Olai: „Wir fühlen 
uns alleingelassen“

David Angel und Thorsten Fuchshuber

Lange Wartezeiten, baufällige Strukturen und Unterbringungs-
engpässe: das Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration (Olai) steht immer mal wieder in der Kritik. Im woxx-Interview reagiert nun Yves Piron, Direktor der Behörde.

Yves Piron, Jahrgang 1963, ist Politikwissenschaftler und seit Anfang der 1990er Jahre im Verwaltungsrat von Médecins sans Frontières (MSF). Von 2008 bis 2014 war er Direktor des hauptstädtischen Geschäftsverbands, bevor Corinne Cahen ihn ins Olai holte. Wert legt er auf die Tatsache, dass er „aus der Privatwirtschaft kommt“. (Fotos: woxx)

Yves Piron, Jahrgang 1963, ist Politikwissenschaftler und seit Anfang der 1990er Jahre im Verwaltungsrat von Médecins sans Frontières (MSF). Von 2008 bis 2014 war er Direktor des hauptstädtischen Geschäftsverbands, bevor Corinne Cahen ihn ins Olai holte. Wert legt er auf die Tatsache, dass er „aus der Privatwirtschaft kommt“. (Fotos: woxx)

Das Olai stand in den letzten Wochen teilweise massiv in der Kritik, Asylbewerber haben sich öffentlich über ihre Lebensumstände beklagt. Alles übertrieben?


Es ist immer schwierig, auf Anschuldigungen zu reagieren, weil mein Team und ich eine bestimmtes Maß an Vertraulichkeit gewährleisten müssen. Oft kennen wir den Hintergrund dessen, was da öffentlich artikuliert wird. Ein Teil der vorgebrachten Kritik ist weitgehend zutreffend, bei einem anderen Teil ist das aber nicht der Fall. Wenn wir zum Beispiel eine Richtigstellung herausgeben, müssen wir sehr nuanciert an die Sache herangehen. Es geht nämlich fast immer um individuelle Dossiers. Es geht um Menschen, deren Asylverfahren zum Teil sehr lange dauert, die manchmal unzufrieden und vielleicht auch in Situationen sind, die sie sich so nicht vorgestellt hatten. Wir akzeptieren und respektieren das – können oft aber nicht detailliert Stellung zu konkreten Situationen nehmen. Wichtig ist, ist dass wir die Kritiken ernstnehmen, Signale erkennen und agieren.

Wie reagieren Sie auf Fälle wie den in Bourscheid, wo Bewohner einer Struktur ihren Unmut auf drastische Art geäußert haben (woxx 1392)?


Wir reagieren vor allem intern darauf. Im Fall von Bourscheid haben unsere Sozialarbeiter das Gespräch mit allen Betroffenen gesucht. Wir setzen auf Dialog, versuchen gemeinsam mit den Betroffenen herauszufinden, welche Probleme es gibt und übernehmen gegebenenfalls Verantwortung, wenn zum Beispiel Personen anderswo untergebracht oder sonstige Maßnahmen getroffen werden müssen.

„Wir fühlen uns als Olai alleingelassen mit unseren älteren Strukturen.“

Als vor über einem Jahr das „Foyer Lily Unden“ auf Limpertsberg eröffnet wurde, hieß es, das „Don Bosco“, das sich nebenan befindet, sei „eine Schande für Luxemburg“…


Diese Aussage kann ich noch immer unterschreiben.

…und müsse schleunigst abgerissen werden. Über ein Jahr später sind immer noch Menschen darin untergebracht.


Es gibt nicht genügend Betten. Bereits Ende Oktober, Anfang November werden wir wohl in unseren längerfristigen Unterkünften keine freien Betten mehr haben. Wo bringen wir die Leute dann unter? Nicht auf der Straße, auch nicht in Zelten – also sind wir gezwungen, auf Strukturen zurückzugreifen, die eigentlich nicht mehr genutzt werden sollten. Niemand wartet ungeduldiger auf bessere Auffangstrukturen als wir.

