Chronologie (D)

Die „home story“ der woxx in Daten

2010
Anina Valle Thiele verstärkt für mehrere Monate die Redaktion.

2008/2009
Ein Jubiläumsjahr. Mit Rundtischgesprächen, einem Konzert, einer Filmvorführung und anderen Aktionen begeht die woxx ihr zwanzigjähriges Jubiläum.

2007
Corinne Saghuber verlässt die woxx im August 2007. Martine Vanderbosse ersetzt sie in der Verwaltung, Susanne Hangarter übernimmt ihre Layout Aufgaben und ist auch für die Internet Seite zuständig.

Trotz dieses Personalwechsels ist das Team nun fest im Sattel: Das Projekt, der Zeitung ein neues Gesicht und ein neues Format zu geben, wird wieder aufgegriffen und im Herbst umgesetzt. Die woxx erscheint von jetzt an in einem kleineren Format, mit neuem Layout und Konzept. Die Zeitung besteht aus drei Teilen, in denen Politik und Kultur nicht mehr so stark voneinander getrennt werden: News, Regards und Agenda.

2006
Thorsten Fuchshuber wird regelmäßiger, freier Mitarbeiter, insbesondere, um die erfahrenen woxx-Journalisten dabei zu unterstützen, die im Jahre 2005 neu eingestellten Redakteure zu betreuen.

2005
Viel Personalwechsel kennzeichnet das Jahr 2005. Im April wechselt Stefan Kunzmann zur Revue und wird von David Wagner ersetzt. Im August geht Ines Kurschat zum Lëtzebuerger Land. Sie wird von Adrien Thomas, anschließend ab Dezember von Christiane Walerich ersetzt. In der Kultur besetzt Luc Caregari ab Oktober die Stelle der Kulturredakteurin Claudine Muno, die ihrerseits im Sommer gekündigt hat.

2004
Nach seiner Nominierung zum Generalkoordinator des Kulturjahres 2007 kündigt Rober Garcia bei der woxx. Im Mai 2004 wird Claudine Muno Kulturredakteurin der woxx.

2003
Im März übernimmt Corinne Saghuber den administrativen Posten von Monique Ludovicy und die Layout-Aufgaben von Armand Turpel, der die woxx im Februar verlässt. Die woxx wechselt die Druckerei: die c.a. press druckt und verteilt die Wochenzeitung ab Februar. Im November übernimmt Serge Garcia Lang für einige Monate den Posten der Kulturredaktion von Germain Kerschen.

2002
Die langjährige Kulturredakteurin Sabine Schulze und die Layouterin Muriel Prieur verlassen die woxx im April. Sabine Schulze wird in der Kulturredaktion von Germain Kerschen ersetzt, der bis dahin hauptsächlich in der politischen Redaktion geschrieben hat. Sein freier Posten wird ab Juni von Stefan Kunzmann besetzt.

2001
Nach langen Jahren des Überlebungskampfes ist die woxx jetzt einigermaßen finanziell stabil und zur etablierten Wochenzeitung avanciert. Zwar sind die Mittel der Zeitung trotz Pressehilfe immer noch beschränkt und die Löhne unter dem Durchschnitt, doch Angst um die blanke Existenz gibt es fortan nicht mehr. In den nächsten Jahren wird es dafür viele Wechsel im Personal geben. Ab Januar ersetzt Ines Kurschat Melanie Weyand.

2000
Inzwischen ist das Team der woxx stark gewachsen. Dazu gehören: Karin Enser, Lea Graf, Richard Graf, Robert Garcia, Germain Kerschen, Muriel Prieur, Bibine Schulze, Renée Wagener, Diane Welter, Danièle Weber und Melanie Weyand.

Seit Jahren wurde darüber geredet, ab Herbst ist es dann so weit. Aus dem GréngeSpoun wird die woxx: ein neuer Name, ein neues Gestaltungskonzept, und endlich eine Internet-Seite.

1999
Anfang des Jahres wird Melanie Weyand als Redakteurin eingestellt und zum ersten Mal verlässt ein Redaktionsmitglied die Zeitung: Peter Feist wechselt zum Lëtzebuerger Land. An seine Stelle tritt Raymond Klein.

Unsere Druckerei zieht um – und nicht nur das. Die neuen Technologien machen es möglich, unsere fertig gestalteten Zeitungsseiten auf Diskette zu transportieren. Auch der Fotoscanner hält bei uns Einzug, und unser primitives Modemsystem wird durch E-Mail ersetzt.

1998
Nach Martin Linster steigt Christian Mosar als Fotograf bei uns ein. Neue Korrekturposten werden geschaffen.

1997
Mit Germain Kerschen vergrößert sich das Redaktionsteam erneut. Der redaktionelle Umfang der Zeitung wird erweitert. Regelmäßig gehört jetzt auch die Literaturbeilage „ex libris“ zum Spoun. Neue freie MitarbeiterInnen, insbesondere für den Kulturteil, werden geworben.

1996
Der GréngeSpoun denkt über einen neuen Namen nach, doch die Mehrheit der Genossenschaftsmitglieder lehnt diese Idee auf einer Vollversammlung ab.

