativen nach Luxemburg gekommen.

Am Anfang war die Tat. Erfahrungen austauschen kann man, nachdem man konkret mit der Transition angefangen hat.

Rob Hopkins zeigt auf die Leinwand, auf der er mit einem Pariser Bürgermeister zu sehen ist. Und witzelt: „Nicht etwa, dass der Herr ein Erinnerungsfoto mit dem Gründer der Transition-Bewegung haben wollte. Er wollte zusammen mit der David-Bowie-Banknote abgelichtet werden.“ In der Tat, der Bürgermeister hält die 10-Pfund-Note der Brixtoner Lokalwährung in der Hand. mehr lesen / lire plus

INITIATIVES DE TRANSITION AU LUXEMBOURG: Changeons !

La venue de Rob Hopkins au Luxembourg le 19 mars est l’occasion de présenter le mouvement mondial des « Transition Towns ». Au Luxembourg aussi, de telles initiatives expérimentent les réponses possibles à une raréfaction de l’énergie.

C’est peut-être un hasard, mais la première mention du mouvement des Transition Towns dans le woxx ne se trouvait pas sur la page citizen. Et elle n’est pas due à un écologiste redoutant la fin du monde, une utopiste en mal d’inspiration ou un fana de permaculture vantant la dimension politique du jardinage. C’est dans le numéro 1083 que nous citions Philippe Durance, économiste et prospectiviste français qui avait visité la cité pionnière de Totnes en Angleterre. mehr lesen / lire plus

WAS DIE MENSCHHEIT ANZIEHT: Bye Bye Baumwolle?

Naturtextilien können Natur zerstören. Doch was soll eine immer zahlreichere und wohlhabendere Weltbevölkerung anziehen? Von Ökobilanzen, Textilien aus Buchenholz und Nachhaltigkeits-Labels.

Baumwollfeld mit Erntemaschine. Energie- und Wasserverbrauch sowie der Einsatz von Pestiziden machen Baumwolle zu einer ökologisch problematischen Naturfaser. (Foto: KIMBERLY VARDEMAN / CC-BY 2.0)

Bei einem Experiment an der Northwestern University in Illinois ging es um die Wirkung von Kleidung. Die eine Hälfte der Probanden trug weiße Arztkittel, die andere war normal gekleidet. Die Aufgabe der Testpersonen war es, die Farbe bestimmter Wörter so schnell wie möglich zu bestimmen. Zum Teil unterschied sich diese Farbe aber von der Bedeutung des Wortes: „blau“ war nicht blau, sondern grün oder rot gefärbt. mehr lesen / lire plus

GUTE MASSNAHMEN, SCHLECHTE ARGUMENTE: Mit Prozenten gegen Nachtflüge

Dass er nichts gegen den Fluglärm unternehme, kann man François Bausch nicht vorwerfen. Doch die Argumente des ersten grünen Umwelt- und Verkehrsminister klingen genauso grau wie die seiner Vorgänger.

Zuerst Fluglärm und Nachtflüge europaweit begrenzen und dann in diesem Rahmen über ökonomische Sachzwänge und technische Verbesserungen diskutieren … davon kann man nur träumen. (FOTO: DIRK INGO FRANKE / CC-BY 3.0)

Brauchen wir eine bessere Politik oder eine andere Politik? Um diese Frage geht es, wenn über Auswege aus der Staatsverschuldung in der Eurozone diskutiert wird. Sie durchzieht die Geschichte der Linken in Gestalt der Debatten über Reform und Revolution. Und sie taucht bei so alltäglichen Problemen auf, wie dem Umgang mit Nachtflügen und Lärmbelästigung. mehr lesen / lire plus

PESTIZID-BELASTUNG: Den aneren Zukunftspak

Statt einen verärgerten Blick auf die Sünden der Vergangenheit zu werfen, setzt der Mouvement Ecologique auf Handlungspisten für morgen um der Wasserbelastung durch Pestizide entgegenzuwirken.

