Serie: What the facts?! (1)
: Die Lüge höret nimmer auf


„Fake news“, „post-truth“, „postfaktisch“ – neue Schlagwörter erobern die Medienwelt. Doch was ist damit eigentlich gemeint?

Rechtsradikale demonstrieren in Frankfurt am Main gegen die „Lügenpresse“: Unter Verwendung dieses Terminus hatte das Deutsche Reich im Ersten Weltkrieg Berichte ausländischer Medien über das barbarische Verhalten der deutschen Besatzer in Belgien abgestritten. (Foto: Wikimedia)

Am 23. März 1848 erschien die erste Ausgabe des „Luxemburger Wort“. Der Untertitel verkündete stolz, wofür das Blatt künftig einzutreten versprach: „für Wahrheit und Recht“. Und doch sollte kaum mehr als ein Monat vergehen, ehe die papsttreue Zeitung als „schmähliches Blatt“ bezeichnet und der Lüge bezichtigt wurde.

Vorgebracht hatte die Vorwürfe Joseph Seelhof. Als Mitherausgeber des liberalen Luxemburger „Volksfreund“ antwortete er damit auf einen Text, der zwei Tage zuvor, am 7. Mai, im „Wort“ erschienen war. In Pressburg (Bratislava) habe es ein antijüdisches Pogrom gegeben, so das Katholikenblatt, das auch gleich die Schuldigen nannte: Im Grunde ginge dies auf die Kappe der sich vor Ort als Journalisten betätigenden „Judenrabbiner“, die mit ihrer „wässerigen Aufklärung“ das Pogrom provoziert hätten, so das „Wort“. Die Juden seien an den „blutigen Excessen gegen die Juden“ also selbst verantwortlich – ein klassisch antisemitischer Topos bis in die heutige Zeit.

Die Intention des Artikels? Laut Seelhof ein kaum verhüllter Aufruf zum Pogrom. Was das „Luxemburger Wort“ als Agentur-Meldung deklariere, habe es in Wahrheit selbst zusammengeschustert, um die Luxemburger „zu allerlei entehrenden Gewaltthaten vielleicht hinreißen zu lassen!“, und zwar gegen den Rabbiner und „Volksfreund“-Redakteur Samuel Hirsch. Im Übrigen gebe es „in Pressburg und ganz Ungarn … keinen Rabbiner, der eine Zeitung schreibt“. Auch Luxemburg hatte also spätestens im Mai 1848 seinen – wenn man so will – ersten „fake-news“ Skandal.

Dennoch wird seit einiger Zeit nicht nur in den Medien argumentiert, dass gerade jetzt eine neue Epoche beginne, für welche die Produktion von „fake news“ symptomatisch sei: mit einer neuen Qualität der Lüge in der Politik beginne die sogenannte „postfaktische Zeit“.

So hat etwa die Redaktion der „Oxford Dictionaries“ „post-truth“ – also „Post-Wahrheit“ – gleich zum Wort des Jahres 2016 gewählt, und die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat es ihr mit dem als deutsche Entsprechung eingeordneten Adjektiv „postfaktisch“ nachgetan. Mit der Wahl richte man „das Augenmerk auf einen tiefgreifenden politischen Wandel“, so die GfdS: „Das Kunstwort postfaktisch verweist darauf, dass es heute zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten geht.“

Doch der Hype um „post-truth“ und „postfaktisch“ rief rasch auch Kritiker auf den Plan. Nicht nur sei die etymologische Herkunft der Termini problematisch; vielmehr stimme auch die damit verbundene These nicht. „Postfaktisch“ stehe für die Behauptung, „dass heute – im Gegensatz zu früher! – viele öffentliche Debatten nicht mehr auf der Basis von Fakten geführt würden“, so der Freiburger Soziologe Michael Schetsche. Ein Blick auf die Geschichte erweise diese These jedoch als Quatsch und zeige, dass „zahlreiche öffentliche Diskurse“ bereits im 19. Jahrhundert im gemeinten Sinne „postfaktisch“ waren“, so Schetsche, der etwa auf die Debatte um die Gefahren des Absinth-Konsums verweist.

Strategien der Desinformation

Der Autor Marcus Klöckner höhnte im Online-Portal „telepolis“, in den Medien werde um das Wort ein Tamtam gemacht, als stünde allein durch dessen Gebrauch „die Entdeckung der Weltformel kurz bevor“. Überdies präsentiere man auf diese Weise „ein Problem, eben den schwindenden öffentlichen und politischen Geltungsanspruch von empirisch gesicherter Erkenntnis, bereits als feststehendes Resultat“, so der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in der „Zeit“.

