L’avenir digital, c’est nous !

Une conférence sur la digitalisation de l’emploi, jeudi prochain, pour aborder le « processus » par le côté des travailleurs et travailleuses.

« Contribuer à façonner l’avenir digital », c’est le nom d’un cycle de conférences de l’OGBL, qui se prépare ainsi à briser l’hégémonie intellectuelle du patronat dans le dossier Rifkin. Jeudi prochain 7 décembre, c’est Christophe Degryse de l’European Trade Union Institute qui évoquera « Les répercussions de la digitalisation sur le travail et l’emploi ».

Le conférencier était déjà venu au Luxembourg en juin 2016 sur invitation de la Chambre des salariés, pour parler notamment des nouveaux modèles d’entreprise comme Airbnb ou Uber. mehr lesen / lire plus

Qualitatives Wachstum – was hab’ ich davon?

Ein Rundtischgespräch zum Stand des Rifkin-Prozesses zeigt die Stärken und Schwächen der Wachstumsdebatte in Luxemburg.

Waren sie mit dem Fahrrad gekommen, statt das Auto oder den Bus zu nehmen? Schon lange vor Beginn der Veranstaltung zum Rifkin-Prozess warteten die Mouvement-écologique-Mitglieder vor dem Eingang des Großen Theaters, während viele TeilnehmerInnen noch im Stau standen. Einige AktivistInnen hielten Plakate – „Qualitatives Wachstum – eine Seifenblase!“ las man auf einem –, während andere Flyer verteilten oder große und kleine Seifenblasen in die kalte Novemberluft bliesen.

Am Anfang des Rundtischgesprächs am Donnerstagmorgen konnte man meinen, Étienne Schneider sei ein Wachstumsskeptiker. „Scheiße, was hab‘ ich eigentlich vom Wachstum?“, so beschrieb der Wirtschaftsminister die Reaktion vieler LuxemburgerInnen angesichts von Folgen wie Verkehrskollaps und Immobilienwucher. mehr lesen / lire plus

Fayot gegen Rommes, alle gegen Roboter und Frontaliers

Spritziges Duell auf hohem intellektuellen Niveau. Bei der Idea-Debatte zum Ende der Arbeit ging es um ein neues Luxemburger Modell und um die Rolle des Staates.

Bild: Pyotr Ivanovich Subbotin-Permyak. Arbeiter (1921)

Wann werden die FahrerInnen endlich durch Roboter ersetzt? Eine Frage, die – wenn auch nicht ganz ernst gemeint – sich auf der Rückfahrt von Kirchberg aufdrängt, wenn man aus einer Debatte über das Ende der Arbeit kommt. Der Verkehrssicherheit würde das guttun und Aufgaben, für die FahrerInnen ihre menschlichen Qualitäten bräuchten, werden sowieso wegrationalisiert: Eine Tür mit der Aufschrift „Défense de parler au chauffeur“ verhindert, dass sich die Frau mit dem Kartonticket in der Fahrerkabine einen Rat holt. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (1)

Rifkin, tote Insekten, Klimakonferenz und straflose Multis – was diese Woche wichtig war.

Die wichtigste Nachricht der Woche gleich am Anfang: In Zukunft wird es mehr online-woxx geben. Unter anderem werden wir jeden Freitag die wichtigsten Nachrichten der Woche zusammenfassen und dabei auch einen Überblick über die gedruckte woxx geben. Wer genau wissen will, was sich im Print findet, kann das unter diesem Link sehen.

Vorige Woche schon fand in der Chamber ein Hearing über die berühmt-berüchtigte Rifkin-Studie statt. Welche drei Lektionen daraus zu ziehen sind, haben wir hier verraten, eine detaillierte Analyse gibt es ab heute in den Kiosken. mehr lesen / lire plus

Rifkin et la croissance : Écoute ce disque

Peur de la croissance ? Consolez-vous avec la croissance qualitative ! Lors du hearing à la Chambre, le patronat a fait preuve de créativité… à défaut de sagesse.

