Aus „PolitikerInnen“ wird „Politikerinnen“

Als wir vor einigen Wochen die Serie „Fünf Fragen an“ starteten, war zunächst geplant, in jeder Nummer eine Person zu interviewen, die bei den kommenden Gemeindewahlen kandidiert. Wie immer war es uns ein Anliegen, auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. Als es sich dann aber so ergab, dass die ersten vier Interviewten Frauen waren, blieb das bei einigen unserer LeserInnen nicht unbemerkt. Manche fragten sich, ob es sich dabei um eine bewusste Entscheidung handelte, andere hatten gar keinen Zweifel daran, dass von vornherein eine Reihe über Kandidatinnen geplant war. Es war aber reiner Zufall. Da jedoch die Reaktionen durchweg positiv waren, kam das Redaktions-Team schnell zu dem Schluss, dass es in der Tat keine schlechte Idee wäre, nur Frauen zu interviewen. mehr lesen / lire plus

Offre d’emploi/Stellenangebot

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l’hebdomadaire luxembourgeois critique et indépendant engage

une journaliste ou un journaliste à durée indéterminée

pour son équipe rédactionnelle « actualité politique et sociale » (35 heures par semaine).

Tâches:
• rédaction d‘articles en français et/ou allemand
• coordination (par roulement avec les collègues) des éditions hebdomadaires print
• participation active au projet de mise en place d’une plateforme woxx en ligne
• rédaction d’articles en ligne
Le woxx recherche un collaborateur ou une collaboratrice qui
• a de l’expérience dans le journalisme
• connaît les réalités politiques et sociales luxembourgeoises
• est motivé-e pour assumer des responsabilités dans une entreprise autogérée
• a le sens du travail en équipe tout en sachant travailler de manière autonome
• a des compétences avérées dans le domaine numérique
Des compétences linguistiques en luxembourgeois ou la volonté de l’apprendre constituent un avantage. mehr lesen / lire plus

Alternativ und digital

1988 wurde der Gréngespoun gegründet – als Mittel, alternative politische und zivilgesellschaftliche Informationen zu verbreiten, die vom Mainstream totgeschwiegen wurden. Wie sehr das World Wide Web die Welt verändern würde, konnten wir nicht mal ahnen – es wurde erst ein Jahr später erfunden. Anfang der 2000er Jahre tauften wir uns um in woxx. Zu dem Zeitpunkt hatte der Mainstream sich für Akteure wie die grüne Partei und den Mouvement écologique geöffnet. Kein Problem für die mittlerweile professionalisierte woxx, die neben Information auch gut geschriebene Hintergrundartikel liefern konnte. Als eine der ersten Zeitungen in Luxemburg waren wir damals auch schon online, um ein breiteres Publikum zu erreichen. mehr lesen / lire plus

Public Forum – Montag, 15. Mai – 18h30: Welche Zukunft für den Journalismus?

Über Relevanz, Glaubwürdigkeit und Finanzierung der Medien
Eine Diskussion am
Montag 15. Mai,
18:30-21 Uhr
in den Rotonden,
Luxemburg-Bonnevoie

Ohne freien Journalismus keine Demokratie. Ohne Demokratie keine Freiheit.
Doch der klassische Journalismus steht unter Druck: Durch Facebook und Twitter verliert er an Relevanz; seine Glaubwürdigkeit wird untergraben durch Parallelwirklichkeiten, politische Kampagnen und eigene Fehler; sein hundertjähriges Finanzierungsmodell ist durch die Demokratisierung der Meinungsäußerung auf Internet und eine weitverbreitete Gratis-Mentalität bedroht.Europaweit werden neue Formen des Leser-finanzierten Journalismus ausprobiert: De Correspondent in den Niederlanden, Krautreporter in Deutschland, Mediapart in Frankreich oder Republik in der Schweiz zeigen, wo in Zukunft Qualitätsjournalismus stattfinden kann. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 23. Abrëll: Presseclub mat der woxx

Press Club, San Francisco
(Photo: Raymond Klein)

Wat ass vun der Wirtschafts-Missioun, d’lescht Woch, iwwert d’Lëtzebuerger Weltraum-Aaktivitéiten ze halen, wat sinn d’Défien a wat fir e Bilan ass vum Trip op Seattle an an d’Silicon Valley ze zéien?

Fir doriwwer ze schwätzen ass dëse Sonnden de Raymond Klein am Presseclub, zesumme mam Pierre Reyland vum Radio 100,7, mam Jean-Philippe Schmit vum Tageblatt, mam Olivier Tasch vum Jeudi a mam Bernard Thomas vum Lëtzebuerger Land. Moderatioun: Eric Ewald.

