Hip Hop: Equis Alfonso

Compay Alfonso

(roga) – Vous vous lassez des éternels pépères cubains? Eh bien, l’île de Robinson fait aussi dans la jeunesse. Ce compact real world du jeune chanteur cubain X Alfonso nous est annoncé comme l’avant-garde hip hop de Fidel. Formation musicale classique, les parents protagonistes du groupe „Sintesis“, Equis Alfonso (né en1972) rejoint le groupe en 1990. Son premier disque personnel révèle l’esprit de l’auteur: „Rap and the music of Beny Moré are the same roots to me“, confesse-t-il à la revue „Rhythm“, dont le rédacteur a le même mal à définir ce formidable melting pot d’influences: „bass-bubblin‘ bumpin‘, drummer funk-a-hip-hopping, Ele-and-sistah-sanging-the-soul-outta Yoruba chants (…)“. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: L’ARPÈGE

cuisine française

Symphonie de saveurs

(rw 564/00 / thor 614/01) – Le quartier gastronomiquement s’est s’enrichi d’une adresse de restaurant intéressante dans les entourages de la place des Martyrs: sur ce site vis-à-vis de la Clinique Ste Zithe, „L’Arpège“ semble faire la percée avec sa cuisine française raffinée et élégante, sans être maniérée. Après les langoustines poêlées, goûtez donc le magret de canard ou la noisette d’agneau, tous présentés avec soin et décorés avec fantaisie. Millefeuille de tourte (470,-), gâteaux de cailles (620,-), râble de lapereau farci au basilic (620,-), tous les plats sont succulents, bien proportionnés et agréablement présentés. Côté prix, à noter également un menu d’affaires à 850 LUF. mehr lesen / lire plus

Surfen auf tv: Kürzel für Tuvalu

(RK) – Das Suffix „tv“ wird bei Internet-Adressen als Kürzel für Tuvalu, eine unabhängige und unbekannte Inselgruppe im Pazifik, benutzt. Doch „tv“ ist auch das weltweit meistbekannte Zwei-Buchstaben-Kürzel. Behauptet jedenfalls „tv-Corporation“, die Firma, die sich das Nutzungsrecht der interessanten Domain per Vertrag bis ans Ende der Zeiten gesichert hat. Verständlich, dass Fernsehsender zugegriffen haben und cnn.tv oder viva.tv reserviert haben. Doch auch die Adresse drugstore.tv (übersetzt apotheke.tv) wurde für 500.000 Dollar gekauft – und nicht benutzt! Das hochspekulative Internet-Suffix hat sich als ultimative Nische erwiesen für diesen 11.000-Einwohner-Staat, der sich bisher mit dem Verkauf von Motiv-Briefmarken und dem Kassieren von Entwicklungshilfe über Wasser hielt. mehr lesen / lire plus

KLIMAGIPFEL: Lizenz zum Klimakill

Auf Klimakonferenzen steht nicht der Klimaschutz, sondern dessen Umgehung ganz oben. In Marrakesch wird zurzeit weiter an der offiziellen Lizenz zur Luftverpestung gearbeitet. Die EU ist mit von der Partie.

Nach der 6. Klimakonferenz im Sommer jubelten sowohl die VertreterInnen der verhandelnden Regierungen als auch die so mancher Umweltschutzorganisationen. Nach dem Motto „Ein schlechter Vertrag ist immer noch besser als gar keiner“ wurden die Bonner Beschlüsse als „Durchbruch“ in Sachen Klimaschutz gefeiert. Trotz des Ausstiegs der USA aus den Gesprächen hieß es triumphierend: „Das Kyoto-Protokoll ist gerettet.“ Dass damit keineswegs das Weltklima gerettet ist, haben inzwischen einige NGO und Umweltinstitute nachgerechnet: Laut „World Wide Found for Nature“ (WWF) sind für Industrienationen statt 5,2 realer Minderung beim Ausstoß von Kohlendioxid nur noch 1,8 Prozent nötig. mehr lesen / lire plus

KNAST: Machtüberschuss

Anderthalb Jahre ist die aktuelle Direktion im Schrassiger Centre pénitentiaire im Amt. Statt sachdienlicher Diskussion in puncto Sicherheit kommt es nun zur offenen Konfrontation zwischen Personal und Leitung.

Wer hat die Hosen an?, dürfte im Augenblick die Schlüsselfrage im Schrassiger Knast sein.
(Foto: Bruno Baltzer)

„Wir stehen voll hinter Herrn Godart“, sagt Bob Amlung, „auch wenn die Äußerungen in dieser Form nicht haltbar sind.“ Der beigeordnete Sekretär der Personalvertretung im Gefängnis in Schrassig, zurzeit mit der Repräsentation des Vereins betraut, wählt seine Worte mit Bedacht. Es ist erst wenige Tage her, dass der Präsident der Personalvertretung, Will Godart, für Aufregung gesorgt hatte. mehr lesen / lire plus

Maes Jean-Paul: Interview zur THEATERBIENNALE

Act In“ heißt es vom 7. bis zum 17. November. Woxx sprach mit Jean-Paul Maes, dem künstlerischen Leiter der 1. Theaterbiennale Luxemburgs.

