Médias sociaux
 : « Câlins électroniques »

Ces derniers jours, le fondateur de Facebook, Mark Zuckerberg, a dû s’expliquer devant le Congrès américain sur l’affaire Cambridge Analytica et la sécurité de nos données. L’occasion de s’interroger sur notre rapport aux médias sociaux, que le psychanalyste Thierry Simonelli explique par une mutation du capital.

Thierry Simonelli dans son cabinet à Luxembourg-Kirchberg. (Photo : © Dunya)

woxx : Avec les médias sociaux, il semble que nous glissions vers une forme de consommation addictive de l’information exclusivement basée sur le pathos, les affects…


Thierry Simonelli : En effet. Les affects eux-mêmes sont produits comme marchandise, des affects suscités et consommés rapidement. mehr lesen / lire plus

Sucht
: „Trinken gehört zum 
guten Ton“

Ob in der Werbung, im Freundeskreis oder beim Familienfest: Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Bis irgendwann wirklich nichts mehr geht. Die woxx hat mit Michèle Pisani, Präsidentin der asbl „Alcool Médicaments Addiction“ (Ama) über Suchttherapie und den Stellenwert des Alkohols gesprochen.

woxx: Die meisten Menschen suchen Ama auf, weil sie alkoholabhängig sind. Ist Alkoholismus tatsächlich stärker verbreitet oder wird er einfach nur weniger tabuisiert als Medikamentenabhängigkeit?


Michèle Pisani: Ich bin mir nicht sicher, ob es ein kleineres Tabu ist. Da man jedoch Medikamente oft auf Rezept erhält, wird eine Abhängigkeit meist erst später als solche erkannt. Wenn jemand regelmäßig Schlafpillen einnimmt, bekommt das niemand mit. mehr lesen / lire plus

Ukraine
 : « Empêcher une nouvelle guerre mondiale »

La députée ukrainienne Nadiya Savchenko était l’invitée de l’association « Pour la paix et contre la guerre ». Cette pilote est connue aussi pour ses années de prison en Russie et ses grèves de la faim, après avoir été capturée dans le Donbass où elle faisait partie de la milice Aidar.

Nadiya Savchenko, née en 1981, a été l’unique femme soldat et pilote de l’armée ukrainienne et a fait du service en Irak. Suite à l’agression russe sur son pays, elle rejoint le controversé bataillon Aidar. Faite prisonnière par les Russes en 2015, elle a été libérée en 2016, suite à un échange de prisonniers.

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Agriculture : « On a besoin de consomm-acteurs »


Linda Bedouet est une des nombreux invités des Transition Days « Our Food our Future » début mars. Elle a fait l’expérience de la micro-ferme et voudrait en inspirer d’autres.

Travailler en ferme, s’engager dans différentes associations, rédiger son guide-témoignage, c’est le passe-temps serré de Linda Bedouet.

woxx : Quel a été votre motif personnel pour le retour à la terre ?


Linda Bedouet : Déjà, c’était un manque de sens dans ma vie à l’époque : je travaillais dans l’immobilier commercial pour une foncière d’investissement. J’étais donc au cœur de l’urbanisme effréné des zones commerciales et de la mort des terres agricoles et des petits commerces des centres-villes. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s
 : « C’est souvent l’humain qui se perd »


Incontournable quand il s’agit d’organiser la médiation entre les réfugié-e-s et la population locale, Frédérique Buck est en train de monter son documentaire « Grand H » pour donner la parole aux acteurs sur le terrain.


Engagée déjà bien en amont de la prétendue « crise des réfugié-é-s » Frédérique Buck est à l’origine des initiatives « Open Home – Oppent Haus », « iamnotarefugee » et a réalisé le documentaire « Grand H ». (Photo : © Sven Becker)

woxx : Comment l’idée de réaliser « Grand H » vous est-elle venue ?


Frédérique Buck : C’est pour répondre à des questions d’ordre moral que je me suis posées dès mon travail sur la campagne de sensibilisation ‘iamnotarefugee.lu’ que j’ai commencé à développer le documentaire. mehr lesen / lire plus

Vegane Ernährung
: „Die Nachfrage ist da“

Nicht nur das Angebot an veganen Produkten hat sich hierzulande in den letzten Jahren vervielfältigt, auch einige Blogs zum Thema vegane Ernährung sind im Netz aufgetaucht. Einer davon ist „De Grénge Léiw“. Wir haben mit dem Betreiber Sven Mühlen gesprochen.

Seit vier Jahren betreibt der Luxemburger Sven Mühlen nun schon seinen veganen Blog „De Grénge Léiw“. (Foto: © Sven Mühlen)

woxx: Seit vier Jahren betreiben Sie nun schon den veganen Blog „De Grénge Léiw“. Wie sind Sie zum Veganismus gekommen?


