Genitalverstümmelung nein, Penisbeschneidung ja?

Anders als womöglich bald in Island, bleibt die Penisbeschneidung in Luxemburg weiterhin erlaubt. Das geht aus der Antwort von Lydia Mutsch auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

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Sollte die Penisbeschneidung in Luxemburg verboten werden? Dies wollen die DP-Abgeordneten Gusty Graas und Edy Mertens in einer parlamentarischen Anfrage wissen. Dazu verweisen sie auf einen Gesetzesentwurf, der gegenwärtig in Island diskutiert wird. Darin wird Beschneidung verboten, insofern sie keinem medizinischen Zweck diene. Beschneidung aus kulturellen oder religiösen Gründen, heißt es im Text, stelle nicht nur eine irreversible Körpermodifikation dar, sondern sei zudem mit der internationalen Kinderrechtskonvention unvereinbar. In Anbetracht dieses Gesetzesentwurfs wollen die luxemburgischen Abgeordneten von Gesundheitsministerin Lydia Mutsch wissen, ob sie die darin geäußerten Ansichten teile. mehr lesen / lire plus

Arcelormittal : Dudelange sur la sellette

Le calme de ces dernières années dans le dossier Arcelormittal était tout relatif : la semaine dernière, le géant de l’acier a mis le site de Dudelange sur une liste d’usines dont il veut se séparer pour continuer son expansion.

(©industrie.lu)

Étienne Schneider semble avoir changé d’avis depuis l’interview accordée au woxx en février 2013 (alors qu’il venait fraîchement de prendre la succession de Jeannot Krecké à la tête du ministère de l’Économie) : « Économiquement parlant, tous les actes de Mittal sont compréhensibles », rétorquait-il à la question de savoir pourquoi il refusait de montrer du doigt le magnat Lakshmi Mittal alors que ce dernier s’apprêtait à fermer les sites de Schifflange et de Rodange, cela même après qu’un audit fuité à l’époque les décrivait comme rentables. mehr lesen / lire plus

Lifestyle
 : L’art perdu de la solitude


On a tous nos moments de solitude, jamais aussi fortement ressentis que lorsqu’un évènement dramatique nous met au ban, par exemple en amour. Mais la solitude est un art qui s’apprend.

Billie Holiday, chanteuse de la solitude, avec son chien Mister, 1947. (Photo : William P. Gottlieb, 1947 / Library of Congress)

Il y a trois ans, Sébastien, 29 ans, a quitté son amie de longue date pour une autre fille. « Coup de tête, coup de foudre », comme il aime résumer cet épisode de sa vie. Car au bout de cinq mois, sa dulcinée s’est envolée et le jeune avocat s’est retrouvé soudain seul avec, dans sa salle de bain, deux brosses à dents, un flacon de parfum féminin et des pincements au cœur. mehr lesen / lire plus

Fonds du Logement: 33 Euro pro Quadratmeter

Marc Lies (CSV) machte sich im März Sorgen um den neuen Standort des Fonds du Logement, der dabei war seine Adresse ins „White Pearl“-Gebäude ins noble Merl zu verlegen.

(Foto: Fonds du logement)

In einer parlamentarischen Anfrage an Wohnungsbauminister Marc Hansen (DP) wollte er wissen, wie viel Miete für die „rund 4.000“ Quadratmeter an Bürofläche fällig werden. Außerdem interessiert ihn, welcher Bestimmung die frei werden Gebäulichkeiten in Gasperich zugeführt werden sollen. Minister Hansen weist in seiner am 16. April veröffentlichten Antwort darauf hin, dass die bisher vom Fonds genutzten Büros, anders als der Fragesteller es suggeriert, nicht in öffentlicher Hand waren, sondern ebenfalls angemietet werden mussten. mehr lesen / lire plus

Arbeitslosenunterstützung für Pendler*innen: Einträgliches Geschäft für Luxemburg

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des ADR- Abgeordneten Gast Gibéryen legte Arbeitsminister Nicolas Schmit jetzt teilweise detaillierte Zahlen bezüglich der Zahlungen, die Luxemburg für arbeitslos gewordene Frontaliers leisten muss, vor.

