Kommunalwahlen in Belgien: Frankophoner Linksruck

Je zwei Gewinner und Verlierer gibt es bei den Wahlen zu den belgischen Gemeindeparlamenten: Deutliche Zugewinne an Stimmen und Sitzen für Ecolo/Groen und den linken PTB, Verluste für den sozialistischen PS und den an der Föderalregierung beteiligten wallonischen Mouvement Réformateur.

Im Glück: Auch in Belgien haben die Grünen (Ecolo/Groen) sehr gut abgeschnitten. (Bildquelle: Facebook Ecolo/Groen Schaerbeek)

„Une vague verte pour Bruxelles“, fasst heute Morgen die Tageszeitung „Le Soir“ das Wahlergebnis in der Region Brüssel-Hauptstadt zusammen. Statt wie bisher zwei werden Ecolo/Groen künftig vier Bürgermeister der insgesamt 19 Kommunen stellen, und auch in vielen anderen Gemeinden haben sie Stimmen zugewonnen. Etwas moderater, doch ebenfalls deutlich ist der Stimmzuwachs in Wallonien. mehr lesen / lire plus

Kongo: Kein Geld aus Belgien

Die Genfer Spendenkonferenz für den Kongo war ein Flopp: Kaum ein Viertel der benötigten Summe kam zusammen. Die kongolesische Regierung zielt derweil nicht zuletzt auf politisches Kapital.

Übte scharfe Kritik an der Haltung der kongolesischen Regierung in der Diskussion um internationale Spendengelder: Delly Sesanga, Generalsekretär der Oppositionsbewegung „Ensemble pour le changement“. (Foto: Twitter)

Bereits die ursprünglich veranschlagte Summe, die auf der Spendenkonferenz für den Kongo in Genf gesammelt werden sollte (die woxx berichtete), wurde von vielen als illusorisch abgetan: 1,7 Milliarden US-Dollar hatten UN-Institutionen als Richtwert vorgegeben, um den rund 13 Millionen Menschen, die in der Demokratischen Republik Kongo am schwersten notleidend sind, zur Hilfe kommen zu können. mehr lesen / lire plus