woxx@home: Unbriefed

(gouvernement.lu)

(gouvernement.lu)

„Ass e Briefing?“ Meistens erreicht diese Frage den Koordinator am ohnehin stressigen Redaktionsschluss-Donnerstag. Mit dem Briefing ist jene Pressekonferenz gemeint, die jeweils nach dem – in der Regel – freitäglichen Regierungsrat abgehalten wird. Am Ende der Ära Juncker gab es solche Pressetermine kaum noch. Begründet wurde das oft mit der Abwesenheit des damaligen Premiers, der in Sachen Europa unterwegs sei. Xavier Bettel hielt anfangs nicht nur wieder fleißig Briefings ab, er führte auch die Neuerung ein, dass RegierungskollegInnen dabei sein durften, um besonders wichtige Vorhaben aus ihren Ressorts vorzustellen. Doch inzwischen scheint auch hier der Drang zur Kommunikation etwas abgenommen zu haben. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg 16. Oktober: Presseclub mat der woxx

UPDATE: Podcast NACH NET online, sorrypresseclub_rtl

Trotz gudden ekonomeschen Chiffren deposéiert d’Regierung e Budget, deen am Zentralstaat en Defizit vu ronn enger Milliard opweises huet. Och gëtt en Emprunt geholl.
Ass dëst dee richtege Wee?
Gëtt d’Land mat deem Budget genuch op d’Defien vun der Zukunft preparéiert?
Ass d’CSV hirersaits mam designéierten Spëtzekandidat Claude Wiseler op de Wee zréck an d’Regierung preparéiert?
Nation branding an Anti-Fraihandels-Accord-Manifestatiounen …alles Sujeten op déi mer am Presseclub dës Woch ze schwätze kommen.
Inviteeën sinn de Marc Schlammes aus dem Wort,
de Richard Graf vun der Woxx
d’Michèle Sinner aus dem Land
an de Robert Schneider vum Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Op Lëtzebuergesch

1377faendelD‘woxx huet net laang gezéckt: Kuerz nodeem Petitioun 698 fir Lëtzebuergesch als Amtssprooch anzeféieren d’symbolesch Zuel vun 10.000 Ënnerschrëften iwwerschratt hat, huet d’alternativ Wochenzeitung de Ruff vun der Basis gehéiert an decidéiert hire „Contenu“ – mir sichen nach nom richtege Wuert – progressiv op eis zukünfteg éischt Nationalsprooch ëmzestellen. No a no wäerten ëmmer méi Artikelen an dëser Sprooch erschéngen. Den Ufank mécht dës Woch déi historesch Rubrik. Zum Gléck ass kierzlech och nach eng nei Versioun vum spellchecker.lu (eigentlech: richtegschreiwer.lu) erauskomm, sou datt mer ouni vill Personalopwand dës Ëmstellung hikréien wäerten. D‘Oplag wäert och net ze vill leiden, well mer an Zukunft just nach Ofbestellungen op Lëtzebuergesch wäerten akzeptéieren. mehr lesen / lire plus

Glückliche woxx

Die PDF-AbonnentInnen der woxx waren letzte Woche besonders privilegiert, konnten sie ihre Ausgabe doch schon am frühen Mittwochabend in Empfang nehmen. Die Papier-AbonnentInnen mussten dagegen wie gewöhnlich auf Briefpost am Freitag warten, um die erste Augustausgabe durchblättern zu können. Ursache hierfür: Neben den planmäßigen Sommerurlauben eines Großteils des woxx-Teams gab es zwei etwas ungeplante Abwesenheiten. So wurde Thema-Schreiber der letzten Ausgabe nicht ganz unerwartet, aber eine Woche früher als geplant, Vater der kleinen Clara und hatte folglich Wichtigeres zu tun, als dem Koordinator bis zum bitteren Ende beizustehen. Und der Thema-Schreiber dieser Woche sorgte ebenfalls für einige, wenn auch unnötige, Unruhe: Er sollte seine Kosovo-Pressereise am Mittwoch um 7 Uhr antreten, verwechselte aber „am“ mit „pm“, woraufhin es zunächst so aussah, als müsste der nicht wenig gestresste Koordinator ab Mittwoch die Nummer ganz alleine eintüten. mehr lesen / lire plus

Wo bitte liegt Wormeringen?