Sven Mühlen: Als ich vor Jahren anfing, mir Gedanken über gesunde Ernährung zu machen, bin ich irgendwann auf Veganismus gestoßen. mehr lesen / lire plus

Genscheren: Kein Allheilmittel

Boris Fehse, Universtitätsprofessor und Leiter der Forschungsabteilung für Zell- und Gentherapie in der Klinik für Stammzelltransplantation, UK Hamburg-Eppendorf, zu Chancen und Risiken mit molekularbiologischen Werkzeugen, den sogenanntem „Genscheren“, Zellen genetisch zu verändern.

Typ-I CRISPR-surveillance-complex (Cas, dunkel) mit gebundener Ziel-DNA (hell). (Foto: CC BY-SA 4.0 -Thomas Splettstoesser)

woxx: Welche Bedeutung haben Genscheren für die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung? 


Boris Fehse: Sie sind da schon jetzt kaum noch wegzudenken. Besonders in der biomedizinischen Forschung, die auf ein besseres Verständnis von Krankheiten und auf die Entwicklung neuer Therapieansätze abzielt. Genscheren sind von gewaltigem Nutzen, weil mit ihnen viele Prozesse in der Forschung viel schneller ablaufen können, zum Beispiel das Nachvollziehen von Krankheiten im Reagenzglas. mehr lesen / lire plus

Rechtsextremismus: „Patriotisches Streetwork für die Jugend Europas“

In Österreich versucht die rechts-
extreme „identitäre Bewegung“, sich als Alternative zur klassischen Jugendarbeit zu positionieren. 
Die woxx sprach mit der Sozial-
forscherin Eva Grigori über dieses Phänomen.

Rechtsextreme Identitäre in Deutschland bei einer gemeinsamen Aktion mit der AfD (Foto: CC-BY-SA Metropolico.org)

woxx: Sie arbeiten gerade in einem Forschungsprojekt zum Thema „Jugendarbeit von rechts“ – wie sind Sie auf dieses Thema gestoßen? 


Eva Grigori: Das Thema ist eher ein bisschen auf mich gestoßen. Man ist in Österreich in den letzten Jahren eigentlich nicht darum herumgekommen, sich mit den Identitären zu beschäftigen. Dabei kommt man eigentlich relativ schnell darauf, dass die so ein paar zentrale Begriffe und Themen haben, die sie in einem regelrechten Wiederholungsdrang immer wieder benutzen, um die sich dann aber auch ihre Aktionen und ihre Politik drehen. mehr lesen / lire plus

Rohingyas : « Les gens faisaient tout pour trouver une solution »

Rémi Fabbri est parti en tant que volontaire bénévole dans les campements de réfugié-e-s rohingyas au Bangladesh, à la frontière avec le Myanmar. Il raconte son vécu au woxx.

Rémi Fabbri à son poste de travail au Bangladesh. (Photos : Croix-Rouge)

woxx : Dans quel cadre avez-vous effectué votre mission au Bangladesh ?


Rémi Fabbri : Je suis parti bénévolement pour l’ERU Benelux (Emergency Response Unit) de la Croix-Rouge, qui a été créée par la Fédération internationale des sociétés de la Croix-Rouge et qui regroupe donc plusieurs sociétés nationales suivant les compétences. Dans mon cas, ce sont les Croix-Rouge du Benelux qui ont répondu à l’appel. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelindustrie
: „Unternehmen müssen haftbar sein“


Die woxx hat sich mit Barbara Unmüßig über die Macht der Lebensmittelkonzerne, über Boykottaufrufe und Patente auf Leben unterhalten.

woxx: Sie haben mit der Heinrich-Böll-
Stiftung den „Konzernatlas“ herausgegeben, der sich mit den Machenschaften großer Lebensmittel- und Landwirtschaftskonzerne beschäftigt. Wieso dieser Fokus auf große Konzerne?


Barbara Unmüßig: Wir erleben gerade eine Vermachtung im Agrarsektor, was wir so historisch gar nicht kennen: Immer mehr Macht in den Händen von einigen wenigen Konzernen. Wir sehen diese Konzentrationserscheinungen beim Saatgut, beim Landbesitz und auch bei den Supermärkten. Im Atlas zeigen wir auf, wie diese Marktmacht in der gesamten Produktionskette unserer Nahrung aussieht. Wir wollen demonstrieren, was es bedeutet, wenn wir immer abhängiger werden von großen Konzernen, die bestimmen, was bei uns auf den Teller kommt. mehr lesen / lire plus

Laurie Penny im Interview: „Die Revolution kommt langsam“

Auf Einladung des Cid Fraen an Gender hat die britische Journalistin und Autorin Laurie Penny am 6. November ihr neues Buch „Bitch Doktrin: Gender, Macht und Sehnsucht“ im Kulturzentrum Neumünster vorgestellt. Wir haben mit der jungen Feministin gesprochen.

