Conseil d’État: « Vous permettez, messieurs ? »

Une voix féminine sur quelques éléments de la réforme du Conseil d’État.

(Photo: Wikimedia)

Oui, il est bon de réformer de temps à autre de vieilles institutions qui ont fait leurs preuves par le passé, afin qu’elles servent encore mieux le pays et sa population, car c’est cela la mission primordiale du Conseil d’État.

Faut-il pour autant « tuer le père » pour faire du Conseil d’État un simple conseil de juristes au service du gouvernement ? Non ! Il est bon de maintenir un conseil de sages pour qui l’intérêt public prime. La composition actuelle, avec des membres issus de tous les milieux socioprofessionnels et pour beaucoup actifs professionnellement, a largement enrichi les débats et contribué à la qualité des avis émis. mehr lesen / lire plus

Straßenbäume und Baumalleen: Hecken sind die Lösung

Zum Artikel Verkehrssicherheit: Mit oder ohne Axt?, woxx 1368 vom 21.04.2016.

1368baum

Die beiden Referenten Chantal Pradines und Karl-Heinz Voss haben ihre Standpunkte zwar plausibel dargestellt, sie haben aber kaum Hinweise gegeben, wie man das Gefahrenpotenzial (das es doch zweifellos gibt) von Baumalleen bzw. Einzelbäumen an Straßenrändern mindern kann.

Auch fervente Umweltschützer – zu denen ich mich zähle – können doch nicht regungslos in Kauf nehmen, dass auf einer kleinen Unachtsamkeit, einer jugendlichen Fehleinschätzung, einer falschen Reaktion bei unerwarteter Glatteisbildung oder Laubansammlung die Todesstrafe am Baum (oder der Rollstuhl) droht.

Leitplanken sind nicht überall möglich, sie sind teuer und dadurch, dass man bei einer Kollision mit Leitplanken riskiert, auf die Gegenfahrbahn geschleudert zu werden, droht daraufhin ein Frontalzusammenstoß mit einem Unbeteiligten. mehr lesen / lire plus

Tribune Libre: Une courte chronologie et analyse des événements de la manifestation du 25 avril 2003.

Différents militants du Luxembourg s’étaient donné rendez-vous ce jour vers 11 heures 30 aux environs de la Place de Paris à Luxembourg Ville. Arrivés sur place on montait une banderole de „Déi Lènk – La Gauche“ déclarant notre solidarité avec les salariés d’Arcelor. Après quelques courtes discussions avec mes collègues, je me suis dirigé le long de l’avenue de la Liberté et de la rue Zithe pour étudier le dispositif de Police. Pendant cette promenade j’ai remarqué qu’à partir du carrefour rue Dicks toutes les entrées à l’avenue de la Liberté étaient barricadées (chevaux de frise, containers et policiers en tenue de combat). mehr lesen / lire plus

Congé parental: Ein vielversprechendes Modell

Seit dem 01.01.1999 ist in Luxemburg dieses innovative Gesetz im Rahmen des „Plan d’Action National en faveur de l’emploi“ in Kraft, das beiden Elternteilen das Recht auf einen sechsmonatigen Elternurlaub zugesteht bei einer monatlichen Entschädigung von 1.651 Euro. Diese Bestimmungen gehen weit über die europäische Direktive hinaus, die mindestens drei Monate Elternurlaub empfiehlt. Das Gesetz sieht vor, dass bis zum 31.7.2003 überprüft wird, inwieweit die gesetzten Ziele dieser Maßnahme erreicht wurden und sieht eine eventuelle Verkürzung auf drei Monate vor, falls nicht ein neues Gesetz verabschiedet wird.
Die Ergebnisse dieser umfangreichen Überprüfung liegen vor und verschiedene Ergebnisse wurden von den zuständigen Ministern im Dezember der Presse vorgestellt. mehr lesen / lire plus

Lasst tausend Blumen blühen (2. Fortsetzung): Chancengleichheit in Freiheit und Vielfalt

Ich hoffe daher, dass unsere Regierung in dieser für die Zukunft unserer Gesellschaft so wichtigen Angelegenheit dem wachsenden Druck verschiedener Kreise nicht nachgibt, sondern im Gegenteil zur Einsicht kommt, dass diesem Gesetz noch der entscheidende Schritt fehlt, um für das pluralistische und freiheitliche Europa von morgen wirklichen Vorbildcharakter zu haben.

