Expulsions vers l’Italie : Asselborn réagit

Le communiqué de presse concernant les expulsions luxembourgeoises vers l’Italie et le manque de conséquence du ministre des Affaires étrangères, lancé cette semaine par l’ONG Passerell,  a provoqué une réaction de Jean Asselborn.

Jean Asselborn avec le secrétaire d’État allemand aux Affaires européennes, Michael Roth, et le ministre des Affaires étrangères de l’Italie, Enzo Moavero. (© SIP)

Peut-on surfer sur une vague de sympathie internationale pour avoir dit tout haut ce que beaucoup pensent tout bas en entendant les inanités et les provocations du ministre de l’Intérieur italien Matteo Salvini… tout en expulsant des demandeurs d’asile vers l’Italie ? Non, a pensé l’ONG Passerell cette semaine, et a formulé son ire dans un communiqué de presse revendicatif – en effet, beaucoup de personnes reconduites vers l’Italie dans le cadre de transferts Dublin rencontrent de grandes difficultés au pays de la « dolce vita ». mehr lesen / lire plus

Intersex: Kampagne soll aufklären

Täglich erleben intergeschlechtliche Menschen Diskriminationen und Verletzungen ihrer Rechte. Mit einer Kampagne soll dagegen angekämpft werden.

© mfamigr.gouvernement.lu

Zum heutigen Intersex-Awareness-Tag startet das Familienministerium eine Aufklärungskampagne zum Thema. Unter dem Motto „Weiblich? Männlich? Intergeschlechtlich? Seien Sie aufgeschlossen“ soll über Intergeschlechtlichkeit informiert und gegen die Diskriminierung betroffener Menschen angekämpft werden.

Intergeschlechtliche Personen werden mit anatomischen, hormonellen oder chromosomalen Charakteristiken geboren, die von den medizinischen Normen der Geschlechter „männlich“ und „weiblich“ abweichen. Bei manchen Betroffenen wird die Intergeschlechtlichkeit bereits vor der Geburt festgestellt, bei anderen erst später im Leben oder auch nie. Etwa seit 1950 ist es üblich, sowohl innere als auch äußere Geschlechtsmerkmale intergeschlechtlicher Kinder operativ-kosmetisch zu verändern. mehr lesen / lire plus

Nationalbibliothek eröffnet Open Data-Portal

Foto: BNL

Ein neues Portal soll die Verbreitung und Nutzung von digitalisierten Daten der Nationalbibliothek erleichtern.

Seit Jahren stellt die Luxemburgische Nationalbibliothek digitalisierte Tageszeitungen auf eluxemburgensia.lu zur Verfügung. Es handelt sich vor allem um solche Ausgaben, die so alt sind, dass die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist und die Werke gemeinfrei sind. Dabei sind aber nicht nur einfache Scans von alten Zeitungen zur Ansicht verfügbar: jeder Artikel ist einzeln gescannt, mittels Texterkennung liegen die Texte auch in digitaler Form vor, außerdem sind Metadaten verfügbar.

Für alle, die mit großen Datenmengen arbeiten wollen, wie Datenwissenschaftler*innen, Historiker*innen, Linguist*innen oder Programmierer*innen, gibt es nun eine neue Website: data.bnl.lu. mehr lesen / lire plus

Umweltpolitik
: Wie die Erde retten?

Was muss die nächste Regierung tun, um die Umwelt zu schützen, vielleicht sogar den Planeten zu retten? Ein Überblick über die großen umweltpolitischen Baustellen.

Sollten noch öfter Badesaisons ins Wasser fallen, weil der Stausee mit Blaualgen belastet ist, muss das Umweltministerium härter in Sachen Gewässerschutz durchgreifen. (Foto: CC BY Alexikarp/Wikimedia)

Die stärkere grüne Handschrift, die das Regierungsprogramm der wahrscheinlichen künftigen Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng tragen soll, ist seit der Wahl zum geflügelten Wort in Politik und Medien geworden. Welche Maßnahmen sollte eine Regierung, die sich selbst das Label ökologisch geben will, ergreifen? Um den Planeten vor den schlimmsten Konsequenzen der vielen drohenden ökologischen Katastrophen zu bewahren, sind große Anstrengungen in so einigen Bereichen vonnöten: Klimaschutz, Energiesektor, Landesplanung, Mobilität, Landwirtschaft, Artenschutz, Abfallwirtschaft. mehr lesen / lire plus

woxx.lu: Abgebremst aber im Rennen

Die neue woxx Online-Präsenz geht demnächst ins zweite Jahr – nicht ohne Schwierigkeiten.

