Umweltmedizin und Baubiologie: Magere Bilanz

Akut asbl sieht Nachholbedarf beim gesunden Bauen, der Umweltmedizin und der Reglementierung von Schadstoffen. Ihre Kritik an der Gesundheits- und Umweltpolitik der letzten fünf Jahre will das Gesundheitsministerium indes nicht gelten lassen.

Bild: Wikipedia

Die Aktionsgruppe für Umwelttoxikologie (Akut) zeigt sich von der aktuellen Regierung enttäuscht. Das Gesundheitsministerium habe nicht die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Umweltbelastungen umgesetzt. Dazu zähle eine Umweltklinik, die zwar im Koalitionsprogramm steht, jedoch immer noch nicht implementiert worden sei. Auch die angekündigte Überprüfung der „Smartmeter“ – also „intelligenten“ Stromzählern – auf gesundheitsbeeinträchtigende Strahlenbelastung sei nicht durchgeführt worden. Zudem sieht sich Akut vom Nationalen Aktionsplan gegen Krebs enttäuscht, da er zu wenige konkrete Maßnahmen zur Reduktion krebserregender Schadstoffe und elektromagnetischer Strahlen enthalte. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : Demi-degré à éviter

Comment agir à la suite du rapport de l’IPCC sur 1,5 degré ? Le ministère de l’Environnement luxembourgeois se montre très engagé, mais une politique des petits pas sera-t-elle suffisante ?

La tour Eiffel vaut bien le Héichhaus – Greenpeace montre plus d’ambition climatique que le ministère de l’Environnement. (Photo : Raymond Klein)

C’est comme si on était à bord d’une de ces voitures autonomes toutes neuves. « Obstacle climatique détecté. Impact dans 22 secondes. » L’ordinateur de bord sait ce qu’il dit, presque tout le monde à bord en est convaincu. « Si possible, reprenez le contrôle du véhicule. » Mais à qui s’adresse l’injonction, et que convient-il de faire ? mehr lesen / lire plus

Luxus ass passé

Eng lescht Warnung war wuel deen e Méinden virgestallte Sonderbericht vum Weltklimarot. Wa mir esou weiderfueren, wéi mir dat bis elo maachen, steiert d’Äerderwiermung no Usiicht vu ville Fuerscher op dräi bis véier Grad zou.

Foto: Lorie Shaull (CC BY-SA 2.0)

E Sonndeg si Walen. Stitt Dir op der Lescht? Wéi fillt et sech un? Schweesst Der schonn? Sidd Dir sécher, datt Dir an der nächster Regierung Responsabilitéit iwwerhuele wëllt? Déi aktuell Normalitéit an der Chamber ass vun elo un Extremismus. Cool Selfië virum Fliger sinn out. Fir Crémant an der Chamber ass keng Zäit méi. Big Business ass vun elo un Klimaschutz. mehr lesen / lire plus

Update zur „Fake“-Wahlumfrage: woxx-Vermutung bestätigt

Am Mittwoch, dem 10. Oktober, sorgte die Veröffentlichung einer Wahlumfrage für Aufregung. Der Autor von „Luxembourg Polls“ bestätigte der woxx, woher die Daten für seine Berechnungen kamen.

„Ich habe die betreffenden Websiten und Tweets gelöscht und mich bei TNS-Ilres, RTL und Wort für die Unannehmlichkeiten entschuldigt“, schrieb uns Filip Van Laenen, der Mann hinter „Luxembourg Polls“. In einer Reaktion auf unsere Anfrage erklärte er, er sei sich nicht bewusst gewesen, dass es in Luxemburg illegal sei, fünf Tage vor einer Wahl Umfrageresultate zu veröffentlichten. Seine Projektionen bezögen sich auf eine bereits veröffentlichte Umfrage – und zwar auf die „Politmonitor“-Umfrage von vergangenem Samstag. mehr lesen / lire plus

Wahlprogramme: Auf Herz und Nieren

Eine Wahlempfehlung gibt die Patientevertriedung nicht. Dennoch hat man die gesundheitspolitischen Vorstellungen der Parteien abgeklopft.

Die Gesundheitsversorgung im Land betrifft jede und jeden. Die gesundheitspolitischen Vorstellungen der verschiedenen Parteien könnten daher wichtig für eine Wahlentscheidung sein. Die Patientevertriedung sah sich deshalb in der Pflicht, die gesundheitspolitischen Eckpunkte in den verschiedenen Wahlprogrammen unter die Lupe zu nehmen.

„Wir hatten schon Gespräche mit den Parteien geführt als sie noch im Begriff waren, ihre Programme auszuarbeiten und unsere Forderungen schriftlich vorgelegt“, erläutert René Pizzaferri, Präsident der Patientevertriedung, gegenüber der woxx das Vorgehen. Nun habe man analysiert, was davon die einzelnen Parteien übernommen haben.