Auf wen warten Sie?


Wir warten darauf, dass es entweder weniger Bedarf gibt, oder wir über mehr Betten verfügen. Wir sind natürlich über die Zahl der Neuankömmlinge informiert und auch dabei, neue Containerstrukturen aufzubauen. Doch bezüglich der Containerdörfer etwa ist die Situation in einigen Gemeinden festgefahren, es gibt juristische Einsprüche, und einige Einrichtungen, die nächstes Jahr ihre Türen hätten öffnen sollen, werden dazu wohl nicht in der Lage sein. Es sieht aus, als ob nächstes Jahr nur eine Struktur geöffnet wird – dementsprechend fehlen Betten, viele Betten. Das kommt zum Teil auch daher, dass der ganze Bereich in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt worden ist. Es gab natürlich auch weniger Asylanträge – und von den Menschen die jetzt ankommen, werden viel mehr in Luxemburg bleiben können, als das früher der Fall war. Das heißt auch, dass sich viel mehr Menschen in den nächsten Jahren auf Wohnungssuche begeben werden. Da nähern wir uns dem Kern des Problems: Weil sich die Wohnungssuche so schwierig gestaltet, bleiben viele von denen, die eigentlich anerkannte Flüchtlinge sind – für die wir als Olai also nicht mehr zuständig sind – in unseren Strukturen hängen.

„Für anerkannte Flüchtlinge ist es sehr schwer, eine Wohnung zu finden.“

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„Wir sind gezwungen, auf Strukturen zurückzugreifen, die eigentlich nicht mehr genutzt werden sollten.“ 
Das „Don Bosco“ auf Limpertsberg im Sommer 2015.

Sie haben Leute in ihren Strukturen, die dort eigentlich nicht mehr sein sollten?


Ja.

Welchen Anteil macht das aus?


Ein Drittel. Dabei handelt es sich um Leute, die entweder als Flüchtlinge anerkannt sind, oder aber um welche, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die eigentlich abgeschoben werden müssten, bei denen das aber aus dem einen oder anderen Grund noch nicht gemacht werden konnte. Wir setzen diese Leute natürlich nicht auf die Straße. Das bringt aber auch Schwierigkeiten mit sich. Wenn wir all die Menschen – ich schätze, dass es sich um 800 oder 900 handelt – aus unseren Strukturen werfen würden, bräuchten wir das Don Bosco natürlich nicht mehr. Es gab ja Appelle an die Gemeinden, Wohnraum zu melden, aber viele Antworten haben wir nicht erhalten. Wir fühlen uns als Olai gewissermaßen alleingelassen mit unseren älteren Strukturen.

Wer ist denn verantwortlich für die anerkannten Flüchtlinge?


Wer als Flüchtling anerkannt wird, wird eigentlich wie alle anderen Einwohner Luxemburgs auch behandelt. Verantwortlich ist das „office social“ der Gemeinde, in der die jeweilige Person untergebracht ist. Das Problem ist, dass es für anerkannte Flüchtlinge sehr schwer ist, eine Wohnung zu finden – die allgemeine Wohnungsnot in Luxemburg ist ja kein Geheimnis. Also bleiben die Leute in unseren Strukturen. Da kommen dann auch noch einmal ganz andere Herausforderungen hinzu: In den Strukturen sind Asylbewerber gemeinsam mit anerkannten Flüchtlingen und abgelehnten Asylbewerbern untergebracht, da kommt es schon mal zu Reibereien oder Spannungen.

„Je enger wir die Leute unterbringen müssen, desto gespannter läuft das Zusammenleben ab.“

Unter wessen Verantwortungsbereich fallen die Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wurde?


