AUDIO Queeres Verlegen (7): w_orten & meer

Das letzte Kurzinterview in der Reihe zum queeren Verlegen ist einem Kreuzberger Buchverlag gewidmet.

Seit 2014 besteht der Verlag w_orten & meer, der in Berlin-Kreuzberg ansässig ist. Die ersten Werke sind 2015 erschienen, das Programm behandelt vor allem antirassistische und feministische Politiken. Herausgegeben werden aber nicht nur Sachbücher, sondern auch literarische Publikationen, wobei das Sprengen von Genregrenzen zum Verlagsprogramm gehört. Auch der kreative Umgang mit Sprache und das bewusste Brechen mit sprachlichen Normen wird bewusst gefördert. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit w_orten & meer über aktuelle Titel, die Organisation des Verlages und die Finanzierung gesprochen. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (5): Queerulant_in

Die Queerulant_in beschäftigt sich oft mit Themen, die in feministischen Kreisen wenig behandelt werden. Und sie ist auch in Luxemburg erhältlich.

Eine Zeitschrift, die in ehrenamtlicher Arbeit erstellt wird und dazu auch noch kostenlos verteilt und verschickt wird, ist selten. Die Queerulant_in beschäftigt sich vor allem mit sexuellen und geschlechtlichen Identitäten und den Machtstrukturen, die sich dahinter verstecken. Die meisten Ausgaben haben einen Schwerpunkt, der sich oft mit Themen auseinandersetzt, denen auch in der feministischen „Bubble“ wenig Beachtung geschenkt wird, wie zum Beispiel Asexualität oder Elternschaft von trans Menschen. Die Queerulant_in versteht sich als queer, politisch und unkommerziell und will so einen Gegenpol zu klassischeren schwul-lesbischen Szenemagazinen bilden. mehr lesen / lire plus

Apple am Pranger wegen App-Zensur

Die Internet-Zensur der chinesischen Regierung unterstützen, indem man „unerwünschte“ Apps aus dem Store entfernt. Das ist es, wofür Apple massive Kritik einstecken muss – denn dieses Verhalten hat schwerwiegende Folgen.

Apple-Blues?

Gut fürs Fernost-Geschäft war der Auftritt bestimmt. Apple-Chef Tim Cook sprach auf der von der chinesischen Regierung organisierten World Internet Conference Anfang Dezember in Wuzhen. Doch der Konzern, der den ersten Macintosh noch als Waffe gegen Big Brother beworben hatte, muss einen Imageschaden in der westlichen Welt befürchten.

Wie das Computermagazin c’t in der Nummer vom 22. Dezember berichtet, hat US-Senator Patrick Leahy reagiert und gemahnt, „IT-Konzerne wie Apple [hätten] sowohl die Chance als auch eine moralische Pflicht“, sich für freie Meinungsäußerung und andere Grundrechte einzusetzen. mehr lesen / lire plus

Mouvement écologique contra Google

Der Bau des Google-Data-Centers in Luxemburg wird immer wahrscheinlicher. Ein Überblick über die vom Mouvement écologique in den vergangenen Monaten kritisierten Punkte.

Google als Symbol für verfehlte Wirtschaftspolitik. Mouvement-Aktion vor dem Grand Théâtre.
(Bildquelle: www.meco.lu)

Was hat Umweltschutz mit Google zu tun? „Der Mouvement écologique erwartet (…) klare Aussagen, aufgrund welchen reell zu erwartenden mittelfristigem wirtschaftlichen Mehrwertes die Regierung die Ansiedlung von Google in Luxemburg derart befürwortet!“ Das schrieb die Umwelt-NGO Anfang Oktober dieses Jahres. Im Juli hatte der Internetriese dem Luxemburger Staat eine Art Ultimatum für den Kauf von Grundstücken zwecks Bau eines Data Centers gestellt. Doch erst im September hatte die Regierung – die das Projekt befürwortet – eine Einigung zwischen den betroffenen Landbesitzer*innen erreichen können. mehr lesen / lire plus

Nach der Netzneutralität
: Der Zustand des Web

Die Abschaffung der Netzneutralität bedroht das freie Internet. Doch wie sieht die digitale Welt Ende 2017 eigentlich aus? Die woxx wagt einen Überblick.

Gehören durchwachte Serien-Nächte am Laptop mit dem Ende der Netzneutralität bald der Vergangenheit an? (Fotos: pxhere)

„Mein Plan, für mehr Freiheit im Netz zu sorgen, hat für viel Diskussion gesorgt. Hier sind sieben Dinge, die ihr auch noch nach Aufhebung der Netzneutralität im Internet tun könnt“. Ajit Pai ist der Vorsitzende der „Federal Communications Commission“ (FCC) – jener Bundesbehörde der USA, die gerade die Regeln über die Netzneutralität, die unter Obama eingeführt worden, aufgehoben hat. In einem Video, das sich ganz klar erkennbar an junge Menschen richtet, macht Pai Selfies, fotografiert Hundewelpen, schaut sich „Game of Thrones“ an und tanzt den „Harlem Shake“ – in Anspielung an einen Internet-Hype aus dem Jahr 2013. mehr lesen / lire plus

Digitalisation des médias : En avant pour 
le Nouveau Monde

La digitalisation du monde des médias favorise l’émergence de nouveaux modèles, au Luxembourg aussi. Aperçu d’un marché en quête de renouveau.

