MUSEE NATIONAL D’HISTOIRE ET D’ART: La fièvre de l’orfèvrerie

Jusqu’au 28 novembre

Le Musée National d’Histoire et d’Art
(MNHA) à Luxembourg présente actuellement une vaste collection d’objets d’orfèvrerie simplement impressionnants de part le minutieux travail qui leur a été consacré. Les ´uvres exposées sont pour la plupart de l’orfèvrerie religieuse (calices, ostensoirs, ou bien même la clef d’or de la ville de Luxembourg) et quelques pièces de l’orfèvrerie civile (cafetières etc.). Visiblement, les commandes de nature religieuse ont toujours été au centre de la préoccupation des artisans. Cette exposition se veut très informative, structurée et assez détaillée quant au volet historique: les personnages clé de l’orfèvrerie luxembourgeoise, leurs influences, les orfèvres à l’étranger, l’orfèvrerie sacrée, les liens avec les corporations … tout un programme à découvrir. mehr lesen / lire plus

BONNEWEG: Kostenlose Wahlwerbung

Mit Bürgeranhörungen versucht der hauptstädtische Schöffenrat neuerdings, die aufgebrachte Bevölkerung zu besänftigen – Wahlkampf mit anderen Mitteln?

Die Idee an sich war gut. Vier Stunden hatte sich der hauptstädtische Schöffenrat am Montag Zeit genommen, um sich die „Doleancen“ der Bürgerinnen und Bürger aus Bonneweg und dem Bahnhofsviertel anzuhören – und zwar zu Themen, die Zündstoff bergen. AsylbewerberInnen, Junkies, Prostituierte und Obdachlose sind die Sündenböcke, wenn es um die nach Ansicht der Bevölkerung schwindende Lebensqualität geht.

Doch die Veranstaltung hatte in erster Linie einen kathartischen Charakter. Da traten Geschäftsleute vor, die von ihren bedrohlichen Erfahrungen mit Obdachlosen berichteten. Ein Syndikatsvertreter beklagte sich über die Untätigkeit der Verantwortlichen des Obdachlosenasyls „Foyer Ulysse“, die trotz mehrerer Unterredungen „ihre“ KlientInnen nicht im Zaum halten würden. mehr lesen / lire plus

VERWALTUNG: Im Dickicht der Bürokratie

Eine Flut von Beschwerden ist beim Ombudsmann Marc Fischbach eingegangen. Sein erster Bericht bietet einen wenig schmeichelhaften Einblick in die Arbeit der Behörden.

Zimmerpflanzen geht es gut in luxemburgischen Amtsstuben: Da treibt ein Gewächs exotischer Provenienz zahlreiche Knospen, ein anderes blüht, als wäre es im amazonischen Urwald zu Hause. Der zuständige Beamte ist auf den ersten Blick nicht zu sehen. Erst nachdem sich der Besucher durch ein Räuspern bemerkbar gemacht hat, hebt sich hinter der Zeitung ein Kopf. Mürrisch fragt der Staatsdiener nach dem Anliegen des ungebetenen Gastes.

So erging es dem Autor bei einem Ämtergang hier zu Lande. Ein anderes Mal erkundigte er sich nach Französischkursen. mehr lesen / lire plus

INTERVIEW: Die Verhältnisse verändern

Woxx sprach mit dem Journalisten Romain Hilgert, dessen Ausstellung „300 Jahre Zeitungen in Luxemburg“ am vergangenen Mittwoch ihre Pforten öffnete.

Vom „Brandstëfter“ über die kommunistische „Zeitung“ zum inoffiziellen Regierungskritiker im „Lëtzebuerger Land“, Romain Hilgert hat als Selbstverleger und Journalist fast alle Facetten des Luxemburger Pressewesens durchlebt.

woxx: War die erste Zeitung, die vor 300 Jahren erschien und eigentlich gar nicht für den Luxemburger Markt gedacht war, eher ein Zufall, oder hat dieses Embryo gleich gefruchtet und schnell zu einer regen Publikationswelle geführt?

Romain Hilgert: Es wäre ein Irrtum „La Clef du cabinet des princes de l’Europe“ als Embryo zu bezeichnen. Sie war ein Meisterwerk das fast ein Jahrhundert lang erschien und es auf insgesamt 112.000 Seiten brachte. mehr lesen / lire plus

KINO: Alltagskuchen

Die Luxemburger Regisseurin Anne Schiltz dokumentierte mit ihrer Videokamera in Siebenbürgen den Alltag der Sachsen.