Schätzungsweise 70 Prozent der Luxemburger Quellen sind mit mindestens einem Pestizid belastet. Langfristig wird nur der weitgehende Verzicht auf Pestizide zu einer Besserung führen. Foto: JwH / Wikipedia Commons

Der Unfall eines Tanklasters mit verdünntem Metazachlor vor wenigen Wochen im belgischen Grenzgebiet (siehe woxx 1289) könnte paradoxerweise als Glücksfall bezeichnet werden – so jedenfalls sieht es Meco-Präsidentin Blanche Weber, die am Montag, zusammen mit vier Spezialisten der Umweltgewerkschaft, die lang- und kurzfristigen Handlungsperspektiven in Bezug auf eine Reduzierung der Pestizd-Belastung des Trinkwassers vorstellte. mehr lesen / lire plus

PALMÖL-BOOM: Als nächste könnte es die Gorillas erwischen

Ob wir in einen Keks beißen, Brot mit Margarine bestreichen, Chips knabbern oder eine Fertigsuppe löffeln – überall ist Palmöl drin. In jedem zweiten Lebensmittel steckt die Allzweckwaffe der Industrie.

Gorilla im Disney’s Animal Kingdom. Wird der Palmöl-Boom dazu führen, dass Menschenaffen bald nur noch in Erlebnisparks und Tiergärten überleben können? (Foto: Raul654 CC-BY-SA 3.0)

Die Omnipräsenz von Palmöl hat einen einfachen Grund: Palmöl ist am billigsten zu produzieren. Eine Plantage erbringt pro Hektar vier bis acht Tonnen Öl im Jahr. Zudem kann dasselbe Feld mehrere Jahre hintereinander und zu jeder Jahreszeit abgeerntet werden. Da hält der heimische Raps nicht mit. mehr lesen / lire plus

OGM : Résignation européenne

Le Conseil des ministres de l’Environnement de l’Union européenne est parvenu jeudi dernier à un compromis sur les organismes génétiquement modifiés (OGM), qui permet l’interdiction de culture au niveau national. L’abstention luxembourgeoise et les réactions à cet accord semblent sonner le glas des revendications tonitruantes d’interdiction paneuropéenne, pour ouvrir un nouveau chapitre de l’opposition à la manipulation du vivant.

Un large sourire pour Yiannis Maniatis : la présidence grecque du Conseil de l’Union européenne a oeuvré sans relâche pour un compromis en trompe-l’oeil.

La saga des OGM continue. Le compromis trouvé à Luxembourg, jeudi 12 juin, par les ministres de l’Environnement des Vingt-Huit était en effet très attendu (woxx 1254), notamment par l’industrie semencière qui piaffe d’impatience devant la lenteur de l’Union à s’accorder lors des procédures d’autorisation de mise en culture. mehr lesen / lire plus

OFFENLANDBIOTOPE: Was der Bauer nicht kennt…

Der alte Streit zwischen Umwelt und Landwirtschaft nimmt angesichts des Bestrebens nach mehr Biodiversität wieder an Schärfe zu.

„Vom Primat der Biotope und staatlichem Dirigismus“ titelte der „Letzebuerger Bauer“ (LB) auf Seite 1 seiner Ausgabe vom vergangenen Freitag. In zwei ganzseitigen Artikeln kommt das Organ der Centrale paysanne auch auf den Fall des Ex-Biobauern John Hoffmann aus Junglinster zurück, der wenige Tage vor den Europawahlen für Aufregung gesorgt hatte. Da hatte der bis dato größte Biomilch-Produzent des Landes medienwirksam seinen Umstieg auf konventionelle Bewirtschaftung bekanntgegeben. Zwei Wochen zuvor war in demselben Blatt unter dem Titel „Wenn Biolandwirtschaft zum Verhängnis wird!“ eine Story erschienen, die der Umweltministerin Einsilbigkeit und den Biovereinen unrühmliches Verhalten vorwarf: Der Biobauer sei in einer ausweglosen Situation völlig allein gelassen worden. mehr lesen / lire plus

GREENPEACE: „Papa, es geht um meine Zukunft!“

Während die Umweltbewegung auf der Suche nach neuen Bündnispartnern ist, drücken sich weltweit die Regierungen weiter um effiziente Maßnahmen zum Klimaschutz. Im Interview gibt sich Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace, trotzdem kämpferisch.

Kumi Naidoo ist seit 2009 internationaler Geschäftsführer der Umweltorganisation Greenpeace. Er wurde 1965 in Südafrika geboren, wo er schnell seine ersten Erfahrungen als Aktivist machen konnte. Aufgrund heftiger Repression verließ er 1989 das Land, kehrte jedoch nach Mandelas Freilassung zurück.
Bevor er zu Greenpeace wechselte, wurde er unter anderem Teil der South African National NGO Coalition, gründete CIVICUS – World Alliance for Citizen Participation mit, und war einer der Initiatoren des Global Call to Action against Poverty.

