Urbanisme : Goodbye, Hello

La place de Paris est sans doute l’endroit le plus urbain de Luxembourg. Sa rénovation est l’occasion d’accentuer son identité.

Beaucoup de monde, la semaine passée, à l’anachronique salle des fêtes de l’église du Sacré-Cœur, où Lydie Polfer, bourgmestre de la ville de Luxembourg avait convié les gens du quartier pour une consultation citoyenne en amont de la rénovation de la place de Paris, prête pour accueillir le tramway.

La salle est divisée en deux camps : celui des anciens et celui des nouveaux résidents. Assis au milieu, costard-cravate et dynamiques, Franz Fayot, député socialiste, et son ami Gabriel Boisante, patron du resto-bar « Paname », rendez-vous des jeunes Français employés des cabinets d’audit, des « big4leurs » et autres salariés de la « place ». mehr lesen / lire plus

Samedi : première « Plastic Attack » au Luxembourg

Samedi 2 juin aura lieu la première « Plastic Attack » au Luxembourg. Le woxx avait déjà rapporté une initiative similaire en Belgique. Les militant-e-s intéressé-e-s se retrouveront au Cactus Belle Étoile entre 10 et 12 heures. Il s’agit de sensibiliser le public au problème du suremballage dans les grandes surfaces et d’exercer une certaine pression sur les supermarchés et leurs fournisseurs pour qu’ils offrent àl’avenir des produits moins emballés.

L’action prévoit que chacun-e fasse ses courses dans le magasin, et après paiement, déballe tous ses achats et laisse les emballages plastiques inutiles au supermarché. L’organisation n’est pas « spontanée » ou secrète et Cactus bien au courant… et ne s’opposera certainement pas à ce que ses caisses soient renflouées. mehr lesen / lire plus

Belgien
: Müll als Message

Verpackung im Supermarkt zurücklassen, um Warenanbieter zum Umdenken zu zwingen. Mit „Plastic Attack“ kommt eine britische Aktionsform nun auch auf dem Kontinent in Mode. Letzte Woche war Premiere in Brüssel – die woxx war dabei.

Gegen überflüssige Plastikverpackung: 
die Initiative 
„Plastic Attack“. (Foto: Plastic Attack Belgium)

„Ein Skandal, all dieser Kunststoff!“ – Minutenlang schon steht Fanny am Ausgang des Supermarkts, holt Äpfel, Paprika und andere Waren aus ihren Plastikhüllen und entsorgt sie in einem von zwei riesigen Kartons. Ihre Freundin Amélie müht sich derweil mit einer einzeln verpackten Gurke ab. „Eigentlich probieren wir, kein Plastik zu kaufen“, sagt sie. Ein Versuch, der offenbar kaum umzusetzen ist. mehr lesen / lire plus

Le vin luxembourgeois, côté diversité

Fini le temps où vin de Moselle rimait avec riesling ou rivaner. Les maisons de production privées, surtout, misent sur la séduction d’un public friand de nouveautés. Notes sur une dégustation.

Photo : Renée Wagener

Pas moins de 20 vins différents –  le programme que Laurent Kox proposait mardi aux journalistes était large et varié. Quelques jours après le (mal-aimé) « Springbreak », l’invitation à la presse de cette maison appartenant à l’association des « Privatwënzer » s’inscrit dans le début de saison de présentation et de commercialisation des vins. La dégustation illustrait le changement de concept qui a eu lieu les dernières années en matière de vinification. mehr lesen / lire plus

Solarstrom – dank Batterie mehr als nur einspeisen

Wie Privathaushalte einen möglichst großen Teil ihres erzeugten Solarstroms selber verbrauchen können.

Schema der HTW Berlin zur Kombination von Fotovoltaikanlage, Batterie und Stromnetz.

Fotovoltaik ist eine tolle Sache. Jeder Haushalt kann seinen eigenen Strom erzeugen … solange die Sonne scheint. Was häufig gerade dann der Fall ist, wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind und niemand dort Strom benötigt. Wohingegen der höchste Stromverbrauch im Haushalt morgens und abends anfällt – wenn es in unseren Breitengraden über weite Teile des Jahres hinweg noch oder schon wieder dunkel ist.

Das Stromnetz ist eine tolle Sache. Für Solarstrom erzeugende Haushalte funktioniert es wie eine Batterie: Einspeisen, wenn die Sonne scheint, Strom zurückkaufen, wenn er gebraucht wird. mehr lesen / lire plus

Foire bio de Gorcy : « Variété, qualité, convivialité »


À Gorcy, en France, pas très loin du Luxembourg, se tient tous les ans une foire bio. Et elle vaut le détour !