Nach einer Direktive aus dem Jahre 2004 sind zwar die Heimatländer für die etwaige Entschädigung ihrer Arbeitslosen zuständig, doch müssen im Falle von Grenzgänger*innen die Länder, in denen die Betroffenen vormals beruflich tätig waren, für drei Monate für deren Entschädigung aufkommen. Die Regelung wurde in Luxemburg im Jahre 2010 umgesetzt und trat, nach einer Übergangsphase, ab dem 1. Mai 2012 vollends in Kraft. Seitdem wurden 92,8 Millionen Euro an die französischen, 25,3 an die deutschen, 24,7 an die belgischen und knapp 1 Million an die niederländischen Dienststellen überwiesen – insgesamt also rund 144 Millionen Euro. mehr lesen / lire plus

Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Ein neues Gesetz soll demnächst die Begleitung des Inklusionsprozesses auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

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21 Prozent der bei der Adem eingeschriebenen Arbeitssuchenden haben entweder eine Behinderung oder sind in einer Reklassierungsprozedur. Ein neues Gesetz soll es diesen Menschen erleichtern, sich langfristig in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Viele Arbeitgeber zögern, Menschen mit einer Behinderung einzustellen, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt“, so Familienministerin Corinne Cahen bei der Vorstellung des Entwurfs. „Oft wissen auch Arbeitskollegen nicht, wie sie mit der behinderten Person umgehen sollen und worin genau ihre Beeinträchtigungen liegen.“ Das vorliegende Gesetz, das so schnell wie möglich in den Parlamentsausschuss kommen soll, soll deshalb nicht nur Betroffenen helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sondern auch etwaigen Vorbehalten und Vorurteilen Seitens des Arbeitsumfeldes entgegenwirken. mehr lesen / lire plus

Quartier de la gare : nouvelle stratégie de vidéosurveillance

Une question parlementaire sur le trafic de la drogue dans le quartier de la gare a révélé que la vidéosurveillance va être repensée, voire étendue.

Quartier de la gare, des caméras partout ?
©woxx

Parfois, c’est au détour d’une question parlementaire que l’on apprend des nouvelles vraiment intéressantes. Ainsi celle posée par le député Franz Fayot à son camarade de parti et ministre de la Sécurité intérieure Étienne Schneider. A priori, Fayot visait à attirer l’attention de Schneider sur la dégradation de la qualité de vie dans ce quartier (et il n’en est pas à son premier coup). En cause : les bandes de dealers qui, chaque soir, après la fermeture du commissariat de proximité de la rue Glesener, prennent possession des rues principales et adjacentes. mehr lesen / lire plus

Ehe (2/2)
: Mienenfeld Hochzeitsbräuche

Nachdem im ersten Teil dieser Serie die Institution der Ehe insgesamt unter dem Aspekt der Frauenunterdrückung betrachtet wurde, geht es nun im zweiten und letzten Teil um die Hochzeitszeremonie selbst.

Bei heterosexuellen Paaren wird oft erwartet, dass der Mann den Heiratsantrag macht.
 (Fotos: Pixabay)

Die Gründe für eine Eheschließung sind vielfältig. Während es manche aus Liebe, Tradition oder zur Absicherung tun, geht es anderen in erster Linie um Steuervorteile. Das hat auch Unterschiede bei der Trauung zur Folge: Während es für die einen nicht mehr als ein bürokratischer Akt ist, gehört für andere noch viel mehr dazu.

