Elise Schmit: Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen

Lange musste sich das Publikum gedulden bevor es das erste Buch von Elise Schmit in den Händen halten konnte. Der Band mit Kurzgeschichten, der bei Hydre Editions publiziert wurde, kann durchaus überzeugen.

Elise Schmit ist in der luxemburgischen Literaturszene längst keine Unbekannte mehr: Bereits zwei Mal wurde sie beim Concours littéraire national ausgezeichnet – unter anderem wegen einem der in dem nun erschienenem Band veröffentlichten Texte. Der Titel „Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen“ ist denn auch Programm, denn in jedem der insgesamt sieben Texte geht es um einen Versager, einen Sturz oder einfach nur um ein Verlassen der üblichen Wege. Am besten illustriert dies „Im Zug“ wo ein vermeintlich verlassener Liebhaber sich auf eine Irrfahrt quer durch Deutschland begibt, um sich Stück für Stück selbst aufzulösen. mehr lesen / lire plus

Neurodidaktik
: Lernen bis die Synapsen dampfen


Kinder sollten bereits im Vorschulalter möglichst intensiv gefördert und von Bildschirmen ferngehalten werden, sagt Chefarzt, Hirnforscher und Sachbuchautor Manfred Spitzer. In wissenschaftlichen Kreisen gelten seine Thesen als umstritten. An manchem ist dennoch etwas dran.

Kinder lernen sehr schnell, davon sollte profitiert werden. (Foto: Pixabay)

Als Bildungsminister Meisch verkündete, dass Sprachenförderung auf luxemburgisch und französisch auch schon in der Crèche beginnen sollte, waren die Reaktionen nicht nur positiv. Das Gesetz wurde aller Bedenken zum Trotz gestimmt und wird seit Schuljahresbeginn 2017 umgesetzt. Über die Notwendigkeit frühkindlicher Förderung, ob diese nun Sprachen oder andere Fähigkeiten betrifft, ist man sich relativ einig. Darüber, wie diese zu gestalten ist und was idealerweise durch sie erreicht werden kann, gehen die Meinungen jedoch auseinander. mehr lesen / lire plus

Overtourism
: Zur Entlastung in 
die Blauen Berge


Manche Städte können die Touristenmassen kaum noch aufnehmen. Es gibt sogar Anwohnerproteste. Wie können überlastete Destinationen gegensteuern?

Überfüllter Strand in Mar del Plata, Argentinien. (Foto: Wikimedia/Loco085/PD)

Gedränge an den Badestränden, überfüllte Innenstädte, lange Warteschlangen vor den Museen, schlaflose Nächte für Anwohner wegen des ständigen Lärms – all diese unerfreulichen Symptome sind unter dem Begriff Overtourism zusammengefasst. Overtourism bedeutet, der Fremdenverkehr geht weit über die Kapazitäten der Destination hinaus. Kurz: Es ist einfach zu viel.

Spritztour in die Ferne

Weitere Kennzeichen sind steigende Immobilienpreise und zu hoher Ressourcenverbrauch. Dazu gehört eine durch den Tourismus verstärkte Wasserknappheit in trockenen Gegenden. Zwar hat es ähnliche Phänomene vor 30 oder 40 Jahren auch schon gegeben, in letzter Zeit ist die Aufmerksamkeit für das Thema aber wieder größer geworden. mehr lesen / lire plus

Liebe, Lust und Schuld(en)

Rupert Everetts „The Happy Prince“ zeigt den englischen Dichter Oscar Wilde in seinen letzten Lebensjahren.

„The boy that I love is up in the gallery“. Das Lied kommt nicht aus dem Mund einer Frau, sondern eines Mannes. Sturzbesoffen trällert es Oscar Wilde auf der Bühne eines Theaters und hat so die Lacher auf seiner Seite. Der heitere Gassenhauer begleitet den Film über Wildes Lebensende wie ein Gradmesser der Distanz zwischen diesem Moment der Heiterkeit und seiner zunehmend desolaten Lebenslage.