La convivialité tient à cœur aux organisateurs de la foire de Gorcy. (Photo : Mieux vivre 54)

Gorcy, à la frontière franco-belge, à huit kilomètres de Longwy et à 20 minutes de route de Rodange. Le petit village de Meurthe-et-Moselle compte quelque 2.700 habitants et existe depuis presque mille ans : il fut évoqué en 1083 pour la première fois. La commune du Pays haut hébergea des hauts fourneaux pendant près de 150 ans, avant que la crise de la sidérurgie n’en ait raison. mehr lesen / lire plus

Müll im Meer – aber woher?

Das Plastik, das sich im Meer ansammelt, steht mahnend für die Folgen der Wegwerfkultur. Eine Segelregatta regt dazu an, über den Umgang mit Abfall nachzudenken.

Ein sonniger Tag auf dem müllfreien Boot.
(Foto: Guillaume Gruhlke, Gewinner des Regatta-Medienpreises)

Gibt es im Meer wirklich riesige Inseln aus Plastik? Ja, gibt es – sogar auf Luftaufnahmen sind die gewaltigen Plastikansammlungen zu sehen. Bei der diesjährigen Segelregatta für luxemburgische Schüler war die Besichtigung der „Plastikinseln“ zwar nicht Teil des Programms, Müll und Müllvermeidung waren trotzdem ein Thema.

6,4 Millionen Tonnen. So viel Kunststoff landet jährlich in den Weltmeeren. Laut der „United Nations Clean Seas Campaign“ gibt es heutzutage 51 Trillionen Plastikpartikel im Meer – 500-mal mehr, als es Sterne in unserer Galaxie gibt. mehr lesen / lire plus

Kunststoff und andere Verpackungen: Vermeiden, aber wie?

Verpackungsmüll, insbesondere Kunststoff, lässt sich aus praktischen Gründen kaum noch vermeiden, so scheint es. Doch es gibt Geschäfte wie „Ouni“, die völlig verpackungsfreie Produkte verkaufen. Eine Herausforderung.

Knusper, knusper, Knäuschen … Ob zum Knabbern oder zum Köcheln, alles kann bei Ouni in – von Kunden mitgebrachte – Behälter abgefüllt werden. (Fotos: Raymond Klein)

Plastik, ein sehr vielseitig verwendbarer Stoff, hat viele Vorteile. Es ist reißfest, resistent gegen Flüssigkeiten, dehnbar und wiegt nahezu nichts. An und für sich ausgesprochen praktisch. Deswegen wird häufig Plastik statt Glas, Metall oder Karton als Verpackung verwendet und mit der Ware mitgekauft. Aber: Wenn der Inhalt zuhause dann entpackt und eingeräumt ist, erfüllt das Verpackungsmaterial überhaupt keinen Zweck mehr und wird weggeworfen. mehr lesen / lire plus

Green shopping: Pour acheter, faut coopérer !

Un projet américain de supermarché pas comme les autres fait école. 
La projection du film « Food Coop » a été l’occasion de faire le point sur des initiatives semblables au Luxembourg.

À Slope Park, les caissières aussi sont différentes ! (Photo : https://foodcooplefilm.com)

Est-ce politique ? Faire la queue à la Cinémathèque, dehors, dans le froid, pour voir un film sur une coopérative d’outre-Atlantique ? Mais on entrait tout de même assez vite, lundi dernier. Et faire la queue à Brooklyn pour acheter des produits frais, écologiques et de qualité, et pas trop chers ? Il faut parfois attendre 40 minutes devant la Park Slope Food Coop, apprend-on dans le film. mehr lesen / lire plus

Ökostrom-Angebote in Luxemburg
: Whole lotta green?

Wer hat den grünsten Strom im ganzen Land? Seit zehn Jahren bewerten NGOs die Ökostrom-Angebote – eine komplizierte Angelegenheit.

Abenddämmerung für die Macht des Kunden, Morgenröte für neue Energiemodelle. (Foto: Pixabay / Kenueone-2397379 / PD)

Abenddämmerung für die Macht des Kunden, Morgenröte für neue Energiemodelle. (Foto: Pixabay / Kenueone-2397379 / PD)

In Luxemburg gibt es vier Anbieter von Haushaltsstrom. Alle vier haben ein Angebot von 100 Prozent empfehlenswertem grünen Strom im Programm. 400 Prozent grün, ist das die Zusammenfassung der Bewertung der Stromangebote in Luxemburg durch Mouvement écologique und Greenpeace?

Nicht wirklich. Zwar bekommen seit mehreren Jahren alle Haushalte nur noch grünen Strom geliefert, trotzdem setzt sich der nationale Strommix aus jeweils zehn Prozent Kohle und Atomenergie sowie 25 Prozent Strom aus anderen fossilen Quellen zusammen (Zahlen von 2015). mehr lesen / lire plus

TOURISMUS: Puzzle-Teile für einen nachhaltigen Urlaub

Nachhaltigkeit – der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft. Er bedeutet, dass nur so viel Wald verbraucht werden darf, wie nachwachsen kann. Die Maxime lässt sich auf den Tourismus übertragen: Kommende Generationen von Wanderern zum Beispiel sollen sich genauso an intakter Bergnatur erfreuen wie die jetzige. Dabei ist neben der ökologischen Dimension immer auch eine soziale und eine ökonomische zu beachten. Im Idealfall schont nachhaltiger Tourismus also die Umwelt, schafft gut bezahlte Arbeitsplätze und hält das erwirtschaftete Geld in der Region.

