Droits humains : Osons le courage

C’est avec l’action cycliste « Be brave and bike for your rights », qu’Amnesty a lancé mardi dernier au Luxembourg la campagne mondiale en faveur des défenseurs des droits humains de plus en plus menacés.

À vélo, les militant-e-s ont fait le tour, mardi dernier, des ambassades du Royaume-Uni, de Turquie, de Chine, de Russie et des États-Unis pour y remettre le nouveau rapport. (Photos : Amnesty International Luxembourg)

Amnesty International lance une nouvelle campagne mondiale, « Osons le courage », pour combattre la vague d‘attaques dont sont victimes les hommes et les femmes qui défendent les droits humains. Partout dans le monde, des membres influents de la société civile, des avocats, des journalistes et d’autres défenseurs des droits humains sont victimes de persécutions, de manœuvres d‘intimidation et de violences d‘un niveau sans précédent, a alerté Amnesty International mardi 16 mai lors du lancement de sa nouvelle campagne mondiale demandant l‘arrêt des attaques contre celles et ceux qui ont le courage de combattre l‘injustice. mehr lesen / lire plus

Theater: Möglichkeits-
räume im 
Realen


Ran an die Wirklichkeit, anstatt nur über sie zu lesen: ein Gespräch mit dem Theaterautor und Gesellschaftskritiker Milo Rau.

Er wurde schon als „Bertolt Brecht unserer Zeit“ bezeichnet – und so falsch ist der Vergleich womöglich nicht: 
der Theatermacher Milo Rau. (Foto: © Hannes Schmid)

woxx: Sie waren schon früh in Ihrem Leben auch außerhalb Europas unterwegs. Welche Rolle hat Reisen für Ihre Entwicklung gespielt?


Milo Rau: Eine sehr wichtige. Ich bin der Meinung, dass man sich die Welt anschauen muss. Dann blickt man zugleich von außerhalb auf Europa. Es ist zum Beispiel eine Sache, darüber zu sprechen, was europäische Firmen in Lateinamerika oder Zentralafrika machen, und eine andere, es selbst zu sehen. mehr lesen / lire plus

Pierre Joris : Canto diurno

Bonne idée que cette anthologie personnelle de Pierre Joris en langue française. Jean Portante, par ailleurs codirecteur de la collection « Les passeurs d’Inuits » dans laquelle le livre paraît au Castor Astral, a assuré la coordination des traductions – avec la participation de l’auteur qui, rappelons-le, écrit exclusivement en anglais. Ce livre permet donc à un public francophone de découvrir un nouveau pan de l’œuvre de Joris choisi par le poète lui-même. Un aperçu intelligent, car il mêle les textes très modernes à la structure complexe, de lecture ardue pour un béotien (« Le livre de Luap Nalec », jeu de lettres sur l’auteur fétiche de Joris, Paul Celan) à des poèmes plus lyriques (émouvant « Matrosen Lied » : « Si j’étais un homme / qui tombe encore amoureux des marins / je tomberais sûrement amoureux de lui.  mehr lesen / lire plus

Luc Spada: Fass mich an

Lieber Luc Spada: Auf den Titel deines neuesten Werks gibt es auf gut luxemburgisch eigentlich nur eine Antwort „Mol net mam Mëschtgreef!“. Sicher, du erwartest jetzt eine vernichtende Kritik aus dem Gutmenschen-Feuilleton, damit du, nachts, besoffen, vor deinem Spiegel dich in deinem Erbrochenen suhlend, dir wieder sagen kannst, dass du ein richtiger Bad-Boy bist. Aber nichts dergleichen. Wir haben dich verstanden Luc Spada: Deine „Literatur“ ist nur ein stummer Schrei nach Liebe. Oder um es in deinen Worten zu sagen: Ich/Kind/gefangen in einem Körper/Mann. Dein Geschreibsel ist der Nullpunkt der Literatur in unserem ach so schönen neoliberalen Zeitalter: Literatur als Event, der Schriftsteller als Schauspieler. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Mai 2017


So tanzt man am Amazonas

Es ist schon außergewöhnlich für einen Musiker bzw. eine Musikerin, erst im Alter von 76 Jahren eine erste Platte zu veröffentlichen, und die zweite nun mit 79. Dona Onete kommt aus dem Amazonasgebiet Brasiliens, war als Lehrerin und Musikforscherin tätig und engagierte sich für Arbeiterrechte, bis sie endlich in hohem Alter ein Plattenstudio betreten konnte, um ihre Musik aufzunehmen. In ihrer Heimatregion war sie durch Auftritte längst als Frau bekannt, die kein Blatt vor den Mund nimmt, offen über Sex singt und sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzt. Ihre Musik basiert auf dem afrikanischen und dem indigenen Erbe ihrer Heimat und bezieht Rhythmen wie Samba und Pagode mit ein. mehr lesen / lire plus

Soul
: Rechter Messias?