De Presseclub héiert Dir e Sondëg tëscht véierel op 11 a Mëtteg op RTL Radio Lëtzebuerg (Livestream).

Den MP3 ass lo online: http://radio.rtl.lu/emissiounen/presseclub/1027944.html

Woxx-Artikel zum Thema: Exploration spatiale : Tout feu tout flamme

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Alles neu macht der …

… April, nicht der Mai. Denn seit diesem Monat ist es offiziell: Die woxx hat mit Danielle Wilhelmy eine neue „Karin“ gefunden. Also fast: Unsere geliebte Korrektorin, die wir vorletzte Woche in Rente verabschiedet haben, war nebenberuflich auch begeisterte Hundemama, wohingegen Danielle eher auf Katzen setzt. Nun gut, solange es nicht zu tierischen Konflikten in den Redaktionsräumen kommt, wird das woxx-Team auch diese Vorliebe tolerieren, zumal auch andere woxxies eher feline Affinitäten pflegen. Ansonsten freuen wir uns natürlich tierisch über unseren kompetenten Neuzugang – die uns direkt aus den Nationalarchiven zugespielt wurde, wo sie die sogenannten „Chef der Zivilverwaltung“-Archive aufgearbeitet hat. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Bye-bye!

Mehr als 20 Jahre war Karin Enser verantwortlich für den Kulturkalender der woxx. Auf zahllose Weisen hat sie ihre Verbundenheit mit dem Zeitungs-Projekt gezeigt. Uns die Koexistenz mit ihren geliebten Hunden zuzutrauen, immer mit in der Redaktion, war eine davon. Nichts war jedoch wichtiger, als dass sie allwöchentlich unsere Artikel gelesen hat. Wie niemand in der woxx hat Karin die Dialektik von Form und Inhalt journalistischer Texte verstanden und vertreten. Wohl mochte mancher von uns einem mäßig geschriebenen Artikel noch etwas abgewinnen, wenn er rare Informationen, ungewohnte Perspektiven bot: vor Karin durften die Verfasser nicht auf solche Gnade hoffen. Dürftig Formuliertes enttarnte sie konsequent als schlecht durchdacht. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 2. Abrëll: Presseclub mat der woxx

D’Aktualitéit gëtt vun de Parteikongresser an de Preparativen op d’Gemengewahlen dominéiert; dobäi interesséiert awer och den Anniversaire vun de Réimeschen Verträg, wou d’Zukunft vun der EU am Bléckpunkt stoung – an däer selwechter Woch huet Groussbrittanien d’Scheedung vun der EU agereecht.
Doriwwer schwätzen dëse Sonnden Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt, d’Michèle Sinner aus dem Land, de Richard Graf vun der woxx an de Christoph Bumb aus dem WORT am RTL-Presseclub.
RDV fir de Presseclub dëse Sonndeg tëscht Véierel op 11 an 12 Auer an live op der RTL App.

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woxx@home: Koksijde 2017

Wenigstens einmal pro Jahr versuchen die „woxxies“ aus dem wöchentlichen Trott des Zeitungsmachens auszubrechen und irgendwo ein verlängertes Wochenende miteinander zu verbringen. Manche nennen so etwas „Teambuilding“. Für uns ist es einfach nur das „woxxenende“, das uns diesmal in ein geniales Haus auf der höchsten Düne Belgiens führte. Zwar war es nichts mit dem erhofften direkten Meeresblick, dafür gab es aber eine Menge fast unberührter Natur mit im Freien lebenden Eseln, die sich geduldig von der ganzen woxx-Crew kraulen ließen. Nur das etwas knappe Küchenmaterial ließ die (so gut wie promovierte) Köchin am ersten Abend etwas verzweifeln, weil die obligaten Spaghetti ja unbedingt „al dente“ sein sollten. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 5. März: Presseclub mat der woxx

Dëse Sonnden ass erem RTL-Presseclub ab 11:20.

Den Europadeputéierten Engel, dee mat Mandat d’Arrêt duerch den Aserbaidschan gesicht gëtt, den Nach-ADR-Politiker Thein, dee riskéiert aus senger Partei ausgeschloss ze ginn an de Kommissiounspresident Juncker, dee Visiounen fir d’EU huet – 3 Politiker, déi d’Aktualitéit markéiert hunn.

Laanscht d’Politik vum Donald Trump kënnt ee wuel knapps nach an de Kommentairen an iwwert de François Fillon a seng Campagne fir d’Presidentiellen a Frankräich muss och geschwat ginn.

