Nicolas Schmit : « La lutte contre les inégalités passe par les salaires »

À l’occasion d’une conférence sur les inégalités, le ministre du Travail Nicolas Schmit est revenu sur sa revendication d’une augmentation du salaire social minimum.

(Photo: Arno Mikkor (EU2017EE))

« Les inégalités ont augmenté au Luxembourg. Il faut le reconnaître pour pouvoir agir. » C’est Nicolas Schmit (LSAP), ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Économie sociale et solidaire, qui le dit.

Ce mardi, Schmit a donné une conférence sur les inégalités au Luxembourg à la Banque européenne d’investissement. Il a profité de l’occasion pour pointer l’importance d’une rémunération décente pour faire face aux inégalités croissantes. Et a, en passant, réitéré sa volonté d’augmenter le salaire social minimum (SSM). mehr lesen / lire plus

Die Monster kommen!

In der städtischen Cinémathèque werden noch bis zum Ende diesen Monats restaurierte Horror-Klassiker der Produktionsfirma Universal gezeigt.

(©alarencontreduseptiemeart.com)

„Frankenstein“, „Dracula“, „The Mummy“ – selbst ohne die entsprechenden Bücher gelesen oder Filme gesehen zu haben, sind diese Titel den meisten bekannt. Ihre filmische Geburtsstunde verdanken die jeweiligen Monster allesamt der US-amerikanischen Produktionsfirma Universal. Seither wurden sie in unzähligen Remakes und Spin-offs aufgegriffen. Die Cinémathèque ehrt die Klassiker nun mit einer Horror-Reihe, die noch bis zum Ende diesen Monats andauert.

Nachdem gestern bereits der auf einer Buchvorlage der britischen Autorin Mary Shelley basierende Film „Frankenstein“ (1931) gezeigt wurde, erwartet Filmbegeisterte heute Abend, dem 9. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (6): SchwarzRund

Bei „Queeres Verlegen“ waren nicht nur Verläge oder Magazinprojekte vertreten, sondern auch Einzelkünstler_innen. Eine von ihnen war SchwarzRund.


Ein Blog, Podcasts, Zines und ein Roman – das Portfolio von SchwarzRund ist beeindruckend. Die Künstler_in beschäftigt sich vor allem mit den Themen Queer und „Race“, hat aber auch schon Zines zu Elternschaft und Körperlichkeit veröffentlicht. Ihre Veröffentlichungen laden oft zum Ausfüllen und „Mitarbeiten“ ein, um einen Reflexionsprozess bei den Lesenden auszulösen. Mit der woxx hat sich SchwarzRund über ihre Zines, ihren Roman „Biskaya“ und die Finanzierung dieser Publikationen unterhalten. Mehr Informationen über SchwarzRund finden sich auf ihrer Website.

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Schluss mit Sexismus!

Nachdem sich tausende Opfer sexueller Übergriffe unter dem Hashtag #metoo outeten, hätte es bei einem kurzweiligen Aufschrei bleiben können, doch mittlerweile wird in Hollywood versucht, nachhaltig gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von Geschlecht und Hautfarbe vorzugehen.

(© timesupnow.com)

Mehr als drei Monate ist es mittlerweile her, dass die breite Öffentlichkeit erstmals von den sexuellen Übergriffen des Hollywood-Moguls Harvey Weinstein erfuhr.  Seither sind zahlreiche weitere Opfer mit Anschuldigungen vorgetreten, nicht nur gegen Weinstein, sondern auch gegen viele andere Produzenten, Schauspieler und Regisseure. In den sozialen Netzwerken meldeten sich hunderttausende Opfer von Missbrauch und sexueller Belästigung unter dem Hashtag #metoo zu Wort.

Zunächst war das mediale Interesse groß. mehr lesen / lire plus

Kommunismus: Wien huet Angscht virum Leo Bronstein?


An den 1930er-Joren huet d’Ofwier virun de Flüchtligen aus Däitschland d’Lëtzebuerger Regierung beschäftegt. Mee et wor en Exilant aus der Sowjetunioun, deem seng Arees se ganz besonnesch wollt verhënneren.

Den Trotzki a Lëtzebuerg: eng Geschicht, déi ze schreiwe bleift. (Foto: Wikicommons)

Virun enger Zäit hunn ech mer am Kader vun menge Recherchen am Nationalarchiv Fonge vun der Friemepolice aus den 1930er-Joren ugekuckt. Beim Buchstaw B sinn ech op eemol op den Numm Bronstein gestouss. De Mann, ëm deen et goung, wor zwar apparemment guer net am Land, mee hat awer trotzdem d’Éier vun engem Dossier krut: De Léon Bronstein, alias Trotzki. mehr lesen / lire plus

Terrorisme en Tunisie
 : Des procès qui émeuvent

Les procès des attentats du Bardo et de Sousse, en 2015, ont débuté en mai dernier. Ils devraient se poursuivre tout au long de cette nouvelle année.