Im Rückwirkungsverfahren deutet sich ein Vergleich an. Nach fünf langen Jahren des Kampfes um gesetzliche Gleichbehandlung, oft am Rande des Konkurses, tritt im Spoun-Alltag eine gewisse Normalisierung ein, auch wenn die alten Schulden noch jahrelang drücken.

Ab Herbst heißt der Kulturteil „After Eight“, die Aufmachung des GréngeSpoun wird unter fachlicher Beratung durch den Grafiker Marc Angel gestrafft.

Wieder ein Umzug: Der Spoun zieht in geräumige Büros in der Av. de la Liberté.

1995
Der GréngeSpoun etabliert sich: Die ILReS errechnet eine durchschnittliche Reichweite von drei Prozent.

Mit Monique Ludovicy wird eine administrative Mitarbeiterin eingestellt.

1994
Erst nach den Wahlen wird im Juli das entscheidende Reglement publiziert, nachdem der GréngeSpoun, wie sieben andere Tages- und Wochenzeitungen, öffentlich gefördert wird. Die erstaunlich zahlreichen Solidaritätsbekundungen, Geldspenden und Überbrückungskredite von privater Seite haben sich gelohnt. Doch der Spoun prozessiert weiter: Wir fordern Rückwirkung für die vielen verlorenen Monate.

Ein weiterer Redakteur wird eingestellt: Peter Feist. Damit sind nur noch die Hälfte der Redaktionsmitglieder im Besitz einer grünen Parteikarte. Aber das Streben des GréngeSpoun nach mehr politischer Unabhängigkeit geht nicht ohne Konflikte innerhalb Genossenschaft über die Bühne.

1993
Das Geld wird knapp. Die Seitenzahl wird reduziert, die grüne Farbe verschwindet, und der Spoun lanciert eine Solidaritätskampagne zur Anerkennung als Informationszeitung. Mit einer Protestaktion vor dem Staatsministerium feiert der Spoun sein fünfjähriges Bestehen. Wir ziehen vor Gericht. Der Staatsrat gibt dem GréngeSpoun Recht, doch der Staat lässt sich weiterhin Zeit mit der Vergabe der Pressehilfe: Der Spoun verliert dadurch jeden Monat mehr als eine Viertelmillion Franken.

Renée Wagener ergänzt wieder die Redaktion. Erneuter Umzug: Der Spoun lässt sich in der „Groussgaass“ nieder.

1992
Der Spoun erfüllt die für die Pressehilfe notwendige Bedingung, ein Jahr lang wöchentlich zu erscheinen, und kommt noch einer zweiten nach: die vom Gesetz verlangten fünf hauptamtlichen Journalistinnen. Es sind Robert Garcia, Léa Graf, Richard Graf, Sabine Schulze und Danièle Weber. Doch der Presserat verteilt die offiziellen Pressekarten nur zögerlich – und ohne die vergibt die Regierung keine Pressehilfe.

1991
Der Spoun wechselt von der Imprimerie Watgen zur COPE, um auf das schnellere Rotationsverfahren umsteigen zu können. Im Februar wird die „GréngeSpoun société coopérative“ Herausgeberin, 150 TeilhaberInnen werden sich im Lauf der Zeit darin zusammenfinden. Ab dem 1. März erscheint der GréngeSpoun wöchentlich. Erklärtes Ziel dieser Neuerung: die staatliche Pressehilfe. Um überhaupt einen Antrag darauf stellen zu können, muss die Zeitung ein Jahr lang ohne Unterbrechung mindestens einmal pro Woche erscheinen.

1990
Robert Garcia stößt zur Redaktion hinzu. Heng Breier begleitet den Spoun als ehrenamtlicher Fotograf. Viviane Thill wird im Sekretariat von Jacquie Thill abgelöst. Im März zieht der GréngeSoun ins „Streckeisen“ am Boulevard de la Pétrusse – ein richtiges Büro.

Der Kulturteil wird „geliftet“ und erhält ein eigenes Design.

1989
Ab Januar erscheint der Spoun im Zwei-Wochen-Rhythmus. Zwei Teilzeitstellen werden geschaffen und von Renée Wagener und Viviane Thill besetzt.

Thers Bodé, seit Ende 1988 Redaktionsmitglied, stirbt nach einer schweren Krankheit, kurz nachdem sie als GAP-Abgeordnete gewählt wurde.

Ab November erscheint regelmäßig „recto/verso“, eine satirische Betrachtung der Luxemburger Wirklichkeit durch die „United Guys“ Guy Rewenig und Guy W. Stoos.

1988
Ende September 1988 erscheint die Nullnummer des „GréngeSpoun : wochenzeitung fir eng ekologesch a sozial alternativ“. Die Redaktion umfasst ausschließlich Parteimitglieder der „Gréng Alternativ“ (GAP): François Bausch, Richard Graf, Jean Huss, Abbes Jacoby, Romain Roden, Renée Wagener. Karikaturist der ersten Stunde ist Guy W. Stoos. Die Redaktion und Gestaltung geschieht in (unbezahlter) Heimarbeit in einer Dachkammer in der Avenue Emile Reuter, eine erste Finanzspritze kommt durch einen Kredit der GAP.

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