Reporter.lu 
: L’anti-essentiel

Un nouveau projet médiatique devrait voir le jour dans quelques mois. Sera-t-il la réponse adéquate au manque de crédibilité dont souffrent nos médias ?

À la recherche d’une « objectivité absolue » : Christoph Bumb et 
Laurence Bervard ont quitté le Wort pour se lancer dans l’aventure 
d’un « magazine digital ». (Illustration: Reporter.lu)

Le phénomène est bien connu: le « business model » classique de la presse écrite touche à ses limites. Financer la parution d’un journal imprimé en se basant sur le triptyque abonnement-annonces-subventions s’avère de plus en plus difficile. Comme jadis l’avènement de la télévision – qui nous a apporté une première loi sur « l’aide à la presse » en 1976 – avait été identifié comme responsable d’une première crise de la presse écrite, depuis deux décennies, c’est l’explosion de l’internet qui sape les bases économiques de la presse écrite et met donc en péril une partie importante du journalisme professionnel. mehr lesen / lire plus

Journalisme : Rendez-vous en reporter inconnu

L’extension du domaine de la lutte – en matière médiatique – est en marche : ce lundi matin, Christoph Bumb et Laurence Bervard, ex-journalistes du Wort, ont présenté leur bébé « reporter.lu » et donné quelques noms de futurs collaborateurs.

Christoph Bumb et Laurence Bervard lors de la conférence de presse (©woxx)

« Les médias luxembourgeois sont dans une phase de rupture sans précédent. Le modèle de business de la presse écrite subventionnée est mis en question. Ce qui a aussi un impact sur la façon de consommer du public : il s’attend à plus d’informations, gratuites et mieux recherchées. S’y ajoute la question de l’indépendance des médias : l’influence de la politique sur différentes composantes de la presse est devenue plus importante ces derniers temps – et je ne parle pas uniquement du Luxemburger Wort », expliquait Christoph Bumb lors de la conférence de presse qui a eu lieu dans l’ambiance cosy et hype de la Bouneweeger Stuff – par un soleil radieux. mehr lesen / lire plus

Le « Monde diplo » est sauvé

Proche de la faillite il y a quelques années, « Le Monde diplomatique » a réussi à s’en sortir. Zoom sur un exemple de réussite.

« Appeler une victoire par son nom ». C’est le titre d’un article signé Serge Halimi dans « Le Monde diplomatique » de novembre. La victoire, c’est celle de la publication dont il est le directeur : alors qu’il y a huit ans, le « Monde diplo » avait dû lancer un appel au soutien pour faire face à la situation financière précaire dans laquelle il se trouvait, aujourd’hui, sa survie est assurée.

Son chiffre d’affaires n’ayant cesse d’augmenter d’année en année depuis 2009, le mensuel a décidé d’interrompre ses campagnes annuelles d’appel aux dons. mehr lesen / lire plus

Jungle World
: „Politisch war es 
ein wichtiger Schritt“


Aus einem Arbeitskampf ist vor zwanzig Jahren die Berliner Wochenzeitung „Jungle World“ entstanden. Für den Erfolg des Blatts sprach damals vor allem die Entschlossenheit seiner GründerInnen – und eine treue Leserschaft. Mit der woxx verbindet die Zeitung eine langjährige Kooperation.

„Wer braucht schon Leser?“: 
In einer Jubiläumsausgabe blicken ehemalige Redaktionsmitglieder auf 20 Jahre Jungle World zurück. (Bildquelle: Jungle World)

Komischer Titel für eine deutsche Wochenzeitung: Jungle World. Scheinbar geboren aus der Not. Denn alles musste rasch gehen damals, im Jahr 1997 in Berlin. „Wir suchten nach einem Namen, der etwas Wilderes zum Ausdruck bringt als den gleichförmig eindimensionalen Klang des Titels „junge Welt“, aber dennoch die gleichen Insignien trägt“, erinnert sich Mitgründer Wolf-Dieter Vogel an die „Taufe“ der neuen Berliner Wochenzeitung. mehr lesen / lire plus

Public Forum – Montag, 15. Mai – 18h30: Welche Zukunft für den Journalismus?

