Lorenzini Marco: Über odysseische Wege zur Schauspielerei

Ein Laienschauspieler wird professionell. Anspruchsvoll waren die Texte, die Marco Lorenzini bisher auf Bühne zitierte: „Dies Irae“, „Warten auf Godot“, … Eine weitere Herausforderung bietet nun die barocke Sprache von Daniel C. von Lohenstein.

Marco Lorenzini: „Das Theater hat für mich nicht die Aufgabe, Fragen zu beantworten, sondern sie zu stellen.“
Foto: Christian Mosar

THEATER

„Unsere Träume können wir erst dann verwirkli chen, wenn wir uns ent schließen, einmal daraus zu erwachen.“

Josephine Baker.

Den Weg zum professionellen Schauspieler musste sich Marco Lorenzini erst hart erkämpfen. Mit zwölf wollte er Koch werden. Oder Maler. Beide Einfälle erfreuten die Eltern wenig. Ein paar Jahre später dachte der gebürtige Luxemburger an die Schauspielerei. mehr lesen / lire plus

Didong Trixy: Die Sterne prägen uns nicht

Im Januar fragen sich viele, was das kommende Jahr wohl so bringen mag. Einige wagen den Blick ins Horoskop. Eine heikle Sache, meint Trixy Didong, astro-psychologische Beraterin in Luxemburg.

Trixy Didong: „Voraussagen, wie sie zum Beispiel in den so genannten Horoskopen von Zeitungen stehen, können Sie getrost vergessen.“

Foto: Christian Mosar

Woxx: Haben Sie in die Sterne geschaut, um zu sehen, ob dies ein günstiger Zeitpunkt für ein Interview ist?

Trixy Didong: Nein. Diese Art der Astrologie interessiert mich nicht. Meiner Meinung nach, können solche Fragen auch nicht durch das Lesen der Sternbilder beantwortet werden.

Die Astrologie ermöglicht also keine konkreten Voraussagen zur Zukunft? mehr lesen / lire plus

TRAVESTIE: He is a lady

Er liebt Männer, Marianne Rosenberg, die Kleider und den Schmuck von Joop. Vor allem aber schlüpft er gerne in eine zweite Haut und legt elegante Roben berühmter Diven an. Dann ist Gusty Dauphin selbst Bühnen-Star.

Sein Metier ist die Travestie. Diese verkörpert für ihn sowohl die Lust als auch den Spaß, Geschlecht und Identität für kurze Zeit zu wechseln, sich in eine fremde Person hineinzuversetzen und so eine andere Rolle zu spielen. Vergleiche mit Drag-Queens lehnt Gusty Dauphin strikt ab. Bei ihnen ziele die Verkleidung rein auf Anmache, nicht auf die Imitation und künstlerische Darstellung weiblicher Starletts.

Vor 23 Jahren debütierte er gemeinsam mit Jean-Marie Gonner. mehr lesen / lire plus

LITERATUR ZU LETZEBUERG: De Concours ass mäin Optrag

De Jhemp Hoscheit, ee villsäitege Mënsch wat d’Schreiwen ugeet, porträtéiert vum Jemp Schuster.

Dat éischt wat mer tëschent de Bicher vun der klenger LSV- Bibliothéik „Beim Engel“ opfällt, ass e Laptop um Dësch. Oh hei, de Jhemp huet sech awer un de Computer gin. E konnt virun e puer Joër einfach nët mat deem Dénge warem gin. Déi al Schreifmaschinn war him nach ëmmer léif, a wann een ëm vun engem „traitement de texte“ geschwäeremt huet, dann huet en einfach nët nogelauschtert. Dem Jhemp säin Handwierksgeschier war d’Schéier, de Pritt an den Tippex. „Ech muss deen Text nach schnëppelen“, huet en da gesot. mehr lesen / lire plus

NOISY POP-ROCK: Tiger Fernandez

Les „Tiger Fernandez“ sont, à juste titre, les plus célèbres représentants du rock alternatif luxembourgeois. A vérifier vendredi prochain.

Entre South Park et Britney Spears

(gk) – C’est entourés de „South Park“ et de „Britney Spears“ – pour ne citer que les posters qui n’ont rien à voir avec la musique qu’ils aiment – que „Tiger Fernandez“ répètent à la Kulturfabrik d’Esch-sur-Alzette. Ce soir, ils ne sont pas au complet. Cut, leur bassiste, est absent. Le reste – Sim (chant, guitare), Pi (guitare, chant) et Claude (drums) – du quatuor luxembourgeois n’a pas encore commencé la répétition. Assis en ronde, ils attendent le journaliste venu les interviewer. mehr lesen / lire plus

Springer Rafael: „Desperado sin ech keen“

Rafael Springer: Maler, Bildhauer, Lebenskünstler. Mit zunehmender Präsenz in Luxemburger Galerien: Das beweist seine gleichzeitige Teilnahme an zwei Ausstellungen, die heute starten.

