SIDA: Recommencer à zéro

Encore des affiches pour sensibiliser? Face à la recrudescence du virus, le nouveau ministre de la Santé doit aller plus loin en matière de prévention.

„Nous devons recommencer à zéro.“ Ce fut le constat amer du ministre de la Santé mardi, lors d’une conférence de presse dans le cadre de la journéee mondiale contre le sida. Conséquence: Mars Di Bartolomeo veut lancer un plan d’action pour informer et sensibiliser davantage par rapport à l’infection HIV et la maladie du sida.

En effet, le nombre de nouvelles infections diagnostiquées atteint un niveau sans précédent. Si on y ajoute que le groupe d’âge le plus fortement touché est celui des 26 à 35 ans, on peut se demander à quoi ont servi les quinze ans de travail de prévention, notamment chez les jeunes. mehr lesen / lire plus

STRAFVOLLZUG: Fesselnde Ideen

Die elektronische Fessel will Luxemburg in einem Modellversuch testen. Ihre Aufgaben: statt Knast elektronische Überwachung und Resozialisierung.

Bei Verstoß Alarm-SMS aufs Handy – die elektronische Fußfessel ermöglicht Überwachung rund um die Uhr. (Foto: Archiv)

„Was hast’n du da am Fuß?“ Die Frage eines Trainingskollegen im Fitness-Center bringt Jean-Pierre mehr ins Schwitzen als die 20-Kilo-Hantel, die er gerade stemmt. „Einen elektronischen Pulsmesser“, antwortet er schnell und versucht, den Blick des Kumpels vom Kunststoffkästchen an seinem rechten Knöchel abzulenken. Denn Jean-Pierre ist eigentlich ein Häftling – und trotzdem frei. Seine Freiheit verdankt er dem unscheinbaren Gerät, das der Kollege so neugierig mustert.

Die Szene ist fiktiv. mehr lesen / lire plus

MUSIQUE: The Dark Side of the Casio

Star, moi? Non, Raftside c’est la négation faite homme du star-système. Rendez-vous avec une antithèse qui a de l’ambition.

„Je veux être la plus grande rock star du monde“ – Raftside entre folie des grandeurs et second degré.

Lorsque Raftside avait dix ans, ses parents lui ont offert un petit synthé Casio. A l’époque il rêvait de ressembler à Jean-Michel Jarre. Heureusement, il a depuis assisté à de nombreux concerts de rock qui l’ont dissuadé du projet malencontreux de faire une carrière de mégalomane électronique. Aujourd’hui il préfèrerait être le nouveau Lou Reed. Voilà une référence non moins mégalo, mais certainement moins gênante à citer. mehr lesen / lire plus

PETER CHELSOM: Shall We Dance?

Im Utopolis, im Kursaal und im Sura.

„Shall We Dance“ von Peter Chelsom, schon das zweite Remake einer Musikkomödie aus den Dreißigerjahren, weckt an sich kaum die Begeisterung für Tanzfilme. Richard Gere, Jennifer Lopez und Susan Sarandon liefern mittelmäßige Ware, und die Story um einen gelangweilten Ehemann, der statt fremdzugehen das Tanzen lernt, ist bieder und ohne Überraschungen. Immerhin, der Film macht mal wieder Lust auf Tanzstunden … mehr lesen / lire plus

ADOLPHE DEVILLE: Eclectisme et expression

Quelqu’un qui débarquerait au Luxembourg et qui n’aurait jamais mis les pieds au Théâtre municipal de la ville d’Esch-sur-Alzette, se retrouverait sans doute d’abord en train d’essayer toutes les portes (et il y en a beaucoup) – pour s’apercevoir enfin qu’il faut rentrer par le côté de la rue piétonne („logique“ diriez-vous, mais pas toujours pour un non-initié). Une fois à l’intérieur le ou la visiteur-e est bien récompensé-e pour sa peine: on y découvre en effet sur trois étages, la collection des oeuvres d’Adolphe Deville, une rétrospective comme la galerie du théâtre en organise à peu près tous les cinq ans. mehr lesen / lire plus

VOLKER SCHLÖNDORFF: Die Stille nach dem Sch(l)uss

Trotz vieler Verrisse und dem Vorwurf, er sei ein „Regisseur ohne Stil“: Volker Schlöndorff traut sich an heikle Themen heran und riskiert dabei etwas – das Scheitern inklusive.