Photos : woxx

Es ist wie ein Déjà-vu: Als sich der woxx-Vorgänger Grénge Spoun 1991 anschickte, die Anerkennung als Wochenzeitung zu erlangen, sollte das Prozedere – so die gesetzlichen Regeln – ein Jahr in Anspruch nehmen. Ein Jahr, in dem die Zeitung wöchentlich erscheinen und eine Reihe anderer Bedingungen erfüllen musste, um dann in den Genuss der Pressehilfe zu kommen. Es sollte allerdings bis 1996 dauern, bis das Geld regelmäßig floss. Bis dahin galt es Woche für Woche die Druck- und Versandkosten, aber auch unter anderem die Löhne von fünf festen journalistischen Mitarbeiter*innen, sowie einer Verwaltungskraft zu finanzieren. mehr lesen / lire plus

Brasilien: Wahlkampf der Angst

Brasilien steht kurz davor, von dem Ultrarechten Jair Bolsonaro regiert zu werden. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur würde mit ihm auch das Militär zurück an die Macht kommen. Vor der Stichwahl am 28. Oktober ist das Land tief gespalten.

Der aussichtsreichste brasilianische Präsidentschaftskandidat, ein veritabler Faschist? Jair Bolsonaro verachtet die Demokratie, hat ein extrem autoritäres Programm und mobilisiert derzeit auch eine Massenbewegung. (Foto: EPA-EFE/Marcelo Sayao)

Angeblich war es die größte politische Kundgebung in der Geschichte von Manaus, die jemals stattgefunden hat. Wie viele Tausende von Menschen Bolsonaro tatsächlich zu seinem Wahlkampfauftritt in die Millionenmetropole am Amazonas lockte, ist schwer zu sagen. mehr lesen / lire plus

Prix Sakharov : dénoncer Poutine plutôt que l’Europe

Oleg Sentsov, prisonnier politique, en 2015 (Photo : CC BY-SA 4.0 Antonymon)

En attribuant le prix Sakharov 2018 à Oleg Sentsov, le Parlement européen a envoyé un signal fort. En effet, ce cinéaste ukrainien emprisonné en Russie est devenu un symbole de la manière dont le régime de Vladimir Poutine piétine les droits humains. Sentsov avait été arrêté durant l’occupation de la Crimée par des forces armées russes en 2014, puis condamné à 20 ans de prison au bout d’un procès qualifié de « totalement inéquitable » par Amnesty International. Il a reçu le soutien de nombreux artistes et a entrepris une grève de la faim de 145 jours. mehr lesen / lire plus

Männerdominanz in der Chamber

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der 80 Prozent Männer und 20 Frauen leben? Diese Frage stellt der Conseil National des Femmes du Luxembourg (CNFL) in Reaktion auf die Kammerwahlen am 14. Oktober. Nur zwölf Frauen sind direkt in die Chamber gewählt worden: sechs bei der CSV, drei bei der DP und drei bei Déi Gréng (nicht eine, wie es fälschlicherweise in der letzten woxx-Ausgabe stand). Der CNFL zeigt sich bestürzt über dieses Resultat, das einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutet, und ruft die Parteien auf, Maßnahmen zur Förderung der Parität zu implementieren. Auch die Organisation Cid Fraen an Gender zeigt sich erschüttert und fordert eine paritätische Zusammensetzung der Regierung sowie eine „Stärkung der Kompetenzen und Anhebung der finanziellen Mittel des Chancengleichheitsministeriums”. mehr lesen / lire plus

Rock
: Eklektisches Allerlei

Lange war es ruhig um den The Strokes Sänger Julian Casablancas. Mit seiner neuen Formation The Voidz hat er es wieder mal geschafft die Welt zu überraschen.

Öffnen viele Türen – verwirren aber mit ihrer Vielfältigkeit: The Voidz.

Wenn am Montag The Voidz nach Luxemburg kommen, dann tritt im Den Atelier in Hollerich nicht irgendeine beliebige Rockband auf, sondern die neue Band um den Sänger Julian Casablancas. Die meisten kennen ihn vor allem als Frontmann von The Strokes, die Anfang der 2000er mit ihrem Garage-Rock für Furore sorgten. Die ersten Strokes-Werke stammen allesamt aus der Feder Casablancas’, der nach dem temporären Ende der Erfolgsband, nicht seine Frührente genießen wollte, sondern sich nun mit anderen Musikern austobt. mehr lesen / lire plus

Sculpture
 : Jean Mich, 
sauvé de l’oubli

Le MNHA consacre actuellement 
une rétrospective au grand sculpteur Art nouveau.

