AUDIO Queeres Verlegen (4): Queer Trash Distro

Wie lassen sich mit einfachsten Mitteln selbstgemachte Zines vertreiben?

Eine Zine-Distro ist so etwas wie ein Verlag für Zines, also selbstgemachte kleine Magazine, die meist auf Kopierern oder mit günstigen Mitteln gedruckt werden. Die „queer trash distro“ hat sich auf Zines von trans Menschen spezialisiert und behandelt Themen wie Gender, Körper, Neurodivergenz (sogenannte „seelische Krankheiten“), aber auch Sucht und Nüchternheit. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse hat sie woxx sich mit Simo von der queer trash distro über das Konzept der distro und die Finanzierung unterhalten.

Weitere Informationen über die „queer trash distro“ finden sich auf queertrashdistro.org, die Zines finden sich im dazugehörigen Shop. mehr lesen / lire plus

Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Der 25. November ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Auch in Luxemburg wird er begangen.

(© MEGA)

Die Silvesternacht 2015 in Köln, der HarveyWeinstein-Fall in Hollywood – es scheint Skandalen wie diesen zu bedürfen, damit die Problematik der Gewalt gegen Frauen ins öffentliche Bewusstsein dringt. Dabei sind sexuelle Übergriffe, häusliche Gewalt und Vergewaltigungen allgegenwärtig. Auch in Luxemburg. Um das nicht vergessen zu machen, wird jährlich zum 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen begangen.

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist nach wie vor ein Tabuthema. Um dem entgegenzuwirken, gedenkt das Chancengleichheitsministerium (Mega) künftig verstärkt auf Sensibilisierung und Information zu setzen.

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AUDIO Queeres Verlegen (2): an.schläge

Cover: an.schläge

Seit knapp 35 Jahren existiert „an.schläge“, ein feministisches Monatsmagazin aus Österreich. Achtmal im Jahr analysiert das Magazin Politik und Gesellschaft aus einer feministischen Perspektive, ohne Popkultur und Kunst aus den Augen zu verlieren. Neben dem Kernthema Feminismus stehen aber auch immer wieder soziale Proteste und Graswurzelbewegungen im Mittelpunkt, außerdem werden in Kolumnen junge Autorinnen und Künstlerinnen präsentiert und gefördert. Die Redaktion besteht derzeit aus drei festen Mitarbeiterinnen und vielen freien AutorInnen und IllustratorInnen, die sich an dem Blatt beteiligen. Auf der feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit den Macherinnen von „an.schläge“ unterhalten. Angesprochen wurde das Konzept, die für ein feministisches Magazin schwierige Finanzierung und die ungewisse Zukunft durch die politischen Veränderungen in Österreich. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (1): Was steckt hinter „Queeres Verlegen“?

Letzten Samstag fand in Berlin die feministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ statt. Mit Vernetzungsrunden, Diskussionen, Lesungen und Ständen sollte queer-feministischen Publikationen Raum zum Austausch und zur Vernetzung geboten werden. Gerade im Rahmen der Diskussionen über die Finanzierung von Journalismus, die in Luxemburg stattfinden, lohnt sich ein Blick in die deutschsprachige feministische Szene. Wie finanzieren sich Publikationen und Verlage, die in einer gesellschaftlichen Nische operieren? Wie funktionieren die Redaktionen kleiner Publikationen, die gänzlich auf ehrenamtlicher Basis operieren? Die woxx war vor Ort in Berlin, um Stimmen einzufangen. In den nächsten Tagen und Wochen präsentieren wir deswegen Audio-Interviews mit unterschiedlichen queer-feministischen Medien und Verlägen, die auf der Messe präsent waren. mehr lesen / lire plus

Berlin: Queeres Verlegen

Am Wochenende findet in Berlin eine feministische Buchmesse statt, die Vernetzung und Austausch über queeres Verlegen fördern will.

