Humanitaire : Témoignage du Dr Raphaël Pitti

Le 5 juin au centre culturel opderschmelz, Raphaël Pitti, qui s’est engagé en Syrie, racontera son expérience – dont il a fait un livre.

© opderschmelz.lu

Pitti est parti en Syrie sur un coup de cœur. En 2012, sur le chemin de son travail à la polyclinique de Nancy, il entend le témoignage d’un collègue syrien sur la radio France Culture : les bombes, les morts, les blessés et le manque de perspectives médicales le persuadent de s’engager sur place. Depuis, il a fait plus de 20 voyages en Syrie en plein territoire touché par la guerre, dont la plupart ont été clandestins. mehr lesen / lire plus

Pflegeversicherung: Reform wird reformiert

Das Anfang Januar in Kraft getretene Gesetz zur Reform der Pflegeversicherung wird überarbeitet. Darauf hat sich das zuständige Ministerium mit den an der Evaluation beteiligten Interessenvertretern heute geeinigt.

Bei der Reform der Pflegeversicherung wird es nun hoffentlich auch Nachbesserungen zum Wohle der Versicherten geben. (Bildquelle: Wikimedia)

Bereits vor Mitte Juni soll dem Regierungsrat ein Entwurf zur Änderung des Gesetzes zur Pflegeversicherung vorgelegt werden, das in seiner jetzigen Form erst im Januar in Kraft getreten war. Darauf haben sich die an der Evaluierung des Gesetzes beteiligten Parteien, also Romain Schneider als für die Institutionen der Sozialversicherung zuständiger Minister, sowie die Gewerkschaften und der Dachverband der Pflegedienstleister (Copas) nach Auskunft von Copas-Generalsekretärin Netty Klein geeinigt. mehr lesen / lire plus

« Lieu de rencontre »

Quelques jours après l’Union des entreprises (UEL), l’OGBL a dévoilé à son tour ses « propositions et revendications aux partis politiques ».

André Roeltgen a jugé « inacceptable toute manipulation » au niveau de l’indexation des salaires. (source: Facebook OGBL)

Sur un ton faussement conciliant, l’UEL avait tenu, la semaine dernière, à rappeler « à la sphère politique » que si l’économie se trouvait bien au service de la société, l’entreprise constituerait toujours le « lieu de rencontre essentiel entre l’intérêt privé et intérêt général ». L’occasion donc de rappeler avec condescendance, qui est à l’origine de la croissance actuelle et de l’idylle permettant au gouvernement de caresser syndicats et électeurs dans le sens du poil. mehr lesen / lire plus

Déi Lénk: Armes reiches Luxemburg

Kein Naturphänomen, sondern Ergebnis eines Systems: Armut im reichen Luxemburg. Das ist Thema einer Table ronde am Donnerstag in Diekirch.

Dass wir alle im gleichen Boot sitzen und „für Luxemburg“ an einem Strang ziehen sollen, das werden wir bis zu den Wahlen noch oft genug zu hören bekommen. Erfrischend andere Töne schlagen Déi Lénk an, und heben die Unterschiede zwischen oben und unten hervor. Exemplarisch dafür die Veranstaltung am Donnerstag, dem 31. Mai, ein Rundtischgespräch zum Thema „Aarmt Lëtzebuerg, räicht Lëtzebuerg“.

Beim Thema Armut wird meist auf Zahlen verwiesen – fast ein Viertel der Bevölkerung war schon zeitweilig betroffen, zehn Prozent leben dauerhaft in Armut. mehr lesen / lire plus

Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung

Was genau ist unter politischer Bildung zu verstehen? Wer soll sie wo und wie durchführen? Was sind ihre Möglichkeiten, wo liegen ihre Grenzen? Das sind Fragen, die am alljährlichen Tag der politischen Bildung im Fokus stehen.

© ZpB

Zu diesem Anlass wartet das Zentrum fir politesch Bildung diese Woche in Walferdingen mit einem anregenden Programm auf. Den Startschuss bildet am Mittwoch Abend ein von 100komma7-Journalistin Mick Entringer moderiertes Rundtischgespräch. Die geladenen Gäste Nora Back, Paulina Dabrowska, Marc Schoentgen, Jean-Lou Siweck und Renée Wagener diskutieren hier über die Herausforderungen politischer Bildung.

Am Donnerstag wird dann der eigentliche Aktionstag mit Informationsständen und Vorträgen begangen. mehr lesen / lire plus

Assurance dépendance: Im Blindflug

Seit bald fünf Monaten ist die Pflegereform nun in Kraft, ohne dass die praktische Umsetzung beurteilt werden konnte. Am morgigen Dienstag soll nun endlich eine erste Bilanz gezogen werden.