Le projet de Xavier Bettel de créer une galerie nationale d’art luxembourgeois a essuyé beaucoup de critiques, parfois injustifiées. Des destins comme celui de Jean Mich, sculpteur Art nouveau prolifique dont on ignorait jusqu’à récemment encore la date et le lieu de décès, illustrent une nouvelle fois que le Luxembourg n’est pas une terre aride et stérile, mais un pays sans passion, sans mémoire, amoureux du néant, mais d’un néant mortifère, un pays qui souffre d’un complexe d’infériorité tel qu’il nie les efforts de celles et ceux-là mêmes qui créent. mehr lesen / lire plus

Lars von Trier
: His Brain Is Squirming 
like a Toad


Dans « The House That Jack Built », le réalisateur et enfant terrible Lars von Trier se lance à la poursuite d’un tueur en série – pour finir avec une méditation cinématographique sur le mal magistrale.

Jack célébrant son art… (Photos : outnow.ch)

Le thème du tueur en série fascine la littérature policière tout comme le cinéma depuis des décennies. Ces personnages dépourvus d’empathie, mais regorgeant de rage sont aussi attirants pour le côté voyeur de notre psyché collective qu’ils sont repoussants quand on en vient aux faits purs et durs. Et quand quelqu’un comme Lars von Trier s’y met, le pur et dur ne se fait pas attendre longtemps. mehr lesen / lire plus

Merde alors : le Luxembourg transfère des demandeurs d’asile vers l’Italie

Alors que la situation des réfugié-e-s en Italie était déjà dramatique avant la prise de pouvoir du fasciste Matteo Salvini, le grand-duché continue à expulser vers ce pays.

C’est l’association Passerell qui tire la sonnette d’alarme : en septembre, cinq demandeurs d’asile ont été transférés vers l’Italie en vertu des conventions de Dublin – alors que les associations dénoncent le traitement qui les attend là-bas.

En effet, avec un ministre de l’Intérieur ouvertement fasciste qui traite les réfugié-e-s d’« esclaves », qui promeut loi sur loi pour renforcer la discrimination systématique des étrangères et étrangers et qui n’hésite pas à s’attaquer à celles et ceux qui le dénoncent – comme récemment le maire de Riace ou encore l’auteur Roberto Saviano –, l’Italie ne peut plus être considérée comme un pays sûr. mehr lesen / lire plus

Festival de voix

Pour le premier concert de sa résidence cette saison à la Philharmonie, mardi 23 octobre, Philippe Herreweghe a offert un programme entièrement mozartien, à la tête de deux formations qu’il a fondées. Avec, en apothéose, un « Requiem » où les voix du chœur et des solistes ont particulièrement séduit.

Photos : Sébastien Grébille

Si le plat de résistance de la soirée est sans conteste le « Requiem » de Mozart dans la version achevée par son assistant Süßmayr, la première partie promet tout de même une écoute passionnante. L’Orchestre des Champs-Élysées, que le chef gantois a créé en 1991, interprète la « Symphonie n41 en ut majeur », dite « Jupiter », ultime symphonie du compositeur. mehr lesen / lire plus

Sound Islands

On Saturday, October 20th, Ólafur Arnalds lured the audience of the Luxembourg Philharmony into a world of meditative sounds.

His music is as special as he is: appearing on stage dressed in a white T-shirt and jeans, the Icelandic composer Ólafur Arnalds exuded the charm of Nordic understatement. Although only in his early thirties, he is already renowned for his virtuosity in blending electronical with classical sounds. On stage, he plays the grand piano, surrounded by two connected self-playing pianos, called “stratus”, a string ensemble and a drummer.

The outcome is a very calm, but melodious sound, transmitting a spacy or submarine atmosphere. mehr lesen / lire plus

Lukas Dhont : Girl

Prenant le contre-pied des scénarios usuels sur ce thème, Lukas Dhont montre un entourage le plus souvent bienveillant pour Lara, née garçon, apprentie ballerine et en attente de l’opération qui fera d’elle une femme. Le jeune Victor Polster y est remarquable. Une Caméra d’or méritée à Cannes.

L’évaluation du woxx : XXX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Superjhemp: E Spijhel fir Luxusbuerg

Nodeems eng Pressekampagne Land a Leit während Méint op d’Folter gespaant huet, ass et lo souwäit: Mat „De Superjhemp retörns“ kënnt deen éischten Äktschn-Film aus Lëtzebuerg an de Kino.