Auf den traditionsgemäßen Heiratsantrag des Mannes folgt die Verlobung, es werden Trauzeug*innen bestimmt, Ringe gekauft, Junggesell*innenabschiede gefeiert, eine Location gebucht und 200 Bekannte und Verwandte zur pompösen Hochzeitsfeier eingeladen, nach welcher es in die Flitterwochen geht. mehr lesen / lire plus

Baustelle Gendergerechtigkeit

Auch in diesem Jahr stellt die Plattform JIF zum Weltfrauentag am 8. März einige Forderungen. Im Zentrum stehen diesmal prekäre Arbeitsverhältnisse von Frauen in Luxemburg.

© Journée Internationale des Femmes 2018

Zum siebten Mal startet die Plattform Journée International des Femmes (JIF) zum Weltfrauentag am 8. März eine Sensibilisierungskampagne. Im Fokus der diesjährigen politischen Forderungen steht der Arbeitsmarkt, da die Situation auf diesem einer der Hauptgründe ist, weshalb sich Frauen gesellschaftlich in einer fragileren Lage befinden als Männer. Handlungsbedarf gibt es in diesem Kontext unter anderem beim Gehalt, der Kinderbetreuung sowie alleinerziehenden Eltern.

Teil der Kampagne ist zudem eine symbolische Aktion auf der Place d’Armes am Donnerstag zwischen 12 und 14 Uhr. mehr lesen / lire plus

Ehe (1/2)
: Bis dass das Patriarchat 
uns scheidet

Es heiraten wieder mehr Menschen in Luxemburg. Zu den Gründen zählen neben Liebe auch gesellschaftlicher Druck und finanzielle Probleme. Von letzteren sind hauptsächlich Frauen betroffen.

(Foto: Pixabay)

Welche jahrtausendealte Tradition wird auch heute in Luxemburg noch immer gerne praktiziert, und zwar nicht etwa nur von tief religiösen, traditionsorientierten oder älteren Menschen? Noch ein Tipp: Sie wird, auf Wunsch von Paaren fortgesetzt, seit dem ersten Januar 2015 auch von gleichgeschlechtlichen. Die Rede ist natürlich von der Ehe. Zwar entscheiden sich laut Eurostat hierzulande nur noch halb so viele Menschen für eine Eheschließung als noch vor 55 Jahren, doch waren 2011 ganze 88,1 Prozent aller luxemburgischen Paare verheiratet. mehr lesen / lire plus

„Bestätigung für jeden homophoben Idioten“

CSV-Parteipräsident Marc Spautz muss für eine Aussage heftige Kritik einstecken.

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„49 Jahre Sensibilisierung und Aufklärung einfach ausgelacht“, mit diesem Satz bringt Rosa Lëtzebuerg in einem Presseschreiben seine Entrüstung über eine Aussage von CSV-Parteipräsident Marc Spautz auf den Punkt. Dieser hatte auf einem Kongress  der CSV Süden Kritik an Polizeiminister Etienne Schneider geübt. Dabei erwähnte er nicht nur die neuen Streifenwagen, sondern warf zudem die Frage auf, ob denn nun auch noch rosa Uniformen eingeführt werden würden.

Kritik kam zunächst in den sozialen Netzwerken, woraufhin sich Spautz am vergangenen Donnerstag für seinen Seitenhieb entschuldigte. Die Bemerkung sei ihm „herausgerutscht“, was er bedauere, da sie nicht seine Haltung widerspiegele. mehr lesen / lire plus

Nachsitzen mit Romain Schneider

Kein guter Start für die Reform der Pflegeversicherung: Dienstleister und das zuständige Ministerium verhandeln öffentlich, was eigentlich bereits vor Inkrafttreten der Reform hätte geklärt werden müssen. Romain Schneider macht dabei keine gute Figur.