MALEREI

(rw) – Die „Schläifmillen“ versinkt in Regen und Nebel. Im zweiten Stockwerk sind einige Fenster hell erleuchtet. Ein großer Schatten ist hinter den Fensterscheiben zu sehen. Rafael Springer winkt herüber.

Das Atelier ist eine kleine Insel. Hohe, voll belegte Arbeitstische, ein Computer zwischen Farbtöpfen und Kaffeetassen, eine kleine Ecke zum Sitzen und aus dem Fenster schauen, Skulpturen, Bilder. Rafael Springer hantiert mit seinem neuesten Werk, dem Druck eines Buches. Es heißt „Eindrucke“. In die Pakete aus schönem roten Transparentpapier hat er Drucke und Textseiten gelegt. mehr lesen / lire plus

SAINT-NICOLAS: A quel saint se vouer?

A l’occasion de la Saint-Nicolas, le 6 décembre, le woxx a rencontré un des représentants luxembourgeois de cette idol.

Recruté par le Foyer de la Femme, Léon Flammang est Saint- Nicolas depuis une douzaine d’années.
photo: Christian Mosar

Dans nos sociétés capitalistes, obnubilées par le sacro-saint culte de l’argent et du profit, rêveries, légendes et féerie n’ont guère plus voix au chapitre, à moins qu’elles ne contribuent à renflouer les caisses des grands et petits distributeurs.

Si Saint-Nicolas n’y échape pas non plus, cette figure, vieille comme le monde, continue néanmoins de susciter admiration et adoration auprès des tout petits et a maintenu sa place dans le calendrier des fêtes annuelles conventionnelles. mehr lesen / lire plus

Klein Yvan: Points de vue

Dans l’évolution du phénomène de „la photographie créative“, chaque photographe revendique la spécificité de sa pratique dans le domaine de l’art contemporain. Cette identité créatrice apparaît totalement assumée par le photographe Yvan Klein que nous avons rencontré à l’occasion de la Triennale de la photographie luxembourgeoise contemporaine.

Yvan Klein: un photographe au regard satirique.
photo: Christian Mosar

Au début de son parcours de création, Yvan Klein a pratiqué la photographie comme moyen d’investigation du territoire personnel. Dans ce sens, la série des Herbes „photographiées au ras du sol, agrandies de façon extrême (…)“ a été très représentative de ses états d’âme. mehr lesen / lire plus

Dany & Jerry – Jerry & Dany: ART EN SYMBIOSE

L’une commence la réponse, l’autre la termine ou vice-versa. Comme dans l’interview, Dany Prum et Jerry Frantz se complètent tellement dans leur travail qu’ils ne semblent former qu’une seule entité.

Ame-soeurs dans leur travail, Dany Prum et Jerry Frantz s’entendent à merveille et se complètent dans leur passion artistique.
Photo: Christian Mosar

Dany Prum (Luxembourg, 1965) travaille comme artiste plasticienne depuis la sortie de l’école, il y a douze ans, et Jerry Frantz (Esch/Alzette, 1955) depuis environ dix ans. Ils oeuvrent ensemble depuis 1999. D’où vient cette symbiose? Avant de se rencontrer, Dany aimait bien ce que Jerry faisait et pour lui c’était pareil avec le travail de Dany. mehr lesen / lire plus

Entringer Nadine: „Das Leben bringt mich dazu“

Kein Pardon mit den Männern kennt Nadine Entringer in ihrer Ein-Frau-Show „Liebe Lust Gier“. Frauenthemen ist die Laienschauspielerin auch im „normalen Leben“ gegenüber aufgeschlossen.

Professioneller als manch „echter“ luxemburgischer Theaterstar: Gelegenheits-Schauspielerin Nadine Entringer.
Foto: Christian Mosar

THEATER

„Früher bin ich vor Nervosität oft nicht einmal bis an das Ende der Sätze gelangt“, erinnert sich Nadine Entringer an die Zeit, in der sie als Journalistin Beiträge für verschiedene Radiosendungen verfasste. Sie muss über diese Feststellung selber lachen. Ein ansteckendes, lautes Lachen. Kein Wunder, wer die gebürtige Luxemburgerin, Star der kommende Woche im Escher „Ratelach“ gastierenden Ein-Frau-Show „Liebe Lust Gier“ gesehen hat, wird ihren Worten kaum Glauben schenken können. mehr lesen / lire plus

Maes Jean-Paul: Interview zur THEATERBIENNALE

Act In“ heißt es vom 7. bis zum 17. November. Woxx sprach mit Jean-Paul Maes, dem künstlerischen Leiter der 1. Theaterbiennale Luxemburgs.

