Nachtzug nach Lissabon (4)

Musik, Migration und Melancholie – Sodade schwingt im letzten Teil der Mini-Serie über Lissabon mit.

Die Spuren des Tourismus zeigen sich in Lissabon nicht nur im alten Geschäftszentrum rund um den großen Platz „Dom Pedro IV“, sondern mittlerweile auch in populären Wohnvierteln wie der Alfama am Flussufer oder den Straßen an der „Bica“, der alten Seilbahn, die östlich von der Oberstadtzu den Hafendocks absteigt. Aber auch am Hang westlich des Platzes, um den sich die Gassen des Viertels „Mouraria“ winden, ist die Veränderung spürbar. Jahrzehntelang stark von afrikanischer und capverdianischer Immigration geprägt und als sozialer Brennpunkt deklassiert, entwickelt sich das Viertel langsam aber sicher zur Ausgehmeile. mehr lesen / lire plus

Die LSAP und die Flüchtlinge

Empfang und Integration der Asylbewerber*innen verbessern, das hat sich die LSAP auf ihre Fahne geschrieben. Ein Überblick über die sozialistischen Vorschläge. (Zum gleichen Thema gibt es auch eine Serie auf Französisch, die mit LSAP et asile 1/4 : Ambiguïtés du programme beginnt.)

LSAP-Pressekonferenz (Nathalie Schmit, Aurore Rössler, Marc Angel, Sylvie Jansa, Claude Haagen) (Bildquelle: LSAP).

Warum in aller Welt organisiert die LSAP mitten im Sommer eine Pressekonferenz zum Thema Flüchtlinge? Weil genau dieses Thema aus den Medien verschwunden war, heißt es im am 21. August vorgestellten Positionspapier. Wohl auch, weil die wiederholten Weigerungen europäischer Länder, Schiffe mit Flüchtlingen in ihre Häfen einlaufen zu lassen, für Entrüstung gesorgt haben. mehr lesen / lire plus

Puto G : Kartheiser accusé d’alimenter des « ressentiments xénophobes »

Le Musée de la Résistance prend la défense des personnes venues, le 4 juillet dernier exprimer leur deuil après la mort du rappeur dans des circonstances troubles.

Frank Schroeder (à dr.) dans l’entrée du Musée national de la résistance (source: facebook)

Dans une lettre ouverte à la presse, le directeur du Musée national de la résistance, Frank Schroeder réagit au député ADR Fernand Kartheiser qui, dans une question parlementaire adressée au ministère d’État avait estimé que la marche blanche organisée en hommage à Puto G, le 4 juillet dernier sur le parvis du musée à Esch-sur-Alzette, avait dénaturé les lieux.

« Des centaines de personnes y ont déposé des fleurs et des bougies. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #013 – 31.8.2018

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg. De Luc Caregari an de Joël Adami schwätzen iwwer den Edito zu Diskussiounveranstaltunge vum Zentrum fir politesch Bildung, iwwer d’Neieentdeckung vun der Kulturpolitik vun Déi Gréng an iwwer de Last Summer Dance.

D’Thema vun der Woch ass dës Kéier d’Ofstëmmungsverhalen an der Chamber. Mir hunn alleguerten d’Bulletins de Vote ugekuckt an ausgerechent, wéi déi verschidde Parteien an der Chamber ofgestëmmt hunn. Dobäi hu mir erausfonnt, datt et e grousse Konsens tëscht deene véier grousse Parteie gëtt. mehr lesen / lire plus

Migration : Un outil pour retrouver des proches disparus

Depuis 2013, la plateforme « Trace the Face » de la Croix-Rouge a réuni 114 familles.

Tous les ans, des milliers de migrant-e-s sont porté-e-s disparu-e-s, sans que leurs proches sachent où ils se trouvent ou même s’ils sont toujours encore en vie. Le site web tracetheface.org aide les deux parties dans leur recherche et le cas échéant à reprendre contact avec leurs proches.

Lancé par plusieurs Croix-Rouges européennes, avec le soutien du Comité international de la Croix-Rouge (CICR), Trace the Face permet à chaque migrant-e et à sa famille de poster une image sur le site en question.

Les photos apparaissent ensuite sur le site avec la mention du genre « Looking for my Husband », « Looking for my Son » accompagnée d’un chiffre. mehr lesen / lire plus

Parlament:
 Die ganz große Koalition


Im Wahlkampf wirkt es, als könnte keine Partei die andere riechen. Schaut man auf die Abstimmungsergebnisse des Parlaments, entdeckt man eine ungeahnte Einigkeit.