Tourismus ja, aber bitte nachhaltig! (FOTO: WIKIMEDIA)

Den hohen Ansprüchen steht die schiere Masse an Touristen entgegen, die sich jedes Jahr über den Globus bewegen. mehr lesen / lire plus

SHARING ECONOMY: Teile und tausche!

Besitz anhäufen, das war einmal. Dinge zu verleihen und auszuleihen, ermöglicht ein Mehr an kollektivem Konsum. Die Sharing Economy ist meistens gut für die Umwelt und immer ein Gewinn für das soziale Leben.

Vom Reiskocher bis zum Fahrrad: Diese Aufkleber bringen die Leih- und Tauschwirtschaft unter Nachbarn auf Trab.

Tauschen kann Wunder bewirken. Ein 18-Jähriger aus Flensburg hat es bewiesen. Er startete mit einem Luftballon. Den tauschte er gegen ein Werkzeug ein. Für dieses bekam er dann Computersoftware. Irgendwann folgte ein Gebrauchtwagen. Und nun hat der Tauscher eine maßgefertigte Luxusuhr anzubieten (tausch-wunder.de). Er will noch höher hinaus: Vielleicht steht am Ende ja ein Haus. mehr lesen / lire plus

LIFESTYLE: „Starke Party. Starker Körper“

Bei der ewigen Bemühung um Gewichtsabnahme sind strapaziöse, die Ausdauer stark beanspruchende Sportaktivitäten und Methoden, die auf Verzicht und Restriktionen aufbauen, aus der Mode gekommen. Stattdessen treffen wir auf Zumba-Instruktoren, die von „Tanzen“ und „Parties“ erzählen, und Weight-Watchers-Anhänger, die einem versichern, dass sie keinen Diät- Masochismus betreiben.

Abnehmen als Lebensmotto! Weight Watchers wirbt mit schwachsinnigen Slogans.

Synthetisierter spanischer Gesang, unterlegt mit monotonen Rhythmen, dröhnt aus den Boxen. Dazu schwenken etwa zwanzig Leute energisch ihre Arme, drehen sich im Kreis, schwingen auch mit den Hüften und stampfen zuweilen hin und her. Alle Bewegungen sind mehr oder weniger aufeinander abgestimmt. Frauen, Männer, Jugendliche, dunkel- und hellhaarige, wohlgenährte, magere und sportliche – alle in schwarzer Jogginghose, haben sich zum Zumba-Tanzen zusammengefunden. mehr lesen / lire plus

SLUMTOUR IN MUMBAI: Drachensteigen auf dem Müllberg

Januar ist der Monat der Ferienkataloge. Keine Lust auf Sandstrand und Sonnenbrand? Vielleicht lieber eine Slum-Safari, wie sie mittlerweile in mehreren Großstädten des Südens angeboten werden? Ein kritischer Bericht aus Indien.

Alles Banane? Slum-Shirts und Stofftaschen im Merchandising-Angebot von Reality Tours.

Drei Kinder in ärmellosen, schmutzig verschwitzten Shirts und kurzen Shorts laufen barfuß über eine mit zertrampelten Plastikflaschen und zerfetzten Plastiktüten übersäte Ebene. Eine Mauer! Sie springen drüber, landen auf einem Wellblechdach und entkommen schließlich in den engen Gassen eines Slums ihren beiden Verfolgern – zwei Polizisten, Sonnenbrillenträgern in khakifarbener Uniform, die drohend ihre Holzstöcke schwingen.

Die bekannte Verfolgungsjagd aus dem Film „Slumdog Millionaire“ spielt sich in Dhavari, Mumbais größtem Slum, ab. mehr lesen / lire plus

LIVRE: Bières en et au Luxembourg

La production de bière des deux côtés de la frontière belgo-luxembourgeoise révèle peu de similarités. Conséquence heureuse de ce clivage : une grande variété de bières sur un territoire réduit.

Bières régionales et lois du marché:
l’Okult, création d’une
micro-brasserie, est aujourd’hui produite par une grande maison brassicole.

Qu’ont-elles en commun, les régions situées entre Semois et Moselle, traversées par les Ardennes et le Gutland ? Si l’on en croit le journaliste wallon Jean-Luc Bodeux, c’est en tout cas l’amour particulièrement bien développé de la bière. Invité lors d’une soirée de dégustation de bières organisée par Slow Food Luxembourg, l’expert en bière a présenté sa récente publication: « Bières et brasseries des 2 Luxembourg ». mehr lesen / lire plus