Doch ist dem „Postfaktischen“ mit diesen Einwänden bereits der Prozess gemacht? Oder ist es ratsam, wenn nicht die Terminologie, so doch die damit bezeichneten Phänomene als gesellschaftliche Symptome ernst zu nehmen? „Wie immer, wenn Argumente das Interesse an der spezifischen Modernität eines Phänomens diskreditieren sollen, indem man betont, es gebe nichts Neues unter der Sonne, ist dieser Einwand zugleich wahr und falsch“, meinte der Philosoph Theodor W. Adorno dazu einmal.

Hinsichtlich seiner erstmaligen Verwendung wird der Begriff „post-truth“ oft auf den US-amerikanischen Dramaturgen Steve Tesich im Jahr 1992, „postfaktisch“ hingegen auf den Umwelt-Blogger David Roberts zurückgeführt. Dieser hatte ihn für die Desinformation aus konservativen Kreisen hinsichtlich des Klimawandels ab Anfang der 1990er Jahre verwendet. Damals hatte man erkannt, dass der Plan, den Emissionsausstoß zu reduzieren, für die Industrie eine kostspielige Sache wird, die man sich lieber sparen wollte. Der Meinungsforscher Frank Luntz riet daher, die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit der Studien zum Klimawandel selbst aufs Korn zu nehmen – mit belegbarem Erfolg: 43 Prozent der republikanischen Wähler meinten am Ende der Kampagne, der Klimawandel finde gar nicht statt.

Immerhin, könnte man einwenden, hielten die Industrieverbände doch wenigstens an einer Wahrheitsbehauptung fest: Klimawandel gibt es nicht. Das war zwar gelogen, doch „post-truth“? Keine Spur!

„Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird“, versprach der Apostel und Post-Truth-Ideologe Paulus einst den zerstrittenen Korinthern. Von der Erlösung durch Offenbarung sind allerdings nicht nur die TeilnehmerInnen des „Womens March“ in Madison, Wisconsin, noch ein gutes Stück entfernt. (Foto: Wikimedia)

Russische Oppositionelle, die sich schon lange mit den Medienstrategien des Kreml auseinandersetzen, sind der Ansicht, dass es bei der post-truth-Thematik um etwas tiefer Greifendes geht als nur um den Wahrheitsanspruch in einem je konkreten Fall. Die Journalistin Masha Gessen schreibt, dass Putin und Trump nicht lügen, um die Bevölkerung von einer „alternativen“ Wahrheit zu überzeugen. Die Lüge selbst sei vielmehr eine Demonstration der Macht, und zwar dergestalt, „dass die Macht über die Wahrheit dominiert“. Der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow sagt, moderne Propaganda ziele „nicht allein auf Fehlinformationen oder darauf, bestimmte Ziele zu erreichen. Das kritische Denken soll erschöpft, die Wahrheit selbst ausgelöscht werden“.

Macht, die Fakten schafft

Beide Deutungsmuster konvergieren in der Realität. So konnte Putin im Ukraine-Krieg zunächst kalt lächelnd das Offensichtliche abstreiten: dass die „grünen Männer“ russische Spezialkommandos sind; später gab er dies nicht weniger triumphierend zu. Damit zeigt er: Ich mache das, weil mir keiner was kann.

Der amtierende US-Präsident verhält sich recht ähnlich, wenn er wiederholt und gegen jede statistische Evidenz erklärt, dass die Kriminalitätsrate in den USA im Steigen begriffen sei. Und während die Medien noch verbissen am fact-checking sind, veröffentlicht er ungerührt den nächsten Lügen-Tweet. So macht er die Journalisten zu Darstellern einer bizarren Inszenierung, in der er die Regie führt. Und die Welt schaut wie gebannt zu.

Für die journalistische Arbeit stellt das eine große Herausforderung dar, wie Masha Gessen meint. Mit einem Präsidenten, der nicht lügt, um einzelne Vorhaben durchzusetzen oder etwas zu vertuschen, sondern einzig, „um Macht zu demonstrieren, wird das fact-checking einzelner Aussagen sinnlos. Die Medien müssen einen Weg finden, die größere Geschichte zu erzählen, die Geschichte über die Funktion der Lügen und nicht die Geschichte der einzelnen Lügen; die Geschichte über die Macht, die durch die Lügen vernebelt wird.“

Doch was tun, wenn diese Geschichte niemand hören will? Es wird viel spekuliert, warum die Kommunikationsstrategien von Leuten wie Trump und Putin so erfolgreich sind. Der „Economist“ führte etwa den Psychologen und Nobelpreisträger Daniel Kahneman ins Feld, der auf „geistige Bequemlichkeit“ verweist: Menschen hätten nun mal die Tendenz, die Anerkennung jener Fakten zu vermeiden, die verstärkte Gehirntätigkeit erforderlich machen. Eine Studie des Dartmouth College in New Hampshire verweist zudem auf den sogenannten „backfire effect“. Der besagt, dass bestimmte Personen fundierte Einwände gegen die von ihnen vertretene Haltung nicht allein ignorieren. Im Gegenteil: Sie beharren umso fester auf ihrem einmal eingenommenen Standpunkt, wenn sie mit Fakten und Argumenten konfrontiert werden, die ihre Überzeugung eigentlich widerlegen. Bleibt die Frage offen, um welche Sachverhalte es bei der Untersuchung des Dartmouth College konkret ging.