„Wir haben alles“: Rosi und Michael Müller leben fast vollkommen autark von ihren eigenen Erträgen.

„Ich habe das Messer lange drin gehalten, damit die Dame das Blut filmen kann“, sagt Michael Müller. Das Schwein windet sich noch ein wenig, die Männer gießen sich Schnaps ein. „Es gibt keinen besseren Metzger im Dorf als Michael Müller.“ Die rumänischen Nachbarn nicken anerkennend. Der 75-jährige Müller ist ein Siebenbürgensachse. Ihn und seine Tochter Rosi hat die Luxemburgerin Anne Schiltz mit ihrer Kamera für den Dokumentarfilm „Sweet Life and all that goes with it“ begleitet. mehr lesen / lire plus

MICHAEL GONDRY: Eternal Sunshine of the Spotless Mind

A l’Utopia

Comment faire l’éloge de ce film, sans en dire trop et gâcher ainsi le plaisir? Michael Gondry transforme un scénario alambiqué de Charlie Kaufman en promenade somnambulique à travers le cerveau humain. Kate Winslet et Jim Carrey y trouvent leurs rôles les plus attachants. Sans doute un des meilleurs films de l’année. mehr lesen / lire plus

MARI ISHIKAWA: Mari marie le papier et le métal

Jusqu’au 6 novembre.

Née à Kyoto (Japon) en 1964, Mari Ishikawa maintenant établie en Grande Bretagne a un impressionnant parcours derrière elle. A ce jour diplômée en bijouterie, l’artiste enchaî ne expositions et récompenses depuis 1996. Dès lors, elle est devenue une artiste de renommée internationale et c’est avec une approche artistique très surprenante et audacieuse qu’elle crée des bijoux composés de papier, d’argent mais aussi d’or, exposés actuellement à la galerie Jungblut à Luxembourg-ville. Le papier étant souvent utilisé sous forme de fil ou cordon donne un résultat à la fois délicat et abstrait. L’argent travaillé jusque dans ses plus fines épaisseurs est présenté sous différentes formes (patiné, pur,Ù). mehr lesen / lire plus

TERRORISMUS: Auf die Folter gespannt

Mohamed K. soll Anschläge gegen EU-Institutionen geplant haben. Doch über den mutmaßlichen gefährlichen Terroristen schweigen sich Regierung und Behörden weiter aus.

Kameramänner klingeln an der Haustür. Eine Frau öffnet ihnen. Nur ihre Augen sind zu sehen, den Rest des Gesichtes verbirgt sie hinter einem schwarzen Schleier. Die Szene, die ein deutsches Fernsehteam aufnahm, entstand nicht in einer Fundamentalistenhochburg irgendwo im Ausland. Gefilmt wurde die Frau in einem kleinen Dorf nahe der luxemburgischen Hauptstadt.

Mit diesem Bild begann ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Panorama“, den das Erste Deutsche Fernsehen am Donnerstag vergangene Woche ausstrahlte. Die brisante Enthüllung: Luxemburg ist ins Visier von Terroristen geraten. mehr lesen / lire plus

MUSIK: Label sucht Bands mit Zukunft

Es heißt, in Luxemburg gäbe es keine Plattenlabels: Doch, es gibt sie. „Own Records“ ist seit 2000 aktiv und verpflichtet mittlerweile auch ausländische Bands.

Der Selber-Macher: Mit Freunden gründete Simon Ramos
das Label Own Records.

woxx: Die letzte Veröffentlichung „The Curse of the Longest Day“ von „31 Knots“ ist bereits die 29. Platte Ihres Labels. Wie hat sich Own Records entwickelt?

Simon Ramos: Ich habe Own Records im Jahre 2000 mit Freunden gegründet. Zunächst veröffentlichten wir hauptsächlich Platten von Bekannten und von den Bands, in denen wir selbst aktiv waren. Die Songs wurden alle in unseren Proberäumen aufgenommen, eigenständig gemixt und gemastered, dann auf CDR gebrannt und zum Verkauf angeboten. mehr lesen / lire plus

PARK CHAN-WOOK: Le crime de l’oubli

Avec „Old Boy“, Park Chan-Wook signe un chef-d’oeuvre dans le genre du thriller intelligent. Histoire d’un homme forcé au moyen d’une violence extrême à se confronter avec son passé coupable.