Mat dobäi sinn

den Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt

de Marc Schlammes vum Wort

de Raymond Klein vun der Woxx

an de Romain Hilgert aus dem Land. mehr lesen / lire plus

Nicht bestellt, aber geliefert

Der Artikel über Verpackungen und Ouni auf Seite 8 war eigentlich nicht geplant. Das Thema war nämlich bereits einmal angeschnitten worden (woxx 1406), und über viele andere Initiativen im Bereich des „Green shopping“ haben wir bisher kaum berichtet. Doch das Thema Kunststoff, das unsere Kurzzeit-Praktikantin Nathalie Schroeder vorschlug, brachte die woxx wieder einmal in den nahe gelegenen Ouni-Laden. Durchaus zu ihrem Vorteil, denn der Artikel der Quatrième-Schülerin aus dem Lycée Ermesinde ist hochinteressant, bemerkenswert gut geschrieben und verschafft neue Einblicke in die Abfallproblematik. Mit Nathalie zu arbeiten, war für das woxx-Team eine erfreuliche Erfahrung. In diesem Sinne: Wiedersehn Nathalie! Hallo Green-Shopping-Initiativen! mehr lesen / lire plus

KorräktorIn gesucht

Die woxx schafft mal wieder Arbeitsplätze, obwohl sich die Rahmenbedingungen für Printmedien nicht unbedingt verbessert haben. Neben der rein journalistischen Aktivität fallen bei einer Zeitung wie der woxx auch jede Menge Tätigkeiten an, die zwar wenig beachtet werden, aber für ein gutes – und möglichst fehlerfreies – Endprodukt sehr wichtig sind. Ausgerechnet die in der letzten woxx geschaltete Stellenanzeige machte deutlich, wo manchmal der Schuh drückt: Dort hieß es, das Stichdatum zur Abgabe der Kandidaturen sei der 30. Januar 2016 (!). Weil mit so einer verkorksten Anzeige das woxx-Team wohl vergeblich auf geeignete KandidatInnen hätte warten müssen, haben wir nicht nur die Anzeige nachgebessert (woxx.lu/job), sondern den Abgabetermin auch noch glatt um eine Woche bis zum 6. mehr lesen / lire plus

Neu im Team: Tessie

Neueinstellungen bei der woxx sind immer zeitaufwendig, und das liegt nicht an einem Mangel an guten KandidatInnen – im Gegenteil! Erst kurz vor Weihnachten haben wir entschieden, die im November ausgeschriebene Stelle mit Tessie zu besetzen. Beim traditionellen Schampustrinken nach dem Abschluss unserer Doppelnummer am 22. war „die Neue“ bereits dabei. Sie hat ihr Büro Anfang Januar bezogen; ihr erster großer Artikel erscheint in dieser Nummer auf Seite 6. Manchen LeserInnen dürfte Tessie durch ihr Engagement bei den Film- und anderen Projekten von Richtung 22 und als freie Mitarbeiterin von 100,7 bereits bekannt sein. Nach einem Bachelor in Filmwissenschaft wird sie in Kürze ihr Studium mit einem Master in Kulturanalysen abschließen. mehr lesen / lire plus

Trauer-Ersatz

In vielem glich das Jahr 2016 dem Jahr davor: Terroristische Anschläge mit zahlreichen Opfern. Wir fragen uns dann jeweils: Wie gehen wir in der aktuellen Nummer damit um? Wie schnell und in welcher Form sollen soll reagiert werden: Bringen wir nur unser Entsetzen zum Ausdruck oder liefern wir schon jetzt einen etwas analytischeren Part? Als Wochenzeitung sind wir nicht unbedingt getrimmt auf eine schnelle Reaktion. Als (von manchen als faul empfundener) Kompromiss hat sich der schwarze Balken angeboten, eine Art Trauerflor, der inzwischen bereits einige woxx-Titelseiten „schmückte“. Manchmal war es auch das Motiv einer Kerze, weil der Trauerflor als Symbolik nicht allen in den Kram gepasst hat. mehr lesen / lire plus

Best Wishes: Die Welt ist nicht genug

„Auswandern – aus der Welt!“, ist die spontane Reaktion nicht weniger Menschen auf Brexit, Trump, Fillon / Le Pen. Steht es wirklich so schlimm? Die woxx-Redaktion fragt sich zu Weihnachten, wo man das Grauen überhaupt noch hinter sich lassen kann.

Back to Utopia

(rw) – Kennst du das Land, wo die Demokratie blüht? Die Verfasserin dieser Zeilen nicht. Deshalb gilt: statt auf der Suche nach dem besseren Leben geografisch auszuschwärmen, besser mal wieder auf die Zukunft setzen. Zugegeben, auch die Utopie ist nicht mehr, was sie mal war. Saint Simon wurde längst als Antisemit entlarvt, und im 20. Jahrhundert verkehrte sich das Konzept der Utopie – unter Miesmachern wie Aldous Huxley oder George Orwell – zunehmend zur Dystopie. mehr lesen / lire plus