Au Petit FabLab de Paris, on travaille autrement. Mais où est le patron ? (Photo : Wikimedia / Mitch Altman / CC BY-SA 2.0)

Y a-t-il plus écolo que le patronat luxembourgeois ? Lors du hearing sur le processus Rifkin à la Chambre jeudi dernier, Jean-Jacques Rommes, leader de l’Union des entreprises luxembourgeoises (UEL), a frappé un grand coup. Au nom de dix organisations patronales, il s’est prononcé en faveur « de nouveaux modes de production et de consommation alliant qualité de vie et efficience des ressources ». mehr lesen / lire plus

Rifkin-Hearing: Die drei wichtigsten Lektionen

Immer offener instrumentalisiert die Unternehmerlobby den Rifkin-Prozess für ihre Interessen – was dem eigentlichen Zweck entgegensteht. Eine Analyse des Hearings in der Chamber.

Dank Rifkin Einigkeit in der Chamber? Noch nicht. Foto: Industrieroboter (Quelle: Wikimedia / TheGrenzebachGroup / CC BY-SA 3.0)

„Schade, dass die öffentliche Anhörung nicht live von Chamber TV übertragen wurde“, schreibt Léon Marx im Tageblatt. Das finden wir auch, ist es doch donnerstags für die woxx-JournalistInnen immer schwierig, sich für mehrere Stunden aus der Redaktion zu entfernen, wo gerade die neue Nummer fertiggestellt wird. Schade, nicht etwa wegen des Informationsgehalts des Rifkin-Hearings, sondern wegen des Unterhaltungswerts, wie wir den Berichten mehrerer anwesender Kollegen entnehmen. mehr lesen / lire plus

Rifkin et le développement durable
 : Et si on était ambitieux ?


Un coup de main plutôt qu’un coup de griffe. Le CSDD vient de présenter son avis sur la stratégie luxembourgeoise pour la troisième révolution industrielle.

Mots fugaces, message durable. Jean Stoll en train de présenter l’avis du CSDD. (Photo : RK)

Favoriser un développement durable ou assurer une croissance renouvelée, à quoi sert l’étude Rifkin ? Cette question, le Mouvement écologique y avait répondu en juin par la seconde proposition – tout en invitant le gouvernement à redresser la barre. Le Conseil supérieur pour un développement durable (CSDD) met également en garde contre la recherche effrénée de croissance. Celle-ci n’empêche pas que le Luxembourg s’endette de plus en plus, a fait remarquer Jean Stoll le 23 octobre en présentant l’avis du conseil. mehr lesen / lire plus

Rifkin-Studie: Kein Allheilmittel

Ist die Studie nur ein Alibi, um an der Wachstumsspirale weiterdrehen zu können? Gefahren und Chancen des Rifkin-Prozesses in den Augen des Mouvement écologique.

Zukunftsentscheidungen: Mensch oder Technik?

„Aus der Wachstumsfalle eine Wachstumsopportunität machen!“ Das, wozu die Rifkin-Studie laut Étienne Schneider dienen kann, passt dem Mouvement écologique überhaupt nicht. Und war deshalb einer der Punkte der Kritik, die die NGO an dem vom Wirtschaftsministerium im vergangenen Herbst eingeleiteten Prozess anbrachte (woxx 1398). „Wir wollen wissen, was wachsen soll“, so die Vizepräsidentin Béatrice Kieffer bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Die Politik solle das Wachstum im Sinne der nachhaltigen Entwicklung steuern. Der Mouvement befürchtet, dass ohne politische Richtungsentscheidungen die Rifkin-Studie nur ein Alibi ist für ein „Weiter wie bisher“. mehr lesen / lire plus

Große Zukunft für Luxemburg: Provinz-Visionen

Wie Luxemburg von den technologischen Umbrüchen profitieren könnte, steht in der Rifkin-Studie. Ob wir wohl wirklich dafür bereit sind?

