Public Forum – Montag, 15. Mai – 18h30: Welche Zukunft für den Journalismus?

Über Relevanz, Glaubwürdigkeit und Finanzierung der Medien
Eine Diskussion am
Montag 15. Mai,
18:30-21 Uhr
in den Rotonden,
Luxemburg-Bonnevoie

Ohne freien Journalismus keine Demokratie. Ohne Demokratie keine Freiheit.
Doch der klassische Journalismus steht unter Druck: Durch Facebook und Twitter verliert er an Relevanz; seine Glaubwürdigkeit wird untergraben durch Parallelwirklichkeiten, politische Kampagnen und eigene Fehler; sein hundertjähriges Finanzierungsmodell ist durch die Demokratisierung der Meinungsäußerung auf Internet und eine weitverbreitete Gratis-Mentalität bedroht.Europaweit werden neue Formen des Leser-finanzierten Journalismus ausprobiert: De Correspondent in den Niederlanden, Krautreporter in Deutschland, Mediapart in Frankreich oder Republik in der Schweiz zeigen, wo in Zukunft Qualitätsjournalismus stattfinden kann. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 23. Abrëll: Presseclub mat der woxx

Press Club, San Francisco
(Photo: Raymond Klein)

Wat ass vun der Wirtschafts-Missioun, d’lescht Woch, iwwert d’Lëtzebuerger Weltraum-Aaktivitéiten ze halen, wat sinn d’Défien a wat fir e Bilan ass vum Trip op Seattle an an d’Silicon Valley ze zéien?

Fir doriwwer ze schwätzen ass dëse Sonnden de Raymond Klein am Presseclub, zesumme mam Pierre Reyland vum Radio 100,7, mam Jean-Philippe Schmit vum Tageblatt, mam Olivier Tasch vum Jeudi a mam Bernard Thomas vum Lëtzebuerger Land. Moderatioun: Eric Ewald.

De Presseclub héiert Dir e Sondëg tëscht véierel op 11 a Mëtteg op RTL Radio Lëtzebuerg (Livestream).

Den MP3 ass lo online: http://radio.rtl.lu/emissiounen/presseclub/1027944.html

Woxx-Artikel zum Thema: Exploration spatiale : Tout feu tout flamme

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Alles neu macht der …

… April, nicht der Mai. Denn seit diesem Monat ist es offiziell: Die woxx hat mit Danielle Wilhelmy eine neue „Karin“ gefunden. Also fast: Unsere geliebte Korrektorin, die wir vorletzte Woche in Rente verabschiedet haben, war nebenberuflich auch begeisterte Hundemama, wohingegen Danielle eher auf Katzen setzt. Nun gut, solange es nicht zu tierischen Konflikten in den Redaktionsräumen kommt, wird das woxx-Team auch diese Vorliebe tolerieren, zumal auch andere woxxies eher feline Affinitäten pflegen. Ansonsten freuen wir uns natürlich tierisch über unseren kompetenten Neuzugang – die uns direkt aus den Nationalarchiven zugespielt wurde, wo sie die sogenannten „Chef der Zivilverwaltung“-Archive aufgearbeitet hat. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Bye-bye!

Mehr als 20 Jahre war Karin Enser verantwortlich für den Kulturkalender der woxx. Auf zahllose Weisen hat sie ihre Verbundenheit mit dem Zeitungs-Projekt gezeigt. Uns die Koexistenz mit ihren geliebten Hunden zuzutrauen, immer mit in der Redaktion, war eine davon. Nichts war jedoch wichtiger, als dass sie allwöchentlich unsere Artikel gelesen hat. Wie niemand in der woxx hat Karin die Dialektik von Form und Inhalt journalistischer Texte verstanden und vertreten. Wohl mochte mancher von uns einem mäßig geschriebenen Artikel noch etwas abgewinnen, wenn er rare Informationen, ungewohnte Perspektiven bot: vor Karin durften die Verfasser nicht auf solche Gnade hoffen. Dürftig Formuliertes enttarnte sie konsequent als schlecht durchdacht. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 2. Abrëll: Presseclub mat der woxx

D’Aktualitéit gëtt vun de Parteikongresser an de Preparativen op d’Gemengewahlen dominéiert; dobäi interesséiert awer och den Anniversaire vun de Réimeschen Verträg, wou d’Zukunft vun der EU am Bléckpunkt stoung – an däer selwechter Woch huet Groussbrittanien d’Scheedung vun der EU agereecht.
Doriwwer schwätzen dëse Sonnden Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt, d’Michèle Sinner aus dem Land, de Richard Graf vun der woxx an de Christoph Bumb aus dem WORT am RTL-Presseclub.
RDV fir de Presseclub dëse Sonndeg tëscht Véierel op 11 an 12 Auer an live op der RTL App.