Jean-Paul Maes: „Wer nicht offen für die Probleme unserer Zeit ist, gehört auch nicht zum gängigen Theaterpublikum“.
Foto: Christian Mosar

1. THEATERBIENNALE

Europa auf der Bühne

„Act In“ zeigt zehn verschiedene Stücke zeitgenössischer AutorInnen. Nach welchen Kriterien wurden die Stücke ausgewählt?

Ich habe dem APTC (*) eine ganze Reihe Stücke eher junger AutorInnen vorgeschlagen, die dann von einem Lektorat begutachtet wurden. Der Hauptakzent wurde auf die „kleinen Sprachen“ gelegt. Die AutorInnen der minoritären Sprachen haben ein konkretes Problem: Sie werden kaum in einem anderen Sprachraum als dem ihrigen aufgeführt. mehr lesen / lire plus

Miller Claude: Betty Fisher et autres histoires

„Betty Fisher et autres histoires“ de Claude Miller fonctionne comme un thriller émaillé de questions abyssalement profondes.

Notions de famille

Qu’est ce que l’amour maternel? Peut-on remplacer un enfant mort par un autre et éprouver de l’amour pour lui? La notion de morale est-elle une valeur fluctuante en fonction des situations … Tiré du roman de Ruth Rendell, „Un enfant pour un autre“, le film de Claude Miller nous place dans une situation inconfortable, celle de Betty (Sandrine Kiberlain), écrivaine à succès, jeune mère d’un petit Joseph de quatre ans, s’apprêtant à accueillir pour quelques semaines son inquiétante mère (Nicole Garcia). mehr lesen / lire plus

Lubitsch: The Shop Around the Corner

Vous avez aimé ou haï les esbroufes romantiques de „You’ve got mail“? Peu importe; on ne peut qu’adorer l’original. „The Shop Around the Corner“ est une comédie romantique que Lubitsch place entre pauvres vendeurs et vendeuses d’un magasin d’articles en cuir. Le film est une magnifique mosaïque, qui se compose de romance, de comédie, d’ironie et de drame. Même les personnages secondaires sont tous intéressants et très attachants. De plus, c’est l’une des meilleures prestations de James Stewart.

A la Cinémathèque, mercredi à 18h30

Germain Kerschen

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Agatha Christie: Ladies of crime

Sie mochte Eisenbahnzüge und Zahlenrätsel. Sie haßte lauwarmes Essen und Vogelfüße. Überdies schrieb sie Geschichten „wie andere junge Mädchen Kissenüberzüge stickten oder von Meißner Porzellan Blumensträuße kopierten…“. Sie führte Detektiv-Figuren wie Hercule Poirot und Miss Marple in die Literaturgeschichte ein: die legendäre englische Krimiautorin Agatha Christie (1890-1976). Zu ihren Bestsellern zählen „Die Mausefalle“ und „Zeugin der Anklage“. Einen Einblick in die Biografie und das Erzählwerk der Grand Lady bietet das Kasemattentheater. Dort liest am 7. November um 20 Uhr die Schauspielerin Nicole Haase. Wie erlangte die Agatha Christie ihre Kenntnisse über Gift? Welche Mordwaffen setzte sie bevorzugt ein? Oder wie findet die betrogene Ehefrau ihr Glück zurück? mehr lesen / lire plus

Erpeldange/Ettelbruck: RESTAURANT DAHM

cuisine française et luxembourgeoise

Au grand Dahm

(rg) – En bordure du parc de la Haute-Sûre, un restaurant épris de l’esprit du terroir. Avec son hôtel de haut standing, son „Ecolabel“ et son restaurant très populaire parmi indigènes et touristes, le Restaurant Dahm à Erpeldange/Ettelbruck compte parmi les toutes premières adresses du Nord. Outre une carte extrêmement variée et riche de cuisine luxo-française, Francis Dahm propose une série de plats du terroir à base d’épeautre, de sarrasin ou d’autres produits régionaux. Tenez ce „menu alternatif“ qu’il nous a servi pour 1000 (anciens) LUF: salade mixte, gnocchis d’épeautre gratinées, assiette végétarienne des deux parcs naturels de l’Oesling, assiette glacée aux baies des bois. mehr lesen / lire plus

Cothias et Juillard: Plume aux vents

Cothias et Juillard avaient su tenir en haleine avec „Les 7 vies de l’épervier“. Dommage que cet élan perd son souffle dans la suite de cette oeuvre.