Manchmal wird in der Chamber auch gar nicht über Gesetze abgestimmt, wie hier beim Jugendkolloquium der Großregion. (Foto: Chambre des députés)

Im Oktober wird in Luxemburg ein neues Parlament gewählt. Natürlich hängt die Regierungsbildung mit der Wahl zusammen, in erster Linie bestimmen die Bürger*innen jedoch die Zusammensetzung der legislativen Gewalt im Großherzogtum. In den Wahlprogrammen lesen sich vor allem Zukunftsvisionen: Projekte, die realisiert werden sollen, Prioritäten für das nächste Budget, Ideen, wie das Zusammenleben gestaltet werden soll. Um die Arbeit der Abgeordneten zu bewerten, lohnt sich ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechtigkeit: Neutralität nicht angebracht

Frauen sind in der Politik unterrepräsentiert. Die Schuld dafür schieben sich Institutionen gerne gegenseitig zu. Es wird Zeit, dass alle ihren Teil der Verantwortung tragen.

(Foto : svgsilh.com)

„Europapolitik – Männersache?“ An niemand anderen als das Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) und die Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg richtet sich diese kürzlich in einem Presseschreiben gestellte Frage des Conseil national des femmes au Luxembourg (CNFL). Der Anlass: Die adressierten Institutionen hatten Anfang August eine gemeinsam organisierte Konferenzreihe angekündigt, mit ausschließlich männlichen Referenten. Doch damit nicht genug: Auch die drei Moderierenden sind männlichen Geschlechts. Im Presseschreiben ruft der CNFL sowohl die Organisatoren als auch die Parteien dazu auf, sich für eine paritätische Repräsentation auf Veranstaltungen einzusetzen. mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 3/4 : Propositions concrètes

Qu’en est-il des mesures pratiques présentées par le LSAP la semaine dernière ? Les positions de principe nous ont paru ambiguës (voir LSAP et asile 2/4) ; pour les propositions concrètes, l’impression est plus positive.

Tuyaux pour réfugié-e-s !? Röhren-Flüchtlingscamp à la Documenta 14 à Kassel, œuvre de Hiwa K (photo : lm).

Aux yeux du LSAP, accueillir des demandeur-se-s d’asile « n’est pas seulement un devoir mais surtout aussi une chance pour une société de grandir humainement ». À condition de mettre en place « le cadre adapté pour une intégration réussie ». De nombreux éléments constitutifs d’un tel cadre ont été présentés lors de la conférence de presse du 21 août. mehr lesen / lire plus

„Knallhartes rechtsstaatliches Vorgehen“

Nach den Ausschreitungen in Chemnitz zu Wochenbeginn wird es heute erneut einen Aufmarsch der Rechten geben. Deren Erstarken in Sachsen wurde von der dort regierenden CDU seit langem begünstigt. Nun fordert auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter eine scharfe Zäsur seitens der Politik.

„Rechtsextremistischer Auftrieb, ‚bürgerliches‘ Mitläufertum“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung): am vergangenen Montagabend in der Chemnitzer Innenstadt. (Foto: De Havilland/Flickr)

Nach den rechtsextrem motivierten Aufmärschen und Übergriffen auf als migrantisch bzw. „nicht-deutsch“ identifizierte Personen von vergangenem Sonntag und Montag herrscht in Chemnitz „blanke Angst“, wie ein von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung befragter Buchhändler die Stimmung vor Ort beschreibt: „Was sich da gezeigt hat, ist das Ergebnis einer verfehlten Politik, die der rechtsextremen Gesinnung nicht von Anfang an klar ihre Grenzen aufgezeigt hat. mehr lesen / lire plus

Polémique : « Uerg verschampeléiert »

Dans une question parlementaire adressée au ministère d’État, Fernand Kartheiser critique le rapport aux monuments historiques au Luxembourg.

En juin dernier, l’inauguration du monument aux victimes de la Shoah avait donné lieu à un épilogue peu commenté : le 22 juin, deux jours après la cérémonie, les passants boulevard Roosevelt découvrirent une énorme tribune, érigée tout près de la sculpture de Shelomo Selinger, et qui la cachait entièrement. 75 ans après la destruction des Juifs de Luxembourg, leurs descendants ont bien droit à une terre sacrée dans le tissu urbain de la ville de Luxembourg, mais qu’on cache à l’occasion de la fête nationale ? mehr lesen / lire plus

Saarland
: Historiker als Mythenproduzenten


Der langjährige saarländische Ministerpräsident Franz Josef Röder (CDU) wird bis heute als „Landesvater“ verehrt. Seine Nazi-Vergangenheit haben Historiker und Archivare über Jahrzehnte verschleiert.