Ein Dichter, dem nicht nur die Kreativität abhandengekommen ist, sondern der nur noch auf Pump lebt. Finanziell ist er nach zwei Jahren Kerker wegen seiner Homosexualität abhängig von seiner Frau, die sich jedoch von ihm getrennt hat, von seinen Freunden, von seinen Liebhabern Robbie und Bosie. mehr lesen / lire plus

LSAP-Linke: Ja zu Gambia, aber …

Wie die LSAP-Linke das Wahlergebnis deutet und was ihre Essentials für die Koalitionsverhandlungen sind.

Il Quarto Stato, Giuseppe Pellizza da Volpedo, 1901

„Allerdings stellen wir auch fest, dass die Wahlen besser ausfielen als die Wahlen zum Europaparlament von 2014 und besonders als die Wahlprognosen 2018.“ Nein, diese verbrämte Analyse des LSAP-Wahlergebnisses stammt nicht aus einem Communiqué der Parteileitung, sondern von der Parteilinken, die normalerweise nicht mit Kritik spart.

Eigentlich hätte man von dieser Seite eine Abrechnung mit der Kampagne des „liberalen“ Spitzenkandidaten Étienne Schneider erwartet (siehe die woxx-Analyse des LSAP-Ergebnisses). Stattdessen drückt das von Nico Wennmacher und Nando Pasqualoni unterzeichnete Communiqué die Überzeugung aus, „dass unsere kritische Mitarbeit als Parteilinke viel dazu beigetragen hat, mit einem profilierten, linken Wahlprogramm ein tieferes Abrutschen der LSAP zu verhindern“. mehr lesen / lire plus

Wann ist ein Astronaut ein Astronaut?

Mit „First Man“ versucht Regisseur Damien Chazelle uns den Menschen Neil Armstrong näherzubringen. Wirklich überzeugend ist der Film aber in erster Linie in den Actionszenen.

outnow.ch

Wahnsinnsgeschwindigkeit, immense Höhe, rasender Puls, freier Fall, Chaos – die ersten Minuten von Damien Chazelles „First Man“ setzen den Ton. Doch nicht nur das: Sowohl Kameraarbeit, Sounddesign als auch Spannungsdramaturgie geben einen guten Vorgeschmack auf die Qualität dieser Filmproduktion.

1967: Die Vorbereitungen für die erste Mondlandung laufen auf Hochtouren. Bei den teils lebensgefährlichen Tests tut sich besonders ein junger Astronaut hervor, der folglich zum Leader der Mission erklärt wird: Neil Armstrong (Ryan Gosling).

„First Man“ gibt einen detaillierten Einblick in die Zeit vor der Mond-Mission. mehr lesen / lire plus

Vidéosurveillance : Patate chaude

Rapidement évacuée lors du conseil communal du 22 octobre, la vidéosurveillance n’est toujours pas un thème traité avec le sérieux qu’il mérite.

« Vous connaissez le règlement, monsieur Benoy », a interrompu la bourgmestre Lydie Polfer, « Vous avez le droit de mettre un point à l’ordre du jour et de le présenter, mais ne vous attardez pas trop. » Quand le conseiller communal des Verts annonce par la suite qu’il va encore parler huit minutes, les grognements gagnent la salle – il est vrai que le conseil communal a déjà duré trois heures et qu’il reste la partie non publique à gérer. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #021 – Gréng Wënsch a virschoulesch Fërderung

All Woch zielt d’woxx-Redaktioun an hirem Podcast, wat se dës Woch online an am print beschäftegt huet.

Dat waren d’Online Medie Fërderung vun där d’woxx och lo – no etlechem Krämpes – profitéiert, eng ökologesch Wonschlëscht un déi nei Regierung an e Bäitrag zur Neurodidaktik. Am Studio waren d’Tessie Jakobs an de Luc Caregari.