Quel modèle pour quel média : le tout payant, le modèle hybride ou le tout gratuit ? Tous sont encore en expérimentation. (Photo : Wikimedia)

C’est un peu la ruée vers l’or dans le monde des médias luxembourgeois, depuis l’annonce du gouvernement de vouloir réformer l’aide à la presse en vue de soutenir la presse en ligne. De nouveaux projets naissent, les médias traditionnels renforcent leurs équipes web ou créent eux aussi de nouveaux projets.

Outre le très remarqué reporter.lu, qui est en passe de devenir une sorte de refuge pour anciens du Wort, il y a aussi le beaucoup moins remarqué moien.lu, site d’informations en langue luxembourgeoise, qui a vu le jour récemment. mehr lesen / lire plus

Mediennutzung in der Praxis
: Das Internet und die Jugend – eine Katastrophe?


Dass Jugendliche immer stärker auf das Internet zurückgreifen, um sich zu informieren, stimmt. Aber sie tun es aus guten Gründen und mit einer Umsicht, die manche Erwachsenen überraschen mag.

Ausgewählte Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013.

Wird Amerika Nordkorea angreifen? Wie alt kann ein Faultier werden? Wie sind die Wahlen in Deutschland ausgegangen? Warum kreist die Erde um die Sonne? Alle diese Informationen findet man ganz einfach … im Internet.

Das „allwissende Internet“ steht mittlerweile fast jedem fast überall gratis zur Verfügung. Dies ist nur einer der vielen Gründe, warum heutzutage immer mehr Menschen und vor allem Jugendliche ihre Informationen aus dem Internet beziehen. mehr lesen / lire plus

Neutralité du net: Comment Trump a tué le web

La FCC (Federal Communications Commission), l’autorité de régulation des télécoms américaine vient de mettre à mort la neutralité du net, autorisant les fournisseurs à varier les vitesses de téléchargement ou à bloquer des sites concurrents.

Il a bonne mine : Ajit Pai, le fossoyeur de la neutralité du net américain. (© Wikimedia)

Ajit Pai est un drôle de gus. Catapulté à la tête de la FCC par Donald Trump, il n’est pas étranger à la maison, puisqu’il a commencé à y travailler sous l’ère Obama (sur une recommandation du républicain Mitch McConnell, le Majority Leader au Sénat américain). Depuis sa nomination, il n’a pas cessé de prôner qu’abolir la neutralité du net serait une bonne chose pour la compétitivité américaine, n’hésitant pas à se ridiculiser dans une vidéo douteuse, où il danse avec une blogueuse connue pour ses théories conspirationnistes et d’autres personnes aux réputations sulfureuses pro-Trump. mehr lesen / lire plus

RTL gegen den Weltraumkommunismus

Jedes Jahr lassen die Kolleg*innen von RTL den Luxemburger und die Luxemburgerin des Jahres wählen. Dieses Jahr kam es dabei angeblich zu „Wahlmanipulation“.

„Mondraketenbasis“: So sehen die Pläne der Weltraumkommunist*innen für das RTL-Gebäude aus. (Grafik: © Memes bis zum Weltraumkommunismus)

„Höchstwahrscheinlich mit absoluter Majorität“ seien sie nominiert worden, schreiben die Betreiber*innen der Facebookseite „Memes bis zum Weltraumkommunismus“ in einer Mitteilung an die „intergalaktische Presse“. Die Wahl von RTL besteht aus zwei Phasen: Zuerst können Personen für die Auszeichnung vorgeschlagen werden, später lässt RTL über die Meistgenannten abstimmen. Tatsächlich ist der Text, der die Abstimmung begleitet, vorsichtig formuliert. Man habe „real existierende Persönlichkeiten“ ausgewählt und „im Prinzip“ jene genommen, die am häufigsten vorgeschlagen wurden. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (4): Queer Trash Distro

Wie lassen sich mit einfachsten Mitteln selbstgemachte Zines vertreiben?

Eine Zine-Distro ist so etwas wie ein Verlag für Zines, also selbstgemachte kleine Magazine, die meist auf Kopierern oder mit günstigen Mitteln gedruckt werden. Die „queer trash distro“ hat sich auf Zines von trans Menschen spezialisiert und behandelt Themen wie Gender, Körper, Neurodivergenz (sogenannte „seelische Krankheiten“), aber auch Sucht und Nüchternheit. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse hat sie woxx sich mit Simo von der queer trash distro über das Konzept der distro und die Finanzierung unterhalten.

