AfD und Neue Rechte
: „Ein kulturrevolutionärer Anspruch“

Der Historiker Volker Weiß glaubt, dass die „Alternative für Deutschland“ kein kurzfristiges Phänomen ist und sieht sie als Sammelbecken auch für ein an der französischen „nouvelle droite“ orientiertes radikalkonservatives Spektrum.

Ordnet die AfD in seinem Buch auch in die Geschichte der Rechten in Deutschland ein: der Historiker Volker Weiß. (Foto: Annette Hauschild)

woxx: Wie lässt sich der Wahlerfolg der AfD erklären?

Volker Weiß: Zum einen ist er das Resultat einer sehr breiten Kampagne mit massivem Werbeaufwand. Zum anderen hat die Kommunikationstechnik der Rechtspopulisten gut funktioniert: Es wurde gezielt provoziert und die Medien haben nicht immer klug reagiert. Die Strategie, durch Provokation für die eigenen Thesen und Themen Öffentlichkeit zu schaffen, ist also aufgegangen. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à : Krys Pleimelding

En vue des élections communales, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Krys Pleimelding, candidate Déi Gréng à Schifflange.

(Photo : Émile Hengen)

woxx : Pourquoi avoir choisi Déi Gréng pour vous engager en politique ?

Krys Pleimelding : Quand je me suis décidée à m’engager en politique, j’ai dû faire un choix. Et puis, vu mes opinions personnelles concernant la protection animale et celle de la nature, j’ai opté pour Déi Gréng parce que leur panoplie politique s’adaptait le mieux à mes valeurs.

Votre parti participe au gouvernement depuis 2013. Est-ce que vous êtes satisfaite de sa politique jusqu’ici ? mehr lesen / lire plus

Guerre et paix
 : Sauver l’Europe autrement

La semaine dernière, une 
nouvelle association dénommée « Pour la paix et contre la guerre » a été présentée à la presse. Entretien croisé avec Claude et Natalia Pantaleoni (président et vice-présidente) ainsi que Susanna Aksenkova – une étudiante ukrainienne aidée par l’association.

Les intervenants de notre interview, de gauche à droite : Susanna Aksenkova, Natalia Pantaleoni et Claude Pantaleoni. (Photo : association Pour la paix et contre la guerre)

woxx : Quand l’idée de fonder « Pour la paix et contre la guerre » est-elle née ?


Claude Pantaleoni : Le moment décisif a été en février 2015, quand j’ai compris que la guerre dans l’est de l’Ukraine n’allait pas s’arrêter de sitôt. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Lucie Kunakova

Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin. Dieses Mal haben wir Lucie Kunakova getroffen, die für die Piratenpartei in der Stadt Luxemburg antritt.

(Foto: Oli Kerschen)

woxx: Wie sind Sie dazu gekommen, sich politisch zu engagieren? Und warum bei den Piraten?

Lucie Kunakova: Vor ungefähr vier Jahren, als meine Kinder schon etwas selbständiger waren, bin ich sozusagen zur Ruhe gekommen. Durch Facebook-Links von Freunden ist mir bewusst geworden, was in der Welt alles schief läuft. Ich habe mir gesagt, wenn wir darauf warten, dass jemand das zum Besseren ändert, kann das lange dauern. Also habe ich beschlossen, selber aktiv zu werden. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à : Michèle Machado

En vue des élections communales, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Michèle Machado, candidate Déi Gréng à Pétange.

Michèle Machado, 37 ans, est employée privée et mère d’un enfant. Représentante des parents d’élèves de la localité de Pétange au sein de la commission scolaire, elle siège aussi, pour son parti, dans la commission de l’environnement et dans la commission de surveillance de l’école de musique. (Photo : Déi Gréng)

woxx: Vous êtes l’une des « têtes de liste » des Verts à Pétange. Pourquoi vous êtes-vous engagée dans la politique communale ?

Michèle Machado : La politique communale, c’est ce qu’il y a de plus proche des citoyens. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Elisabeth Margue


Im Vorfeld der Gemeindewahlen lässt die woxx jede Woche eine Kandidatin zu Wort kommen. Diese Woche haben wir uns mit der CSJ-Präsidentin und Kandidatin auf der hauptstädtischen CSV-Liste Elisabeth Margue unterhalten.

woxx: Wie haben Sie zur Politik gefunden?