„Let’s make it happen!“, so lautet der im Oktober 2016 vorgestellte Slogan, mit dem die „Marke Luxemburg“ beworben werden soll. Aber was soll eigentlich geschehen? Luxemburg wird, so erfuhr man im Rahmen der Rifkin-Studie einen Monat später, das erste Land sein, das die Dritte industrielle Revolution vollzieht. Warum gerade wir? Weil das Modell Luxemburg auf den Werten Offenheit, Zuverlässigkeit und Dynamik beruht – wie im Rahmen des „Nation Branding“ ebenfalls betont wird.

Eine halbe Million Euro bekam Jeremy Rifkin von der Regierung, um seine globale Zukunftsvision auf Luxemburg herunterzubrechen: Das Modell der „Silicon Valleys“ – Wirtschaftsboom dank Forschung und Hightech – sei passé, so der amerikanische Ökonom. mehr lesen / lire plus

Croissance qualitative : La peur et le mal

Le Luxembourg a besoin du boom économique tout comme il le redoute. La solution à ce dilemme n’est pas celle qu’on nous présente.

Un fantôme hante le Luxembourg : la croissance. La « mauvaise » croissance, bien entendu, celle qui dévore nos prés et forêts, encombre nos routes, fait flamber les prix de la construction et « menace notre identité ». Pas la « bonne », celle qui contribue à financer les dépenses sociales, à assurer un niveau de vie élevé, celle qui fait fructifier les investissements immobiliers et nous donne accès à une grande diversité gastronomique et culturelle. Mais apparemment, personne ne doute que le scénario de 1,1 millions d’habitants en 2060 ait des conséquences néfastes. mehr lesen / lire plus

Rifkin au Luxembourg
 : Vive la Troisième !

Il n’y a pas que du bon dans l’étude stratégique sur la révolution industrielle à venir. Évaluation critique tenant compte de l’urgence climatique, de la nécessaire cohésion sociale et… des écrits de Jeremy Rifkin.

Contrairement aux autres intervenants, Jeremy Rifkin n’a pas parlé depuis la tribune. Une manière de souligner le caractère démocratique de la révolution dont il rêve. (Source : imslux.lu)

Contrairement aux autres intervenants, Jeremy Rifkin n’a pas parlé depuis la tribune. Une manière de souligner le caractère démocratique de la révolution dont il rêve. (Source : www.imslux.lu)

Jeremy Rifkin est un théoricien et auteur très acclamé… et très critiqué. Il est probablement bien plus acclamé et critiqué qu’il n’est écouté ou lu. Quand on étudie sans préjugé les livres de l’expert américain, on se rend compte d’une part que c’est un visionnaire sensible aux valeurs écologiques et sociales ; d’autre part, qu’il puise à de nombreuses sources pour élaborer des analyses solidement ancrées dans la réalité. mehr lesen / lire plus

Wachstum: Nachhaltig, aber wie?

Einfach weiter wie bisher geht nicht, so lautet das Ergebnis eines Podiumsgesprächs zum Wachstum. Die Empfehlungen für die Suche nach Alternativen waren eher widersprüchlich.

Jeremy Rifkin hat viele Fans. Aber auch viele Kritiker. „Seine Konstruktionen sind fantasievoll, blenden aber die materielle Basis aus“, so Harald Welzer. Die Vision, Internet, Sharing Economy und 3D-Drucker würden wie von selbst die Welt zum Besseren verändern, sei „Daniel Düsentrieb“. Der deutsche Publizist war einer der Disputanten bei dem vom Mouvement écologique am Dienstagabend veranstalteten Podiumsgespräch zur Wachstumsdebatte.

Podiumsgespräch in der Coque. Vlnr: Reinhard Loske, Blanche Weber, Harald Welzer.

Podiumsgespräch in der Coque. Vlnr: Reinhard Loske, Blanche Weber, Harald Welzer.