Mosaïque à la mémoire des victimes de l’attentat du Bardo. (Photo : Wikimedia/Yamen/CC BY-SA 4.0)

Ce 9 janvier, le tribunal de Bab Bnet, au centre de Tunis, sera probablement en ébullition. Il abritera les audiences de deux procès au retentissement international : l’affaire des attentats du Bardo (mars 2015, 22 victimes) et de Sousse (juin 2015, 38 victimes). Alors que la jeune démocratie reste en période de transition, elle doit prouver que sa justice est capable de gérer des dossiers de cette importance. mehr lesen / lire plus

Bosnien-Herzegowina
: „Ein wichtiges Ziel für islamistische Rekrutierer“

Heiner Grunert ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung „Geschichte Osteuropas und Südosteuropas“ an der Universität München. Die woxx hat mit ihm über die Rolle von Religion in Bosnien-Herzegowina gesprochen.

Muslimischer Friedhof bei Sarajevo: Obwohl Muslime vor Kriegsbeginn weniger als die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, werden rund zwei Drittel der etwa 100.000 Kriegstoten in Bosnien-Herzegowina dieser Glaubensgemeinschaft zugerechnet. (Foto: EPA-EFE/Fehim Demir)

woxx: Sarajevo wird häufig als das Jerusalem Europas bezeichnet. Die drei großen monotheistischen Religionen sind dort zu finden. Wie kam es dazu?


Heiner Grunert: Die religiöse Vielfalt Bosniens geht letztlich auf seine Grenzlage seit der Spätantike zurück. Nach der Teilung des Römischen Reichs im Jahr 395 gehörte die Region politisch wie religiös mal mehr zu Rom, dann wieder eher zu Konstantinopel. mehr lesen / lire plus

Crowdordering: Vom 
Produzenten 
direkt zum Konsumenten


Eine neue Form des Handels mit Lebensmitteln ist im Entstehen. Beim „Crowdordering“ treten Produzent und Konsument via Internet direkt miteinander in Kontakt. Das hilft den Produzenten in Afrika oder Asien, einen Fuß in die Tür zum internationalen Markt zu bekommen. Und die Konsumenten profitieren durch mehr Einfluss und größere Transparenz.

Verkaufen Cashew-Bauern aus Benin oder Teeproduzenten aus Laos ihre Ware auf dem regionalen Markt, verdienen sie wenig daran. Ausländische Märkte sind lukrativer, jedoch ist der Zugang zu ihnen schwierig. Die Bauern haben nicht das Geld, um den Export zu organisieren. Außerdem fehlt ihnen Know-how. Mit Verpackungsanforderungen und Zertifizierung kennen sie sich nicht aus. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? She’s gotta have it

Spike Lees Netflix-Serie „She’s Gotta Have iIt“ erzählt auf unterhaltsame Weise von einer jungen, schwarzen, polyamourösen Künstlerin.

(© indiewire.com)

„Race is America’s biggest problem, always has been (since we got off the boat), always will be.“ Dieser 1989 von Spike Lee geschriebene Satz hat traurigerweise nichts an  Aktualität eingebüßt. Die Aussage beschreibt darüber hinaus kurz und knapp die Agenda der meisten von Lees Filmen. Während er beispielsweise mit „Malcom X“ (1992) einen Film über den neben Martin Luther King bekanntesten schwarzen Bürgerrechtler und umstrittenen Vertreter eines „black nationalism“ gedreht hat , erzählt „Do the Right Thing“ (1989) von einem Tag im New Yorker Stadtteil Brooklyn. mehr lesen / lire plus

Un téléphone dans chaque cellule, et pourquoi pas au Luxembourg ?

En France, un téléphone viendra équiper chaque cellule de prison d’ici quelques années. Une décision qui pourrait constituer un cas d’école.

Un téléphone dans chaque cellule pour en finir avec les trafics de portables. C’est la nouvelle de la semaine : le ministère de la Justice français vient de lancer un appel d’offres pour faire installer des appareils téléphoniques dans les cellules de chaque prison de France.

La décision, qui fait suite à une expérience menée depuis 2016 dans la prison de Montmédy dans la Meuse, est principalement motivée par deux raisons : permettre aux détenu-e-s un contact régulier avec le monde extérieur en vue de leur réinsertion et mettre un terme à une des principales sources d’incidents en prison, à savoir les trafics de téléphones portables. mehr lesen / lire plus

Landeswahlen 2018
: Was alles möglich ist

Weder die Umfragen noch die Gemeindewahlen erlauben es, das Resultat der Wahlen im Herbst vorherzusagen. Doch Themen und Trends lassen sich bereits erkennen.