Es ließ sich jedoch beobachten, dass beispielsweise Trumps Anhänger während des Wahlkampfes vieles von dem nicht als maßgeblich einstuften, was die Medien via „fact-checking“ und journalistischer Recherche gegen ihn vorzubringen wussten. Ähnlich beharrt in der Sprachdebatte in Luxemburg „Nee 2015/Wee 2050“ gegen jede von dem Soziologen Fernand Fehlen vorgebrachte Evidenz zur zunehmenden Verbreitung des Luxemburgischen auf dem Gegenteil und auf der Frage, wo denn nun seine Beweise seien. Der Kampagnenpapst Michael Gove prägte für den Brexit passend dazu die Aussage, „die Leute in diesem Land haben von den Experten die Nase voll“. Was von Fachleuten vorgebracht wird, entspricht schlicht nicht der empfundenen Lebensrealität.

Angst vor der Wahrheit

Der „Economist“ meint daher, die Lügen von Leuten wie Trump folgten gar nicht der Intention, von der Triftigkeit einer Sache zu überzeugen, sondern zielten darauf, Ressentiments und Vorurteile zu bekräftigen. Man ist dankbar, wenn einem von einer Autorität oder einer Masse Gleichgesinnter die Rechtmäßigkeit empfundenen Unbehagens bestätigt wird, umso mehr, wenn man dieses diffuse Gefühl nicht mit einer Ursache zu vermitteln weiß. Die eine richtet sich daher via Facebook in der „filter-bubble“ ein, in der man den gemeinsamen Standpunkt möglichst störungsfrei reproduziert. Der andere bastelt derweil gleich an einer ganzen Verschwörungstheorie, die es erlaubt, die gesellschaftlichen Verhältnisse auf einen vergleichsweise einfachen Nenner zu bringen, der die Konfusion in der Welt, die Ursachen für eigenes Elend, scheinbar erklärt und dadurch ein bisschen erträglicher macht.

„Pizzagate“: Im US-Präsidentschaftswahlkampf wurde von verschiedenen Internetseiten die Falschmeldung gestreut, im Keller einer Pizzeria in Washington, D.C., agiere ein Kinderpornoring, in den auch John Podesta, der Wahlkampfmanager von Hillary Clinton verwickelt sei. m Januar 2017 wärmte Paul Swann von CBS Atlanta (unser Screenshot) die Geschichte wieder auf und legte nahe, dass vielleicht doch nicht alles an der Geschichte erlogen sei. (Foto: Internet)

Jean-Paul Sartre schrieb 1944 hierzu, manche Menschen hätten „Angst vor der Wahrheit“: „Und was sie erschreckt, ist nicht der Inhalt der Wahrheit, den sie nicht einmal ahnen, sondern die Form des Wahren, jenes Gegenstandes unendlicher Annäherung.“ Da sie „Angst vor dem Denken“, hätten, so Sartre, „möchten sie eine Lebensweise annehmen, bei der Denken und Nachforschen nur eine untergeordnete Rolle spielen“.

Die Angst, die Sartre meint, ist wesentlich eine Angst vor Erfahrung, die zum Überdenken der einmal eingenommenen Sichtweise zwingt. Doch was der Existenzialphilosoph aus dem Willen des Einzelnen bestimmt, ist maßgeblich gesellschaftlich geprägt. Der Philosoph Walter Benjamin schrieb 1933, die Menschen sehnten sich danach, „von Erfahrungen freizukommen“, weil sie überfordert und „an den endlosen Komplikationen des Alltags müde geworden sind“. Ihnen trete „der Zweck des Lebens nur als fernster Fluchtpunkt in einer unendlichen Perspektive von Mitteln“ vor Augen, auch weil sie ganz und gar Lebens- und Arbeitsbedingungen unterworfen sind, die Anpassung und reflexhafte Reaktion häufig viel eher erfordern als erfahrungsgesättigte Reflexion.

Dialektik der Gegenaufklärung

Doch auf solche Müdigkeit, so Benjamin, folge „der Schlaf, und da ist es denn gar nichts Seltenes, daß der Traum für die Traurigkeit und Mutlosigkeit des Tages entschädigt und das ganz einfache aber ganz großartige Dasein, zu dem im Wachen die Kraft fehlt, verwirklicht zeigt.“ Tatsächlich könnte es scheinen, als präsentiere Trump für viele genau einen solchen Traum. Er, der grandiose Zampano, der alles per spektakulär inszeniertem Federstrich unter seine „Executive Orders“ wieder in Ordnung bringt.