Nicht leicht zu verstehen: Auch nach der Streichung der „courses-sorties“ ermöglicht die Pflegeversicherung bis zu zehn Stunden individuelle Begleitung bei Einkauf, Spazieren und Verwaltungsgängen. (Bildquelle: Pixabay)

Eine schlecht durchgeführte Reform lässt sich auch nicht gut kommunizieren. So könnte man die Debatte um das neue Gesetz zur Pflegeversicherung zusammenfassen, die sich im Laufe der vergangenen Woche entsponnen hat. woxx und RTL Radio hatten jeweils unter Berufung auf Marc Fischbach, den Präsidenten des Dachverbandes der Pflegedienstleister (Copas), darauf hingewiesen, dass die sogenannten „course-sorties“ abgeschafft worden seien. mehr lesen / lire plus

Pflegeversicherung mit Handicap

Da hat sich wohl jemand zu wenig Hilfe geholt: Romain Schneiders Reform der „assurance dépendance“ reflektiert nicht die Alltagserfahrungen der Betroffenen. Doch die melden sich jetzt zu Wort.

Oft braucht es nicht viel Unterstützung, aber zielgerichtet muss sie sein: Hilfe zur Autonomie. (Bild: Pixabay)

Noch keinen Monat ist die reformierte Pflegeversicherung wirksam – und schon steht sie massiv in der Kritik. Formuliert wird diese Kritik von denen, die direkt und ohne Verzögerung zu spüren bekommen, was sich seitdem geändert hat: Das sind zum einen die Pflegedienstleister; aber auch eine Betroffene hat öffentlich deutliche Worte gefunden. Zwar wisse sie nicht, wer das Gesetz „verbrochen“ habe, schrieb die 76-jährige Anne Fixmer in einem an die zuständigen Minister für Gesundheit (Lydia Mutsch) respektive Sozialversicherung (Romain Schneider) gerichteten offenen Brief: „Auf jeden Fall ist es nicht ausgereift und birgt eine Menge Probleme für Alleinstehende.“

Fixmer ist unter anderem von der Streichung der sogenannten „courses-sorties“ betroffen, also der Hilfe beim Einkaufengehen oder beim Verwaltungsgang. mehr lesen / lire plus

Porträt: „Mäi léiwen Dan …“ (4/4)

Eise leschten Deel vun der Webserie setzt sech mat der Zäit no de Studien auserneen: Während mir an d’Beruffsliewen mol méi, mol manner gutt eragestolpert sin, hues du lues a lues d’Schlappe verluer… a mir dech aus den Aaen.

Kapitel 4: Suen

Suen waren dat lescht wat eis zesummegehalen huet. (©woxx)

 

Ëmbréch gehéieren zum Studenteliewen dozou, an dee leschten ass oft net nëmmen deen definitivsten, mä och gär dee schwéiersten. Et ass keng einfach Zait, mä dofir eng, an där ee gäre feiert. Et huet ee schliesslech elo och seng eege Suen a ka seng Féiss ënnert sengem eegene rabbelegen Ikea-Dësch ausstrecken. mehr lesen / lire plus

Mehr Inklusion gefordert

Nicht ausreichend auf Inklusion ausgerichtet, in segregierender Sprache verfasst – das Gutachten des „Conseil supérieur des personnes handicapées (CSPH)“ zum Gesetzesentwurf, der die Anliegen der „Élèves à besoins éducatifs particuliers“ regelt, fällt recht negativ aus.

(©Pixabay)

Die Kritik an den geplanten Änderungen in punkto schulischer Inklusion hält sich hartnäckig. Nachdem der CSPH bereits die geplante Änderung bezüglich der Sonderpädagogik im neuen Schulgesetz kritisiert hatte, hat die Organisation nun ein negatives Gutachten zum Gesetz zu den „Élèves à besoins particuliers“ vorgelegt.

Momentan bestehe die Erwartungshaltung, dass Menschen mit besonderem Förderbedarf sich den jeweiligen Strukturen anpassen müssen. Dabei sei das Gegenteil notwendig: „Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit jede*r ein ‘normales’ Leben ohne Einschränkungen führen kann“, heißt es im Avis. mehr lesen / lire plus