Dienstag, 19 Uhr: LVI informiert über neue Radfahrreglungen

Seit dem 1. Mai 2018 gelten eine Reihe Änderungen in der Straßenverkehrsordnung darunter vor allem solche, welche das Radfahren betreffen.

Die Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ (LVI) lädt am Dienstag, dem 5. Juni um 19 Uhr, zu einer Informationsversammlung im Oekozenter Pafendall (6, rue Vauban – Luxemburg) ein, um diese Neuerungen, aber auch allgemeine Bestimmungen, die den Radverkehr betreffen, vorzustellen. Nach einem Vortrag auf Luxemburgisch bietet sich somit auch die Gelegenheit zu einem Austausch über erste Erfahrungen mit der neuen Gesetzgebung. Sie macht Luxemburg zu einem der radfreundlichsten Länder – so jedenfalls die Einschätzung des Verbands „Radkompetenz Österreich“. Dieser Zusammenschluss von Unternehmen, Dienstleitern und Forschungsinstitutionen rund um das Rad hat jedenfalls, kurz nach deren Vorstellung, die Luxemburger Regeln als Checkliste für eine internationale Umfrage „Is your country as bicycle-friendly as Luxembourg?“ benutzt. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Opposition fordert mehr Einsatz für den Radverkehr

Im Zuge der Bauarbeiten der Tram-Trasse müssten auch Radverkehrsinfrastrukturen gebaut werden, fordern Déi Gréng und Déi Lénk in der Hauptstadt.

Ein halbes Jahr nach den Gemeindewahlen wären einige Projekte des vorherigen, blau-grünen Schöffenrats immer noch nicht umgesetzt oder weitergetrieben worden, so François Benoy, grünes Gemeinderatsmitglied in Luxemburg-Stadt am Freitag, den 4. Mai auf einer Pressekonferenz. „Die Bedeutung, die die Schöffensratserklärung dem Autoverkehr beimass, verursachte bei mir ein ungutes Gefühl, das sich nun zu bestätigen scheint“, erklärte Benoy. Die Grünen fordern, dass der neue Fahrradweg, der entlang der Tramtrasse gebaut wird, mit den einzelnen Vierteln der Hauptstadt vernetzt wird.

Im Quartier Limpertsberg gäbe es große Nachfrage nach Fahrradinfstruktur. mehr lesen / lire plus

Elektroantrieb kommt für alle Vel’ohs

JCDecaux erhält ein weiteres Mal den Zuschlag für das Vel‘oh-System der Stadt Luxemburg. Ab Juli wird die gesamte Leihfahrradflotte der Haupstadt einen elektrischen Hilfsantrieb besitzen.

Die bisherigen Vel’oh-Modelle werden ausgetauscht und durch neuere Elektrofahrräder ersetzt.

Der aktuelle Vertrag für das Leihfarradsystem Vel‘oh ist eigentlich mit Ende Dezember 2017 ausgelaufen, die Auswertung der Kandidaturen hatte sich allerdings bis zum 28.12. hingezogen. An diesem Datum fällte der Schöffenrat seine Entscheidung. Die Ausschreibung war Mitte April letzten Jahres erfolgt, die definitiven Angebote lagen allerdings erst Anfang November vor. Ursprünglich hatten vier Anbieter ihre Kandidaturen eingereicht, zum Schluss waren allerdings nur noch zwei im Rennen. mehr lesen / lire plus

Rote Brücke: Halb grün, halb rot für Fahrräder

Ein Problem, das viele für gelöst hielten, scheint, wie sich aus einer Unterredung der Vëlos-Initiativ (LVI) mit dem Verkehrsministerium ergibt, doch nicht beseitigt zu sein: Da die Rote Brücke nicht breit genug ist für zwei doppelspurige Radpisten, sollten sich die Biker bisher die Nordseite mit den Fußgängern teilen. Doch aufgrund eines Sicherheitsaudits, so das Ministerium, ist „eine Radwegeführung auf der Nordseite der Brücke nach Inbetriebnahme der Tram nicht mehr möglich“. In seinem Kommuniqué zeigt sich der LVI unzufrieden hiermit, umso mehr, als das Wechseln von der Nord- auf die Südseite und zurück nicht befriedigend gelöst ist. mehr lesen / lire plus

Autokauf oder -nichtkauf
: Entdieselt und verwirrt


An der Schädlichkeit der Diesel-Abgase gibt es nichts zu deuteln. Doch was sind die Alternativen? Gehört die Zukunft wirklich dem Elektroauto?

Autofestival? Feinstaub-Alarm! Wenige Tage vor Beginn eines der wichtigsten Verkaufs-Events der Binnenwirtschaft scheint der Wettergott den LuxemburgerInnen ihre Fahrspaß-Träume vergällen zu wollen. Die Wetterlage machte, dass zum ersten Mal hierzulande der Grenzwert für Feinstaub überschritten wurde – Verursacher sind Industrie, Heizungen … und Dieselautos. Diese Antriebsart ist bekanntlich im Zuge des VW-Abgasskandals stark kritisiert worden. Die Verbrauchs- und Abgaswerte der meisten Diesel-PKW – aber auch vieler Benziner – erwiesen sich als gefälscht, insbesondere beim Ausstoß von Stickoxiden (NOx). mehr lesen / lire plus