CD-JAZZ: Le retour de l’exilé

Le nouveau CD du pianiste français Jean-Michel Pilc est à l’unisson de sa prestation époustouflante d’il y a quelques semaines au Melusina: ça pétille, ça virevolte et ça surprend. Avec ses fidèles compagnons, le contrebassiste François Moutin et le batteur Ari Hoenig, il fonce et fait voler en éclats les standards les plus rebattus. Seule différence face au concert: les pièces sont plus courtes, l’énergie plus canalisée. Le titre du CD „Welcome home“ a une connotation amère: La Grande Nation avait royalement ignoré son pianiste prodigue qui a dû et su conquérir le public new-yorkais avant que le label français Dreyfus Jazz (sic!) ne s’intéresse à lui. mehr lesen / lire plus

CID-FEMMES: Toutes ces „Innen“

„Dichterinnen, Lebenskünstlerinnen, Astronautinnen, Komponistinnen, Politikerinnen, ….“: le nouveau site du centre de documentation Cid-Femmes s’applique à élargir l’image de la femme, au-delà de cette mater familiae dévouée que tous les hommes savent aimer sans conditions. Une adresse internet consacrée donc aux femmes et, surtout, à la présentation des nombreux projets du Cid, comme celui consacré au „Pappecongé“, particulièrement intéressant pour la gent masculine aussi. Citons encore l’initiative „1001 neue Bücher“ pour laquelle le Cid-Femmes espère trouver assez d’intéressé-e-s pour faire les dons nécessaires à l’acquisition d’un ou de plusieurs livres, que vous pourrez choisir à partir d’une liste, afin d’étoffer la bibliothèque du centre. mehr lesen / lire plus

INTERNATIONALER STRAFGERICHTSHOF: Schergengericht

Die Schaffung eines unabhängigen Internationalen Strafgerichtshofs kommt früher als erwartet. Doch das neue Gericht steht auf einem wackeligen Fundament.

Am gestrigen Donnerstag wurde am UN-Sitz in New York feierlich die 60. Ratifizierung des Vertrages über den „Internationalen Strafgerichtshof“ (IStGH) entgegenommen. Damit ist, weniger als vier Jahre nachdem in Rom 120 Staaten einem entsprechenden Vertrag zugestimmt haben, die Voraussetzung gegeben, den Gerichtshof mit Sitz in Den Haag einzurichten.

China, die USA, Indien, Israel, Bahrein, Qatar und Vietnam stimmten damals bei 21 Enthaltungen gegen die Einrichtung eines Gerichtshofes.

Das Luxemburger Parlament hatte den Vertrag bereits im September 2000 ratifiziert und konnte als 19. mehr lesen / lire plus

CAR-SHARING: Ein Auto für alle?

In Städten mit fortschrittlichen Verkehrskonzepten kommt auch das in Luxemburg wenig bekannte Car-Sharing zum Einsatz. Mittels Spitzentechnologie können dabei Umweltschutz und hohe Mobilität in Einklang gebracht werden.

The magically shared woxx-mobil
(by Christian & all of us)

Autofahren ist unökologisch und ineffizient – das merkt man spätestens, wenn man im Stau steht. Aber manchmal braucht man doch einen PKW: Spätschicht auf der Arbeit, Groáeinkauf am Samstag, Familienausflug ins Grüne … So entstand die Idee des Car-Sharings: Statt dass jeder sein eigenes Auto besitzt, teilt sich eine Gruppe von Personen die Nutzungsrechte für ein oder mehrere Autos. Die ersten Initiativen dieser Art entstanden Ende der 80er in der Schweiz und in Deutschland. mehr lesen / lire plus

ACTION CULTURELLE: Généraliste culturel

Jean Reitz est le nouveau directeur de l'“Agence luxembourgeoise d’Action culturelle“ depuis février dernier. Qu’est-ce que cet homme expérimenté et enthousiaste apportera à la culture au Luxembourg?

Le bâtiment qui abrite les bureaux de l'“Agence luxembourgeoise d’Action culturelle“ (ALAC), n’a rien de prestigieux. Mais comme il fait beau, Jean Reitz – né en 1958 à Esch-sur-Alzette, historien de formation, „clarinettiste amateur“, marié, trois enfants – peut recevoir dans un bureau ensoleillé. Celui-ci se situe rue Philippe II, dans un passage où commerce et culture se côtoient sans intimités.