Jean-Paul Maes: „Wer nicht offen für die Probleme unserer Zeit ist, gehört auch nicht zum gängigen Theaterpublikum“.
Foto: Christian Mosar

1. THEATERBIENNALE

Europa auf der Bühne

„Act In“ zeigt zehn verschiedene Stücke zeitgenössischer AutorInnen. Nach welchen Kriterien wurden die Stücke ausgewählt?

Ich habe dem APTC (*) eine ganze Reihe Stücke eher junger AutorInnen vorgeschlagen, die dann von einem Lektorat begutachtet wurden. Der Hauptakzent wurde auf die „kleinen Sprachen“ gelegt. Die AutorInnen der minoritären Sprachen haben ein konkretes Problem: Sie werden kaum in einem anderen Sprachraum als dem ihrigen aufgeführt. mehr lesen / lire plus

Reuter Nathalie: Gegen den Strom

Makaber und beschämend beschrieben KritikerInnen ihre Bilder. Zu Unrecht! Widerlegen diejenigen, die sich die Mühe machen und die Zeit nehmen, ihre Werke genauer zu betrachten …

Foto: Christian Mosar

Künstlerisch thematisiert Nathalie Reuter Körperlichkeit und Erotik. Auf Farbe, Pinsel und Leinwand verzichtete sie diesmal. Spontan, direkt sollten ihre aktuellen Werke sein. Bildnerische Eindrücke wollte sie zeichnerisch schnell erfassen und festhalten. Folglich entschied sie sich für die Skizze. Ein roter und schwarzer Benzinstift mussten als Medien ausreichen, das Wesentliche sichtbar zu machen. Ihre jüngsten Arbeiten geben kleine Szenarios wieder und lesen sich für die BetrachterInnen wie Story-Boards:

In Kritzeleien Geschichten erzählen

Wie kaputtes Spielzeug liegen verstümmelte Mädchenleiber zerstreut auf dem Fußboden. mehr lesen / lire plus

Pauly Claude: Input in petto

Musicien, cameraman, créateur publicitaire, parolier – Claude Pauly a plus d’une corde à son arc. Nous lui avons rendu visite à la fin de l’été.

Claude Pauly
Photo: Christian Mosar

SCENE LUXO

Dans les profondeurs de l’herbe devant la maison une paire de baskets reçoit comme chez d’autres un nain de jardin. Une averse d’été vient de tomber et l’herbe haute est humide. Le musicien ouvre la porte avec un crâne en main – une impression danoise? A l’intérieur, d’autres figures en argile ont toutes les formes, toutes les tailles, figurent en bref des réflexions plastiques qui combattraient le mal de tête. mehr lesen / lire plus

Bouschet Gast: Johannesburg au Luxembourg

„this space between us“ s’intitule le projet de Gast Bouschet présenté pour la dernière fois ce vendredi à la Banque de Luxembourg. Un travail autour de la spécificité du tissu urbain de Johannesburg.

Gast Bouschet a créé „this space between us“. Dernière projection ce vendredi 12 octobre, 20.30 heures, Banque de Luxembourg, Luxembourg-Ville.
Photo: Christian Mosar

PHOTOGRAPHIE

„HARMONY SHOOTING CLUB“: en gros caractères noirs soulignés d’une flèche en rouge. Il s’agit d’un panneau pris par Gast Bouschet à Johannesburg, en Afrique du Sud, pendant son séjour en octobre/novembre 2000. Nous avons rencontré cet artiste né à Dudelange (1958), vivant à Bruxelles, à l’occasion de son séjour à Luxembourg; il nous a beaucoup parlé de Johannesburg car ce lieu était pour lui l’occasion de mener une réflexion sur une morphologie urbaine très particulière et d’élaborer son propre langage d’images. mehr lesen / lire plus

LETZEBUERGER MUSEK: rout + wäiss + blo = moof

E Gespréich mat der lëtzebuerger Band „moof“, wéinst hirer neier Scheiw „Ech sin einfach gutt“.

Komescherweis kréien ech déi éischt Fro gestallt. „Wëlls d’eng Béier?“, freet de Marc Reuter, zoustänneg fir alles wat sechs Säiten bei „moof“ huet, dat heescht d’Gitar an den Internetsite. Mir stin an der Hierschtsonn virum moofe Prouwsall, zu Esch an engem ale Gebei vun der Douane, direkt bei de Schinnen. Well all d’Kajoën eidel sin, gët an där éischter véirel Stonn fir d’éischt emol e Responsabelen fir de Ravitaillement iwwer Handy kontaktéiert. Eréischt wéi de Simchen (Pascal Simon, Batterie) e neien erbäibréngt, si mer alleguer Zen genuch fir eis an den Interview ze verdéiwen. mehr lesen / lire plus