CYCLISME FÉMININ: Les petites reines

Si le football est le sport national le plus populaire, c’est surtout dans le cyclisme que les sportifs luxembourgeois excellent. Mais à côté des Gaul ou des Schleck, l’on oublie trop souvent les performances parfois historiques des femmes.

Elsy Jacobs, dure à cuire et pionnière du cyclisme luxembourgeois et international.

Pour qui n’a jamais porté une attention particulière au sport cycliste et qui ne connaît que les noms de grands coureurs comme les incontournables frères Schleck, la surprise est d’autant plus grande d’apprendre que la première femme cycliste à remporter un championnat mondial était… luxembourgeoise. Comme quoi, il arrive que le Luxembourg produise lui aussi des pionniers, voire des pionnières, comme Elsy Jacobs. mehr lesen / lire plus

FESTIVAL DES MIGRATIONS: Victime de son succès

Malgré un succès qui ne se dément pas, les organisateurs du traditionnel et populaire Festival des migrations doivent faire face à des soucis financiers et coups du sort.

Le festival fête déjà ses 28 ans : l’âge de la maturité et des petits ennuis.

Dur, dur d’être pionnier. C’est ce que doivent se dire les organisateurs du traditionnel Festival des migrations, de la culture et de la citoyenneté qui a lieu à la mi-mars depuis déjà 28 ans. Peu à peu, la rencontre militante et associative qui fait figure pour bon nombre d’activistes de printemps politique s’est muée en grande fête populaire. mehr lesen / lire plus

QUESTIONS DE GENRE: Ces sexes qui compliquent tout

Quand on veut bien faire, mieux vaut bien le faire dès le premier coup. Ce n’est pas le cas du projet de loi ouvrant le mariage et l’adoption aux couples homosexuels.

Malgré certaines réformes, ladiversité des genres ou descouples est une idée qui nes’impose que très lentement.

Que font des responsables politiques lorsqu’ils ne sont pas à même de trouver des réponses à des questions complexes ? Ils instituent un truc. Dans les sociétés du paléolithique, cela équivalait à une sorte de conseil des sages regroupant sorciers, chamanes ou vieux guerriers. Au Luxembourg, nous avons la Commission nationale d’éthique (CNE). Confiez-leur alors un dossier sur un sujet sensible comme l’homoparentalité et vous voilà confrontés à des théories qui étaient déjà fumeuses à un âge où ces sages ne l’étaient pas encore. mehr lesen / lire plus

KANNERHEEMER: Villa Kunterbunt

Mit dem Haus „An der Le’h“ wurde diese Woche eine weitere Einrichtung der staatlichen Kinderheime eingeweiht. Über dem Ausbau der stationären Betreuung darf aber die ambulante nicht vergessen werden.

„Es ist absolut notwendig, dass Kinder und Jugendliche an der Erarbeitung ihrer Lebensziele mitwirken“, mahnte Familienministerin Marie-Josée Jacobs anlässlich der Eröffnung des Centre thérapeutique de jour „An der Le’h“ in Dudelange. Die neue Einrichtung gehört zu den staatlichen Kinderheimen und bietet in einer Tagesstätte für acht Kinder von sechs bis zwölf Jahren eine zusätzliche psychotherapeutische Betreuung. Dabei soll für jedes Kind von einem pluridisziplinären Team ein pädagogisches und psychotherapeutisches Programm erstellt werden. mehr lesen / lire plus

PISA: Les Infaillibles

L’étude Pisa 2009 n’est guère flatteuse pour le système scolaire luxembourgeois. Mais au lieu de se demander si nous sommes vraiment aussi nuls que l’OCDE l’entend, il faut aussi se demander ce que vaut Pisa.

Le joyau monumental de la Toscane tient depuis des siècles grâce à une série d’artifices techniques.

Tous les quatre ans, les athlètes du monde entier se mesurent les uns aux autres dans une orgie mondiale d’efforts humains appelée Jeux olympiques. Depuis l’an 2000, une nouvelle tradition sportive a été inaugurée. Elle ne vient pas du mont Olympe, mais l’acronyme fait penser à Pise, ville réputée mondialement pour sa tour. mehr lesen / lire plus

PSYCHIATRIE: Opfer der Reform

Soll die Reform der Psychiatrie gelingen, so darf man eines nicht vergessen: den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Bild von der Odyssee durch die Einrichtungen gibt – vielleicht exemplarisch – die Krankengeschichte einer jungen Frau.

Der Mensch zerstückelt? In der heutigen Psychiatrie würden nur noch körperliche Symptome behandelt – lautet die Kritik einer Patientin.