D’Maus Ketti sëtzt bei hirem Lach zu Biermereng am Feld; „Wéi schéin“, denkt se, „ass d’Liewen dach, wéi gutt ass’t op der Welt”. Zugegeben über die korrekte luxemburgische Schreibweise von Ketti oder neuerdings Kätti lässt sich streiten. Maus Ketty, wie in der letzten woxx geschrieben, nennt sich jedenfalls ein Restaurant in Schengen. Der Autor August Liesch (1874 – 1949) wird uns die freie Gestaltung bei der Namensgebung sicherlich nicht übel nehmen. Unverzeihlich ist allerdings der Umstand, dass wir die legendäre Feldmaus in der Gemeinde Wormeringen verortet haben. Einmal weil es  – zumindest auf Luxemburger Territorium – ein Dorf namens Wormeringen nicht gibt. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 26. Juni: Presseclub mat der woxx

rtlpresseclubD’Briten hunn tranchéiert a reechen d’Scheedung an. Op d’Insel waart elo e laangen Prozess vun Erausklammen aus der EU – dës Unioun muss sech politesch iwwerdenken an nei opstellen. Wéi steet GB nom Referendum do – wéi eng Léieren muss d’EU aus dem Brexit zéien – wat bedait de briteschen Vote fir d’Parteien vun der Extreme Droite? Doriwwer schwätzen dëse Sonndeg de Marc Schlammes aus dem Wort, de Jacques Drescher vum Feierkrop, de Romain Hilger aus dem Land an den David Angel vun der WOXX am RTL-Presseclub. mehr lesen / lire plus

Ah ! Ça ira !

1377faendelOn sait tous comment ça marche : vendredi matin, vous attendez impatiemment que le facteur passe. Rien qu’à la vue de sa jolie voiture jaune, vous ouvrez grand la porte et sortez en courant. Le woxx, enfin ! Après une semaine passée à devoir lire toutes sortes de torchons, enfin le seul journal qui en vaut la peine. Vous l’arrachez des mains du facteur, et vous commencez à lire avant même d’avoir franchi le seuil de votre porte. Alors, quelle analyse font-ils du référendum britannique ? Vous tournez page après page, vous scrutez l’agenda, vous retournez votre exemplaire dans tous les sens… rien ! mehr lesen / lire plus

Quand la justice vous réveille…

Il y a des jours où le réveil est particulièrement difficile. Surtout les lundis quand, une fois les yeux ouverts et le cerveau en état de marche, vous constatez que le weekend est vraiment fini. Des fois quand même, la justice – ou mieux encore, le parquet – peut accélérer les choses. Ainsi, notre journaliste qui avait prévu de se rendre à l’audience de Richtung 22 dans l’affaire de la « craie », à neuf heures du matin, n’a pas entendu son réveil sonner, mais bien son téléphone. Et cela à 7h24 précises – alors que le réveil était prévu une bonne demi-heure plus tard. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 29. Mee: Presseclub mat der woxx

rtlpresseclubWat ass vun de Resultater vum jéngste Politmonitor ze halen? Wee gëtt Spëtzekandidat vun der CSV fir déi nächst Chamberwalen? A wéi geet et an Eisträich no der ganz knapper Presidentewiel virun? Doriwwer schwätzen dëse Sonnden de Richard Graf vun der woxx, de Claude Karger vum Journal, de Robert Schneider vum Tageblatt an d’Dani Schumacher vum Lëtzebuerger Wort am RTL-Presseclub.

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Parler de décroissance au Luxembourg ?

En tant que rédacteur coresponsable des thèmes économiques, on n’évite pas certains extrêmes au woxx : tout juste sorti d’une conférence de presse où le Statec a fait état d’une année 2015 qui aurait connu une croissance de « presque 5 % », sous-estimée initialement de 1,5 %, pour ensuite nous expliquer qu’il faut revoir à la baisse la hausse escomptée pour 2016 qui serait « sous la pression des marchés internationaux » et n’atteindrait pas les 3,4 % prévus, mais « seulement » 3,1 %, pour repasser en 2017 à 4,6 %, il faut déjà préparer l’annonce d’une conférence de Bernard Legros sur la… décroissance. mehr lesen / lire plus

Was heißt hier alternativ?