Wer wird Juniorpartner des großen schwarzen Vogels? Nicht die einzige, aber eine der gewichtigsten Fragen. (Bild: Jimmy44, CC BY 3.0)

Hat die CSV die Wahlen am 14. Oktober schon gewonnen? In der Ilres-Umfrage von Dezember erreichte sie 27 Sitze, zwei weniger als sechs Monate zuvor. Was manche Kommentare als „Rückgang“ interpretieren, ist eigentlich eine Bestätigung dafür, dass die Christlich-Sozialen mit einem Stimmenanteil von fast 40 Prozent rechnen können. Möglicherweise werden sie sogar das beste Ergebnis der vergangenen 50 Jahre erzielen. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : Providence

La nomination de Carole Lorang à la direction du Théâtre municipal d’Esch est la première bonne nouvelle de l’année culturelle. Pourtant, elle n’indique nullement des changements sur le plan général.

(Photos : Wikimedia)

Celles et ceux qui suivaient le dossier en coulisses étaient au courant de la candidature de Carole Lorang depuis des mois, et pas mal dans le groupe des initié-e-s espéraient ardemment que le choix des édiles communaux se porterait sur elle. Pour plusieurs raisons : non seulement une femme directrice de théâtre est toujours une bonne chose, surtout au Luxembourg où la gent féminine est plutôt rarement vue à la barre des institutions culturelles, mais surtout parce que Carole Lorang vient du métier. mehr lesen / lire plus

Feuerwerksverbot: Staubige Silvesternacht

Das Feuerwerkverbot in manchen Gemeinden hat für sauberere Luft zum Jahreswechsel gesorgt.

Beinahe lautlose und gesündere Alternative zur Feuerwerksrakete: die Wunderkerze. (Foto: Pixabay)

Genauso vorhersehbar wie „Dinner for One“ im Fernsehprogramm flammt „zwischen den Jahren“ die Debatte um das private Silvester-Feuerwerk auf. Neben den Aspekten Geldverschwendung und Tierschutz ist in letzter Zeit ein neues Argument aufseiten der Gegner*innen von Raketen und Böllern aufgetaucht: die Feinstaubbelastung. Diese Komponente der Luftverschlechterung wird zum überwiegenden Teil durch Industrie, Heizungen und Verkehr verursacht. Besonders die Lungen und das Herz-Kreislauf-System werden von den Partikeln in Mitleidenschaft gezogen; Asthma, Lungenkrebs und Herzinfarkte sind die Folgen. Ein „sicheres“ Niveau für Feinstaub gibt es nicht. mehr lesen / lire plus

Le tiers payant, sérieusement envisageable pour le ministre

Une pétition en faveur du principe du tiers payant pour les prestations médicales a rapidement atteint le quorum nécessaire pour être débattue à la Chambre.

6.651 signatures en deux semaines : c’est le bilan provisoire d’une pétition pour le « tiers payant chez les médecins », déposée sur le site de la Chambre des députés. Un débat public lui est donc garanti – et en cette période un peu creuse de début d’année, le monde médiatique et politique ne se fait pas prier pour d’ores et déjà s’emparer du sujet.

« Le but de cette pétition est de ne plus devoir avancer l’argent lors de visites médicales », écrit l’auteure de la pétition sur chd.lu, Jill Sterba. mehr lesen / lire plus

Forum 380: Repression in all ihren Formen

Forum, eine Zeitschrift für ältere Herren mit luxemburgischem Pass, die sich wahlweise als politisch ungebunden oder eher links verstehen? Das zumindest geht aus einer Leser*innenumfrage hervor, deren Resultat im aktuellen Heft vorgestellt wird. Da mag es dann auch nicht wundern, dass man hier oft eher wenig von „trigger warnings“ und „safe spaces“ hält, wie etwa Romain Kohn in seinem Beitrag zum Umgang mit Meinungsfreiheit. „Repression“ ist das aktuelle forum-Heft übertitelt, und im Dossier wird die ganze Bandbreite des Themas abgedeckt: Von einem aufschlussreichen, aber etwas zähen Interview mit Justizminister Braz über das Vermummungsverbot, über ein spannendes und detailreiches Interview mit dem beigeordneten Staatsanwalt Georges Oswald bis hin zu Beiträgen über Sinn und Unsinn von Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr, den „langen Weg zu einem luxemburgischen Prostitutionsmodell“ oder Repression in der Schule. mehr lesen / lire plus