Le nouveau directeur de l’ALAC a pris place ici depuis février, remplaçant un Claude Frisoni – qui s’attaque à de nouvelles tâches dans le cadre fraîchement restauré du „Centre culturel de Rencontre de l’Abbaye de Neumünster“ – bien connu pour ses envolées lyriques en toutes circonstances. mehr lesen / lire plus

POL CRUCHTEN: Boys on the Run

Zum Auftakt des „6th Cinénygma Luxembourg International Film Festival“ hat Pol Cruchten seinen neuen Film präsentiert.

Gespannt lehnt sich das Publikum in die bequemen Sessel des Utopolis zurück. Popcorn gibt es heute gratis, Ron Perlman, einer der Darsteller, gesellt sich zum Publikum, und auch Frau Minister der Kultur ist zur Feier des Tages mit dabei. Immerhin ist eine Weltpremiere angesagt: Pol Cruchten ist wieder da und hat dem Publikum etwas mitgebracht. Seit „Black Jhu“ (1996) war es still um den Luxemburger geworden und die „Hochzäitsnuecht“ ist eh schon lange her. Und wie bei „Black Jhu“ steht Frank Feitler an seiner Seite als zuständiger Drehbuchautor. mehr lesen / lire plus

Jack Mangold: Kate and Leopold

Jack Mangolds Drehen an der Zeitmaschine hat als Resultat eine zwar unterhaltsame, aber im Grunde recht konservative Komödie. Leider werden die zaghaften Ansätze zum kritischen Vergleich zwischen der Gesellschaft des 19. und des 21. Jahrhunderts meist im Keim erstickt, und auch an Logik und geschichtlicher Präzision hapert es.

Im Utopolis

mehr lesen / lire plus

vinum: Complimenti vivissimi

Les deux vigneronnes Yvonne Hégoburu et Dominique Hauvette seront présentes pour des rencontres oenophiles le samedi 20 et le dimanche 21 avril, entre 10 et 19 h.

Francis Fourcade présentera également la nouvelle sélection de ses crus biologiques bien connus, issus notamment du Bordelais, de la Bourgogne, de Provence ou de la Loire. Avec comme surprise un Chianti Classico du Domaine Panzanello, sur lequel Luca Maroni, après avoir rapproché la Riserva 97 d’un Margaux, écrit: „complimenti vivissimi, e forza con la freschezza!“

Maison de la Nature – Kockelscheuer

vendredi 19 avril (17h – 20h)

samedi 20 et dimanche 21 (10h – 19h)

Flattr this! mehr lesen / lire plus

Concert: Kanadischer Urknall

Man hört Kinder auf der Straáe spielen, untermalt mit dezenten Gitarrenklängen und einer traurig morbiden Violine. Man ist friedlich gestimmt, umgeben von einer tiefen Ruhe. Doch dann plötzlich ein Urknall! Gitarren heulen auf, Geigen überschlagen sich, dazu ein emotionsgeladenes Schlagzeug. Kurz darauf wieder diese zurückhaltende trügerische Stille. Fühlbare Musik prasselt auf einen nieder. Das sind die Klänge von Godspeed you Black Emperor, einer neunköpfigen Band aus Kanada. Sie schaffen es durch ihr Zusammenspiel von Klavier, Gitarren und Geigen eine Atmosphäre zu erzeugen, die den Hörer ein ganzes Album lang gefangen nimmt und in tiefe Gefühlswallungen hineinzieht. Atmosphärisch, aber niemals kitschig.

Am 16.4 macht „Godspeed you Black Emperor“ Halt in der Escher Kulturfabrik. mehr lesen / lire plus

www.schlafgestoert.de: Schlafgestört

Ein Drittel seines Lebens verschläft der Mensch – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch längst nicht alle Menschen haben einen gesunden, erholsamen Schlaf, viele klagen über Schlafstörungen. Oft fühlen sie sich dadurch erheblich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Wer die Ursachen chronischen Schlafmangels kennen lernen will, wer wissen will, wie Schlafstörungen behandelt werden können, welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Therapieformen mit sich bringen oder wer sich einfach mal gründlich über das Thema Schlaf informieren lassen will, dem sei diese Site empfohlen.