Pizzaferris Resümee: „Vieles was nun angekündigt wird, ist ungenau formuliert und daher interpretationsfähig. mehr lesen / lire plus

Straßenraum: Besser planen fürs Fahrrad

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode präsentierte Infrastrukturminister Bausch noch ein spannendes Projekt, das bei der Planung von Radwegen helfen soll.

Mit dem Simulator kann jede*r selbst zur Verkehrsplaner*in werden. (Screenshot: veloplangen.lu)

Fahrradfahren gleicht in Luxemburg immer noch mehr der Bewältigung eines gefährlichen Hindernisparcours als einer simplen Fortbewegung von A nach B. Obwohl ein Großteil der zurückgelegten Wege laut Luxmobil-Studie weniger als fünf Kilometer lang sind, wird nur ein Bruchteil davon mit dem Rad bewältigt. Damit sich das ändert, muss eine angepasste Radinfrastruktur her. Doch welche verkehrsplanerischen Instrumente eignen sich überhaupt für welche Situationen? Während umgangssprachlich jeder noch so schmale Radstreifen als „Vëlospist“ bezeichnet wird, gibt es gewaltige Unterschiede vom baulich getrennten Radweg neben einer vielbefahrenen Straße bis hin zum Mischverkehr in Fußgängerzonen. mehr lesen / lire plus

Musées royaux des beaux-arts de Belgique
: Offener Bruch

Wem gehört die Moderne? 
Die Brüsseler Ausstellung 
„Berlin 1912-1932“ ermöglicht – 
und erzwingt – einen ungeschützten Blick auf das, was heute als Scharnierepoche erscheint.

Bis zum 27. Januar 2019 in den Musées royaux des beaux-arts de Belgique in Brüssel zu sehen: 
die Ausstellung “Berlin 1912-1932”. (Collage © Collectie Stedelijk Museum Amsterdam © VG Bild-Kunst, Foto © Mathias Schormann, Berlin)

Die Beschäftigung mit der Zeit vor 1933 und damit auch vor der Herrschaft der Nationalsozialisten kommt selten ohne die Aufforderung aus, mögliche Bezüge zur Gegenwart nicht zu übersehen. Wann und wie begann die Vorgeschichte all dessen, und welche Schlüsse lassen sich daraus eventuell für gegenwärtige Entwicklungen ziehen? mehr lesen / lire plus

Forum 388 : Public crisis

In der letzten Ausgabe des Monatsmagazins Forum, rät Historiker Michel Pauly, dem aufkommenden Rechtspopulismus in der Luxemburger Politik durch mehr soziale Gerechtigkeit und Stärkung der kulturellen Identität – allen voran des Instituts für Luxemburgistik – entgegenzutreten, sowie durch die Herstellung neuer Mythen. So ließe sich der lästigen immer wieder aufkeimenden „self-devaluation“ der Luxemburger Einhalt gebieten. Ob der Mythos Finanzplatz die Nation am Erwachsenwerden und Verantwortung für Europa übernehmen hindert, verrät er nicht. Céline Flammang, Regierungskommissarin im Verwaltungsrat von Radio 100,7 setzt den „Quotenfetischisten“ den Begriff „public value“ entgegen – den messbaren Dienst an der Gesellschaft. So, die Autorin, ließe sich die „gegenseitige Wertschätzung“ zwischen Öffentlich-Rechtlichen und ihren Gegnern ein Stück weit wiederherstellen. mehr lesen / lire plus

Élections : Café du commerce… mondial

Elle fait la fine bouche, la plateforme d’ONG « Stop TTIP & CETA ». C’est la recherche du profit qui gouverne le monde, et notamment le commerce mondial. Or, l’ensemble des partis ayant répondu à ses questions affirme favoriser au contraire des relations commerciales axées sur le social, l’écologie et la démocratie. Mais la plateforme ne se contente pas des déclarations générales et tient compte du détail des réponses. Et là, ce sont le CSV et l’ADR qui font figure de cancres, attachés qu’ils sont à la sécurité juridique des investisseurs. Quant au DP, selon les questions, il passe pour un cancre ou un élève à la traîne comme l’est le LSAP. mehr lesen / lire plus

Théâtre
 : À l’école de la cruauté


La fabrique de la violence ordinaire à travers l’école, voilà le sujet choc de « Sales gosses », première création de cette saison au Centaure. Une entrée en matière brutale mais salutaire.

