« Les ultras sont une force collective dans des sociétés individualistes »

Ils sont la bête noire du football. Pourtant, ils fascinent jeunes et moins jeunes depuis 50 ans. Entretien-fleuve avec Sébastien Louis, chercheur et auteur du livre « Ultras. Les autres protagonistes du football ».

woxx : Les ultras sont généralement perçus comme des supporters de foot violents, délinquants, et souvent proches de l’extrême droite. Une action récente d’ultras de la Lazio Roma, qui ont collé des autocollants à l’effigie d’une Anne Frank portant un maillot de leurs rivaux de l’AS Roma, n’a fait que renforcer cette image…

Les ultras de l’AC Milan en 2006 (© Wikimedia).

Sébastien Louis : Oui, malheureusement, cette action et le traitement médiatique qu’on lui a réservé confortent ce genre de clichés. mehr lesen / lire plus

Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern

Im Rahmen der „Semaine Ecpat“ ist diese Woche eine Reihe an Veranstaltungen geplant, um für die Problematik der sexuellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sensibilisieren.

(© Ecpat Luxembourg)

Ecpat – das ist der Name einer luxemburgischen NGO, die gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern kämpft. Das wenig bekannte Akronym steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Reason“. Anlässlich des dritten europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch am 18. November wartet Ecpat diese Woche mit einem gut gefüllten Veranstaltungsprogramm auf.

So wurde am gestrigen Montag bereits der „Guide de terminologie pour la protection des enfants“ vorgestellt, der von Ecpat Luxembourg und Ecpat International in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Europol und Interpol ausgearbeitet wurde. mehr lesen / lire plus

Laurie Penny in Luxemburg: „Ich bemühe mich, eine Bitch zu sein“

Am vergangenen Montag gastierte die britische Journalistin, Bloggerin und Schriftstellerin Laurie Penny in der Abtei Neumünster, um ihr neuestes Buch „Bitch Doctrine: Essays for Dissenting Adults“ zu besprechen.

Rund 100 Leute, hauptsächlich junge Frauen, waren in die Abtei Neumünster gekommen, um Laurie Penny (rechts) sprechen zu hören.

Laurie Penny dürfte für nicht wenige junge Frauen die Person sein, die sie erstmals für feministische Belange begeistern konnte. Sie schreibt über Alltagsprobleme und zeigt klug, wie diese auf patriarchale Strukturen zurückzuführen sind. Für Penny handelt es sich bei Themen wie Feminismus und Gender nicht um von allem losgelöste theoretische Abstraktionen. Ganz im Gegenteil sieht sie gesellschaftliche Verhältnisse als wesentlich von diesen beiden Aspekten geprägt. mehr lesen / lire plus

Weinstein-Skandal
: Nicht nur in Hollywood!

In der Diskussion rund um die Anschuldigungen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf: Wo fängt sexuelle Belästigung an? Wieviel kann ein Social-Media-Aufschrei bewirken? Was kann jede_r einzelne tun?

Neben #metoo werden mittlerweile auch Hashtags wie #itwasme, #Ihave und #guilty verwendet. (© Pixabay)

Harvey Weinstein – diese zwei Wörter scheinen in den letzten Wochen zum Inbegriff sexueller Belästigung geworden zu sein. Harvey Weinstein hat von Frauen verlangt, dass sie ihm beim Baden zuschauen. Er hat vor einer Reporterin in eine Topfpflanze masturbiert und er hat Frauen vergewaltigt. Innerhalb weniger Tage ist dieser Mann zur Verkörperung alles Abgründigen an Hollywood geworden: des Machtmissbrauchs, des Sexismus, der schieren Tyrannei. mehr lesen / lire plus

Der Kampf um die sozialen Netzwerke: Popkulturelle Hegemonie

Das Internet und die sozialen Netzwerke sind ein zentraler Ort der politischen Auseinandersetzung – das haben mittlerweile auch Linke verstanden. Auch in Luxemburg.