Die Verfasser der zahlreichen Artikel gegen das geplante Gesetz sollten doch bitte versuchen, mit sachlichen Begründungen anstatt billigen Schlagworten und Verdrehungen zu argumentieren. Ich bin aber davon überzeugt, dass sie genau wie ich in bester Absicht versuchen, ihren Beitrag für eine Verbesserung im Bildungswesen zu leisten. Die Unterzeichner des Appells müssten sich aber die Frage stellen, ob sie nicht vielleicht etwas vorschnell waren und auf Polemik und Stimmungsmache hereingefallen sind. mehr lesen / lire plus

Lasst tausend Blumen blühen (1): Chancengleichheit in Freiheit und Vielfalt

Offener Brief an das Unterrichtsministerium, die Parlamentarier und alle bildungspolitisch interessierten MitbürgerInnen

In den erregten Diskussionen der letzten Monate über den Gesetzesentwurf zur Finanzierung von Privatschulen wurde oft das Schlagwort Chancengleichheit¬ benutzt, gleichzeitig wurde die drohende Gefahr einer Zweiklassengesellschaft heraufbeschworen, wenn es denn zu diesem Gesetz kommen sollte. Von Totengräbern der öffentlichen Schule¬, von einem nie da gewesenem Dolchsto߬, Sabotage des öffentlichen Schulwesens¬ und von sozialer Ungerechtigkeit¬ war zu lesen, vor allem aber gebetsmühlenartig von der Chancengleichheit, die mit Füßen getreten würde. Die vorgebrachten Argumente, falls man überhaupt von solchen reden kann, sind sachlich nicht zu begründen, vor allem nicht in dieser Pauschalität, und sie werden durch ständiges Wiederholen nicht besser. mehr lesen / lire plus

REAKTION AUF CLESSE-KOMMENTAR: Parteinahme ohne Antisemitismus

Vergangene Woche hatte René Clesse in einem Kommentar den Boykott-Aufruf gegen israelische Agrarprodukte scharf kritisiert. Claude Grégoire antwortet auf den indirekt geäußerten Vorwurf des Antisemitismus.

Aus der Entfernung ist es immer schwierig, sich ein genaues Bild von einem blutigen Konflikt zu machen, womöglich ist es noch schwieriger, wenn man zu nahe ist. Trotz Propagandakrieg, mit ungleichen Mitteln, gibt es Medien und Journalisten, die versuchen, mutige und ehrliche Arbeit zu leisten und Fakten zu vermitteln.
Fest steht, dass es viele Tote unter der israelischen Bevölkerung gibt, meist Opfer der Selbstmordattentate, und dass die Menschen Angst und ein großes Sicherheitsbedürfnis haben. Auf palästinensischer Seite gibt es noch mehr Opfer, man braucht nur einen Blick auf die Statistiken von getöteten Kindern zu werfen. mehr lesen / lire plus

LESERBRIEF: Homosexualität und Schule

Unprofessionell und verantwortungslos seien die Stellungnahmen Escher LehrerInnen zum Thema Homosexualität. Lesben und Schwule verdienten Unterstützung, schreibt ein Mitglied von Rosa Lëtzebuerg.

„Homosexualitéit, nach ëmmer en heikelt Thema!“, so lautete der Artikel zweier Schülerinnen des „Escher Jongenlycée“, den man in der Schülerzeitung der besagten Schule vor einigen Wochen lesen konnte.

In dem Artikel ging es um die Meinung von Schülern und Lehrern zum Thema Homosexualität und Eheschließung. In seiner ersten Hälfte klang der Text sehr vielversprechend und als Leser war man schon fast dazu geneigt, seine militante Meinung und Einstellung etwas zu entkräftigen. Die Offenheit und die Akzeptanz, welche von den Jugendlichen ausgingen, hatten wohl jeden Schwulen und jede Lesbe hoch erfreut. mehr lesen / lire plus

Léiw Frëndin,: Von Freundin zu Freundin

Im Rahmen der Debatte um die Aussagen von Frauen Biermann schickte uns eine Leserin diesen Brief als „fiktive“ Freundin von Frau Biermann zu.