Über Relevanz, Glaubwürdigkeit und Finanzierung der Medien
Eine Diskussion am
Montag 15. Mai,
18:30-21 Uhr
in den Rotonden,
Luxemburg-Bonnevoie

Ohne freien Journalismus keine Demokratie. Ohne Demokratie keine Freiheit.
Doch der klassische Journalismus steht unter Druck: Durch Facebook und Twitter verliert er an Relevanz; seine Glaubwürdigkeit wird untergraben durch Parallelwirklichkeiten, politische Kampagnen und eigene Fehler; sein hundertjähriges Finanzierungsmodell ist durch die Demokratisierung der Meinungsäußerung auf Internet und eine weitverbreitete Gratis-Mentalität bedroht.Europaweit werden neue Formen des Leser-finanzierten Journalismus ausprobiert: De Correspondent in den Niederlanden, Krautreporter in Deutschland, Mediapart in Frankreich oder Republik in der Schweiz zeigen, wo in Zukunft Qualitätsjournalismus stattfinden kann. mehr lesen / lire plus

Alternatives Magazin ö
: Wir sind Transition!

Neugierig macht die ö schon, denn sie ist mehr als nur ein Newsletter. Blick hinter die Kulissen eines alternativen Mediums, das in der Zivilgesellschaft der 2010er Jahre wurzelt.

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(Coverfoto: Joanne Theisen)

Ist „ö“, das „Transition Luxembourg Magazine“, wirklich eine Zeitung? Sie erscheint nicht in gedruckter Form, wird nicht von professionellen JournalistInnen gemacht, und dann der Name – viel zu kurz! Außerdem besteht der Inhalt größtenteils aus einer Übersicht über Transition-Termine, abgedruckten Flyern sowie Kochrezepten.

Aber: ö erscheint regelmäßig, und die Termine und Einladungen sind für die AdressatInnen durchaus relevant. Und: Der restliche Inhalt könnte auch in einer „normalen“ Zeitung erscheinen, oder zumindest in einer „alternativen“, wie der woxx. mehr lesen / lire plus

Surfen hinterlässt Spuren: Komfort oder Privatsphäre?


Sich frei und bequem im WWW bewegen, ist für viele ein Stück Lebensqualität. Doch was tun gegen die virtuellen „Spanner“, die unsere Daten ausspähen und sammeln?

Spanner gibts nicht nur am stillen Örtchen. Auch im Internet bewegen wir uns unter den Blicken von Google und Co. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. (Foto: Raymond Klein)

Spanner gibts nicht nur am stillen Örtchen. Auch im Internet bewegen wir uns unter den Blicken von Google und Co. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. (Foto: Raymond Klein)

„To browse“ bedeutet so viel wie stöbern oder sich umsehen. Ein zutreffender Name, denn Browser sind genau dafür da. Mit den Programmen lassen sich Seiten im World Wide Web darstellen. Sie dienen sozusagen als Fenster zum Internet. Zwar herrscht Browser-Wahlfreiheit, aber die großen Vier – Microsofts Internet Explorer, Googles Chrome, Apples Safari und Mozillas Firefox – teilen sich den Markt weitgehend untereinander auf. mehr lesen / lire plus

Tote in der Cloud: Bewahren oder Löschen?


Was passiert nach meinem Tod mit den Familienfotos in der Cloud? Und mit meinem Facebook-Profil? Ohne Zugangsdaten sind meine Angehörigen vom Wohlwollen der Dienstleister abhängig.