 

 

 

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Sexismus in den Parlamenten

Psychische und sexualisierte Gewalt sind auch in den europäischen Parlamenten keine Ausnahme. Stellen, um die Vorfälle zu melden, gibt es meist keine.

© EPA

85 Prozent Frauen, die in Parlamenten arbeiten, sind bereits Opfer psychischer Gewalt geworden, so der erschreckende Befund einer kürzlich von Interparlamentarischer Union (UIP) und der parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) publizierten Studie. Befragt wurden dafür 123 Frauen aus insgesamt 45 Ländern, darunter 81 Parlamentarierinnen und 42 Parlamentsangestellte.

Unter 40-Jährige und Angestellte sind einem höheren Risiko ausgesetzt, Opfer psychischer Gewalt zu werden als ältere Frauen und Parlamentarierinnen. Bei letzteren sind vor allem diejenigen gefährdet, die sich gegen Geschlechterungerechtigkeiten und Gewalt gegen Frauen einsetzen. mehr lesen / lire plus

Linke Ideale und Sakharov-Preis

Soll man sich über die Wahl eines in Russland inhaftierten Regisseurs freuen? Oder bedauern, dass die Flüchtlingshilfsorganisationen nicht zum Zug gekommen sind?

Der Kalte Krieg ist seit 30 Jahren vorbei, doch seine Denkschemen leben weiter. Nichts wäre einfacher, als in der Vergabe des Sakharov-Preises des Europäischen Parlaments ein Kräftemessen zwischen Links und Rechts zu sehen. Der diesjährige Preisträger, Oleg Sentsov, ein in Russland inhaftierter ukrainischer Regisseur? Klare Sache, der westliche Imperialismus zeigt mit dem Finger auf das verhasste Russland. So wie er 2017 auf Venezuela gezeigt hat, als die dortige „demokratische Opposition“ zu Ehren kam. Wohingegen in der Anfangszeit des Preises häufig antiimperialistische Symbolfiguren wie Nelson Mandela oder die Mütter der Plaza de Mayo mit dem Preis ausgezeichnet wurden. mehr lesen / lire plus

Expulsions vers l’Italie : Asselborn réagit

Le communiqué de presse concernant les expulsions luxembourgeoises vers l’Italie et le manque de conséquence du ministre des Affaires étrangères, lancé cette semaine par l’ONG Passerell,  a provoqué une réaction de Jean Asselborn.

Jean Asselborn avec le secrétaire d’État allemand aux Affaires européennes, Michael Roth, et le ministre des Affaires étrangères de l’Italie, Enzo Moavero. (© SIP)

Peut-on surfer sur une vague de sympathie internationale pour avoir dit tout haut ce que beaucoup pensent tout bas en entendant les inanités et les provocations du ministre de l’Intérieur italien Matteo Salvini… tout en expulsant des demandeurs d’asile vers l’Italie ? Non, a pensé l’ONG Passerell cette semaine, et a formulé son ire dans un communiqué de presse revendicatif – en effet, beaucoup de personnes reconduites vers l’Italie dans le cadre de transferts Dublin rencontrent de grandes difficultés au pays de la « dolce vita ». mehr lesen / lire plus

Intersex: Kampagne soll aufklären

Täglich erleben intergeschlechtliche Menschen Diskriminationen und Verletzungen ihrer Rechte. Mit einer Kampagne soll dagegen angekämpft werden.

© mfamigr.gouvernement.lu

Zum heutigen Intersex-Awareness-Tag startet das Familienministerium eine Aufklärungskampagne zum Thema. Unter dem Motto „Weiblich? Männlich? Intergeschlechtlich? Seien Sie aufgeschlossen“ soll über Intergeschlechtlichkeit informiert und gegen die Diskriminierung betroffener Menschen angekämpft werden.