Étienne Schneider sorgt in den sozialen Netzwerken für so manchen Lacher. (© Memes bis zum Weltraumkommunismus)

„Yes, you’re racist“. So lautet der Name eines Twitter-Accounts, über den seit vergangenem Samstag TeilnehmerInnen des „Unite the Right“-Treffens in Charlottesville, Virginia, identifiziert und als Neonazis geoutet werden. Bei dem Treffen hatten sich VertreterInnen der sogenannten „Alt-Right“, aber auch eher traditionelle Neonazis und Mitglieder des Ku Klux Klan versammelt. Vordergründig ging es ihnen darum, den Abriss einer Statue zum Gedenken an die konföderierten Truppen im Sezessionskrieg zu verhindern. mehr lesen / lire plus

Revenu d’inclusion sociale: (Nicht) Garantiertes Mindesteinkommen


Die Reformpläne zum Mindesteinkommen stoßen bei der Opposition auf Kritik. Der Rechtsanspruch auf Sozialhilfe sei mit ihnen nicht mehr gewährleistet.

Auch wenn hierzulande absolute Armut kaum vorhanden ist: Auf Sozialhilfe sind dennoch mehr als 20.000 Menschen angewiesen. (Bildquelle : Wikipedia)

Bekämpfung von Kinderarmut, verstärkte Unterstützung von Frauen und Alleinerziehenden, administrative Vereinfachung und soziale Inklusion – das sind die Ziele, die vom Familien- und Arbeitsministerium mit der Reform des Revenu minimum garanti (RMG), künftig Revenu d’inclusion sociale (Revis) genannt, avisiert werden. Die staatliche Hilfeleistung gilt Personen und Haushalten, deren Einkommen nicht dem zur Existenzsicherung erforderlichen Minimum genügt. Künftig sollen diejenigen, die an Maßnahmen zur Resozialisierung oder zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt teilnehmen oder mehr als zehn Stunden pro Woche arbeiten, zusätzlich zur Allocation d’inclusion eine Allocation d’activation erhalten. mehr lesen / lire plus

Flüchtlinge am Luxemburger Arbeitsmarkt: Ein steiniger Weg

Für Flüchtlinge ist es nicht leicht, Arbeit in Luxemburg zu finden – erst recht, wenn sie adäquat sein soll. Neben der Sprachenproblematik kämpfen viele darum, dass man ihre Qualifikation und Berufserfahrung offiziell anerkennt.

Müssen ihr Können unter Beweis stellen: Flüchtlinge beim Betriebspraktikum. (Foto: EPA/Felipe Trueba)

Integration, Inklusion, wie auch immer man es nennen mag: Sprache und Arbeit sind elementar, damit man als MigrantIn in einer Gesellschaft Fuß fassen kann. Ebenfalls Teil dieser Binsenweisheit: Nur wer die im Berufsleben gängigen Sprachen leidlich beherrscht, wird auch bei der Jobsuche erfolgreich sein. Zugleich jedoch wird die erlernte Sprache vor allem im Arbeitsleben perfektioniert. Doch was einerseits an einen Teufelskreis erinnert, ist andererseits eine ganz simple Gleichung: Wer von Neuankömmlingen sprachliche Kompetenzen fordert, muss ihnen nicht nur entsprechende Kurse, sondern frühestmöglich eine Arbeitsmöglichkeit bieten. mehr lesen / lire plus

Verhütung
: Es ist noch Luft nach oben


In Luxemburg besteht Handlungsbedarf bezüglich Informationen und Zugang zu Verhütungsmethoden. Besonders Frauen in prekären Lebenslagen sind benachteiligt.