Ein Reichsbürger in der Rockhal? Genau das wird am Samstag zu erleben sein, wenn Xavier Naidoo und seine „Söhne Mannheims“ dort auftreten.

Besteht immer noch drauf kein rechtes Gedankengut zu propagieren: Xavier Naidoo.

Mögen kann man ihn, hassen auch – nur ignorieren geht leider nicht, dazu ist Xavier Naidoo zu omnipräsent. Auch, oder gerade deshalb, weil seine weichgespülten Soul-Stücke sich zum Verwechseln ähnlich sind – sogar hartgesottene Fans könnten Schwierigkeiten damit haben, sie auseinanderzuhalten. Doch ein genaueres Zuhören lohnt, denn seine Texte haben es in sich: „Ihr wandelt an Fäden wie Marionetten. Bis wir euch mit scharfer Schere von der Nabelschnur Babylons trennen! mehr lesen / lire plus

Histoire : Le Portugal pour les nuls

Pour l’exposition « Portugal – Drawing the World », plus de 130 objets d’art répartis sur deux étages du MNHA nous font revivre les épopées maritimes portugaises au cours des 16e et 17e siècles.

Délicatement ouvragé, un coffre en argent et améthyste façonné par les artistes indiens de Goa et rapporté en Europe par les Portugais. (PHOTO : Musée national d›art ancien, Lisbonne)

L’exposition « Portugal – Drawing the World » s’appuie sur des pièces prêtées par plus de 20 musées et trois collectionneurs privés. 88 appartiennent au Musée national d’art ancien de Lisbonne. À travers sept salles, on plonge dans l’âge d’or des découvertes maritimes lusitaniennes. mehr lesen / lire plus

Raoul Peck
 : Engagement total


Explorant en images les mots forts et profonds de James Baldwin, le documentaire « I Am Not Your Negro », déjà diffusé sur Arte il y a quelques semaines, est un exemple réussi de cinéma engagé qui ne néglige pas la forme pour le fond.

James Baldwin (au milieu) apporte la puissance de ses écrits à « I Am Not Your Negro ». (Photo : © Dan Budnick)

Le documentaire à charge et la qualité cinématographique peuvent-ils faire bon ménage ? Lorsque Quentin Tarantino, en remettant la Palme d’or à Michael Moore en 2004 pour « Fahrenheit 9/11 », avait affirmé sans sourciller que le jury avait récompensé les qualités formelles du film et pas particulièrement son message, on avait pu en douter. mehr lesen / lire plus

Guy Ritchie : King Arthur: Legend of the Sword

Ce n’est pas uniquement parce qu’on connaît la fin de l’histoire avant qu’elle ne débute que l’essai de Guy Ritchie de s’approprier la légende arthurienne est un calvaire. Trop long et trop plat : le buddy movie moyenâgeux ne fonctionne tout simplement pas.

L’évaluation du woxx : O
Tous les horaires sur le site.

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Belarus
: Aus den Fehlern nichts gelernt


Am traditionellen Tschernobyl-Marsch in der belarussischen Hauptstadt Minsk beteiligten sich neben Atomkraftgegnern viele Oppositionelle, denen sonst kaum Raum für politische Artikulation bleibt. An seinen Plänen zum Bau des ersten eigenen Atomkraftwerks hält das belarussische Regime trotz zahlreicher Pannen fest.

Unerschrockene Atomkraftgegner: Demonstration in Minsk gegen den Bau eines Kernreaktors im belarussischen Ostrowets. (Foto: Twitter)

Dass die traditionelle Kundgebung am Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl ohne Repression verlaufen würde, dessen konnten sich die Atomkraftgegner und -gegnerinnen am 26. April in Minsk nicht sicher sein. Nur einen Monat zuvor war das belarussische Regime mit aller Härte gegen Sozialproteste vorgegangen, landesweit wurden mehr als 1.100 Demonstrierende festgenommen. mehr lesen / lire plus

2. Londoner Vertrag
: 1867: och e Stéck Zäitgeschicht


Eng Ausstellung am Nationalmusée mécht op den 150. Joeresdag vum 11. Mee 1867 opmierksam. Den Datum vun der Ënnerschrëft vum 2. Londoner Vertrag huet fir vill Leit net méi vill Bewandnis. Mee en ass e Beispill dofir, datt déi Lëtzebuerger an déi europäesch Geschicht net am 20. Joerhonnert ugefaangen hunn.