Als die woxx (respektive die Vorgänger-Zeitung GréngeSpoun) geboren wurde, wusste mensch (!) woran er dachte, wenn er von „alternativen Medien“ sprach. Spätestens seit es in Deutschland eine extrem rechte Partei gibt, die die Alternative in ihrem Namen führt, braucht es schon etwas mehr an Erläuterung weshalb eine Zeitung oder ein Radio sich als „alternativ“ versteht. Aufschlüsse über unser und anderer Selbstverständnis dürfte es am kommenden Montag gegen 18h30 im Rahmen des „Publik-Forum“ in den Rotonden  geben, wo über das Thema „Medienvielfalt in Luxemburg“ debattiert wird. Neben dem Medienpluralismus soll auch die spezifische Situation „alternativer“ Medien zur Sprache kommen. Die woxx startet zeitgleich eine lockere Serie zu den alten und neuen Alternativ-Medien (siehe Thema). mehr lesen / lire plus

Kassensturz 2015

Gedruckte Presseerzeugnisse haben es heutzutage nicht leicht. Neben der Konkurrenz aus dem Internet ist es vor allem die Wirtschaftskrise, die vielen schwer zu schaffen macht: Während das „Gratis“-Internet das Publikum, vor allem das junge, der Einsicht entwöhnt hat, dass man für regelmäßige Information etwas zahlen muss, bleiben zunehmend auch noch die Anzeigenkunden aus. Ein Wirtschaftsmodell, das sich überlebt hat? Auch die woxx musste in den letzten Jahren den Gürtel enger schnallen, konnte aber (bei der Genossenschafts-Hauptversammlung am Donnerstag) zum zweiten Mal in Folge ein positives Resultat vorweisen. Wenn aber der Reingewinn nur knapp ein Prozent des Umsatzes ausmacht, ist eher von einer schwarzen „Null“ die Rede. mehr lesen / lire plus

#woxxRules #SocialMedia ;-)

Unser Donald-Trump-Cover von vergangener Woche hat uns neue Fans beschert, sogar jenseits des Atlantiks. Auf Instagram wurde das Konterfei unter anderem geliked von trumpsbury, drunkamerica und trumpvote. Pseudonyme, die sich als Rechte entpuppten, die wohl nicht ganz verstanden hatten, wofür die woxx steht. Schwamm drüber – die woxx ist auf Instagram, dem sozialen Netzwerk, auf dem nur quadratische Fotos gepostet werden. Und das, soweit wir wissen, als erste Luxemburger Zeitung. Zur Erinnerung: Als Web-Pioniere hatten wir 2000 als Erste neben dem Web- auch ein Wap-Portal. Was das ist? Eine Art WWW für Billig-Handys. Ist Geschichte, gibt’s nicht mehr. Und ja, vielleicht weiß in zehn Jahren auch niemand mehr, was Instagram ist. mehr lesen / lire plus

2021

Wie soll die woxx in fünf Jahren aussehen? Zweimal vier Stunden lang versuchte Ende vergangener Woche das woxx-Team, zusammen mit dem Verwaltungsrat der Herausgeber-Kooperative, eine Antwort auf diese und andere Fragen zu finden. Ein Perspektiven-Seminar, das, in Gang gehalten von sehr vielen (nicht-verunreinigten!) Schokoriegeln, vor allem helfen sollte, den gemeinsamen Nenner des woxx-Projektes neu auszuloten. Zum einen stehen altersbedingte Personaländerungen ins Haus, zum anderen haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen, unter denen die „andere Wochenzeitung“ gedeiht, in den letzten Jahren stark verändert. Mehrere Arbeitsgruppen sollen nun bis zum Sommer den freien Gedankenfluss des äußerst intensiven Seminars in konkrete Planungen münden lassen. Sollte bis dahin unser Tatendrang nicht durch Hiobsbotschaften aus dem Kommunikationsministerium allzu sehr gebremst werden, könnte es vielleicht schon im Herbst sichtbare Änderungen geben. mehr lesen / lire plus