RADIOS: Deux décennies de perdues

La loi sur la libéralisation des médias de 1991 n’est pas vraiment un succès. Il est grand temps de l’adapter aux réalités luxembourgeoises.

Même adresse, mêmes propriétaires et presque même concept : depuis la Saint-Nicolas 1992, Radio Ara est le dernier des Mohicans de la libéralisation des ondes du début des années 1990 à ne pas avoir trahi l’idée de départ.

Quand Radio Ara a choisi en 1992 la fête de Saint-Nicolas pour commencer à émettre sur les fréquences 103,3 et 105,2, le petit monde rallié à ce projet avait le sentiment d’avoir vraiment abouti : depuis dix ans, ses militant-e-s avaient tenté de mettre en place une véritable radio participative à Luxembourg, d’abord en diffusant sous le nom d’« Atelier Radio Ukaweechelchen » depuis l’« Areler Knippchen » de l’autre côté de la frontière belge, puis en érigeant de façon illégale des émetteurs à différents endroits du grand-duché sous l’entité « RadAU Lëtzebuerg ». mehr lesen / lire plus

INITIATIVE CITOYENNE EUROPÉENNE: Pluralisme en situation précaire

Si la liberté et le pluralisme des médias ont été unanimement reconnus comme fondamentaux pour les valeurs communes prévalant dans l’Union européenne, dans la pratique, une série d’obstacles peut en limiter
la portée.

L’existence d’un paysage médiatique pluraliste garantit la liberté d’expression des différentes opinions, dans le respect de leur diversité. Dans toute société démocratique, les médias doivent être pluralistes et libres de toute pression économique ou politique afin de produire et diffuser une information de qualité qui donne à chacun la liberté, le plus possible, de choisir  : choisir en connaissance de cause telle marque au supermarché ou tel parti pour représenter ses idées, quand la publicité ou le copier-coller de discours politiques uniformisés seuls nous laisseraient tels des pantins pantois aux mains de quelques individus en quête de pouvoir ou d’argent à placer. mehr lesen / lire plus

20 JAHRE 100,7: Geheimsender mit Ambitionen

Neue Studios, neuer Direktor, neues Programm. Vieles ändert sich beim soziokulturellen Radio, das nach zwei Jahrzehnten den Weg aus der Nische sucht.

Aller Anfang ist schwer: Als „100komma7“ im September 1993 endlich auf Sendung gehen durfte, war seine namensgebende Frequenz eigentlich noch durch den Platzhirsch RTL Radio besetzt. Die in den 1980er Jahren für Luxemburg international ausgehandelte Zuteilung der Radio-Frequenzen trug der zu jener Zeit sich anbahnenden Liberalisierung des Radios kaum Rechnung. Als Folge davon waren die landesweit nutzbaren Frequenzen überhaupt nicht auf die, Anfang der 1990er Jahre auch rechtlich fixierte, Neugestaltung der Radiolandschaft zugeschnitten.

Die etwas früher an den Start gegangenen privaten Regionalsender hatten es daher mit kompliziert koordinierten Doppelfrequenzen zu tun; bei allen gab es mehr oder weniger große Funklöcher und andere Probleme, die bis heute andauern. mehr lesen / lire plus

MAILDIENSTE: Mitlesen unerwünscht!

Maildienste verwerten die per-sönliche Daten ihrer Nutzer. Es geht aber auch ohne Bespitzelung.

Obamas wahres Gesicht:
Der gute demokratische
US-Präsident entpuppt sich
als Daten-Krake.

Prism und Tempora – die US-Spähprogramme sind in aller Munde. Der Militärnachrichtendienst NSA hat direkten Zugriff auf die Server von Google, Facebook, Microsoft, Apple und anderen. Was bedeutet, dass über Gmail oder Outlook laufende digitale Kommunikation abgefangen und ausgewertet werden kann.

Die Bespitzelung ist nicht das einzige Ärgernis. Die Firmen, deren Server angezapft werden, scheren sich selbst wenig um die Privatsphäre ihrer Kunden. Google etwa erstellt mit Hilfe von Gmail detaillierte Nutzerprofile und verhökert sie an die Werbe-industrie. mehr lesen / lire plus

GOOGLE GLASSES: Datenbrillen müssen draußen bleiben!

Google hat die ersten Testexemplare seiner Cyberbrille ausgeliefert – für 1.500 US-Dollar das Stück. Allerdings stößt das Gestell auf viel Skepsis …

Ein Konsument darf mit einem gekauften Produkt machen, was er will? Bei elektronischen Geräten gelten andere Regeln. Ihre Funktionen können zunehmend von außen gesteuert werden. Der Hersteller nimmt sich das Recht der Fernwartung heraus und kann an dem Gerät jederzeit etwas verändern oder sperren. Der Konsument, an der langen Leine gehalten, hat genau genommen nur eine Nutzungslizenz, nicht das Gerät als Ganzes gekauft.