Rifkins Vision sei in der Tat „extrem optimistisch und stark vereinfachend“, pflichtete Welzers Kontrahent, der Ökonom Reinhard Loske bei. mehr lesen / lire plus

Kapitalismuskritik:
 Die Kluft


Problem mit System: Der Starökonom Joseph E. Stiglitz zeigt, dass extrem ungleiche Gesellschaften nicht stabil funktionieren können. Anders als Marktliberale glauben möchten, sind sie daher nicht einmal effizient.

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Mit Keynes den amerikanischen Traum verwirklichen? Der Kapitalismusklempner Stiglitz macht dem Marktliberalismus die Rechnung auf. (Foto: Wikimedia Commons)

Jeremy Rifkin kann es, Paul Krugman kann es – und Joseph E. Stiglitz kann es selbstverständlich auch: International renommierte Wirtschaftswissenschaftler wie sie haben es nicht nur verstanden, ihre akademischen Lorbeeren als Berater von Regierungen und Organisationen zu versilbern, sondern sind auch als Bestsellerautoren weltweit bekannt geworden.

Rifkin wurde mit „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“ und „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ bekannt und berät mittlerweile unter anderem die luxemburgische Regierung. mehr lesen / lire plus

Reformen: Von oben und unten

Nachhaltige Steuerreform und Ressourcenschonung – Blau-Rot-Grün hat sich viel vorgenommen, stößt dabei aber gerade die ferventesten Anhänger eines Umbaus unserer Gesellschaft vor den Kopf.

1356editoNoch bis Sonntagabend können sich Interessierte in eine der neun Arbeitsgruppen zur Rifkin-Studie einschreiben und damit ihr Scherflein zur „disruptiven Innovation“ beitragen (woxx 1355). Der Mouvement écologique allerdings wird diesem von den Oberen zur „Revolution von unten“ erklärten Prozess fernbleiben. In einem offenen Brief vom Donnerstag an die Regierung erklärt er, dass „ein reeller und offener Austausch (…) unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich“ sei. Neben einem absurden Zeitfenster – die Arbeitsgruppen sollen sich beraten und ihre Ergebnisse bekanntgeben, noch ehe die eigentliche Datenerfassung seitens der Rifkin-Truppe abgeschlossen ist – und der knappen Einschreibefrist ist es vor allem Grundsätzliches, was dem Meco aufstößt. mehr lesen / lire plus

Rifkin-Studie: Disruptive Innovation

Großes Gedränge bei der Vorstellung von „The Third Industrial Revolution Strategy“ am Donnerstag in der Chambre de Commerce.

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(Foto: Méco)

Für Wirtschaftsminister Etienne Schneider ist eine Rechnung bereits aufgegangen: Als er im September 2015 gemeinsam mit Jeremy Rifkin eine Pressekonferenz abhielt, und eine von diesem mitverfasste Studie über die sogenannte „dritte industrielle Revolution“ in Luxemburg in Aussicht stellte, hatte er einen Prozess in Gang gebracht, „der intrigierte und auch polarisierte, aber vor allem auch mobilisierte“, wie er in seiner Eingangsrede feststellte, in der er eben auch seine Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck bringen konnte.

Etienne Schneider sieht die Studie als Pionierprojekt „das bestehende wirtschaftliche Modell für die kommenden Generationen nachhaltiger und vernetzter zu gestalten, dies insbesondere durch den Rückgriff auf die Konvergenzen von ITC, Energie und Transportwesen innerhalb eines intelligenten Netzwerks.“

In der öffentlichen Veranstaltung wurde dargelegt, auf welchen Säulen dieses Modell einer zukünftigen Wirtschaft im Einzelnen ruht, wobei im Fall Luxemburg zu den drei Säulen des Rifkin‘schen Modells noch weitere Standbeine hinzukommen: Bauen und Wohnen, Lebensmittel, Industrie und natürlich die Finanzen. mehr lesen / lire plus