Es ist Aufgabe der „Direction de l’Immigration“ des Außenministeriums, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben. Oft handelt es sich um Leute, die nicht freiwillig ausreisen wollen. Teilweise sind Leute darunter, die keine Papiere mehr haben, weil sie sie verloren oder weggeworfen haben. Es gibt eine ganze Reihe Länder, die sich deswegen weigern, abgelehnte Asylbewerber wieder bei sich aufzunehmen. Auch logistisch gesehen stellen solche Abschiebungen eine beträchtliche Herausforderung dar. Solange die Situation nicht geklärt ist, bleiben die Betroffenen bei uns hängen.

Sie haben Spannungen in den Strukturen angesprochen. Gibt es Fälle von ethnisch oder konfessionell bedingten Konflikten?


Ich kann glücklicherweise sagen, dass wir von keinen Reibereien oder Auseinandersetzungen wissen, die auf ethnische oder religiöse Umstände zurückzuführen wären.

Wie kann das sein? Im Ausland sind solche Fälle ja teilweise an der Tagesordnung …


Hier aber nicht. Zu 90 Prozent sind Spannungen auf Probleme des Zusammenlebens zurückzuführen. Ob unterschwellig ethnische oder konfessionelle Unterschiede eine Rolle spielen … das kann natürlich sein, wird aber nicht so artikuliert. Das Problem ist natürlich auch hier, dass wir nicht schnell genug neue Strukturen aufmachen können, um das zu „entflechten“. Je enger wir die Leute zusammenlegen müssen, desto gespannter läuft das Zusammenleben ab. Spätestens im Frühsommer 2017 werden wir es mit einer sehr zugespitzten Situation zu tun haben, wenn es so weiter geht wie bisher.

Sie rechnen also damit, dass die Strukturen mittelfristig überbelegt sein werden?


Ja.

Das klingt pessimistisch …


… ist es.

1394stoosWieviel Personal fehlt Ihnen eigentlich beim Olai?


Ich drücke es mal so aus: Wir verwalten etwa 60 bis 70 Einrichtungen, in denen „Demandeurs de protection internationale“ untergebracht sind. Bisher war es immer so, dass der Olai fast alle diese Strukturen verwaltet hat. Als dann letztes Jahr der „Afflux massif“ begann, haben wir entschieden, viel häufiger als bisher auf NGOs zurückzugreifen – auf das Rote Kreuz, die Caritas, und zu einem kleinen Teil auf die Asti. Diese Organisationen haben ihr Personal recht schnell hochgefahren. Teilweise reden wir hier von einer Verdreifachung des Personals. Wir haben aber auch unser eigenes Personal innerhalb eines Jahrs verdoppelt – von etwa 50 auf heute 100 Mitarbeiter -, was für eine staatliche Verwaltung enorm ist. Wenn der „afflux“ aber so weiter geht, werden sowohl wir als auch die NGOs weitereres Personal einstellen müssen. Wir haben eine Art Richtlinie, die einen Personalschlüssel von eins zu 30 vorgibt – also einen Betreuer pro 30 Asylbewerber. Beim „Primo-Accueil“, also in den ersten Wochen nach der Ankunft, arbeiten wir eigentlich gemäß einem Personalschlüssel von eins zu 50. Wir versuchen auch, das zu schaffen – doch heute bewegen wir uns beim Olai bei eins zu 160.

Sie haben von traumatisierten Menschen gesprochen. Solche Menschen benötigen konstante Betreuung – sind Sie in der Lage, diese zu leisten?


Wenn wir von einem Betreuungsschlüssel sprechen, geht es um Sozialarbeiter. Trauma-Bewältigung ist nicht deren Ressort, das ist Sache von Psychologen und Psychiatern. Flucht vor Krieg ist ja auch nicht der einzige Grund, hier um Asyl zu bitten. Es gibt zum Beispiel Leute, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ihr Herkunftsland verlassen mussten. Wir bauen aber nicht für jeden Fall einen neuen Dienst auf, sondern leiten die Leute an bestehende Strukturen weiter.