„Mittlerweile muss ich nicht nur meine Kindheit aufarbeiten, sondern auch das, was mir in der Psychiatrie widerfahren ist“, meint Nora*. Die junge Frau, Mitte dreißig, hat einen langen Leidensweg der Depressionen und Angstzustände hinter sich. Angefangen hat es im Gymnasium, schlimmer wurde es an der Uni – so schlimm, dass sie ihr Studium abbrechen musste, nach Luxemburg zurückkehrte und einen Psychiater aufsuchte. mehr lesen / lire plus

STRAFVOLLZUG: Made in Jail

Bei „défi-job“ restaurieren Gefängnisinsassen Möbel und stellen Designerprodukte her. Es ist eine Etappe auf dem Weg zurück in die Gesellschaft – an dessen Ende jedoch oft der Arbeitsplatz fehlt.

Mehr Plätze auf dem Arbeitsmarkt für die ehemaligen Häftlinge aus Schrassig, das würde die Aussicht auf Integration verbessern.

„Der halboffene Strafvollzug in Givenich bietet die Möglichkeit, sich beim Arbeitsamt einzutragen“, erklärt Marco Dos Santos Pereira*. Dennoch habe er keine Arbeit gefunden. „Wegen meiner Vergangenheit ist das nicht einfach – die Arbeitgeber sind kritisch.“ Rund vier Jahre hat Marco Pereira wegen Drogendelikten eingesessen, den Sprung zurück ins Leben hat er vor allem dank der Hilfe von „défi-job“ geschafft – einer kleinen asbl, die in einem der Gebäude der großen Gutsanlage in Givenich mit ihren Bauernhäusern, Scheunen und Gewächshäusern ihren Sitz hat. mehr lesen / lire plus

UNIVERSITÄT DER GROSSREGION: Generation Uni-Hopping

Durch die Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums wollen sieben Universitäten der Großregion das grenzüberschreitende Studieren erleichtern.

Voll guten Mutes zeigten sich die Präsidenten und Rektoren im Dezember 2008, anlässlich der ersten Sitzung zur Bildung der „Universität der Großregion“ in Kaiserslautern.

Im Leben der „Generation CouchSurfing“ spielen Grenzen eine immer geringere Rolle. Die Studierenden von heute sind dynamisch, abenteuerlustig und vernetzter denn je. Vernetzt jedoch nicht nur virtuell, sondern auch ganz real im Reisen von Stadt zu Stadt und von Couch zu Couch. Jetzt ist es an den Universitäten, in Sachen Mobilität nachzuziehen, um den Studenten auch in ihrem Studium ein zukunftsorientiertes Umfeld zu bieten. mehr lesen / lire plus

PSYCHOPHARMAKA: „Ruhiggestellt“

Bei der Verschreibung von angstlösenden Medikamenten liegt Luxemburg im europäischen Vergleich weit vorn. Gerade älteren Menschen werden schnell Beruhigungsmittel verabreicht, um sie „ruhigzustellen“ – mit oft gravierenden Folgen …

Pillen zur Entspannung? Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent der luxemburgischen Bevölkerung süchtig nach Benzodiazepinen.

In einer Apotheke in der Nähe des Bahnhofs. Auf die Frage nach der Abgabe von sedierenden Medikamenten, genauer von Psychopharmaka und noch spezifischer von „Benzodiazepinen“, antworten die beiden jungen Pharmazeuten wie aus einem Munde: „Mindestens einer von zwei!“ Jeder zweite Kunde der Apotheke verlange solche Pillen mit beruhigender Wirkung. Doch natürlich gebe es diese nur auf Rezept. mehr lesen / lire plus

UNI LETZEBUERG: 10 von 92 sind Professorinnen

Frauen machen an europäischen Universitäten meist weniger als ein Fünftel des akademischen Corps aus. Auch die junge Uni Luxemburg ist da keine Ausnahme. Frauenförderung war bislang keine Priorität. Das soll jetzt anders werden.

Gruppenbild mit Dame.
Ganz oben auf der akademischen
Leiter stehen nur wenige Frauen.

Mit ihrem schwachen Frauenanteil in den oberen Rängen liegt die Uni Luxemburg voll im europäischen Trend. Wäre da nicht die traditionelle Männerdomäne der Physik. „Drei von fünf Professoren sind Frauen“, sagt Susanne Siebentritt nicht ohne Stolz. „Das ist wahrscheinlich einmalig in Europa“, fügt die Physik-Professorin hinzu. Eine Ausnahme, die an der Uni Luxemburg die Regel bestätigt. mehr lesen / lire plus

BISTROT: La bonne voie de Rosalie

En bistrologie, les endroits sympathiques reflètent la personnalité de leurs possesseurs. Portrait de Rosalie, tenancière au caractère unique d’un café de Bonnevoie qui ne l’est pas moins.

Son pays tant aimé a éclaté en mille morceaux. Mais si Rosalie a perdu une grande patrie, elle en a trouvé une nouvelle minuscule dans notre confetti luxembourgeois et s’y sent comme un client de bistrot dans sa boisson.