Film culte en Corée, „Old Boy“, chouchouté par Quentin Tarantino a reçu le Grand Prix à Cannes cette année. Autant vous dire qu’il s’agit d’un film plutôt intellectuel, regorgeant de messages, de citations, de doubles sens et de renvois. Fans de karaté s‘

Un homme dans une station de police, très saoul, sa chemise est ouverte, il porte des ailes blanches. Coupe. Interrogatoire violent, coups. Coupe. L’homme avec son copain, encore en train de se saouler. mehr lesen / lire plus

ERIC BERGERON / VICKY JENSON: Shark Tale

Im Utopolis (Luxemburg) im Ariston (Esch/Alzette) und im Kursaal (Rümelingen)

Ein kleiner Fisch mit großen Plänen, ein vegetarischer Hai und jede Menge Slapstick: Für Kinder bietet dieses Zeichentrickabenteuer erstklassige Unterhaltung und die Erwachsenen dürfen sich auch diesmal an zahlreichen Seitenhieben auf bekannte Kinoklassiker freuen. Den Vergleich mit „Finding Nemo“ braucht dieses Unterwasser-Abenteuer auf jeden Fall nicht zu fürchten. mehr lesen / lire plus

WORLDMUSIC: 1, 2, 3 Khaled

Khaled, Ya Rayi, Wrasse, 2004.

Ein gealterter Khaled grinst uns vom Albumcover entgegen. Und was haben sie ihm zuletzt alles nachgesagt: Stimme im Eimer, Musik zu poppig, kein authentischer Raï, weil zu „globalisiert“. Außerdem sei er unpolitisch. Wie immer ist damit wesentlich mehr über die Kritiker ausgesagt als über den Kritisierten. Denn alles was mit Weltmusik zu tun hat, bringt wohl unvermeidlich die Sucher nach Unverfälschtheit auf den Plan. Ein Label, das den experimentierfreudigen Khaled nie interessiert hat. Und so vereint er auch auf Ya-Rayi Popstücke die sich, abgesehen von seiner nach wie vor großartigen Stimme, viel mehr an lateinamerikanischen Rhythmen orientieren und Songs, die eher an „traditionellen“ Raï erinnern. mehr lesen / lire plus

LUXEMBOURG: Q42

42, rue de Strasbourg. Tél: 26 48 38 51. Petits déjeuners, snacks, plats du jour.

Dans l’annuaire téléphonique, vous trouverez le Q42 sous la rubrique „restaurants“. Mais c’est un grand mot pour les paninis préfabriqués et autres snacks qu’on vous propose au n° 42 de la rue de Strasbourg. Allez-y plutôt pour le décor du café, qui s’inspire des Elevator & Co, voire pour la grande salle sombre derrière où se garent une douzaine de tables de pool, snooker et billard: sous la lueur des spots, elles se transforment en îles de lumière dans l’obscurité. Dans cette ambiance Chicago, beaucoup de jeunes et quelques moins jeunes s’essayent à ces arts avec grand sérieux. mehr lesen / lire plus

ORFEO – GALERIE D’ART: Technique, audace et harmonie

Jusqu’au 13 novembre.

La galerie d’art Orféo propose actuellement à son public une exposition divisée en deux parties. D’un côté nous avons Andrea Gabbriellini artiste-peintre et de l’autre, nous retrouvons le couple Heike et Ralph Dotzel qui offre un joli panel de leurs créations de bijoux d’art. Une exposition où technique, audace et harmonie entrent en fusion.

Andrea Gabbriellini né à Pise en 1933, a commencé sa carrière de peintre par le figuratif pour ensuite ´uvrer vers un style où l’on retrouve une approche extrême de l’art abstrait. L’artiste bascule entre des images qui sont très conceptuelles et des images où le concept est l’absence. mehr lesen / lire plus

www.arméi.lu: Blumen vor die Panzer

Wer noch nie so richtig glauben wollte, dass die Armee Jobs mit Zukunft bietet, wie von der Werbung der Militärs versprochen, der sollte vielleicht einmal auf www.arméi.lu vorbeisurfen. Hinter dem militärischen Namen verbirgt sich nämlich entschieden Antimilitaristisches. Die Empfangsseite zerstört sich kurzerhand selbst und danach flackern im Sekundentakt Bilder des Grauens über den Schirm. „En Job mat Zukunft?“, fragen die Zwischentitel rhetorisch. Die Fotos von blutigen Leichenteilen bilden den krassen Gegensatz zur Heile-Welt-Ästhetik der offiziellen Kampagne der luxemburgischen Armee. Ein Extrem wird gegen ein anderes eingesetzt. Nach der Bilderflut öffnet sich eine neue Seite, mit zahlreichen Angeboten. Da gibt es allerdings noch nicht viel zu sehen. mehr lesen / lire plus