Elisabeth Margue: Interessiert an Politik war ich schon immer, aber es war eine besondere Erfahrung, die mich dazu brachte, mich zu engagieren: Als Schülerin im Gymnasium habe ich eine Klassenfahrt nach Auschwitz mitgemacht. Das hat mich tief geprägt. Besonders haben es die Gespräche, die wir nach dem Besuch des Vernichtungslagers mit den Überlebenden führten. Die Frage, die immer wieder kam, war: Was können wir tun, damit so etwas nie wieder passiert? mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an
: Sarah Diederich


Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin. Dieses Mal haben wir mit Sarah Diederich gesprochen, die für Är Equipe in Kopstal-Bridel antritt.

Sarah Diederich ist 21 Jahre alt und wohnt in Bridel. Sie studiert internationale Volkswirtschaftslehre und allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Sie ist Vizepräsidentin der Jonk Sozialisten Lëtzebuerg (JSL).

woxx: Obwohl Sie noch sehr jung sind, haben Sie bereits viele Jahre des sozialen und politischen Engagements vorzuweisen. Was hat Sie zu dem Engagement motiviert?


Sarah Diederich: Ich bin der Meinung, dass es nicht ausreicht, sich zu beschweren. Es ist wichtig, sich aktiv für seine Interessen einzusetzen und eigene Ideen einzubringen. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à 
: Elaine Biltgen


En vue des élections communales d’octobre, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour d’Elaine Biltgen, candidate Déi Lénk à Esch-sur-Alzette.

Elaine Biltgen, 20 ans, a grandi à Esch-sur-Alzette et suit une section SO (sciences sociales) au lycée Bel-Val. Passionnée d’histoire, elle prévoit de faire des études… d’histoire. En plus de son engagement au sein de Déi Lénk, elle est membre des Jonk Lénk et du comité d’élèves de son école. (Photo privée)

woxx : Vous êtes membre de Déi Lénk, mais aussi des Jonk Lénk. D’où vient votre engagement politique ?


Elaine Biltgen : Je suis entrée en contact avec la politique très tôt et j’ai appris très jeune à exprimer mes opinions. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Nadine Tornambé-Duchamp


Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin. Dieses Mal ist es Nadine Tornambé-Duchamp, LSAP-Kandidatin in Suessem.

(Foto: Claude Piscitelli)

woxx: Sie waren die erste Ingenieurin, die im technischen Dienst einer Gemeinde eingestellt wurde. Wo hat man es als Frau schwerer, im Beruf oder in der Politik?


Nadine Tornambé-Duchamp: Seinerzeit als Frau in einem Männerberuf anzufangen, war mit Sicherheit schwieriger, als es für mich heute in der Politik ist. Aufgrund meiner Erfahrungen im Beruf habe ich jetzt kein Problem, mich zu behaupten. Außerdem bringt mir die tägliche Praxis im technischen Dienst in Esch einen Vorteil im Verständnis – sowohl der Struktur einer Gemeinde als auch der einzelnen Themengebiete. mehr lesen / lire plus

Chios/Lesbos
 : « La tension est palpable »

Sur les îles grecques, la situation des réfugiés qui y sont bloqués se détériore de jour en jour – et n’est pas près de changer. Le woxx en a parlé avec la photographe Carole Reckinger, revenue récemment de là-bas.

Beaucoup de personnes restent bloquées sur les îles. Comme ce réfugié dont la demande d’asile a été rejetée, mais qui est en attente de son expulsion vers la Turquie. (Photo : Carole Reckinger)

woxx : En juin, tu t’es rendue sur les îles grecques pour la troisième fois en trois ans (woxx 1368), à Lesbos et à Chios. Quelle est la situation sur place ?
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Universität Luxemburg: „Wir stehen an 
einem Scheideweg“

Auch nach dem Rücktritt des Rektors hat eine Diskussion um die Zukunft der Universität Luxemburg kaum stattgefunden. Die woxx unterhielt sich mit Georges Steffgen, Professor für Sozial- und Arbeitspsychologie, der den Aufbau der Uni von Anfang an begleitet hat und sich als einer der Wenigen öffentlich zu Wort meldet.

woxx: Der Stadtforscher Markus Hesse fragt im forum, ob es am Ende „tatsächlich ein Missverständnis“ gewesen sei, die Hochschule in Luxemburg Universität zu nennen, weil ihr Charakter im Grunde ein rein instrumenteller sei. Wie sehen Sie das?


