Argumente gegen Rechts

Der Politologe Klaus-Peter Hufer zeigt heute Abend in einem interaktiven Vortrag in Walferdingen, wie man am besten auf nationalistische, rassistische, sexistische und antidemokratische Sprüche reagiert.

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Wie kann man gegen rechte Parolen andiskutieren? Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Politologe, Erwachsenenbildner und Autor Klaus-Peter Hufer nun schon mit dieser Frage. In seinen Büchern „Argumente am Stammtisch“ und „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ liefert er Analysen und Ratschläge in Bezug auf diese Problematik. Der Politologe widmet sich aber nicht nur rechtsextremem Gedankengut, sondern auch verbreiteten Haltungen der Art „Ich bin ja kein Rassist, aber …“. Diskriminierenden Parolen könne man, Hufer zufolge, überall begegnen: im Bus, am Arbeitsplatz, in der Schule. mehr lesen / lire plus

Rechtspopulismus: Es geht in die Verlängerung

Im Kampf gegen den Populismus sollte das europäische Superwahljahr 2017 eine entscheidende Rolle spielen. Dem vorschnellen Aufatmen folgte Ernüchterung. Derweil formiert sich auf der Rechten das Feld neu.

Nicht nur über Tschechien braut sich was zusammen: Der Populist Andrej Babiš hat Ende Oktober die dortigen Parlamentswahlen gewonnen und ist damit das neueste unter den Europa-Schreckgesichtern. (Foto: EPA-EFE/Martin Divisek)

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: In Wien wird in nicht allzu ferner Zeit die Rechts-Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz vereidigt. Neben dessen konservativer ÖVP ist auch die FPÖ beteiligt, die eine notorische Nähe zu deutsch-nationalen Burschenschaften pflegt. Durch Europa rauscht daraufhin ein Sturm von Entrüstung, der in EU-Sanktionen gipfelt. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf in Suessem und Käerjeng:
 Lokal denken


Unkonventionelle Koalitionsmodelle, überraschende Parteiwechsel und eine umstrittene Umgehungsstraße. Die benachbarten Gemeinden Suessem und Käerjeng liefern viel Stoff für allgemeinere politische Betrachtungen.

Grün in Suessem – welche Zukunft? Als Naturdenkmal eingestufte Kopfweiden in Uerschterhaff. (Foto: Wikimedia / MMFE / CC BY-SA 3.0)

„Wir sind seit über 20 Jahren im Schöffenrat. Zuerst mit der CSV und seit 2005 mit der LSAP. Wir waren immer der Juniorpartner, aber immer zuverlässig.“ Das erzählt Alain Cornély, Spitzenkandidat der Suessemer Grünen, der schon bei deren Gründung vor 26 Jahren dabei war. Im Gespräch mit der woxx bewertet er die Bilanz der Koalition mit den Sozialisten positiv. „In den wichtigen Bereichen Wohnungsbau und Mobilität haben wir schon viel erreicht. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Uneinnehmbare Festung?

Ganze 27 Mitglieder zählt der Gemeinderat der Stadt Luxemburg. Die DP besetzt kontinuierlich weit mehr als ein Drittel der Sitze und hält seit 48 Jahren ununterbrochen den BürgermeisterInnen-Posten inne.

Wie der Zieldurchlauf am 8. Oktober wohl aussehen mag? (Fotos: woxx)

Sonntag 8. Oktober 2017, 22h13. Endlich hat auch das letzte Wahlbüro seine Resultate beim Leiter des Hauptwahlbüros abgeliefert, jetzt erst kann die endgültige Sitzzahl für die einzelnen Fraktionen ermittelt werden, weil bei der Berechnung der Restsitze selbst eine Stimme ausschlaggebend sein kann.

Der Trend, der sich am Nachmittag angekündigt hatte, wird bestätigt: Die CSV kann sich zur Wahlsiegerin erklären. Sie hat die 20 Prozent-Marke geknackt und konnte vor allem den 2011 verlorenen 6. mehr lesen / lire plus

Politique communale
 : On a arrêté Heller

Il y a dix ans, début 2007, une initiative citoyenne stoppait net l’idée de refaire la place de la Résistance à Esch d’après les plans mégalomanes et kitschissimes de l’artiste André Heller et de la bourgmestre Lydia Mutsch.