Intergeschlechtliche Personen werden mit anatomischen, hormonellen oder chromosomalen Charakteristiken geboren, die von den medizinischen Normen der Geschlechter „männlich“ und „weiblich“ abweichen. Bei manchen Betroffenen wird die Intergeschlechtlichkeit bereits vor der Geburt festgestellt, bei anderen erst später im Leben oder auch nie. Etwa seit 1950 ist es üblich, sowohl innere als auch äußere Geschlechtsmerkmale intergeschlechtlicher Kinder operativ-kosmetisch zu verändern. mehr lesen / lire plus

Nationalbibliothek eröffnet Open Data-Portal

Foto: BNL

Ein neues Portal soll die Verbreitung und Nutzung von digitalisierten Daten der Nationalbibliothek erleichtern.

Seit Jahren stellt die Luxemburgische Nationalbibliothek digitalisierte Tageszeitungen auf eluxemburgensia.lu zur Verfügung. Es handelt sich vor allem um solche Ausgaben, die so alt sind, dass die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist und die Werke gemeinfrei sind. Dabei sind aber nicht nur einfache Scans von alten Zeitungen zur Ansicht verfügbar: jeder Artikel ist einzeln gescannt, mittels Texterkennung liegen die Texte auch in digitaler Form vor, außerdem sind Metadaten verfügbar.

Für alle, die mit großen Datenmengen arbeiten wollen, wie Datenwissenschaftler*innen, Historiker*innen, Linguist*innen oder Programmierer*innen, gibt es nun eine neue Website: data.bnl.lu. mehr lesen / lire plus

Umweltpolitik
: Wie die Erde retten?

Was muss die nächste Regierung tun, um die Umwelt zu schützen, vielleicht sogar den Planeten zu retten? Ein Überblick über die großen umweltpolitischen Baustellen.

Sollten noch öfter Badesaisons ins Wasser fallen, weil der Stausee mit Blaualgen belastet ist, muss das Umweltministerium härter in Sachen Gewässerschutz durchgreifen. (Foto: CC BY Alexikarp/Wikimedia)

Die stärkere grüne Handschrift, die das Regierungsprogramm der wahrscheinlichen künftigen Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng tragen soll, ist seit der Wahl zum geflügelten Wort in Politik und Medien geworden. Welche Maßnahmen sollte eine Regierung, die sich selbst das Label ökologisch geben will, ergreifen? Um den Planeten vor den schlimmsten Konsequenzen der vielen drohenden ökologischen Katastrophen zu bewahren, sind große Anstrengungen in so einigen Bereichen vonnöten: Klimaschutz, Energiesektor, Landesplanung, Mobilität, Landwirtschaft, Artenschutz, Abfallwirtschaft. mehr lesen / lire plus

woxx.lu: Abgebremst aber im Rennen

Die neue woxx Online-Präsenz geht demnächst ins zweite Jahr – nicht ohne Schwierigkeiten.

Photos : woxx

Es ist wie ein Déjà-vu: Als sich der woxx-Vorgänger Grénge Spoun 1991 anschickte, die Anerkennung als Wochenzeitung zu erlangen, sollte das Prozedere – so die gesetzlichen Regeln – ein Jahr in Anspruch nehmen. Ein Jahr, in dem die Zeitung wöchentlich erscheinen und eine Reihe anderer Bedingungen erfüllen musste, um dann in den Genuss der Pressehilfe zu kommen. Es sollte allerdings bis 1996 dauern, bis das Geld regelmäßig floss. Bis dahin galt es Woche für Woche die Druck- und Versandkosten, aber auch unter anderem die Löhne von fünf festen journalistischen Mitarbeiter*innen, sowie einer Verwaltungskraft zu finanzieren. mehr lesen / lire plus

Brasilien: Wahlkampf der Angst

Brasilien steht kurz davor, von dem Ultrarechten Jair Bolsonaro regiert zu werden. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur würde mit ihm auch das Militär zurück an die Macht kommen. Vor der Stichwahl am 28. Oktober ist das Land tief gespalten.