(Fotos: woxx)

Georges Steffgen: Wir befinden uns derzeit in einem Entscheidungsprozess über die zukünftige Gestaltung der Universität Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Europäische Union
: Unaufhaltsamer Zerfall?

Der Sozialwissenschaftler Alex Demirovic hat einen Sammelband herausgegeben, der angesichts des drohenden Auseinanderbrechens der Europäischen Union den verbleibenden Handlungsspielraum auch der Linken ausloten will.

Sieht die Europäische Union am Scheideweg: Der Sozialwissenschaftler Alex Demirovic. (Bildquelle: Alex Demirovic)

woxx: Wie bewerten die AutorInnen des von Ihnen herausgegebenen Bandes die Krise der Europäischen Union?


Alex Demirovic: Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Einige äußern sich skeptisch und bezweifeln, dass die politischen Instrumente innerhalb der EU für einen Demokratisierungsprozess geeignet sind. Denken Sie etwa an den Euro und die sich daraus ergebenden Handlungszwänge. Mit seiner Hilfe wird Druck auf die einzelnen Länder ausgeübt, um die nationalen Märkte zu stabilisieren; es wird Einfluss auf die Arbeitsmärkte, die Gesundheitssysteme und die Rentensysteme genommen. mehr lesen / lire plus

Homo- und Trans*phobie: Die Grenzen der Akzeptanz

2002 wurde das Cigale von Rosa Lëtzebuerg asbl ins Leben gerufen. Das Zentrum richtet sich an Personen, die bezüglich Geschlecht und sexueller Orientierung Fragen haben oder Hilfestellung benötigen. Im Gespräch mit der woxx erzählt die Soziologin Enrica Pianaro von ihrer Arbeit beim Cigale.

Seit Januar 2016 leistet Enrica Pianaro Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit beim Cigale. (Fotos: Privat)

Ist Homophobie in Luxemburg noch ein Problem?


Das hängt davon ab, von welcher Art von Homophobie die Rede ist. Im Vergleich zu anderen Ländern existiert in Luxemburg auf gesetzlicher Ebene keine Homophobie mehr. Hierzulande wird ja zum Beispiel niemand wegen seiner sexuellen Orientierung verfolgt. Wenn es aber um latente Homophobie geht, ist die Antwort ganz klar: ja. mehr lesen / lire plus

Catalogne : « Dynamiter les bases de l’État espagnol »

Issue des milieux libertaires, Anna Gabriel est aujourd’hui députée au Parlement catalan pour la formation indépendantiste de gauche CUP (Candidature d’unité populaire), qui joue un rôle clé dans le « processus d’indépendance » de la Catalogne. Le woxx a eu l’occasion de s’entretenir avec elle.

(Photo : woxx)

woxx : Aux élections autonomes catalanes de septembre 2015, convoquées par le président du gouvernement autonome catalan Artur Mas en tant que plébiscite sur la question de l’indépendance, « Junts pel Sí », alliance de plusieurs formations indépendantistes n’a pas eu de majorité absolue, faisant de la CUP, qui avait obtenu huit pour cent des voix, le « faiseur de rois ». mehr lesen / lire plus

Panama Papers: Mittendrin

Pana-Untersuchungsausschuss, dubiose Geschäfte von CSSF-Chef Claude Marx – die Panama Papers beherrschen weiterhin die Schlagzeilen. Die woxx befragte dazu den SZ-Journalisten und Autor Frederik Obermaier.

Frederik Obermaier ist Journalist bei der Sueddeutschen Zeitung und Autor (unter anderem „The Panama Papers“ zusammen mit seinem Kollegen Bastian Obermayer). Er ist Mitglied des Netzwerks Recherche und des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und half dabei die Panama Papers aufzudecken. (Foto: Privat)

woxx: Stünde Claude Marx an der Spitze der deutschen Finanzaufsicht statt an der der luxemburgischen CSSF, könnte er sich dann noch halten?


Frederik Obermaier: In meinen Augen läge ein schwerer Interessenskonflikt vor, der den Ruf der deutschen Bankenaufsicht schädigen und auch ihre Unabhängigkeit klar in Frage stellen würde. mehr lesen / lire plus