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PROGNOSEN, EINSICHTEN, IMPULSE: In die Zukunft schweifen

An Prognosen, wie Luxemburg in 20 oder die Welt in 40 Jahren aussehen wird, fehlt es nicht. Doch wozu sind diese Gedankenexperimente gut?

Woher kommen sie, wohin gehen sie? Diese Grafik für das Jahr 2005 bildet die Migration als komplexes Geflecht ab, statt als Einbahnstraße von Süden nach Norden. In den kommenden Jahrzehnten wird ihre Rolle als Korrektiv für ökonomische, soziale und demografische Ungleichgewichte immer wichtiger. (ILLUSTRATION: ATLAS DES FUTURS DU MONDE, VIRGINIE RAISSON)

Zum Jahresende in die Zukunft zu blicken ist eine beliebte und nützliche Beschäftigung. Wer möchte nicht wissen, welches Land 2014 von einem Wirbelsturm verwüstet wird, wie viele Indextranchen anfallen, und wer Fußballweltmeister wird? mehr lesen / lire plus

CLOUD GEGEN TREIBHAUSEFFEKT: Klimaschutz 2.0

Informationstechnologie verbraucht nicht nur Strom und trägt zur Erderwärmung bei (woxx 1176). Sensibilisierung durch Online-Spiele, CO2-Footprint-Apps und Mitfahrzentralen zeigen: Die Technik kann Teil der Lösung sein.

Regionale Produkte … wie in alten Zeiten.

Nicht nur Merkel und Obama, auch Nutzer mischen in der großen Klimapolitik mit. Zumindest bei „Keep Cool“, einem Online-Spiel. Da treffen sechs Kontrahenten aufeinander, jeder repräsentiert eine Ländergruppe, etwa Europa oder die Erdöl exportierenden Staaten. Die Aufgabe lautet: Baut Fabriken, um die Wirtschaft anzukurbeln! Allerdings stoßen die Produktionsstätten Treibhausgase aus, was dramatische Folgen hat – vom Hochwasser bis zur Verbreitung von Krankheiten. Die Spieler müssen sich daher umstellen, anstelle der schwarzen Fabriken grüne aufstellen. mehr lesen / lire plus

KEIN WELTUNTERGANG VOR 2052: Geduld, Kassandra!

Auch die übernächste Klimakonferenz wird’s nicht richten. Und was dann? Die langfristigen Prognosen von Jørgen Randers verstören Pessimisten wie Optimisten gleichermaßen. Und Demokraten sollten besser gleich weghören.

„Der König überall.“
Friedrich der Große,
„wohlwollender Diktator“,
inspiziert den von ihm
gegen die Ernährungskrise verordneten Kartoffelanbau.

Gute Nachrichten zum Auftakt der 19. Weltklimakonferenz in Warschau: Die beiden Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß, China und die USA, arbeiten zusammen und haben große Fortschritte bei der Senkung ihrer Emissionen erzielt. Doch im Falle Chinas handelt es sich um eine Senkung des Ausstoßes relativ zum BIP (Bruttoinlandsprodukt), welches weiterhin schnell wächst. Und die US-Maßnahmen werden nicht reichen, um den Rückstand aufzuholen, der durch den ungehemmten Ausstoß des vergangenen Jahrzehnts entstanden ist. mehr lesen / lire plus

KLIMAFORSCHUNG: Das Rätsel der tiefen Wolken

Heiß werden kann einem bei der Lektüre der Zusammenfassung des 5. UN-Klimarat-Berichts, die am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Die Messdaten-Serien sind genauer und länger als im Vorgängerbericht von 2007, aber einige Faktoren im Erdsystem sind immer noch unergründet.

Tief hängende Stratuswolken verdecken die Sonne. Schlecht für die Seele, aber gut fürs Klima. (Foto: Simon Eugster / Wikimedia)

Im Mai meldete die amerikanische Ozean- und Atmosphären-Behörde einen Rekord: Die Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre hat 400 parts per million (ppm) überschritten. Das letzte Mal war im Pliozän so viel Treibhausgas in der Atmosphäre, seit etwa einer Million Jahre aber hat sich die Konzentration zwischen moderaten 180 und 280 ppm bewegt – bis zum Beginn des Industriezeitalters. mehr lesen / lire plus