In Luxemburg erhalten Frauen eine 80-prozentige Rückerstattung der „Pille“ nur bis zum 25. Lebensalter. (Foto: Pixabay)

„La prise en charge s’étendra de manière ciblée à d’autres moyens de contraception que ceux actuellement visés“, heißt es im Regierungsprogramm. Auch Maßnahmen zur Verbesserung des Informationsangebots und zur Sensibilisierung sind im Text vorgesehen. Für die Präsidentin des Planning Familial, Ainhoa Achutegui, ist es völlig unverständlich, weshalb die Umsetzung dieser Vorhaben so lange auf sich warten lässt. Dass es durchaus noch konkreten Handlungsbedarf gibt, wird nun auch in dem am 14. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung: Hauptsache nicht dick

Ob am Arbeitsplatz oder in den Medien – Gewichtsdiskriminierung ist nach wie vor salonfähig. Für die Betroffenen hat das viele negative Folgen.

Die Kampagne „strong4life“ setzt auf Sensibilisierung durch Abschreckung. (Bildquelle: ©strong4life)

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle kugelrund sind, also nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Es ist eine triste, monotone Welt, alle bewegen sich schwerfällig und essen fast ununterbrochen. In dieser Welt lebt ein kleiner, unglücklicher Junge, in dem sich zunehmend das Bedürfnis nach Veränderung regt – seiner Ernährung einerseits, seines Körpers andererseits. Diese Veränderung soll ihm nicht nur zu mehr Lebensfreude verhelfen, sie soll ihn darüber hinaus sogar zum Fliegen befähigen. mehr lesen / lire plus

Arbeitszeitverkürzung: Kurs auf die Dreißigstundenwoche?

 

Statt einer generellen Reduzierung der Wochenarbeitszeit, wie sie in den 1980er-Jahren gefordert wurde, haben sich in Europa vor allem Flexibilisierungs- und Teilzeitmodelle durchgesetzt. Doch mit der angekündigten Dimension der Digitalisierung stellt sich die Frage neu – auch in Luxemburg.

Zunächst sahen die Gewerkschaften in der Arbeitszeitverkürzung vor allem ein Mittel, die Gesundheit des männlichen Arbeiters zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – das klassische Rollenmodell wurde nicht in Frage gestellt. (Quelle: CGT, 1912, Collection Photothèque IHS-CGT.)

11. November 1918, Esch-Alzette. In zwei Wirtschaften halten Sozialistische Partei und Berg- und Hüttenarbeiterverband große Versammlungen ab. Am Tag des Waffenstillstands in Europa formulieren sie ein radikales Reformprogramm, in dem neben der Ablösung der Luxemburger Monarchie durch eine „Volksrepublik“ die Einführung des allgemeinen Wahlrechts, die Verstaatlichung der Eisenbahnen und der Eisenindustrie gefordert werden. mehr lesen / lire plus

Chancengleichheit: Barrierefreiheit in den Köpfen

Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit finden meist nur schwer einen Job. Das beruht nicht zuletzt auf der Ignoranz der Unternehmer. Doch mit dieser Haltung schaden sich die Betriebe selbst.

Luxemburger Erfolgsgeschichte: Joaquim Alves leidet an einer fortschreitenden Augenerkrankung. Zunächst Arbeiter bei Arcelor Mittal, wechselte er nach seiner Diagnose in ein „atelier protégé“. Unterstützt von einem Spezialbildschirm gelang ihm nun die Rückkehr an den ersten Arbeitsmarkt, wo er eine unbefristete Stelle im Sekretariat einer Schule hat. (Foto: info-handicap)

Luxemburger Erfolgsgeschichte: Joaquim Alves leidet an einer fortschreitenden Augenerkrankung. Zunächst Arbeiter bei Arcelor Mittal, wechselte er nach seiner Diagnose in ein „atelier protégé“. Unterstützt von einem Spezialbildschirm gelang ihm nun die Rückkehr an den ersten Arbeitsmarkt, wo er eine unbefristete Stelle im Sekretariat einer Schule hat. (Foto: info-handicap)

Der kommende Samstag ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Wie andere solcher von den Vereinten Nationen ausgerufener Tage soll er auf einen Missstand aufmerksam machen. mehr lesen / lire plus

Problemfall Pflege
: Zwischen den Stufen


Muss man die Neuerungen in der Luxemburger Pflegeversicherung fürchten? Der Blick über die Grenze zeigt jedenfalls, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss sind.

