Landwirtschaftsminister Romain Schneider hat von seinem Vorgänger eines gelernt. Pressekonferenzen mitten im Sommerloch garantieren höchste Aufmerksamkeit seitens der Medien, die sich ansonsten die Geschichten aus den Fingern saugen müssen. Allerdings dozierte sein Fernand Boden oft stundenlang und lieferte den JournalistInnen kiloweise Zahlenmaterial, an dem sie sich den ganzen Sommer über austoben konnten. Anders der LSAP-Mann, der in knapp 20 Minuten erläutert, dass er trotz Preisverfall und Missernten ein glücklicher Minister ist, weil sein Ressort als einziges auch 2010 nicht zurechtgestutzt wird. Den strukturellen Fehlentwicklungen der Agrarbranche setzt er vor allem eins entgegen: Subventionen um den Kostendruck zu senken. Und das Versprechen, im Herbst einen Agrargipfel mit dem Regierungschef und dem Budgetminister zu organisieren. Helfen soll auch ein einheitlich niedriger Wasserpreis für alle Bauern. Dass auch noch die Umweltprozeduren „vereinfacht und beschleunigt“ werden sollen, lässt aufhorchen. Manchmal rufen Krisen eben auch falsche Entscheidungen hervor. Die Bauernzentrale wertet die Maßnahmen „insgesamt positiv“, auch wenn den versprochen Hilfen von 10 Millionen Euro im Jahre 2010 geschätzte Mindereinahmen von etwa 35 Millionen entgegenstehen.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