Cothias / Juillard: „Plume aux vents“, Tome 3 : Beau-Ténébreux (Editions Glénat, 48 p., 490 LUF)

L’épervier perd ses plumes

II y avait une fois deux artistes géniaux, le scénariste Patrick Cothias et l’illustrateur André Juillard, qui se mirent ensemble afin de créer une des plus merveilleuses épopées de la bande dessinée francophone, à savoir „Les 7 vies de l’épervier“. Cothias et Juillard racontaient l’histoire du mystérieux Masquerouge, une sorte de Robin des Bois du début du 17e siècle, à l’époque d’Henri IV et de son fils Louis XIII. mehr lesen / lire plus

Big-Brother-Award: Otto Schily

Big Brother 2001

(RK) – Der deutsche Innenminister Otto Schily wurde am vergangenen Freitag mit dem Hauptpreis des deutschen Big-Brother-Awards ausgezeichnet. Ins Leben gerufen wurde dieser „Oscar für Datenkraken“ 1998 von der britischen Menschenrechtsgruppe Privacy International, die das Treiben der staatlichen und nichtstaatlichen Überwachung überwacht. Seit dem vergangenen Jahr wird dieser Preis auch in Deutschland von einer Jury aus DatenschützerInnen, kritischen InformatikerInnen und RechsanwältInnen vergeben.

Otto Schily ist sozusagen vom Paulus zum Saulus mutiert. Er trete, so die Big-Brother-Jury „unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung für den Abbau von Bürgerrechten, Datenschutz und informationeller Selbstbestimmung ein“. Neben ihm wurde die Firma Informa nominiert, die Unternehmen ein Scoring-Verfahren anbietet, mit dem sie, laut eigenen Angaben, eine Abschätzung des Verhaltens jedes Kunden berechnet. mehr lesen / lire plus

Jazz: Motorpsycho

Phanerothyme

Warmes für den Herbst

Es gibt wohl kaum eine Musikgruppe, die von Album zu Album so variiert wie die Norweger von Motorpsycho. Brachten sie am Anfang ihrer Karriere Alternative-Rock-Alben heraus, haben sie es zwischendurch auch fertiggebracht, jazzige CDs zu produzieren. Aber auch Blues-Elemente fehlten auf den letzten Alben nicht. Und mit ihrem neuen Album Phanerothyme zeigt die Formation wieder mal, dass sie fast jeden Stil voll im Griff hat. Die Verbindung von Rock-, Blues- und Jazz-Elementen in einem 70s Gewand ist mehr als gelungen. Die CD mit mal ruhigen, mal rockigen Töne eingebunden in einen warmen Sound ist genau das richtige für die kommenden Herbsttage. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: LA FONTAINE

cuisine luxembourgeoise, française et italienne

La fontaine, 25, place de Paris, Luxembourg, tél. 49 40 76

Les restaurants ouverts à toute heure ne sont pas légion. „La fontaine“ est un de ces endroits où l’on retrouve, entre autres, des woxx-oholics déjeunant en plein après-midi ou tard le soir. L’éventail des plats proposés est large: spécialités luxembourgeoises, pâtes, pizzas et moules (le soir seulement), cuisine traditionnelle française. En plus on propose des cartes à thèmes: après la Suisse, depuis quelques jours, c’est le gibier qui est à l’honneur.

Sans être génial, le cadre est agréable; le service est presque toujours souriant. La terrasse, en partie couverte et chauffée, se trouve du côté le plus calme de la place de Paris. mehr lesen / lire plus

D’un monde/l’autre: Mit fremden Augen gesehen

Da machen sich zwei Fotografen aus Luxemburg, Yvan Klein und Yvon Lambert, auf nach Japan, um Bilder von jenem Land und seiner Kultur einzufangen. Umgekehrt zieht der japanische Fotograf Herbie Yamaguchi knipsend durch Luxemburg. Der Fokus liegt bei allen dreien auf dem jeweils Fremden, Anderen. Die Suche gilt landestypischen Motiven: Menschenmassen auf Tokioer Rolltreppen, grau-schwarze Banker vorm Ampelrot, Ikebana, japanische Geo- und Symmetrien. Die Geisha darf nicht fehlen. Tradition kontrastiert mit der Modernen. In knallig-bunten Bildern und in Schwarz-weiß.

Und was sieht der Japaner? Lachende Luxemburger, die friedlich-fröhlich in Cafés sitzen, durch mittelalterliche Gassen schlendern. Immer wieder imposante Festungsmauern. Die werfen im künstlichen Lampenlicht vertuschende Schatten. mehr lesen / lire plus