Déi polemësch Diskussioun déi de Moment gefouert gët iwwert d’Fraen mécht méch traureg. Kanns du verstoen wéisou berufstäteg Fraen den Hausfraen virgeheien lidderësch ze sin oder d’Hausfraen vun dene Mammen déi schaffe gin behaapten si wäeren Rabenmütter? Mir zwee hun eis ëmmer gut verstan och wa mir eist Liewen op verschidde Manéieren ageriicht hun. Keen vun eis huet dem aneren séng Aarbecht als mannerwäerteg ugesin.

Mir waren deemols allenzwee an der priviligéierter Situatioun, datt mir de Choix haten fir eng Karrière oder e Liewen nëmmen fir d’Famil. mehr lesen / lire plus

PIERRE BOURDIEU: Sociologue/Militant

Robert Mertzig retrace le parcours de Pierre Bourdieu, entre son travail de chercheur en sociologie et ses engagements dans les luttes sociales – ces derniers lui valant beaucoup d’ennemis.

„Le chercheur n’est ni un prophète ni un maître à penser. Il doit donc inventer un rôle nouveau, qui est très difficile: il doit écouter, il doit chercher et inventer; il doit essayer d’aider les organismes qui se donnent pour mission … de résister à la politique néolibérale; il doit se donner comme tâche de les assister en leur fournissant des instruments… en particulier contre l’effet symbolique qu’exercent les „experts“ engagés auprès des grandes entreprises multinationales“
(Pierre Bourdieu, „Pour un savoir engagé“, texte posthume, Le Monde diplomatique, février 2002)

Pierre Bourdieu, sociologue, professeur au Collège de France, participant au mouvement social, inventeur du concept de „gauche de gauche“, théoricien de la domination et de la nuisance médiatique, militant contre la mondialisation libérale, est décédé le 23 janvier 2002. mehr lesen / lire plus

Terrorismus und Kolonialismus: Gedanken über den universellen Wert des Menschenlebens

Die Fernsehbilder waren so beeindruckend, dass die Strassen Luxemburgs fast leer waren an diesem 11. Sept. 2001.

Mit am meisten berührten mich die Aufnahmen der vielen Menschen die vor dem Inferno flüchteten : Gesichter von Menschen aller Ethnien : Sekretärinnen, Angestellte, Passanten…und man ahnte sofort , dass viele andere nie wieder laufen würden. Man ahnte es würde viele unschuldige Opfer geben, eine Katastrophe von Menschenhand verursacht. Und ausnahmsweise fand sie nicht in einem Drittweltland statt, sondern im Zentrum des reichsten und mächtigsten Landes der Erde.

Es dauerte einige Zeit bis sich dann die ersten Politiker zu Worte meldeten. Präsident Bush sprach von “ Krieg gegen Amerika „.Andere westliche Politiker stimmten ihm zu: es sei “ ein Anschlag gegen Die Freiheit, gegen Die Demoratie, ja gegen Die Zivilisation schlechthin „. mehr lesen / lire plus

ABSCHIEBUNGEN: Was machen wir mit den Flüchtlingen?

Es ist ein reiches Land, das sich diese Frage gestellt hat, und die Frage wurde schnell, zu schnell beantwortet: Wir fangen sie einzeln ein und schicken sie zurück.

lm Moment huft still und tröpfchenweise und teilweise in Handschellen die Abschiebung unserer Flüchtlinge. Das mit den Handschellen ist uns ja peinlich, aber wenn sie partout nicht freiwillig in ihr Elend zurückkehren wollen, muß nachgeholfen werden. Für die Frauen und Kinder, die dabei sind, tut es uns ja ein wenig leid, aber die jungen Männer mit ihren Adidas-Streifen und Handys werden in Zukunft unsere Busse und Züge nicht mehr bevölkern. Alles hat halt seine Ordnung und es kann ja nicht jedem so gut gehen wie uns Luxemburgern. mehr lesen / lire plus