Aber letztlich sind es doch vermutlich die Sozialarbeiter, die als erstes mit den Problemen konfrontiert sind.


Nicht unbedingt. Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, mit dem Chancengleichheitsministerium, mit verschiedenen Organisationen wie Cigale oder der Jugend- und Drogenhilfe. Natürlich geht es beispielsweise bei Traumata und Fragen der Sexualität immer auch um Vertrauen, und natürlich stehen da die Sozialarbeiter als Bezugspersonen in erster Reihe. Deshalb fahren wir ja auch den Personalschlüssel hoch – auch wenn man sagen muss, dass auch wir irgendwann an unsere Grenzen stoßen werden. Das gilt auch für die Rekrutierung von Personal, denn unser Tätigkeitsbereich ist nicht für alle Sozialarbeiter der Traumjob. Man arbeitet viel und ist mit harten Realitäten konfrontiert.

„Spätestens im Frühsommer 2017 werden wir es mit einer sehr zugespitzten Situation zu tun haben.“

Im Zuge der Flüchtlingskrise sind ja ganz viele freiwillige Initiativen aus dem Boden geschossen. Inwiefern übernehmen die, was der Staat nicht leisten kann?


Wir haben hier von Anfang an eine ganz große Solidaritätswelle erlebt, die auch teilweise bis heute anhält. Das ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Teil des „Accueil“. Das Olai beteiligt sich daran, die ganzen Initiativen ein wenig aufeinander abzustimmen. Wir stellen gewissermaßen unser „Know-How“ zur Verfügung. Ich möchte aber auch betonen, dass das eine völlig neue Herangehensweise ist, dass eine staatliche Verwaltung so eng mit Freiwilligen zusammenarbeitet.

Ein Grund für Unzufriedenheit unter Asylbewerbern scheint der Umstand zu sein, dass Kochen in gewissen Strukturen nicht erlaubt ist.


Leider ist es so, dass wir nur in der Hälfte der Strukturen Kochplätze vorhanden sind. Das ist oft Grund für Zoff. Dazu muss man sagen, dass für neue Strukturen die Möglichkeit zum Selberkochen eine Priorität ist.

Im Zusammenhang mit den Mitarbeitern der Sicherheitsfirmen kommt es auch immer wieder zu Beschwerden von Seiten der Asylbewerber. Gibt es spezielle Voraussetzungen für dieses Personal?


Wir arbeiten mit etablierten Sicherheitsfirmen zusammen, die eine Zulassung benötigen. Schon auf dieser Ebene gibt es also Qualitätskriterien. Zudem gibt es eine öffentliche Ausschreibung mit einem Pflichtenkatalog – das läuft also nicht unbedingt anders als bei anderen Aufträgen. Der Unterschied ist aber der, dass über den Pflichtenkatalog von den Sicherheitsunternehmen verlangt wird, ihre Mitarbeiter im Umgang mit Interkulturalität zu schulen. Weil wir aber sehr schnell mehr Leute benötigt haben, haben die Sicherheitsunternehmen natürlich auch sehr schnell eingestellt. In dem Bereich ist es darüber hinaus so, dass das Personal recht häufig wechselt. Wenn wir feststellen, dass es Probleme gibt, oder uns Zwischenfälle mitgeteilt werden, reagieren wir schnell. Ich betone, dass wir dankbar für Informationen zu Zwischenfällen oder schlechtem Benehmen sind.

„Wir sind gezwungen, auf Strukturen zurückzugreifen, die eigentlich nicht mehr genutzt werden sollten.“ 
Das „Don Bosco“ auf Limpertsberg im Sommer 2015.

„Wenn wir feststellen, dass es Probleme gibt, oder uns Zwischenfälle mitgeteilt werden, reagieren wir schnell.“

Passiert das öfter?


Ab und zu.

Welche Perspektiven bieten Sie den Menschen in Ihren Strukturen?