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Calvary Cemetery, Queens, New York. Stadt der Toten, Stadt der Lebenden. Im Netz kann das Andenken an Verstorbene weiterleben. (Foto: Plowboylifestyle / Wikipedia / PD)

Stirbt jemand, der zu Lebzeiten viel im Internet unterwegs war, kann es sein, dass er eine beträchtliche Menge an Daten zurücklässt. Tausende E-Mails sind in irgendeinem Postfach gespeichert, unzählige Posts finden sich bei Facebook. Möglich auch, dass der Verstorbene einen Cloud-Speicher nutzte, um Videos von Reisen aufzubewahren. Die Dateien liegen dann zum Beispiel bei Dropbox. mehr lesen / lire plus

WIKIPEDIA: Manipulierbares Lexikon?

Für Wissen in Form von dicken Lexika-Bänden gibt kaum noch einer Geld aus. Denn Wissen ist gratis im Netz abzurufen: bei Wikipedia. Rund 500 Millionen Besucher hat die Online-Enzyklopädie im Monat. Aber ist sie auch verlässlich?

An Wikipedia kommt so schnell keiner vorbei. Egal, welchen Begriff der Nutzer in die Suchmaschine eingibt, ob er Informationen über einen Fußballspieler oder die Relativitätstheorie sucht: Immer steht ganz oben in der Ergebnisliste ein Wikipedia-Link. Hinter dem so präsenten, inzwischen 13 Jahre alten Online-Lexikon steckt die Wikimedia Foundation. Die Non-Profit-Organisation mit Sitz in San Francisco will das gesammelte Wissen der Menschheit frei zugänglich machen. Momentan umfasst Wikipedia rund 30 Millionen Artikel, davon 1,6 Millionen deutschsprachige. mehr lesen / lire plus

BIG DATA: Die Erfahrungen von vielen

Zu viel Information erstickt die Information? Im digitalen Zeitalter stimmt das nicht mehr. Neue Techniken ermöglichen es, die online anfallenden großen und unstrukturierten Datenmengen auszuwerten.

Nicht nur Computer, auch Menschen sollen die aus Big Data extrahierte Information verstehen können – dabei hilft eine grafische Aufbereitung. Die erste Abbildung zeigt die aus 700 Millionen Facebook-Einträgen gewonnenen Erkenntnisse über die Lieblingswörter von Frauen (oben) und Männern (unten). Der Original-Artikel „Personality, Gender, and Age in the Language of Social Media: The Open-Vocabulary Approach“ trägt die DOI-Referenz 10.1371/journal.pone.0073791.
Die untere Abbildung zeigt einen Screenshot des Projekts „Flu near you“, das unter anderem auf Google zurückgreift, um über Grippewellen zu informieren.

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MULTIMEDIA: Mahlzeit aus dem Drucker

Chancen und Risiken einer Technik, die unser Leben revolutionieren wird.

3D-Drucker produzieren, wie der Name schon sagt, dreidimensionale Objekte. Der Prozess ist ganz einfach: Im Drucker steckt ein schmelzfähiger Kunststoff, etwa Polymilchsäure (PLA), ein auf Maisstärke basierendes Biopolymer. Er wird erhitzt und von einer Düse in hauchdünnen Schichten aufgetragen – jede neue Schicht haftet an der darunterliegenden. So wächst nach und nach der gewünschte Gegenstand heran.

Die Technik bietet große Chancen, sagt Jan Borchers von der Media
Computing Group an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. In der Logistik könnten sich die Lieferketten auf ein Minimum verkürzen. Denn Produkte lassen sich vor Ort fertigen. mehr lesen / lire plus

DER PREIS DES HANDYS: iSlave oder Fairphone?

Berichte über die Umstände der Gewinnung von speziellen Metallen und Herstellung von elektronischen Geräten sind erschreckend, doch wer möchte schon auf sein Handy verzichten? Die Entwicklung eines authentischen Fairphones kommt nur langsam voran.