Neben verständlich geschriebenen Erläuterungen von Experten zu Phänomenen wie Schlafwandeln, Zähneknirschen und Schlaflosigkeit bieten die Autoren auch Literaturtipps sowie eine umfangreiche Linksammlung mit Adressen von schlafmedizinischen Kliniken, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen. mehr lesen / lire plus

LESERBRIEF: Homosexualität und Schule

Unprofessionell und verantwortungslos seien die Stellungnahmen Escher LehrerInnen zum Thema Homosexualität. Lesben und Schwule verdienten Unterstützung, schreibt ein Mitglied von Rosa Lëtzebuerg.

„Homosexualitéit, nach ëmmer en heikelt Thema!“, so lautete der Artikel zweier Schülerinnen des „Escher Jongenlycée“, den man in der Schülerzeitung der besagten Schule vor einigen Wochen lesen konnte.

In dem Artikel ging es um die Meinung von Schülern und Lehrern zum Thema Homosexualität und Eheschließung. In seiner ersten Hälfte klang der Text sehr vielversprechend und als Leser war man schon fast dazu geneigt, seine militante Meinung und Einstellung etwas zu entkräftigen. Die Offenheit und die Akzeptanz, welche von den Jugendlichen ausgingen, hatten wohl jeden Schwulen und jede Lesbe hoch erfreut. mehr lesen / lire plus

Portrait: Von Kommunikation und Kommunismus

Sie kann gut organisieren, mag Diskussionen, hatte Chaos auf ihrem Schreibtisch. Er schreibt gerne, mag echte Emotionen, Momentaufnahmen und seine Gitarre. Beide verbindet der Kulturteil der woxx – als scheidende und kommende KulturredakteurInnen.

Er kommt, Sie geht – Germain Kerschen ersetzt die scheidende Kulturredakteurin Bibine Schulze in der woxx.

Photo: Christian Mosar

Dieses Mal ist alles anders. Statt wie sonst zum Nachmittagscappuchino ins schnuckelige Café um die Ecke zu schlendern, gehen wir in ein Bistro in Richtung Grund. Zum gemeinsamen Interview. Denn nach über neun Jahren verlässt Kulturredakteurin Sabine Schulze, meist nur Bibine genannt, die woxx. Warum? Und: Wie wird sich das auf den Kulturteil der woxx auswirken? mehr lesen / lire plus

Forster Marc: Monster’s Ball

Avec „Monster’s Ball“, Marc Forster réussi un véritable coup de maître.

Halle Berry et Billy Bob Thornton s’accrochent l’un à l’autre comme deux noyés à leur bouée dans „Monster’s Ball“.

Revenir de nulle part

Dans la moiteur écrasante de la Géorgie, où vivent les Grotowski, il est presque naturel d’être raciste, tout comme il va de soit d’être maton dans les couloirs de la mort, à la prison d’Etat. Buck, le patriarche, sorte de caricature infâme du cow-boy Malboro en plus méchant et plus malade, l’était. Hank son fils, muré dans son implacable soumission familiale, l’est aussi. Sonny, le petit-fils, le devient à son corps défendant. mehr lesen / lire plus

Hamilton Guy: The Man with the Golden Gun

Christopher Lee campe un vilain mémorable aux trois tétons, fou et génial à la fois – phénomène bien connu chez James Bond. Roger Moore n’a qu’à bien se tenir. En particulier les scènes du cabinet des horreurs de Scaramanga font toute l’originalité du film, puisqu’elles rendent à merveille le côté „pitrerie“ intrinsèque aux aventures de 007.

A la Cinémathèque, dans le cadre de la rétrospective Christopher Lee, ce vendredi 5 avril à 20h30.

Germain Kerschen

mehr lesen / lire plus

Rock: Consoli Carmen

L’anfiteatro e la bambina impertinente

Carmen Consoli: L’anfiteatro e la bambina impertinente (CD ou DVD, UniversalMusic)

Etincelles siciliennes

(robi) – On a déjà parlé d’elle, et on en entendra reparler sûrement, car il s’agit là d’une de ces artistes qui n’arrêtent pas de vous surprendre. Le dernier coup de Carmen Consoli: après s’être parée de l’orchestre symphonique de Messine, la jeune sicilienne enregistre son premier album live devant la coulisse évocative de l’ancien théâtre grec de Taormine. Pour l’occasion, une bonne partie du répertoire a été complètement réarrangé et voilà que des morceaux rock se transforment en valse, des ballades acoustiques en boléro, sous la direction de l`éclectique maestro Paolo Buonvino. mehr lesen / lire plus