Der aussichtsreichste brasilianische Präsidentschaftskandidat, ein veritabler Faschist? Jair Bolsonaro verachtet die Demokratie, hat ein extrem autoritäres Programm und mobilisiert derzeit auch eine Massenbewegung. (Foto: EPA-EFE/Marcelo Sayao)

Angeblich war es die größte politische Kundgebung in der Geschichte von Manaus, die jemals stattgefunden hat. Wie viele Tausende von Menschen Bolsonaro tatsächlich zu seinem Wahlkampfauftritt in die Millionenmetropole am Amazonas lockte, ist schwer zu sagen. mehr lesen / lire plus

Prix Sakharov : dénoncer Poutine plutôt que l’Europe

Oleg Sentsov, prisonnier politique, en 2015 (Photo : CC BY-SA 4.0 Antonymon)

En attribuant le prix Sakharov 2018 à Oleg Sentsov, le Parlement européen a envoyé un signal fort. En effet, ce cinéaste ukrainien emprisonné en Russie est devenu un symbole de la manière dont le régime de Vladimir Poutine piétine les droits humains. Sentsov avait été arrêté durant l’occupation de la Crimée par des forces armées russes en 2014, puis condamné à 20 ans de prison au bout d’un procès qualifié de « totalement inéquitable » par Amnesty International. Il a reçu le soutien de nombreux artistes et a entrepris une grève de la faim de 145 jours. mehr lesen / lire plus

Männerdominanz in der Chamber

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der 80 Prozent Männer und 20 Frauen leben? Diese Frage stellt der Conseil National des Femmes du Luxembourg (CNFL) in Reaktion auf die Kammerwahlen am 14. Oktober. Nur zwölf Frauen sind direkt in die Chamber gewählt worden: sechs bei der CSV, drei bei der DP und drei bei Déi Gréng (nicht eine, wie es fälschlicherweise in der letzten woxx-Ausgabe stand). Der CNFL zeigt sich bestürzt über dieses Resultat, das einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutet, und ruft die Parteien auf, Maßnahmen zur Förderung der Parität zu implementieren. Auch die Organisation Cid Fraen an Gender zeigt sich erschüttert und fordert eine paritätische Zusammensetzung der Regierung sowie eine „Stärkung der Kompetenzen und Anhebung der finanziellen Mittel des Chancengleichheitsministeriums”. mehr lesen / lire plus

Rock
: Eklektisches Allerlei

Lange war es ruhig um den The Strokes Sänger Julian Casablancas. Mit seiner neuen Formation The Voidz hat er es wieder mal geschafft die Welt zu überraschen.

Öffnen viele Türen – verwirren aber mit ihrer Vielfältigkeit: The Voidz.

Wenn am Montag The Voidz nach Luxemburg kommen, dann tritt im Den Atelier in Hollerich nicht irgendeine beliebige Rockband auf, sondern die neue Band um den Sänger Julian Casablancas. Die meisten kennen ihn vor allem als Frontmann von The Strokes, die Anfang der 2000er mit ihrem Garage-Rock für Furore sorgten. Die ersten Strokes-Werke stammen allesamt aus der Feder Casablancas’, der nach dem temporären Ende der Erfolgsband, nicht seine Frührente genießen wollte, sondern sich nun mit anderen Musikern austobt. mehr lesen / lire plus

Sculpture
 : Jean Mich, 
sauvé de l’oubli

Le MNHA consacre actuellement 
une rétrospective au grand sculpteur Art nouveau.

Le projet de Xavier Bettel de créer une galerie nationale d’art luxembourgeois a essuyé beaucoup de critiques, parfois injustifiées. Des destins comme celui de Jean Mich, sculpteur Art nouveau prolifique dont on ignorait jusqu’à récemment encore la date et le lieu de décès, illustrent une nouvelle fois que le Luxembourg n’est pas une terre aride et stérile, mais un pays sans passion, sans mémoire, amoureux du néant, mais d’un néant mortifère, un pays qui souffre d’un complexe d’infériorité tel qu’il nie les efforts de celles et ceux-là mêmes qui créent. mehr lesen / lire plus