D’Post huet dës Woch esouguer e speziellen Timber fir 150 Joer 2. Londoner Vertrag erausbruecht: D’Stad konnt sech no Westen erweideren, do wou fréier Festungsmauere stoungen ass elo de Stater Park. (Quell: Post Lëtzebuerg, Kontext sàrl)

„Le 11 mai 1867 est sans conteste la date la plus importante de notre histoire. mehr lesen / lire plus

Biolandwirtschaft: Zeitlich begrenzte Teil-Biohöfe

Um mehr Bauern von Bio zu überzeugen, führt die Regierung eine Prämie für Betriebe ein, die ihre Produktion teilweise auf Bio umstellen. Zufrieden sind damit weder die konventionellen noch die Biobauern.

Wer künftig einen Teil seines Hofes biologisch bewirtschaften möchte, wird dafür Geld vom Staat erhalten. Das kündigte Premierminister Xavier Bettel vor zwei Wochen in seiner Erklärung zur Lage der Nation an. Bislang war die Bioprämie nur 100-prozentigen Biohöfen vorenthalten. Bettels mündlicher Zusatz, die Förderung der Teilumstellung müsse jedoch zeitlich begrenzt bleiben, stieß indessen auf sehr unterschiedliche Resonanz.

Damit werde die Teilumstellung zu einer „Mogelpackung“, regte sich die Bauerzentrale auf und gab sich überzeugt, dass das Zeitlimit keineswegs dem entspricht, was die Bauern „brauchen und wollen“. mehr lesen / lire plus

Ausnahmezustand: Notwendig oder gefährlich?

Die von der Regierung vorgeschlagene Änderung der des Verfassungsartikels zum „état d’urgence“ ist äußerst umstritten.

(Foto: art_inthecity)

Am Dienstag dieser Woche stand eine Debatte und eine Abstimmung über die von der Regierung vorgeschlagene Verfassungsreform auf der Tagesordnung der Abgeordnetenkammer. Wegen einer Erkrankung des „rapporteurs“ der Gesetzesvorlage Alex Bodry musste sie jedoch abgesagt werden.

Beim vorliegenden Text handelt es sich um eine Änderung des Verfassungsartikels 32.4 über den Ausnahmezustand. Seit den Pariser Attentaten von November 2015 befasst sich die Regierung nun mit diesem Text. Frankreich befindet sich seit den Anschlägen übrigens dauerhaft im Ausnahmezustand.

Bisher galt, dass der Ausnahmezustand im Fall einer internationalen Krise von der Regierung in Kraft gesetzt werden kann. mehr lesen / lire plus

« Stop TTIP » : la Commission stoppée net

Bonne nouvelle : la justice européenne peut aussi prendre des décisions favorables aux citoyens de l’Union, comme dans l’affaire « Michael Efler contre la Commission européenne ». Efler – député Die Linke de la ville de Berlin – avait lancé en 2014 avec d’autres activistes l’initiative citoyenne européenne (ICE) « Stop TTIP » contre les négociations opaques sur le traité de libre-échange transatlantique, qui avait recueilli le quorum nécessaire (record battu avec 3,5 millions de signatures) pour que la Commission « présente une proposition législative » sur le sujet. Mais celle-ci a simplement refusé d’enregistrer l’ICE, arguant « qu’une décision du Conseil autorisant la Commission à ouvrir des négociations en vue de la conclusion d’un accord avec un pays tiers n’est pas un acte juridique de l’Union européenne et qu’une recommandation s’y rapportant ne constitue donc pas une proposition appropriée ». mehr lesen / lire plus

Renten und Menschenrechte

Im Rahmen der internationalen Divestment-Woche vom 5. bis zum 13. Mai veröffentlicht Votum Klima eine Studie zum luxemburgischen Pensionsfonds. Sie zeigt, dass der Fonds in Unternehmen investiert, die Menschenrechte verletzen. Zum Beispiel in die von dem US-amerikanischen Unternehmen Newmont Mining in Nord-Peru betriebene Goldmine Yanacocha, deren riesiger Wasserverbrauch in einer ganzen Region zu Wasserknappheit und -verseuchung geführt hat. Der Shell-Konzern trägt die Schuld an den Schäden, die im Niger-Delta seit Jahrzehnten durch das Öl verursacht werden, das aus vernachlässigten Pipelines austritt. Verschmutztes Wasser, vergiftete Fische und kontaminierte Landbauflächen verursachen Krankheiten bei der lokalen Bevölkerung. An diesen beiden Betreibern hielt der Luxemburger Pensionsfonds 2015 Anteile im Wert von über 10 Millionen Euro. mehr lesen / lire plus