Weitere Informationen über die „queer trash distro“ finden sich auf queertrashdistro.org, die Zines finden sich im dazugehörigen Shop. mehr lesen / lire plus

Reporter.lu : Condamnés au succès

L’équipe derrière reporter.lu a gagné son premier pari en empochant les 150.000 euros nécessaires au lancement du projet. Pourtant, le plus gros reste à faire et les responsabilités engagées dépassent le cadre du seul média.

Chez reporter.lu, ils révolutionnent même Noël…

Qui l’eût cru ? 150.000 euros pour un nouveau média en quelques semaines à peine, même au riche Luxembourg c’était un défi, d’autant plus que le « crowdfunding » ne fait pas partie des moyens de financement auxquels la population du grand-duché est habituée. Un tel succès ne s’explique pas uniquement par l’attrait que promet une nouvelle formule de journal web qui n’appartient pas à une des grosses maisons d’édition présentes sur le territoire, mais elle répond forcément aussi à un besoin. mehr lesen / lire plus

Bitcoin: Von der Anarchistenwährung zum Spekulationsobjekt

Neue Kursrekorde sorgen für neue Aufmerksamkeit. Bitcoin, 2009 als alternative Währung erfunden, wird mittlerweile in Form von „Futures“ an offiziellen Börsen gehandelt.

(en.bitcoin.it/wiki / CC BY 3.0)

Wie viel ein Bitcoin wert ist? Es ist leider unmöglich, auch nur eine ungefähre Angabe zu machen, da der Kurs zu stark schwankt. Laut Cryptowatch waren es 15.920,41 Dollar – am 8. Dezember um 22.10 Uhr. Um 0.28 Uhr am gleichen Tag hatte der Kurs zeitweilig die 18.000-Dollar-Marke überschritten. Und zehn Tage zuvor lag er noch bei 10.000 Dollar.

Das hatte die deutsche Finanzaufsicht Bafin zum Anlass genommen, vor Investitionen in Kryptowährungen zu warnen, wie das auf Informationstechnologie spezialisierte Heise-Portal berichtete. mehr lesen / lire plus

Une plateforme pour protéger les journalistes et leurs enquêtes

La plateforme « Forbidden Stories » veut protéger les enquêtes journalistiques à travers le monde. Et pourrait fonctionner comme une assurance vie pour journalistes.

L’assassinat de la journaliste et blogueuse Daphne Caruana Galizia à Malte en octobre le souligne : être journaliste, c’est parfois risquer sa vie. Même en Europe. En s’attaquant à des structures mafieuses et à des intérêts financiers, comme elle l’a fait, on s’expose à des représailles de la part de gens qui pensent ainsi pouvoir empêcher la diffusion d’informations sensibles les concernant.

« Keep Stories Alive », c’est le mot d’ordre d’un nouveau projet de Reporters sans frontières et du Freedom Voices Network, « Forbidden Stories ». mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (3): Brav_a

Die „Bravo“ kennen alle. Im Rahmen der feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat die woxx mit der Brav_a geredet, einer Zine, die einen queeren Gegenpart zu dem bekannten Jugendmagazin bildet.

Cover: Brav_a

Die Idee klingt ebenso einfach wie faszinierend: Ein queeres, feministisches Gegenstück zur „Bravo“. Ein Jugendmagazin, in dem Sexualität, Liebe und Gefühlswirrungen nicht skandalisiert, sondern mit Ernst und Respekt behandelt werden. Das Konzept der Brav_a geht auf, und nicht einmal auf liebgewonnene Rubriken wie die Fotolovestory oder den „Pyscho-Test“ muss dabei verzichtet werden. Wobei es in der Brav_a bei letzterem eher um Themen wie „Wie bürgerlich bist du?“ oder „Die Politgruppe und du“ geht. mehr lesen / lire plus

25 Jahre Radio Ara
: Radiophones Gegengewicht

Das einzige Freie Radio Luxemburgs feiert seinen 25. Geburtstag. Die MacherInnen blicken mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft.

(Fotos: woxx)

„Wir sind so etwas wie ein alternativer Chartsender“, sagt Manon Bissen und lacht. Die Sozialpädagogin arbeitet seit Anfang 2008 bei Graffiti, dem Jugendprogramm von Radio Ara, und beschreibt die musikalische Vielfalt des Freien Senders so: „Es gibt zwar keine Pop-Charts, aber wenn du dich für ein bestimmtes Genre interessierst, egal ob Jazz, Metal oder Weltmusik, findest du bei Ara die Sendung, die dir genau das spielt, was in diesen Szenen gerade aktuell ist.“ Am 6. Dezember feiert Radio Ara 25 Jahre Sendelizenz – das Vorgängerprojekt „Radau“ war, zu Zeiten des Rundfunkmonopols, nämlich ein Piratensender. mehr lesen / lire plus