Le moment où l’initiative contre le projet Heller a passé le cap : le vote à main levée au Peuple. (Photo : © Pat Jungels)

Comme quoi, l’internet n’oublie vraiment rien. Dix ans après la fin de l’initiative citoyenne contre le projet Heller (ICPH), le blog de celle-ci est toujours en ligne. On y trouve notamment le dernier communiqué de ce regroupement hétéroclite, qui pendant trois mois s’est battu contre le projet d’André Heller de transformer la place de la Résistance (appelée communément place du Brill) en un parc d’attractions du plus mauvais goût – on se rappelle les haies en forme de têtes avec des masques dorés qui crachaient de l’eau… En plus de stopper ce projet, l’ICPH a démontré qu’une initiative citoyenne pouvait bel et bien avoir de l’impact sur la politique communale et déclencher une discussion au niveau national. mehr lesen / lire plus

Élections communales
 : La bataille pour Differdange


Rares sont les communes dans lesquelles l’issue des communales est aussi incertaine qu’à Differdange. Cela tient autant au passé récent mouvementé qui a remodelé le conseil échevinal qu’aux perspectives de croissance qui ne mettent pas tout le monde d’accord.

En apparence, tout est encore calme dans la rue Émile Mark à Differdange… (Photos : Wikicommons)

L’histoire politique de la commune de Differdange ne différait pas trop de ses voisines. Fief tenu par le LSAP depuis des décennies, elle voyait ce dernier régner sans trop se soucier de l’avenir. Jusqu’en 1999 quand, forcé de se chercher un coalitionnaire, celui-ci laissa entrer le loup dans sa bergerie sous la forme du DP. mehr lesen / lire plus

Gemeindewahlen: Keine Gleichheit in Sicht

Vielerorts bemüht man sich um ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in den Luxemburger Gemeinderäten. Darüber, wie das zu erreichen sei, gehen allerdings die Meinungen auseinander.

Diese Karikatur aus dem Jahre 1869 illustriert humorvoll die Ängste, die damit einhergehen, Frauen mehr politische Mitsprache zu gewähren. (Foto : © Wikimedia Commons)

„Wir haben uns vorgenommen, durch Information, Sensibilisierung und konkrete Initiativen alles daranzusetzen, dass Gleichheit in der Kommunalpolitik verwirklicht wird“. Mit diesen Worten hatte die Ministerin für Chancengleichheit, Lydia Mutsch, vor wenigen Monaten der Geschlechterungleichheit in den Gemeinderäten den Kampf angesagt. Zusammen mit dem Syndicat des Villes et Communes Luxembourgeoises (Syvicol) startete das Ministerium für Chancengleichheit (MEGA) deshalb Ende letzten Jahres eine großangelegte, aber nicht unumstrittene Kampagne. mehr lesen / lire plus

Linke Parteien in der Krise (3/4)
: Rotwein pur


Im Cafetin, wohin Déi Lénk einlädt, sind die Steaks zart und die Weine schwer. Wer fragt da nach Macron oder Corbyn? Auch gehören Salatblätter, Bratkartoffeln und Grappa zum Menü wie die zivilgesellschaftlichen Bewegungen zur radikalen Linken.

Aufbruchstimmung? Nichts ist einfach für Déi Lénk. (Foto: RK)

„Wichtig für uns war, kritische Oppositionsarbeit zu leisten“, sagt der Abgeordnete Marc Baum, „und das haben wir eingelöst.“ Die Partei Déi Lénk hat an diesem Mittwoch als letzte Fraktion zur Bilanzpressekonferenz mit anschließendem Essen geladen. Ins Cafetin de Buenos Aires, wie in den Jahren zuvor – vermutlich sind da, wo eine Entscheidung zwischen griechischer, spanischer und portugiesischer Politik und Küche zu Konflikten führen würde, Grillfleisch und die Verbundenheit zur lateinamerikanischen Linken konsensfähig. mehr lesen / lire plus

Une autre politique communale est possible (3/3) 
: Communes, communs, communisme

Se réapproprier le « commun » pour changer de monde ? Cela passe forcément par la municipalité, plus petite entité démocratique et possible moteur du changement. Troisième et dernière partie de notre série sur une « autre » politique communale.

C’est dans le sillage des mouvements altermondialistes et du soulèvement zapatiste au Mexique en 1999 qu’est né le mouvement des « communs ». (Photo : © Dal Air)

« Pour la restitution de l’étang du ‘Schlassgoart’ aux citoyen-ne-s d’Esch ! » C’était le mot d’ordre d’un pique-nique revendicatif mené par déi Lénk Esch, vendredi dernier, sur un terrain appartenant à ArcelorMittal. mehr lesen / lire plus

Communales
 : Votants fantômes


La participation des étrangers aux communales reste un enjeu important pour la démocratie dans un pays à la démographie aussi particulière que le Luxembourg. Mais de là à prendre vraiment au sérieux le sujet, le chemin est long.