Loin des cités-dortoirs stériles et austères, des quartiers « tranquilles » qui vous préparent insidieusement à votre séjour éternel au cimetière, le quartier de Bonnevoie reste encore un îlot de vie dans une capitale aussi belle qu’en voie d’aseptisation. mehr lesen / lire plus

ABTREIBUNG: Von lebenslänglich zur Fristenregelung

Die zweihundertjährige Geschichte der Abtreibungsgesetzgebung in Luxemburg ist die einer ideologischen Konfrontation. Religiöse, demographische und soziale Argumente verdecken das Selbstbestimmungsrecht der Frau.

Venant Hildgen von der Arbeiterpartei, der sich 1933 als erster für eine gesetzliche Fristenlösung einsetzt.

„Quiconque sera convaincu d’avoir par breuvage, par violence ou par tout autre moyen, procuré l’avortement d’une femme enceinte, sera puni de vingt années de fers. » so heißt es im « Code des délits et des peines“ vom 3. Brumaire des Jahres 4 (1795). Das erste revolutionäre Strafgesetzbuch von 1791 dagegen hatte die Abtreibung noch nicht in die Liste der strafbaren Handlungen aufgenommen. Auch im 1795 von den französischen Revolutionären besetzten Luxemburg gelten die neuen Bestimmungen nur wenige Jahre. mehr lesen / lire plus

SPRACHEN UND SCHULE: Molière und Goethe zum Trotz

Die ungeordnete Sprachensituation an luxemburgischen Schulen ist seit langem Quelle vieler Probleme. Wäre die Alphabetisierung auf Lëtzebuergesch ein Schritt zur Abhilfe?

Eine Sprache im Ausbau – Könnte Luxemburgisch über kurz oder lang zur Alphabetisierungssprache werden?

„Mir wölle bleiwe wat mir sin“ ? traditions- und symbolgeladene Devise, die zwar nicht mehr von der Hausfassade in der Rue de la Loge wegzudenken ist, aber, zumindest was die Sprachenrealität im luxemburgischen Schulsystem angeht, an Bedeutung verloren zu haben scheint. „Die Sprache, die man benutzt, wird nicht gelehrt, und die Sprache, die man lehrt, wird nicht zur Kommunikation verwendet, sondern nur in der Prüfung abgeprüft“, kritisiert der an der Universität Luxemburg forschende und lehrende Soziologe Fernand Fehlen die paradoxe Situation, die durch einen „lautlosen Putsch“ entstanden sei. mehr lesen / lire plus

NICHTRAUCHERSCHUTZ: Der Nebel lichtet sich

Es war, als hätte der Gesundheitsminister in ein Wespennest gestochen. Als Mars Di Bartolomeo Ende vergangenen Jahres ankün-digte, das Rauchverbot auch auf Cafés und Diskotheken auszuweiten, gab es einen gewaltigen Aufschrei.

 Zahlreiche Raucher beschwerten sich in den Internetforen von „wort.lu“ und „RTL“. Auch die Gastronomen ereiferten sich über diesen Eingriff in die „unternehmerische Freiheit“. Ihr Argument: Da die meisten Kunden Raucher sind, gefährde ein Rauchverbot zahlreiche Existenzen. Bei „Facebook“ gründete sich sich die Gruppe „D’Wiirtsleit géint d’Fëmmverbuet“, die mittlerweile knapp 3.700 Mitglieder zählt. Unter diesen sind aber nicht nur Gastronomen, sondern auch zahlreiche rauchende Kunden, für die „de Patt an d’Zigarett“ einfach zusammengehören. mehr lesen / lire plus

GEFÄNGNIS: Resozialisierung auf dem Lande

Der halboffene Strafvollzug in Givenich setzt auf gesellschaftliche Wiedereingliederung und ist ein Puzzleteil der von Justizminister Biltgen geplanten Strafvollzugsreform.

Vorzeigeknast? Luxemburgs Justizminister und der französische Staats-sekretär beim Pressebesuch des halboffenen Strafvollzugs in Givenich.

Ein alter Gutshof mit Scheunen, charmanten Bauernhäusern, Gartenanlagen, einer Kapelle, einem Teich, Gewächshäusern nebst landwirtschaftlichen Nutzflächen ? Ferien auf dem Bauernhof, das ist der erste Eindruck, den Luxemburgs neu gestaltetes Gefängnis in Givenich vermittelt. Idyllisch liegt es mitten im Grünen, abseits des Alltagsgeschehens, getrennt vom Leben der restlichen Gesellschaft. Von der nächsten Ortschaft, dem an der östlichen Grenze Luxemburgs gelegenen Wasserbillig, zur Haftanstalt zu gelangen, ist nicht ganz einfach, denn Givenich liegt auf einem Hügel. mehr lesen / lire plus