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woxx@home: Koksijde 2017

Wenigstens einmal pro Jahr versuchen die „woxxies“ aus dem wöchentlichen Trott des Zeitungsmachens auszubrechen und irgendwo ein verlängertes Wochenende miteinander zu verbringen. Manche nennen so etwas „Teambuilding“. Für uns ist es einfach nur das „woxxenende“, das uns diesmal in ein geniales Haus auf der höchsten Düne Belgiens führte. Zwar war es nichts mit dem erhofften direkten Meeresblick, dafür gab es aber eine Menge fast unberührter Natur mit im Freien lebenden Eseln, die sich geduldig von der ganzen woxx-Crew kraulen ließen. Nur das etwas knappe Küchenmaterial ließ die (so gut wie promovierte) Köchin am ersten Abend etwas verzweifeln, weil die obligaten Spaghetti ja unbedingt „al dente“ sein sollten. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 5. März: Presseclub mat der woxx

Dëse Sonnden ass erem RTL-Presseclub ab 11:20.

Den Europadeputéierten Engel, dee mat Mandat d’Arrêt duerch den Aserbaidschan gesicht gëtt, den Nach-ADR-Politiker Thein, dee riskéiert aus senger Partei ausgeschloss ze ginn an de Kommissiounspresident Juncker, dee Visiounen fir d’EU huet – 3 Politiker, déi d’Aktualitéit markéiert hunn.

Laanscht d’Politik vum Donald Trump kënnt ee wuel knapps nach an de Kommentairen an iwwert de François Fillon a seng Campagne fir d’Presidentiellen a Frankräich muss och geschwat ginn.

Mat dobäi sinn

den Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt

de Marc Schlammes vum Wort

de Raymond Klein vun der Woxx

an de Romain Hilgert aus dem Land. mehr lesen / lire plus

Nicht bestellt, aber geliefert

Der Artikel über Verpackungen und Ouni auf Seite 8 war eigentlich nicht geplant. Das Thema war nämlich bereits einmal angeschnitten worden (woxx 1406), und über viele andere Initiativen im Bereich des „Green shopping“ haben wir bisher kaum berichtet. Doch das Thema Kunststoff, das unsere Kurzzeit-Praktikantin Nathalie Schroeder vorschlug, brachte die woxx wieder einmal in den nahe gelegenen Ouni-Laden. Durchaus zu ihrem Vorteil, denn der Artikel der Quatrième-Schülerin aus dem Lycée Ermesinde ist hochinteressant, bemerkenswert gut geschrieben und verschafft neue Einblicke in die Abfallproblematik. Mit Nathalie zu arbeiten, war für das woxx-Team eine erfreuliche Erfahrung. In diesem Sinne: Wiedersehn Nathalie! Hallo Green-Shopping-Initiativen! mehr lesen / lire plus

Offre d’emploi/Stellenangebot

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Die kritische, unabhängige Luxemburger Wochenzeitung
 sucht

eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter
 (25-35 Stunden/Woche; unbefristet)

zur Betreuung des Veranstaltungskalenders und des Internetportals sowie für die Korrektur redaktioneller Texte.

Aufgabengebiete:

– Erfassen, zusammenstellen und redigieren der Veranstaltungskalenders (wat ass lass, expo et kino) der Print- und der Online-Ausgabe der woxx;
– Betreuung, in Zusammenarbeit mit den RedaktionskollegInnen, des Online-Portals der woxx;
– Korrektur deutscher, französischer und luxemburgischer Texte, wobei der Schwerpunkt auf deutschen Texten liegt.


Wir wünschen uns einen/eine Mitarbeiter/in mit:
– Kenntnissen in der Datenerfassung, im Layout und in der Betreuung von Content Management Systemen;
– Kenntnissen der kulturellen und gesellschaftlichen Realität Luxemburgs;
– sehr guten Sprachkenntnissen in Deutsch und guten Kenntnissen in Französisch und Luxemburgisch;
– der Motivation, Verantwortung in einem selbstverwalteten Betrieb zu übernehmen;
– der Fähigkeit sich sowohl in ein Team zu integrieren, als auch eigenständig zu arbeiten.

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KorräktorIn gesucht

Die woxx schafft mal wieder Arbeitsplätze, obwohl sich die Rahmenbedingungen für Printmedien nicht unbedingt verbessert haben. Neben der rein journalistischen Aktivität fallen bei einer Zeitung wie der woxx auch jede Menge Tätigkeiten an, die zwar wenig beachtet werden, aber für ein gutes – und möglichst fehlerfreies – Endprodukt sehr wichtig sind. Ausgerechnet die in der letzten woxx geschaltete Stellenanzeige machte deutlich, wo manchmal der Schuh drückt: Dort hieß es, das Stichdatum zur Abgabe der Kandidaturen sei der 30. Januar 2016 (!). Weil mit so einer verkorksten Anzeige das woxx-Team wohl vergeblich auf geeignete KandidatInnen hätte warten müssen, haben wir nicht nur die Anzeige nachgebessert (woxx.lu/job), sondern den Abgabetermin auch noch glatt um eine Woche bis zum 6. mehr lesen / lire plus