Le chiffre est tombé il y a une quinzaine de jours : 47,7 pour cent des résidents du Luxembourg n’ont pas la nationalité luxembourgeoise, selon le Statec. S’il n’est pas surprenant et qu’il reflète bien la croissance du pays, rares sont ceux qui l’associent directement à la question de la représentativité de la démocratie au Luxembourg. Déjà qu’en 2015, lors du désormais tristement célèbre référendum, 80 pour cent des Luxembourgeois avaient claqué la porte de l’accès au vote législatif à leurs voisins non-luxembourgeois, la participation aux communales en devient d’autant plus importante. mehr lesen / lire plus

Linke Parteien in der Krise (2/4): Rosa oder rot?

Die LSAP lud in die Annexe. Macron oder Corbyn, wer führt die Sozialdemokratie aus der Krise? Anders als vergangene Woche bei den Grünen, gibt es in der LSAP unterschiedliche Antworten – und ein unterschiedlich entwickeltes Problembewusstsein.

Rote Servietten unterm roten Sonnenschirm: Bei Gelegenheit bekennt die LSAP durchaus Farbe.(Foto: RK)

„Ich hätte nicht für Macron gestimmt in der ersten Runde.“ Alex Bodry steht zu seiner Aussage von vor den französischen Präsidentschaftswahlen. „Ich betrachte ihn als Liberalen, und Renzi ist das zum Teil auch“, erläutert der LSAP-Fraktionspräsident im Gespräch mit der woxx. Vielleicht ist Emmanuel Macron aber trotzdem eine Chance für Frankreich, fügt er hinzu. mehr lesen / lire plus

Linke Parteien in der Krise (1/4)
: Grüne Fülle

Erste Station der Presse-Gelage zum Abschluss der politischen Saison: Déi Gréng im Syriously. Was ein Buffet über Macronisierung, Partei-Identität und Pragmatismus aussagt.

Bäume schützen vor Sonne und Austrocknen, aber nicht vor Regen und Flutwellen. (Foto: RK)

Die Sozialdemokraten sind out, die Grünen sind in. Wirklich? Zumindest sind die Grünen anders. Die Partei, die in den 1980ern angetreten war, um das Großherzogtum – zum Besseren – auf den Kopf zu stellen, hebt sich immer noch ein bisschen vom Volksparteien-Einheitsbrei ab. Zum Beispiel bei der alljährlichen Bilanzpressekonferenz vor den Parlamentsferien mit anschließendem Essen. Anders als bei den anderen Parteien sind, gemäß einem 2014 eingeführten Brauch, die Regierungsmitglieder hier mit von der Partie. mehr lesen / lire plus

Une autre politique communale est possible (2/3) : Le droit à la ville


À qui appartient la ville ? C’est la question, de plus en plus centrale, que posent des mouvements sociaux à travers le globe. D’où vient le concept du « droit à la ville » et qu’en est-il au Luxembourg ? Deuxième partie de notre série estivale sur une « autre » politique communale.

Les communes, moteurs du changement ?
 (Photo : Wikimédia)

« Eng Stad fir ons all ». Une ville pour nous tous. Non, ce n’est pas le nom d’un nouveau mouvement politique ni le titre d’un livre sociologique. C’est le slogan du LSAP-Stad pour les élections communales à venir. mehr lesen / lire plus

Eindrücke von einer Reise nach Hamburg: G20 – Eskalation der Gewalt

Ich liebe Hamburg und komme nicht nur hierher, um gegen die G20 zu demonstrieren. Doch bei dieser Gelegenheit freute ich mich besonders auf die Vielfalt, die Begegnungen in Parks und bei Veranstaltungen. Doch es war anders, keine Ode an die Freude; die „Tochter aus Elysium“ war hinter Stacheldraht gefangen, beschützt von 20.000 Polizisten. Auflehnung und Gewalt schafften eine bleierne Atmosphäre, deren Eindrücke nun zu verarbeiten mir viel Kraft abverlangt. Dabei will ich mich im Folgenden auf das Wesentliche konzentrieren.

Die Eskalation der Gewalt produzierte die Bilder, die man haben wollte, sowohl bei der Polizei als auch bei verschiedenen Gruppen der Autonomen.

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Communes et logement social
 : Peu d’ambitions

Les communes pourraient jouer un rôle important dans la solution au problème du logement. Pourtant elles n’affichent guère de volonté en ce sens.

En 2011, 32 pour cent des habitations à Vienne (Autriche) étaient dans les mains de la commune ou de sociétés coopératives sans but lucratif. Une vieille tradition, comme ci le 
Karl-Marx-Hof, inauguré en 1930. (Photo : Wikimédia)

À la fin du siècle dernier, lorsque la vague néolibérale battait son plein, on parlait beaucoup de réforme de la comptabilité des communes. Il s’agissait moins de revoir les flux de distribution des revenus publics entre les différents niveaux communaux et l’État que de trouver une parade aux problèmes auxquels étaient confrontées de nombreuses communes, suite notamment à la désindustrialisation et aux pertes en revenus fiscaux qu’elle engendrait. mehr lesen / lire plus