Dass es nur eingeschränkt möglich ist, elektronische Waren wirklich zu besitzen – diese Entwicklung treibt Google auf eine vorläufige Spitze. mehr lesen / lire plus

PROTECTION DES DONNÉES: Un luxe ?

Alors que le monde entier commence à se faire à l’idée qu’il faudra mieux protéger ses données, le Luxembourg ne semble pas trop se soucier des nouveaux enjeux. Un retard qui risque de coûter très cher.

La prochaine fois que vous croisez un flyer comme celui-ci, pensez à y aller. Car l’internet, c’est comme le sexe : mieux vaut avoir des rapports protégés.

Depuis ce jeudi matin, les terminologies « Prism » ou « Tempora » sont devenues un peu plus obsolètes. Car il y a bien pire. Comme vient de le révéler le « whistleblower » – toujours bloqué à l’aéroport de Moscou – Edward Snowden, l’arme ultime de la NSA s’appelle « XKeyscore ». mehr lesen / lire plus

OSTERN 2.0: Ein Papst zum Herunterladen

Religiöse Apps und frömmelnde Videokanäle begleiten gläubige Nutzer durch den Alltag.

Jeden Mittwoch um zehn ist es soweit: Dann erscheint der Papst in einem Fenster über dem Petersplatz. Die Gläubigen reisen zum Teil von weither an, um die Generalaudienz mitzuerleben. Seit Januar können sie auch zuhause bleiben und einfach ihr Smartphone einschalten. Der Vatikan bietet eine Papst-App an, welche die Auftritte live und in voller Länge überträgt.

Der Start der App fiel noch in die Amtszeit Benedikts XVI. Damals war aus dem Vatikan zu hören, dass die katholische Kirche in der „digitalen Arena“ gegenwärtig sein müsse. Was natürlich auch für Franziskus, den neuen Papst gilt. mehr lesen / lire plus

RECHT AUF DIGITALES VERGESSEN: Das Netz hat ein gutes Gedächtnis

Nutzer sollten sich genau überlegen, was sie im Internet veröffentlichen. Es ist schwierig, unangenehme Inhalte zu löschen. Daher wird über ein Recht auf digitales Vergessen gesprochen.

Gestern online gesetzt, heute gelöscht, morgen vergessen? Doch in den Maschen des Internet bleibt vieles hängen. Und wie in der realen Welt ist es manchmal auch ganz gut, dass man Dokumente wieder aus dem Papierkorb herausfischen kann.

Das Internet vergisst nicht. So sagt man. Gemeint ist damit, dass Nutzer zum Beispiel von peinlichen Fotos, die sie irgendwann dummerweise ins Netz gestellt haben, noch nach vielen Jahren heimgesucht werden. Diese Jugendsünden können nicht einfach so gelöscht werden. mehr lesen / lire plus

PRESSE SOUS PRESSION (4): La troisième voie

Les problèmes de financement de la presse papier et le défi internet sont la cause de beaucoup de soucis. Il reste pourtant des voies à explorer, même si celles-ci impliquent une vue du métier et une valorisation du travail du journaliste différentes.

Partager avec le lecteur au lieu de l’informer uniquement, c’est une des voies pour sauver les médias traditionnels.

Dans le cadre de la dégringolade des éditions St. Paul, la plus grande maison de presse luxembourgeoise, qui s’apprête cette semaine à entamer le licenciement de 74 personnes, le syndicat maison de l’entreprise, le LCGB, va demander dans un entretien avec le premier ministre Jean-Claude Juncker de déclarer la presse « secteur en crise » – dans un futur proche, on peut parier que les mauvaises nouvelles ne vont pas cesser de tomber. mehr lesen / lire plus

PRESSE UNTER DRUCK (3): Die drei Pressehilfen

Die staatliche Förderung der Pressevielfalt ist vielen ein Dorn im Auge. Schadet sie mehr als sie nützt?

„Deen de Spillmann bezilt, bestëmmt och d`Lidder déi e gären héiert.“ So lautet ein Kommentar zur woxx-Debatte vom 4. Dezember zu den Problemen der Printmedien, zu finden auf der RTL-Internetseite, dort, wo auch ein Podcast-Zusammenschnitt der Diskussion eingestellt ist.

Der Verdacht, dass die Medien von denen kontrolliert werden, die für sie bezahlen, ist sicherlich alles andere als unbegründet. Die Zensur des 21. Jahrhunderts ist – zumindest in unseren Breiten – freilich keine der Despoten oder Stasikommissare mehr. Sie ist viel subtiler und wird nicht mehr durch Schwärzung von Textbeiträgen oder schlecht retuschierte Fotos erkennbar. mehr lesen / lire plus