Die Reform der Pflegeversicherung soll Hilfen nach dem Willen des zuständigen Ministers Romain Schneider spezifischer machen, statt sie einzuschränken. Kritiker*innen haben noch immer ihre Zweifel. (Bildquelle: Wikimedia)

Laut dem für die Sozialversicherung zuständigen Minister Romain Schneider läuft die Evaluierung der Reform der Pflegeversicherung in geordneten Bahnen. Netty Klein, Generalsekretärin des Dachverbands der Pflegedienstleister (Copas) spricht hingegen von „technischen Problemen“. Der Öffentlichkeit wurden bislang noch keine Daten darüber präsentiert, wie sich die Reform nun konkret auf die Pflegebedürftigen auswirkt. mehr lesen / lire plus

Logement
 : Tous frontaliers

Dans le contexte de la crise du logement, la région frontalière pourrait devenir le laboratoire d’une solidarité nouvelle entre salariés locaux et expatriés.

« Le duché de Luxembourg divisé en françois et espagnol. Par le Sr. Sanson », 1689 (Bibliothèque nationale de France – domaine public)

En voyant la carte du Luxembourg projetée sur le mur ce soir-là, on pense à une catastrophe naturelle, au rayon de dévastation ou de contamination causé par l’éruption d’un volcan ou un accident nucléaire. Mais non, rien de tel : elle ne fait qu’indiquer que le « gradient du prix de l’immobilier en fonction de l’éloignement » du Luxembourg, comme le précise Samuel Carpentier, maître de conférences à l’université d’Aix-Marseille, lors d’une table ronde lundi dernier, intitulée : « Coût du logement : faut-il vivre en dehors du Luxembourg ?  mehr lesen / lire plus

Weder Wohnung noch Krankenversicherung

Immer mehr Menschen können sich in Luxemburg keine medizinische Erstversorgung leisten. In ihrem Jahresbericht prangert die Hilfsorganisation Médecins du Monde diesen Missstand an.

Im Jahr 2017 haben in Luxemburg 784 Personen auf die Dienste der NGO Médecins du Monde zurückgegriffen. Davon abgesehen, dass 89 Prozent dieser Menschen über keine Krankenversicherung verfügen, befinden sie sich aus zahlreichen weiteren Gründen in einer verletzlichen Lage: 97 Prozent leben unter der Armutsgrenze, nur 13 Prozent haben eine eigene Wohnung.

Wie aus dem Jahresbericht von Médecins du Monde hervorgeht, hat sich die Anzahl an Personen, die auf die Dienste der Hilfsorganisation angewiesen sind, seit 2015 mehr als verdoppelt. mehr lesen / lire plus

Déplacés internes : 80.000 chaque jour

En 2017, les conflits et les catastrophes ont contraint 30,6 millions de personnes à fuir au sein de leur propre pays, selon un rapport publié par l’Observatoire des situations de déplacement interne (IDMC).

Photo : K. Burns, USAID

« Ce chiffre équivaut à plus de 80 000 personnes déplacées chaque jour », explique Alexandra Bilak, directrice de l’IDMC. « Il est alarmant de constater que l’ampleur de ce phénomène ne faiblit pas. Notre nouveau rapport montre la nécessité d’une nouvelle approche pour faire face aux coûts énormes des déplacements internes, non seulement aux coûts humains, mais aussi aux conséquences que ce phénomène a sur l’économie, la stabilité et la sécurité des pays touchés. 

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„Eine Stadt für alle“

Bereits zum siebten Mal finden vom 2. Mai bis 6. Juni die Sensibilisierungswochen für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen statt.

„Menschen mit spezifischen Bedürfnissen besser kennenlernen“ – das ist das Motto einer Sensibilisierungskampagne der Stadt Luxemburg und zahlreichen Partnern. Vom 2. bis zum 6. Mai erwarten Interessierte unter anderem Konferenzen, Filmvorführungen und Ausstellungen. Teil des Angebots sind zudem Museums- und Stadtführungen für Seh- und Hörgeschädigte sowie Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Ziel der Aktion ist, laut Broschüre, unter anderem, Kontaktängste zwischen Menschen mit spezifischen Bedürfnissen und der Öffentlichkeit abzubauen. Das ganze Programm und weitere Informationen können Sie hier nachlesen. mehr lesen / lire plus

Urteil zu Gruppenvergewaltigung auch in Luxemburg kritisiert

Rund hundert Menschen demonstrierten am Sonntagnachmittag vor der spanischen Botschaft. Anlass dazu gab ein Gerichtsurteil in Pamplona.

