Parlament diskutiert über Kryptowährungen

Am Donnerstag, den 15. März diskutieren die Abgeordneten im Rahmen einer aktuellen Stunde über Bitcoin, Blockchain und Co.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

Über nichts weniger als die Zukunft des Finanzplatzes Luxemburg soll im Parlament diskutiert werden. Laurent Mosar (CSV) hat eine aktuelle Stunde („heure d‘actualité“) zum Thema Kryptowährungen angefragt. Die bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin, daneben gibt es jedoch tausende andere „coins“ mit teilweise fragwürdigen Geschäftsmodellen. Die Blockchain-Technologie, die ursprünglich dafür entwickelt wurde, Bitcoin-Transaktionen ohne zentrale Banken durchführen zu können, wird aber auch abseits von digitalen Währungen benutzt. Ein Anwendungsgebiet sind zum Beispiel „smart contracts“, also automatisierte Verträge.

Die woxx hat sich schon viel mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt. Wer sich also ausreichend auf die Parlamentsdebatte vorbereiten will, findet in unserem Archiv reichlich Lesestoff:

In „Bitcoin: Von der Anarchistenwährung zum Spekulationsobjekt“ wird die Geschichte des Bitcoins kurz erklärt. Die Idee einer von Zentralbanken unabhängigen, dezentral verwalteten Währung stammt aus anarchokapitalistischen Kreisen.

Kryptowährungen
: Finanzsektor im digitalen Goldrausch“ lautet der erste Teil unserer Serie rund um Kryptowährungen und Blockchain-Applikationen. Darin geben wir einen Überblick über die boomende Welt der digitalen Währungen und die „Inital Coin Offerings“ als Finanzierungsmodell für Start-ups. Spannende Links, die wir während der Recherche fanden, haben wir im Recherchelogbuch Kryptowährungen notiert.

Die möglichen Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die luxemburgische Fondsindustrie werden unter „Kryptowährungen und Blockchain
: Automatisierte Fondsindustrie“ beschrieben – die großen Akteure des Finanzplatzes sind nämlich nicht immer so optimistisch, was ihr eigenes Fortbestehen angeht.

Lässt sich mit der Blockchain das Klima retten? Mehrere Initiativen haben sich dieses Vorhaben auf die Fahnen geschrieben, eine von ihnen stammt aus Luxemburg: Mit dem „Survcoin“ soll Verhalten, das sich positiv auf das Klima auswirkt, belohnt werden. Auch zu diesem Themenfeld haben wir ein Recherchelogbuch mit interessanten Links veröffentlicht.

 


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