Neu im Team: Tessie

Neueinstellungen bei der woxx sind immer zeitaufwendig, und das liegt nicht an einem Mangel an guten KandidatInnen – im Gegenteil! Erst kurz vor Weihnachten haben wir entschieden, die im November ausgeschriebene Stelle mit Tessie zu besetzen. Beim traditionellen Schampustrinken nach dem Abschluss unserer Doppelnummer am 22. war „die Neue“ bereits dabei. Sie hat ihr Büro Anfang Januar bezogen; ihr erster großer Artikel erscheint in dieser Nummer auf Seite 6. Manchen LeserInnen dürfte Tessie durch ihr Engagement bei den Film- und anderen Projekten von Richtung 22 und als freie Mitarbeiterin von 100,7 bereits bekannt sein. Nach einem Bachelor in Filmwissenschaft wird sie in Kürze ihr Studium mit einem Master in Kulturanalysen abschließen. mehr lesen / lire plus

Trauer-Ersatz

In vielem glich das Jahr 2016 dem Jahr davor: Terroristische Anschläge mit zahlreichen Opfern. Wir fragen uns dann jeweils: Wie gehen wir in der aktuellen Nummer damit um? Wie schnell und in welcher Form sollen soll reagiert werden: Bringen wir nur unser Entsetzen zum Ausdruck oder liefern wir schon jetzt einen etwas analytischeren Part? Als Wochenzeitung sind wir nicht unbedingt getrimmt auf eine schnelle Reaktion. Als (von manchen als faul empfundener) Kompromiss hat sich der schwarze Balken angeboten, eine Art Trauerflor, der inzwischen bereits einige woxx-Titelseiten „schmückte“. Manchmal war es auch das Motiv einer Kerze, weil der Trauerflor als Symbolik nicht allen in den Kram gepasst hat. mehr lesen / lire plus

Best Wishes: Die Welt ist nicht genug

„Auswandern – aus der Welt!“, ist die spontane Reaktion nicht weniger Menschen auf Brexit, Trump, Fillon / Le Pen. Steht es wirklich so schlimm? Die woxx-Redaktion fragt sich zu Weihnachten, wo man das Grauen überhaupt noch hinter sich lassen kann.

Back to Utopia

(rw) – Kennst du das Land, wo die Demokratie blüht? Die Verfasserin dieser Zeilen nicht. Deshalb gilt: statt auf der Suche nach dem besseren Leben geografisch auszuschwärmen, besser mal wieder auf die Zukunft setzen. Zugegeben, auch die Utopie ist nicht mehr, was sie mal war. Saint Simon wurde längst als Antisemit entlarvt, und im 20. Jahrhundert verkehrte sich das Konzept der Utopie – unter Miesmachern wie Aldous Huxley oder George Orwell – zunehmend zur Dystopie. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg 27. November: Presseclub mat der woxx

presseclub_rtlDausende Polizisten, Riichter, Journalisten an Enseignanten goufen nom Putsch an der Tierkei vum Erdogan-Regime agespaart, d’Rechtstaatslechkeet gouf an de leschte Wochen a Méint a ville Punkten a Fro gestallt. Sou geet dat net, seet d’Europaparlament an fuerdert ee Stopp vun den Bäitrëttsnegociatiounen.
Ma verléiert d’EU domadder awer net di lescht Méiglechkeet, op de President Erdogan an seng AKP anzewierken? Oder wéini ass de Punkt erreecht, op deem ee seet: Stop, sou geet et net virun.
Dat sinn nëmmen zwou vu ville Froen, deene mer e Sonndeg an eisem Presseclub wëllen nogoen. Aner Themen sinn di kontrovers Kampagne vun der LSAP, den Donald Trump an di sougenannten Affäre Lunghi. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Verlautbarungskonferenzen

Ein Blick auf den redaktionsinternen Kalender macht deutlich: Mit Ausnahme des Premierministers, der mehr Briefings ausfallen lässt, als er abhält, ist die rot-blau-grüne MinisterInnenschar recht mitteilungsbedürftig. Doch Sinn und Zweck von Pressekonferenzen haben sich noch nicht allen erschlossen: Wenn, wie im Fall Rifkin, zu einem gerade veröffentlichten „revolutionären“ 500-Seiten-Dokument eine Pressekonferenz abgehalten wird, erwarten sich die gestressten JournalistInnen vor allem einen schnellen Überblick über wesentliche Erkenntnisse und die ihnen zugrundeliegenden Hypothesen. Einfach nur noch einmal darzulegen, was mit dem Dokument generell erreicht werden wollte, dazu der Ratschlag, sich das Ganze erst einmal durchzulesen, das macht wenig Sinn. Es sei denn, das Dokument steht der Presse mindestens 24 Stunden vorher zur Verfügung, damit sie sich ein detailliertes Bild machen und so im Vorfeld die wichtigsten Fragen, aber auch Ungereimtheiten, auflisten kann. mehr lesen / lire plus