Die 31-jährige Penny schreibt nicht nur Bücher und Essays, sondern ist auch auf Twitter aktiv und betreibt den Webblog „Penny Red“. (© www.edition-nautilus.de)

woxx: Muss die Gesellschaft in sich zusammenfallen, damit eine wirkliche Revolution möglich wird?


Laurie Penny: Ich begegne oft Männern, vor allem in der Linken, die der Meinung sind, dass es nur möglich ist, eine neue Welt aufzubauen, nachdem die gegenwärtige komplett zerstört wurde. mehr lesen / lire plus

Datenschutz im Netz
: Kontrolle zurückgeben


Datenschutz und Anonymität im Netz gehen uns alle an. Für queere Menschen sind sie jedoch oft überlebenswichtig.

Im Rahmen der Computersicherheitskonferenz „hack.lu“ unterhielt sich die woxx mit der Sicherheitsexpertin Sarah Jamie Lewis über ihr Projekt „Queer Privacy“ und die besonderen Anforderungen, die die Situation queerer Menschen an die Anonymität und den Datenschutz im Netz stellt.

woxx: Warum ist Privacy so wichtig für queere Menschen im Internet? 


Sarah Jamie Lewis: Sowohl bei der Anonymität als auch beim Datenschutz geht es in Wirklichkeit um Empowerment. Wenn wir Anonymität für Menschen in gewissen Situationen gewährleisten, geben wir ihnen den Raum, sie selbst zu sein, Ideen auszudrücken und mit Konzepten und Ideen zu spielen. mehr lesen / lire plus

„Ich verstehe, dass es vielen nicht schnell genug geht“

Zu wenig Interesse an ihren Erfahrungen habe der Staat, meinen private Initiativen der Flüchtlingshilfe – vor allem hinsichtlich einer kohärenteren Integrationspolitik. Yves Piron, Direktor des „Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration“ (Olai) reagiert im Gespräch mit der woxx auf diese Kritik.

„Unsere finanziellen Mittel werden gar nicht ausgeschöpft“: Olai-Direktor Yves Piron. (Foto: David Angel)

woxx: In einem Interview mit uns haben Sie vor einem Jahr gesagt, der Olai greife „viel häufiger als bisher auf NGOs zurück“. Wäre es da nicht angemessen, diese mehr in die Planung einzubeziehen?

Yves Piron: Wir arbeiten sehr viel mit der Zivilgesellschaft zusammen, insbesondere, was die Aufnahme und die Integration von Flüchtlingen anbelangt. mehr lesen / lire plus

„Die größte Herausforderung sind nicht die Flüchtlinge“

Wünscht sich, dass zivilgesellschaftliche Initiativen enger einbezogen werden in die Planung staatlicher Integrationspolitik: Asti-Präsidentin Laura Zuccoli. (Foto: ASTI)

In der staatlichen Integrationspolitik erkennt Laura Zuccoli bislang keinen roten Faden. Die Präsidentin der „Association de soutien aux travailleurs immigrés“ (Asti) bemängelt auch, dass man sich von öffentlicher Seite zu wenig für die Erfahrungen der NGO interessiert.

woxx: Ist die ASTI mit der Arbeit des Integrationsministeriums zufrieden?

Laura Zuccoli: Wir finden, dass die Auffangstrukturen für die neuankommenden Flüchtlinge sich im Vergleich zu den Verhältnissen unter der vorherigen Regierung verbessert haben, insbesondere, wenn man bedenkt, dass 2015 sehr viele Leute gekommen sind. In dieser Hinsicht wurden also große Fortschritte gemacht. mehr lesen / lire plus

„Studierende werden durchs Studium gepresst“

Pünktlich zur „Studentefoire“ 2017 unterhält sich die woxx mit Unel-Sprecherin Kelly Kosel über Politikfrust unter Jugendlichen, schlechtbezahlte Praktika und die katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt.

Kelly Kosel, 24, ist Sprecherin der Unel und hat in Wien transkulturelle Kommunikation studiert. Ab nächstem Jahr wird sie mit Gender Studies und Critical Studies weitermachen. Derzeit macht sie ein – bezahltes – Praktikum in Paris. (Foto: Privat)

woxx: Die Unel wird wie jedes Jahr mit einem Stand auf der „Foire de l’étudiant“ vertreten sein. Was macht ihr denn im Moment so und was sind eure thematischen Schwerpunkte?

Kelly Kosel: Wir haben fünf thematische Arbeitsgruppen, die jedes Jahr neu definiert werden – je nach den Bedürfnissen innerhalb der Gruppe und der politischen Situation. mehr lesen / lire plus