E bëssen huet et een*t dann dach u fréier Zäiten erënnert, leschte Freideg am Kinépolis bei der Avant-Première vum Superjhemp-Film. Genee sou wéi bei fréieren Andy-Bausch-Filmer war en Deel vum Filmpleséier, deen, d’Leit déi ee kennt erëmzeerkennen – e speziellt Gefill, wat et sou wahrscheinlech och just nëmmen zu Lëtzebuerg gëtt.

Iwwerhaapt ass dee ganzen „De Superjhemp retörns“ eng honnertprozenteg Lëtzebuerger-Saach, déi een och nëmme verstoe kann, wann ee wéinstens déi lescht 35 Joer an dësem Land verbruecht huet. mehr lesen / lire plus

Économie : Riyad « n’est pas sur le radar » du ministère de l’Économie

Le Luxembourg n’enverra pas de délégation pour participer à la Future Investment Initiative à Riyad.

Une conférence, la Future Investment Initiative, organisée par le Fonds public d’investissement saoudien, sous le patronage du prince héritier Mohammed Ben Salman devait réunir à partir de demain et jusqu’au 25 octobre les global players de tous les coins du monde.

Mais depuis le meurtre sordide du journaliste Jamal Khashoggi, le 2 octobre dernier à Istanbul, les participants se désistent l’un après l’autre. Joe Kaiser, CEO de Siemens, était le dernier de toute une série de participants à annuler sa visite pour cette conférence qui au départ devait accueillir entre autres la directrice générale du Fonds monétaire international Christine Lagarde ou encore le secrétaire du Trésor américain, Steven Mnuchin. mehr lesen / lire plus

Trio Cénacle : Georges Schmitt, Lieder

Un an après un concert à la Philharmonie où il a donné en public plusieurs chansons de Georges Schmitt, le trio Cénacle propose un CD entièrement consacré à ce compositeur méconnu, à cheval entre l’Allemagne et la France.

Georges Schmitt, né Johann Georg Gerhard Schmitt à Trèves, en 1821, est un musicien précoce : dès 14 ans, il tient les grandes orgues de la cathédrale de sa ville natale. Les lumières de Paris l’attirent en 1844, et il est nommé organiste à l’église Saint-Sulpice en 1849. Si son œuvre la plus populaire est sans conteste la chanson « Mosellied », Schmitt a été un compositeur prolifique tant pour son instrument que pour orchestre et chœurs. mehr lesen / lire plus

Belgien
: Schleuser und Gendarm

Belgien hat sich zum Zentrum der Transitmigration nach Großbritannien entwickelt. Regierung und Menschenschmuggler liefern sich ein Katz- und Mausspiel. Die Zeche zahlen jene, die dem Mythos England hinterherjagen.

Auf dem Weg nach England: Hunderte Transitmigranten campierten diesen Sommer über im Park Maximilien in der Brüsseler Innenstadt. (Fotos: EPA-EFE/Stéphanie Lecocq)

Akribisch sucht der Polizist das Gebüsch ab. Er biegt die Äste hinter dem Bretterzaun zur Seite und späht durch das Unterholz. Nach einer Weile geht er weiter. Wenige Schritte nur, dann nimmt er sich den nächsten Abschnitt vor. Ein paar Hundert Meter hat er sich auf diese Weise von seinem Streifenwagen entfernt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #020 – D’Analys vun de Wahlresultater

An dëser Spezial-Editioun vun „Am Bistro mat der woxx“ analyséiert d’Redaktioun vun der woxx d’Walresultater vum leschte Sonnden. Am Studio waren de Joël Adami, de Fréderic Braun, de Luc Caregari, de Richard Grad, d’Tessie Jakobs an de Raymond Klein. Si schwätzen iwwer déi gréissten Iwweraschunge vum Wahlowend. Wisou hunn déi Gréng sou ee gudde Score gemaach, firwat huet kee mat der Victoire vun der Piratepartei gerechnet a wisou konnt d’ADR dann awer net vun hirem Bündnis mam Wee2050 profitéieren?

Si schwätzen awer och iwwer déi ustoend Koalitiounsverhandlungen, iwwert eng méiglech gréng Handschrëft a rout Linnen an der nächster Regierung. Och de lëtzebuergesche Walsystem an déi sëllech Ongerechtegkeeten, déi domadder zesummenhänken, huele si auserneen an schwätzen iwwer den Undeel vun de Fraen an der Chamber, d’Auslänner*innewalrecht an d’Verdeelung vun de Mandater am Zesummenhang mat deene véier Wahlbezierker. mehr lesen / lire plus