Métaphore musicale de la violence : les cymbales, éléments essentiels de la mise en scène, reçoivent les coups destinés à la victime. (Photos : Bohumil Kostohryz)

Mihaela Michailov a trouvé l’inspiration pour écrire cette pièce dans un fait divers plutôt sordide : le ligotage en classe d’une élève par sa professeure, qui s’est ensuivi à la récréation d’une séance de torture par ses condisciples. À partir de ce matériau nauséeux, l’autrice roumaine a développé un monologue où la comédienne incarne tour à tour l’élève maltraitée, l’enseignante, la mère ou les élèves tortionnaires. mehr lesen / lire plus

Photographie
 : Un regard monde


La grande rétrospective consacrée au photographe canadien Jeff Wall est sûrement une des expositions qu’il faut retenir de cette rentrée. Une plongée dans son univers.

Certain-e-s critiques ont vu dans les œuvres de Jeff Wall des « productions cinématographiques dans un seul cadre », ce qui résume assez bien son art, sans pourtant en rendre la dimension humaine et empathique que l’artiste célèbre dans sa pratique. Car Wall englobe une telle flopée de concepts dans ses travaux qu’il est difficile – voire impossible – de les hiérarchiser. Il lui arrive aussi bien de jouer avec le regard du public que de mettre en relation les personnages qu’il photographie. mehr lesen / lire plus

Bradley Cooper
: Versinken im Rausch

„A Star Is Born“ ist ein Hollywood-Melodram in seiner reinsten Form. Das mag nicht jedermanns Sache sein – handwerklich und schauspielerisch weiß der Film aber in jeder Hinsicht zu überzeugen.

Die Beziehung zwischen Jackson und Ally funktioniert am besten, wenn beide zusammen auf der Bühne stehen. (Foto: outnow.ch)

„A Star Is Born“ ist bereits die vierte Filmfassung derselben Geschichte. Und auch wenn die jeweiligen Handlungen sich in einigen Nuancen voneinander unterscheiden, so sind die übergeordneten Themen in allen Verfilmungen dieselben: der Aufstieg vom Niemand zum Star und die Schattenseiten des Erfolgs.

Im Zentrum der Handlung steht Ally (Lady Gaga). Tagsüber kellnert sie, nachts tritt sie bei Drag-Shows auf. mehr lesen / lire plus

Rentrée littéraire : un peu plus de visibilité

Pour cette rentrée, les Lëtzebuerger Bicherediteuren ont choisi de faire montre de solidarité et ont organisé une action collective afin de mieux communiquer au public le choix de livres édités au grand-duché.

Que la littérature est un des enfants pauvres de la politique culturelle luxembourgeoise n’est pas vraiment une nouveauté. Alors qu’en ce moment la Foire aux livres de Francfort retrouve enfin un stand luxembourgeois – même si celui-ci est aussi et avant tout une action de « nation branding » international –, les Lëtzebuerger Bicherediteuren tentent aussi de mieux faire connaître leurs produits au niveau local.

Sous le titre « Bicherrentrée 2018 », des affiches (avec les couvertures de livres fraîchement édités) seront accrochées dans les librairies et autres endroits bibliophiles du pays, et une série de lectures et de présentations de livres est également prévue jusqu’à la fin de l’année. mehr lesen / lire plus

Bus privés : Les négociations au point mort

L’OGBL refuse de troquer la sécurité des passagers pour l’argent public d’un secteur lourdement subventionné.

Dans le secteur privé des bus, la disponibilité des chauffeurs (encore appelée amplitude) atteint parfois les 15 heures : heures de travail rémunérées et pauses non rémunérées cumulées. Beaucoup n’auraient donc que 9 heures de temps libre à leur disposition, comme le pointe le syndicat des transports sur la route de l’OGBL (ACAL). Un rythme de vie qui complique forcément une conciliation satisfaisante entre vie professionnelle et vie privée ou familiale. Sans parler de la sécurité des passagers, sérieusement mise en danger par des chauffeurs exténués. mehr lesen / lire plus

Wahlen: Wie die „Fake“-Wahlumfrage entstanden ist

Fake News, russischer Versuch der Manipulation, oder einfach nur ein Scherzkeks? Nachdem das englischsprachige online-Magazin „Delano“ eine vorgebliche Umfrage, die auf Twitter kursierte, veröffentlichte, gab es viele Spekulationen. Die woxx erklärt, wie die Resultate zustande gekommen sind.

Heute Mittwoch, 11 Uhr 45: Das englischsprachige online-Magazin Delano verschickt seinen halbtäglichen Newsletter. Gleich an zweiter Stelle: Ein nüchterner Hinweis auf neue Umfrageresultate zu den Wahlen am Sonntag. Die Resultate seien auf Twitter veröffentlicht worden, so das Magazin. Weiter kommentiert werden die dann doch sehr erstaunlichen Ergebnisse der vermeintlichen Umfrage, die von TNS-Illres im Auftrag von RTL und dem Luxemburger Wort durchgeführt worden sein soll und die der CSV eine absolute Mehrheit andichten wollte, nicht. mehr lesen / lire plus