(© Epa) Im Anschluss an die Urteilsverkündung protestierten Tausende vor dem Gericht in Pamplona.

Fünf Männer sind in Spanien wegen sexuellen Missbrauchs zu neun Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Dies nachdem sie im Juli 2016 in Pamplona eine 18-jährige Frau in einen Hausflur gedrängt und sich dabei gefilmt hatten, wie sie sich an ihr vergingen. Das Gericht urteilte, dass es sich dabei nicht um eine Vergewaltigung handele, weil es „weder Schläge noch Drohungen“ gegeben habe.

Seit Bekanntgabe des Urteils des Landgerichts Navarra in Pamplona kam es in Spanien zu zahlreichen Protesten. mehr lesen / lire plus

Stage-Gesetz in der Kritik

Ein Gesetz zur Regelung von Praktika ist in Planung. In einem Gutachten übt die Salariatskammer nun scharfe Kritik am vorliegenden Entwurf.

© Flickr

Seit Arbeitsministerium und Acel im März den Gesetzesentwurf vorstellten, der die Praktika regelt, hagelte es Kritik. Unel und Richtung22 forderten eine Überarbeitung des Textes und starteten zu diesem Zweck eine Petition mit dem Titel „Keng Aarbecht ouni Bezuelung!“. Auch die Presse äußerte Skepsis: Das Luxemburger Wort weist darauf hin, dass eine Praktikums-Kultur, wie sie Arbeitsminister Nicolas Schmit anstrebe, Ausbeutung und Missbrauch begünstige. Auch das Lëtzebuerger Land zeigte sich erstaunt darüber, dass die Acel nichtbezahlte Praktika befürwortet. mehr lesen / lire plus

Logement
 : Là où il y a un terrain, 
il y a également une vision


Le consensus règne entre partis politiques sur la nécessité de concilier logement et croissance économique. Les visions manquent.

Les participants de la table ronde, 
lundi soir à l’amphithéâtre de la Coque. (Photo :OAI)

Une table ronde organisée par l’Ordre des architectes et ingénieurs (OAI), cette semaine, offrait aux politiques l’occasion de partager leur analyse du marché de l’immobilier, leurs visions et solutions. L’offre de logements sociaux, en particulier dans le locatif, et de logements abordables reste insuffisante, tandis que la demande ne cessera d’augmenter dans les années à venir.

Les terrains, qui permettraient aux acteurs publics d’inverser la courbe, manquent, et avec eux la conscience de la nécessité de favoriser de nouvelles formes de vivre-ensemble dans un pays où devenir propriétaire très tôt dans sa carrière professionnelle reste l’obsession de beaucoup. mehr lesen / lire plus

Burka-Verbot rechtskräftig

Gestern wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum regelt. Alle Oppositionsparteien stimmten dagegen.

„Mäi Kierper, meng Kleeder, mäi Choix“

Etwa 15 Demonstrant*innen hatten sich gestern Nachmittag vor der Chamber versammelt. Anlass der Protestveranstaltung: die Abstimmung des Vermummungs-Gesetzes. „Nicht der Islam! Nicht der Staat! Frauen entscheiden selbst!“ war auf einem Plakat zu lesen, das Tréis Gorza in den Händen hielt. Bis zuletzt hatte sie den Kampf gegen das Gesetz nicht aufgeben wollen. Vor allem bei den Grünen gäbe es viele Frauen, die gegen ein Verbot seien, so Gorza. Kurz vor Betreten des Chambergebäudes danach gefragt, ob mit einer Gegenstimme von ihr zu rechnen sei, antwortete Josée Lorsché resigniert: „Du kennst doch meine Situation“. mehr lesen / lire plus

Vermummungsverbot
: Goldener Mittelweg


Wirkte es vor einem Jahr noch, als wolle die Regierung das Gesetz zum Vermummungsverbot so schnell wie möglich verabschieden, dauerte die Prozedur dann doch bis diese Woche an. Ein Überblick über den Verlauf der Debatte.

Radfahrer*innen können aufatmen: Ihnen wird es auch künftig noch möglich sein, ihr Gesicht zu verhüllen, um sich vor der Kälte zu schützen. (Bildquelle: EPA)

2014 waren ADR und CSV noch alleine mit ihrer Forderung nach einem Vermummungsverbot – Anfang 2017 schloss sich ihnen die Regierung dann überraschenderweise an. Sie basierte sich damit auf die Einschätzung des Staatsrats, dass ein Vermummungsverbot, falls erwünscht, einheitlich, das heißt auf nationaler Ebene geregelt werden müsse. mehr lesen / lire plus