Der französische Situationist Guy Debord bezog sich in seiner Schrift „Gesellschaft des Spektakels“ 1967 in ganz ähnlicher Weise auf den Traum: „Das Spektakel ist der schlechte Traum der gefesselten, modernen Gesellschaft, der schließlich nur ihren Wunsch zu schlafen ausdrückt.“ Das Spektakel, so Debord, „ist der Wächter dieses Schlafes“, „das Selbstporträt der Macht“.

Wie bekommt man nun die Träumer wieder wachgeküsst und das „Selbstporträt der Macht“ zerstört? Dem Philosophen Theodor Adorno galt das Verständnis dafür, weshalb Erfahrung als spontanes, unmittelbares und wahrhaftiges Erleben nicht mehr möglich ist, sofern es je mehr als eine Sehnsucht war, als Bedingung von Emanzipation schlechthin. Empfundenes Unbehagen soll in Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Verhältnissen gebracht werden, die als atemraubender unpersönlicher Sachzwang erlebt werden, obwohl sie doch menschengemacht sind. Es geht also um eine Erfahrung, die nicht weniger beinhaltet, als die Einsicht in die Gesellschaft und darin, wie die einzelnen Individuen in ihr verwoben sind, um Kritik.

Die postliberale Ideologie, wie sie etwa von Friedrich August von Hayek, einem Vordenker des sogenannten „Neoliberalismus“ formuliert worden ist, bestreitet allerdings, dass eine Einsicht in den Zusammenhang der Gesellschaft überhaupt möglich ist. Der Aufklärung stellt er ein antirationalistisches Bekenntnis entgegen. In seiner einflussreichen Schrift zur „Verfassung der Freiheit“ von 1960 propagiert er die konformistisch-bewusstlose „Ehrfurcht vor dem Traditionellen, das die rationalistische Denkungsart so fremd findet, obwohl es für das Funktionieren einer freien Gesellschaft unentbehrlich ist“.

Hayek zufolge lässt sich also mit einem Wahrheitsanspruch über die Gesellschaft gar nicht sprechen, weil „Gesellschaft“ als vernunftgegründet verstehbarer Zusammenhang gar nicht existiert. In dieser Hinsicht war die Gesellschaft für Hayek also schon immer „post-truth“; zugleich jedoch gänzlich von Fakten dominiert, wie sie nun einmal unhinterfragbar gegeben seien.

Ein solches Denken findet sich in der postliberalen Gesellschaft in vielerlei Hinsicht: Das reicht von Margaret Thatchers berüchtigtem Plädoyer gegen eine sozialpolitische Verantwortung des Staates: „There is no such thing as society“, bis zum Widerhall in der postmodernen Philosophie, die sich vom Streben nach einem unteilbaren Wahrheitsbegriff verabschiedet hat. Demnach gibt es zwar keine „alternative facts“, aber ungezählt viele Wahrheiten, die gleichberechtigt nebeneinander existieren.

Fraglich also, ob die Phrase von der postfaktischen „Post-truth“-Gesellschaft letztlich nur ein Echo der neuesten Form von Gegenaufklärung ist – oder ob doch eine kritische Intention dahinter steckt.

Siehe auch Tote Fakten, zum Leben erweckt.

Post-Truth-Gesellschaft: 
What the facts?!

Die Rede vom „Postfaktischen“, oder auch von der „Post-Wahrheit“-Politik, ist seit einiger Zeit in aller Munde. Sind diese Wörter tatsächlich Herolde eines „tiefgreifenden politischen Wandels“, wie etwa die Gesellschaft für deutsche Sprache meint? Oder handelt es sich einmal mehr um Blüten eines modischen Medienjargons, dem es eher um die Produktion von vermeintlich spektakulären Nachrichten geht als um die nüchterne Analyse? Die woxx geht dem als „postfaktisch“ bezeichneten Phänomen in den kommenden Wochen aus unterschiedlichen Hinsichten auf den Grund: Was ist neu an der Sache, und wie wirkt sich das gesellschaftlich aus? Für uns als Wochenzeitung stellt sich natürlich insbesondere die Frage, welche Konsequenzen das für den Journalismus hat – in deontologischem wie in rechtlichem Sinn. Die Rolle der neuen Medien drängt sich ebenfalls auf. Sie bieten viele Möglichkeiten zur weiterführenden Information, verstärken aber paradoxerweise auch unreflektierte Sichtweisen und Verschwörungstheorien. In zweiwöchigem Rhythmus werden wir Aspekte und Elemente dessen beleuchten, was momentan als „postfaktisches Zeitalter“ behandelt wird.


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