Wenn wir von Perspektiven reden, sind wir bei der Integration. Auch wenn das vielleicht weniger nach außen getragen wird, ist dieser Aspekt sehr wichtig für uns. Wir sind schon seit dem Frühling dabei, Integrationsmaßnahmen bei Asylbewerbern umzusetzen. Wir bieten Sprachenkurse und „Bürgerkunde“ an und reden hier von Initiativen, die auf einer voluntaristischen Herangehensweise basieren. Wir bieten also Kurse an, zwingen aber bislang niemanden dazu, sie zu belegen. Wir haben aber festgestellt, dass mehr Männer als Frauen diese Kurse belegen. Das liegt daran, dass es oft die Frau ist, die sich um die Kinder kümmert oder kocht – sofern das in der jeweiligen Struktur möglich ist. Ich will auch nicht leugnen, dass es auch noch andere, kulturelle, Gründe gibt …

… dass die Frauen oft gar nicht kommen dürfen?


Genau. Das wird uns gegenüber natürlich nie so direkt formuliert, aber in der Praxis gibt es schon Fälle, wo das so zu sein scheint. Deshalb gibt es Überlegungen, eine bestimmte Anzahl an Stunden in einem Sprachenkurs oder in Bürgerkunde obligatorisch zu machen.

„Momentan dauert das Asylverfahren länger als sechs Monate und das bringt natürlich sehr viel Frust mit sich.“

Kommen wir noch einmal auf die Perspektiven zurück: oft bleiben die Menschen lange in den Strukturen hängen.


Das Wichtigste ist: Die Leute kommen hierher, um Asyl zu bekommen, um hierzubleiben. Letztendlich ist also die Schnelligkeit des Asylverfahrens entscheidend, damit die Betreffenden schnell Gewissheit bekommen. Momentan dauert die Prozedur länger als sechs Monate und das bringt natürlich sehr viel Frust mit sich. Daneben gibt aber sehr viele Angebote, vor allem seitens der NGOs und der Freiwilligen. Darüber freuen wir uns.

Sie sind in einer Zeit Direktor des Olai geworden, in der es starke Umstrukturierungen gab …


… das war mein Auftrag!

Ihre Aufgabe war es, das Olai neu zu strukturieren. Sind Sie zufrieden mit ihrem bisherigen Job?


Ich sage es mal so: Als ich hier angekommen bin, war das Olai streng hierarchisch aufgestellt. Ich bin aber der Ansicht, dass man in einer modernen Verwaltung dem Personal viel mehr Verantwortung übertragen muss, mit Arbeitsgruppen arbeiten, Kompetenzen der Mitarbeiter sinnvoll nutzen und transversal arbeiten. Der „afflux massif“ wäre anders auch gar nicht zu meistern gewesen. Wir haben natürlich auch unser Team erweitert, neue Mitarbeiter mit anderen Kompetenzen hinzugewonnen. Das ist heute nötig: Die erforderlichen Kompetenzen sind heute ganz andere als früher. Heute geht es um öffentliche Ausschreibungen, um juristische Fragen, um Kommunikation. Als ich hier angekommen bin, habe ich zuerst einmal nach einem Budget für Öffentlichkeitsarbeit gefragt – und gleich mal Staunen ausgelöst. Man muss heutzutage neue Wege gehen, Sachen in Frage stellen. Wir sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg!


Kritik am Olai – worum ging’s?

Als wir vor drei Wochen einen Artikel veröffentlichten, in dem AsylbewerberInnen ihren Unmut über verschiedene Missstände ausdrückten, ahnten wir nicht, welche Reaktion wir damit auslösen würden. Am Tag darauf nämlich griffen Bewohner einer Aufnahmestruktur in Bourscheid zu drastischen Mitteln, um sich Gehör zu verschaffen: so bepinselten sie beispielsweise kurzerhand ihre Baracken mit Parolen. Auch andere Medien griffen danach Probleme in den Aufnahmestrukturen auf.


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