Esel, Samariter und Bedürftiger. 
Ein gutes Pflegesystem ermöglicht es dem Helfer, seine Arbeit korrekt 
zu machen. (Skulptur: Han Wezelaar / Foto: Gouwenaar / PD)

Esel, Samariter und Bedürftiger. 
Ein gutes Pflegesystem ermöglicht es dem Helfer, seine Arbeit korrekt 
zu machen. (Skulptur: Han Wezelaar / Foto: Gouwenaar / PD)

Das Wichtigste zuerst: Es soll nicht billiger werden. Aber auch nicht wesentlich teurer. Das Finanzierungsmodell der luxemburgischen Pflegeversicherung wird beibehalten, der Beitragssatz verändert sich nicht. Die Ausgaben werden zum Teil umgeschichtet, anders strukturiert. „Die Reform der Pflegeversicherung dient nicht dazu, die Ausgaben zu senken“, unterstrich Sozialminister Romain Schneider bei der Vorstellung des Projet de loi vor einer Woche. mehr lesen / lire plus

Euro 2016
 : Entre fête populaire et risque sécuritaire


Le Championnat d’Europe de football masculin commence ce vendredi 10 juin. Dans un contexte de risque d’attentats et de tensions sociales, l’attitude répressive des autorités françaises à l’égard des supporters de foot risque de faire tourner la grande fête au désastre.

Source d’énervement pour certains, le foot peut aussi procurer de grandes émotions… comme chez ces fans de l’équipe nationale de Suède. (Photo : Wikimédia)

Source d’énervement pour certains, le foot peut aussi procurer de grandes émotions… comme chez ces fans de l’équipe nationale de Suède. (Photo : Wikimédia)

C’était la répétition générale. Pour les joueurs, c’était l’ultime match d’entraînement avant le début du Championnat d’Europe 2016. Pour les supporters, c’était l’occasion d’encourager une dernière fois leur équipe avant le début des hostilités. Et pour les forces de l’ordre, c’était le moment de tester le dispositif de sécurité entourant l’événement. mehr lesen / lire plus

La France debout : « Tous à l’Élysée ! »


De la mobilisation contre un projet de loi visant à réformer le droit du travail à « Nuit debout », la France est en train de vivre son premier mouvement social d’envergure depuis l’arrivée au pouvoir de François Hollande.

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Pour la première fois depuis l’arrivée au pouvoir de François Hollande, la France retrouve ses vieux réflexes… manifestation contre la loi El Khomri à Paris. (Photo : Alternative libertaire / flickr)

À première vue, tout ça a quelque chose d’une réunion des alcooliques anonymes. « Bonjour, je suis Paul », se présente un quinquagénaire. « Bonjour Paul ! », lui répond un groupe de lycéens visiblement amusés. mehr lesen / lire plus

Jeunes et engagé-e-s (2/2)
 : « Pas pris au sérieux »

La participation politique des jeunes est un sujet récurrent au Luxembourg. Pourtant, tous les jeunes n’estiment pas être pris aux sérieux.

Faire comme les vieux ou faire autrement ? Deux jeunes « parlementaires » lors d’une session du « European Youth Parliament ». (Photo : European Youth Parliament)

Faire comme les vieux ou faire autrement ? Deux jeunes « parlementaires » lors d’une session du « European Youth Parliament ». (Photo : European Youth Parliament)

Le monde est dirigé par de vieux hommes blancs et privilégiés. Le Luxembourg aussi. Seul 3,3 pour cent des parlementaires luxembourgeois ont moins de 30 ans, et la Chambre des député-e-s ne compte que 28,3 pour cent de femme. Et ce, alors qu’une grande partie des sujets d’actualité – précarité, chômage, logement, éducation – concernent avant tout des jeunes. mehr lesen / lire plus