Am Samstag geht in Berlin die queerfeministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ über die Bühne. Neben Ständen feministischer Verläge und Zeitschriften wie den Wiener „An.schlägen“ oder der „Queerulant_in“ stehen Diskussionen und Lesungen auf dem Programm. Gesprächsrunden gibt es beispielsweise zum Thema queeres Verlegen in der Türkei oder über die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen die Publikation feministischer Inhalte haben kann. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit kleiner oder marginalisierter Publikationen zu fördern und einen Austausch darüber zu führen, wie gesellschaftliche Normen – auch sprachlich – in Frage gestellt werden können. mehr lesen / lire plus

Rückerstattung von Kontrazeptiva neu geregelt

Die Rückerstattung von Verhütungsmitteln wird neu geregelt: sie sollen künftig bis zum Alter von 30 Jahren rückerstattet werden.

(© Wikimedia)

Künftig soll die Pille bis zum 30. Lebensjahr zu 80 Prozent rückerstattet werden. Dies wurde bei der diesjährigen Gesundheitsquadripartite beschlossen. Zurzeit erfolgt eine Rückerstattung nur bis zum Alter von 25 Jahren. Auch die Anzahl an Verhütungsmitteln, deren Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, wird erhöht: Handelt es sich dabei momentan lediglich um Pille, Verhütungsringe und Hormonpflaster, so wird mit der neuen Regelung das Angebot auf die Hormon- sowie die Kupferspirale ausgedehnt.

In einem Presseschreiben zeigte sich das Planning Familial über die Änderung grundsätzlich zufrieden. mehr lesen / lire plus

Intersex Day of Remembrance

Heute wird der „Intersex Day of Remembrance“ begangen. Die woxx erklärt, worum es an diesem Tag geht.

Die Intersex-Flagge wurde von der „Organisation Intersex International Australia“ entworfen. Die Farben Gelb und Lila wurden gewählt, um die „gegenderten“ Farben rosa und blau zu vermeiden. Der Kreis symbolisiert Ganzheitlichkeit.

Der Gedenktag soll auf die immer noch weitläufig praktizierten Genitalverstümmelungen aufmerksam machen, die an intergeschlechtlichen Kindern vorgenommen werden. Für diese „Anpassungen“ gibt es keine medizinische Indikation – sie sorgen jedoch oft für einen langen Leidensweg, da viele Komplikationen auftreten können und so weitere Eingriffe nötig werden. Als Datum wurde der Geburtstag der französischen intergeschlechtlichen Person Herculine Barbin gewählt. mehr lesen / lire plus

Ciné-Débat: Intersex

Heute Abend wird in den Rotondes ein 60-minütiger Film über intergeschlechtliche Menschen gezeigt.

(© http://www.orchids-themovie.com)

Schätzungen nach ist ungefähr ein Tausendstel der Bevölkerung Luxemburgs intergeschlechtlich; dennoch wird nur wenig über die Thematik gesprochen. Anlässlich des internationalen Tags der Solidarität mit intergeschlechtlichen Menschen am 8. November wird heute Abend in den Rotondes der Film „Orchids: my intersex adventure“ gezeigt. Er handelt von Phoebe Hart, einer Frau mit den Chromosomen 46XY, sowie weiteren intergeschlechtlichen Menschen, die von den Hürden berichten, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnen. Dazu gehören unter anderem Operationen von inneren und äußeren Geschlechtsmerkmalen. Da diese meist schon bei Neugeborenen oder Kleinkindern durchgeführt werden, haben Betroffene den diversen Eingriffen, die von Klitorisverkleinerung über Hodenentfernung bis hin zur Anlegung einer Neovagina reichen, so gut wie nie zugestimmt. mehr lesen / lire plus

Galerie photos : Journée internationale des femmes 2016

Environ 150 personnes ont manifesté, ce mardi 8 mars, contre le sexisme, pour le respect et pour des images de femmes diversifiées, pluralistes et réalistes.

 

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