Geduldig gibt Volker Schlöndorff ein Autogramm nach dem anderen. Der Filmregisseur ist in die Libo-Buchhandlung ins Luxemburger Bahnhofsviertel gekommen, um das Filmbuch zu „Der neunte Tag“ zu signieren. Der 65-Jährige hat bereits einen Kurz-Marathon durchs Großherzogtum hinter sich, während ihm aus der deutschen Hauptstadt heftige Empörung nacheilt. Mit seiner Kritik, Berlin sei keine richtige Weltstadt und könne mit Paris nicht verglichen werden, hat er dort einen Aufschrei der Empörung bei der lokalen Prominenz ausgelöst. mehr lesen / lire plus

BUDGET 2005: Halb voll oder halb leer?

Die Debatte um den Staatshaushalt wird vorrangig von der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage bestimmt. Sinn und Zweck staatlicher Intervention – auch in Zeiten knapperer Kassen – wird kaum noch hinterfragt.

Es ist jedes Jahr das gleiche Szenario: Die Berufskammern – je nachdem ob sie eher dem Patronat oder der ArbeitnehmerInnenseite zuzurechen sind – lesen aus ein und derselben Budgetvorlage fast das Gegenteil heraus. In diesem Jahr fällt die Benotung der Budgetvorlage jedoch besonders unterschiedlich aus.

Mag sein, dass die verkürzte Abgabefrist keine Zeit mehr ließ, die eine oder andere Aussage noch einmal abzuwiegen und etwas mehr Ausgewogenheit in die einzelnen Gutachten einfließen zu lassen. mehr lesen / lire plus

DANSE: Pas d’art sans éthique

Danseur, chorégraphe et auteur d’une déontologie de la danse: l’Espagnol Javier Latorre présente son spectacle „Rinconete y Cortadillo“.

Javier Latorre danse à Paris en 1992. Désormais il consacre son talent à la chorégraphie.

Maestro et enseignant, ces deux qualificatifs apparaissent dans votre manifeste déontologique paru en 2001. Comment vous décririez-vous?

Javier Latorre: Lorsque je monte des chorégraphies ou lorsque j’étais danseur, je me considère et me considérais „maestro“, parce que je suis quelqu’un qui fait très bien son travail. Mais je me considère également comme un bon enseignant. En fait, j’ai une des meilleures équipes de danseurs d’Espagne.

Qu’est-ce qui vous caractérise en tant qu’enseignant? mehr lesen / lire plus

TERRY ZWIGOFF: Bad Santa

Politisch inkorrekt und derb: Billy Bob Thornton spielt „Bad Santa“ in Terry Zwigoffs platter Satire, die das Fest der Liebe verspottet und doch im amerikanischen Kitsch versinkt.

Der Nikolaus, das Kind und der Elf: Regisseur Terry Zwigoff ist in „Bad Santa“ kaum etwas heilig.

Stille Nacht, heilige Nacht: Der Weihnachtsmann torkelt aus einer Bar und kotzt in den weißen Schnee. Willie (Billy Bob Thornton) ist ein komplett verdorbener Santa Claus. Er säuft, flucht, hurt und er hasst Kinder.

Hager, ungepflegt und mit verrutschtem Bart verdingt er sich in Terry Zwigoffs Satire „Bad Santa“ in Amerikas Kaufhäusern. Um das kommerzielle Festtags-Theater ertragen zu können, legt Willie ein aggressives Sozialverhalten an den Tag. mehr lesen / lire plus

DVD: René Deltgen

Erst kam das Buch, nun folgt die DVD: Luxemburg huldigt weiter seinen Helden, die es in der Fremde zu etwas gebracht haben. Auch wenn der luxemburgische Schauspieler René Deltgen ähnlich wie Norbert Jacques dabei nicht gerade politisch korrektes Verhalten vorweisen konnten. Die vom CNA produzierte DVD mit vielen Extras thematisiert auch Deltgens Rolle unter der Naziherrschaft, das alles allerdings ziemlich bieder in Szene gesetzt und mit einem eher störenden, da allgegenwärtigen Off-Kommentar. mehr lesen / lire plus