Logo-Vielfalt, vom kongolesichen Okapi bis zum Made-in-China-Siegel. Das erste Fairphone-Modell: umweltschonend verpackt.
(Foto: FAIRPHONE/CC BY-NC-SA)

Kaffee, Tee, Bananen, Schokolade – diese Lebensmittel gibt es als fair gehandelte Produkte zu kaufen. Ein Smartphone mit Fair-Trade-Siegel ist dagegen noch nicht auf dem Markt erschienen. Kein Wunder: Die etwa 30 Metalle, die in einem Smartphone stecken, werden häufig unter katastrophalen Bedingungen abgebaut. In Kobaltminen des Ostkongos etwa sind Arbeiter giftigen Dämpfen ausgesetzt. mehr lesen / lire plus

RADIOS: Deux décennies de perdues

La loi sur la libéralisation des médias de 1991 n’est pas vraiment un succès. Il est grand temps de l’adapter aux réalités luxembourgeoises.

Même adresse, mêmes propriétaires et presque même concept : depuis la Saint-Nicolas 1992, Radio Ara est le dernier des Mohicans de la libéralisation des ondes du début des années 1990 à ne pas avoir trahi l’idée de départ.

Quand Radio Ara a choisi en 1992 la fête de Saint-Nicolas pour commencer à émettre sur les fréquences 103,3 et 105,2, le petit monde rallié à ce projet avait le sentiment d’avoir vraiment abouti : depuis dix ans, ses militant-e-s avaient tenté de mettre en place une véritable radio participative à Luxembourg, d’abord en diffusant sous le nom d’« Atelier Radio Ukaweechelchen » depuis l’« Areler Knippchen » de l’autre côté de la frontière belge, puis en érigeant de façon illégale des émetteurs à différents endroits du grand-duché sous l’entité « RadAU Lëtzebuerg ». mehr lesen / lire plus

INITIATIVE CITOYENNE EUROPÉENNE: Pluralisme en situation précaire

Si la liberté et le pluralisme des médias ont été unanimement reconnus comme fondamentaux pour les valeurs communes prévalant dans l’Union européenne, dans la pratique, une série d’obstacles peut en limiter
la portée.

L’existence d’un paysage médiatique pluraliste garantit la liberté d’expression des différentes opinions, dans le respect de leur diversité. Dans toute société démocratique, les médias doivent être pluralistes et libres de toute pression économique ou politique afin de produire et diffuser une information de qualité qui donne à chacun la liberté, le plus possible, de choisir  : choisir en connaissance de cause telle marque au supermarché ou tel parti pour représenter ses idées, quand la publicité ou le copier-coller de discours politiques uniformisés seuls nous laisseraient tels des pantins pantois aux mains de quelques individus en quête de pouvoir ou d’argent à placer. mehr lesen / lire plus

20 JAHRE 100,7: Geheimsender mit Ambitionen

Neue Studios, neuer Direktor, neues Programm. Vieles ändert sich beim soziokulturellen Radio, das nach zwei Jahrzehnten den Weg aus der Nische sucht.

Aller Anfang ist schwer: Als „100komma7“ im September 1993 endlich auf Sendung gehen durfte, war seine namensgebende Frequenz eigentlich noch durch den Platzhirsch RTL Radio besetzt. Die in den 1980er Jahren für Luxemburg international ausgehandelte Zuteilung der Radio-Frequenzen trug der zu jener Zeit sich anbahnenden Liberalisierung des Radios kaum Rechnung. Als Folge davon waren die landesweit nutzbaren Frequenzen überhaupt nicht auf die, Anfang der 1990er Jahre auch rechtlich fixierte, Neugestaltung der Radiolandschaft zugeschnitten.

Die etwas früher an den Start gegangenen privaten Regionalsender hatten es daher mit kompliziert koordinierten Doppelfrequenzen zu tun; bei allen gab es mehr oder weniger große Funklöcher und andere Probleme, die bis heute andauern. mehr lesen / lire plus