Seinen „Erfolg“ und seine „Erfahrung“ hatte Röder auch schon zu NS-Zeiten hervorgebracht. (© Wikiwand)

Für Peter Müller, den damaligen saarländischen Ministerpräsidenten und heutigen Verfassungsrichter, dürfte es ein angenehmer Termin gewesen sein. Am 20. Juli 2010 fand sich der für seine hemdsärmelige Volksnähe bekannte CDU-Politiker in der tiefsten saarländischen Provinz, in Dillingen, ein, um mit Franz Josef Röder (1909 bis 1979) einen seiner Vorgänger zu ehren. Von ein paar lokalen Honoratioren umringt, auf einer Brücke stehend, würdigte Müller phrasenhaft die politische Lebensleistung Röders: „Er war jemand, der mit großer Sensibilität nah an den Menschen nach Lösungen suchte.“ Der Anlass war Röders 101. mehr lesen / lire plus

Last Summer Dance
 : Dernière bouffée d’air frais avant 
la rentrée 


Le weekend des 1er et 2 septembre 2018, le Last Summer Dance Festival, à Erpeldange-sur-Sûre, entamera sa cinquième édition. Une ribambelle d’activités se trouvent au programme : musique, arts, marchés, ateliers participatifs, tables de discussion ou nourriture d’ici et d’ailleurs.

C’est en 2013 que les organisateurs et organisatrices du Last Summer Dance Festival ont pris l’initiative de créer un concept ne s’inscrivant pas dans le schéma traditionnel d’un festival, avec comme ligne de conduite la tolérance et la pluridisciplinarité. Leur but ? Concevoir un lieu représentatif de notre société, c’est-à-dire diversifié. En mettant en avant le concept de festival alternatif et non commercial, elles et ils ont réussi à créer une identité propre à leur événement, le différenciant d’autres du genre, tels que le Kolla Festival ou le Koll an Aktioun. mehr lesen / lire plus

Ponctualité des trains : Bausch s’explique

Plus de 90 % des trains CFL seraient à l’heure : à qui emprunte ce moyen de transport public au quotidien, cette statistique fait grincer les dents. Car la réalité est bien différente et le chiffre donné annuellement (en détail 94,04 % au départ et 90,84 % à l’arrivée) est le résultat d’un calcul légèrement édulcoré. Ainsi, les trains supprimés n’y figurent pas et les trains avec moins de six minutes de retard ne sont pas considérés. Désirant en savoir plus, les députés DP André Bauler et Max Hahn ont posé une question parlementaire à François Bausch. Dans sa réponse, le ministre explique que la raison des suppressions de trains serait pour la plupart du temps due à la sursaturation du réseau aux heures de pointe – et donne aussi des chiffres précis : pour 2017 toutes lignes confondues les suppressions rangent entre 2,33 % (hors pointe) et 4,07 % (pointe du soir) et pour 2018 entre 2,99 % (hors pointe) et 4,46 % (pointe du soir). mehr lesen / lire plus

Artuso à la Journée européenne de la culture juive

Concerts, dégustations de vins et de spécialités culinaires juives, conférences : le programme de la Journée européenne de la culture juive 2018, ce dimanche 2 septembre, se distingue sensiblement de celui des années précédentes. Jusque-là habitué aux visites de synagogues ou aux sorties de la Torah, le public luxembourgeois découvrira cette année non pas une, mais des cultures juives – expression, sûrement d’une confiance nouvelle, d’une volonté d’inscrire le Luxembourg juif dans le paysage et de montrer qui on est, et par là même de défaire les préjugés qui courent. Lancée par la communauté libérale d’Esch-sur-Alzette avec le soutien notamment du ministère de la Culture, la journée compte plusieurs points forts, dont une introduction à la religion juive donnée par le jeune rabbin gay Alexander Grodensky et une conférence de l’historien Vincent Artuso, intitulée « Al Mythen, nei Mythen. mehr lesen / lire plus

DP: Schneller bauen und fahren

Am Mittwoch, dem 29. August, stellte die DP den zweiten von fünf Teilen ihres Wahlprogramms vor. Wohnungsbauminister Marc Hansen und Generalsekretär Claude Lamberty präsentierten die Visionen der liberalen Partei zu Mobilität und Infrastrukturen. Neben viel Selbstlob im Hinblick auf die vergangenen fünf Jahre drängt die DP vor allem auf mehr Tempo. Sowohl im öffentlichen Transport als auch bei Umgehungsstraßen soll schneller gebaut werden. Trotz der Aussage Hansens, die DP stünde hinter dem Mobilitätskonzept Modu 2.0, in dem vorgesehen ist, den Anteil der PKWs am Verkehr zu reduzieren, soll laut DP kein Transportmittel bevorzugt werden – ein Widerspruch. Der öffentliche Transport soll kostenlos sein, die Liberalen wünschen sich außerdem eine Tramtrasse von Luxemburg-Stadt bis Junglinster. mehr lesen / lire plus