POP: Nick Cave

The Dresden Dolls, Roadrunner, 2004

Nick Cave muss sich warm anziehen. Denn die Dresden Dolls klauen ihm unverschämt seine Manierismen, vom rohen Hämmern auf dem Klavier bis hin zum alles umrahmenden Trauerflor. Amanda Palmer und Brian Viglione tragen schwarz und singen ungeschminkt von den schlechten Seiten des Lebens. Da sie sich aber von Tom Waits die Weill’schen Reminiszenzen borgen, wirkt das Ganze nie trist und bedeutungsschwanger, sondern erfrischend schwarzhumorig wie bei „Coin-operated Boy“. Hinter den Posen verbirgt sich erstklassiges Songwriting: „Half Jack“ oder „The Jeep Song“ sind Garanten dafür, dass man diese CD so schnell nicht mehr aus der Anlage schmeißt. mehr lesen / lire plus

WORLD: The return of the tribe

Moana & the Tribe: Toru, Pirate records, 2004. Ecoutez sur Radio ARA, ce dimanche dans l’émission „Malinyé“, 11h30-13h.

Le peuple maori de Nouvelle-Zélande regorge de talents musicaux, tel le groupe Te Vaka. Mais on aura longtemps attendu la publication en Europe d’un album de la somptueuse chanteuse Moana. Avec son groupe „The Tribe“ Moana propose une musique extrêmement accessible mélangeant habilement racines maori et rythmes et arrangements pop très légers. Rien que les deux premiers titres „Tahi“ et „Te Kohu“ valent la chandelle de courir après cette production exceptionnelle. Les plages du milieu nous décontractent avec leur style très dansable pour aboutir après le subtil „Ancestrors“ sur un retour aux sources plus pur et dur. mehr lesen / lire plus

KEHLEN: Shiny’z Café

4, rue de Kopstal, Kehlen,
Tel. 26 10 36 03, geöffnet täglich von 11 bis 1 Uhr.

 

An der Wand hängen Zeichnungen von üppigen Frauen-Schönheiten in Lack und Leder. Daneben sitzen die Dorfjugendlichen um Bier und Burger. Das Shiny’z Café in Kehlen ist eine Ausnahmeerscheinung in der luxemburgischen Szene. Was auf der Internetseite als „Fetish-Pub“ bezeichnet wird, verwandelt sich bei Tageslicht in eine eher harmlose Dorfkneipe. Im Hinterzimmer verbirgt sich dann auch keine Folterkammer, sondern ein bei vielen luxemburgischen Bands immer beliebter werdender Konzertsaal. Nicht nur „Dark Satur(n)days“ veranstalten dort regelmäßig ihre gothisch angehauchten Abende, sondern auch andere Events locken die ZuschauerInnen in den sonst eher verschlafenen Ort. mehr lesen / lire plus

PASSAGES: Arny Schmit ou l’art de s’exprimer

Jusqu’au 11 décembre.

En entrant, on pénètre dans une construction faite de bois qui renferme une grande émotivité. L’artiste Arny Schmit évoque sa vision de la vie en la retranscrivant avec une grande sincérité sur des supports en bois, tels des coffres qui contiendraient des réflexions exprimées par des couleurs et des reliefs divers (bois, colle, résine, plomb …). La matière s’écoule comme une larme vers le coeur de l’expression créatrice.

Né à Wiltz en 1959, Schmit a commencé à peindre et à exposer en 1984. Avec son exposition actuelle „Passages“, à la Galerie Schweitzer, on peut dire que le peintre retrace les différentes étapes entre la fin et le nouveau départ. mehr lesen / lire plus

www.journalpes.net: Regard sur le Rwanda

Penser à contre-courant n’est pas le privilège de structures comme Attac ou Indymedia, à forte connotation politique. Pour preuve cet excellent dossier en ligne sur le génocide rwandais. Il s’agit du travail d’étudiant-e-s de l’école de journalisme de Grenoble de la promotion 2004. Leur dossier web intitulé „Rwanda, les médias en question“ dénonce l’aveuglement de la plupart des journalistes sur place au printemps 1994. Lors du génocide comme lors de l’opération Turquoise, dite de sauvetage, les médias auraient été instrumentalisés par le gouvernement français. On ne peut s’empêcher de penser à ce qui se passe actuellement en Côte d’Ivoire. En France, contrairement à ce qui s’est passé en Belgique, ni la classe politique ni les médias n’ont fait l’autocritique de leur rôle au Rwanda. mehr lesen / lire plus